Testgerät: HTC Desire
Android Version: 2.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein
Das grundlegende Spielprinzip von Ninjump ist damit eigentlich schon beschrieben. Ihr seid ein unternehmungslustiger Ninja der das Bedürfnis verspürt hoch hinaus zu wollen, indem er ein Hochhaus erklimmt. Doch das Spiel wäre natürlich total Langweilig, wenn euch nicht von Zeit zu Zeit Hindernisse in den Weg gelegt werden würden. So gilt es Häuserabsätzen, herunterstürzenden (anscheinend feindlich gesinnten) Ninjas, Vögeln, Eichhörnchen und Wurfsternen (abgeworfen von definitiv feindlich gesinnten Männern in Schwarz) auszuweichen. Doch diese Hindernisse haben, abgesehen von den Häuserabsätzen und den Ninjas auch eine positive Seite. So erhält euer kleiner ninjaartiger alter Ego kleine Boosts (vergleichbar mit dem Proppellerhut und der Rakete bei Doodle Jump) sobald er drei gleiche Hindernisse hintereinander im Sprung aufgefangen hat. Im Sprung bedeutet in diesem Fall, dass ihr etwas aufnehmen könnt, wenn ihr es aus der Luft aufschnappt, indem ihr vom rechten zum linken Hochhaus (oder umgekehrt) springt.
Abgesehen von diesen kurzzeitigen Verbesserungen gibt es noch ein blaues Schutzschild, welches etwas ähnliches darstellt wie ein Bonusleben. Im Falle des Besitzes eines Schutzschildes könnt ihr euch getrost, von einem der erwähnten Hindernisse, treffen lassen ohne den kompletten Absturz eures alter Ego zu riskieren.
Je weiter ihr gen Himmel steigt, desto schwieriger wird der weitere Spielverlauf. Ninjas werfen nun nicht mehr nur Sterne, sondern auch Dynamit, welches sich in drei Ninjasterne aufteilt, jedoch auf aufgefangen werden kann. Und die Frequenz des Gegneraufkommens steigt auch sehr schnell an und für mich persönlich etwas zu schnell. Denn durch diese Schwierigkeitskurve kann Frust entstehen. Leider gibt es nur einen Spielmodus und ein Level, worunter die Langzeitmotivation etwas leidet.
Das Spiel besitzt keine (noch so kleine Rahmenhandlung) wie zum Beispiel Angry Birds, sondern es folgt dem Prinzip eines Doodle Jump oder Paper Toss und fesselt den Spieler durch die Hatz auf Highscores und neuen Herausforderungen.
Abschließend kann man sagen:
NinJump ist ein super Spiel für Zwischendurch und es reiht sich auf meinem Gerät in die glorreiche Reihe der kurzweiligen Spiele wie Angry Birds oder Doodle Jump ein.
Kritikpunkte gibt es, abgesehen von dem viel zu steil ansteigenden Schwierigkeitsgrad, nur in der relativ großen Installationsgröße von circa 9 MB (besonders für Besitzer von Geräten mit kleinem internem Speicher – wie dem Desire - ein Gräuel). Alles in allem ist Ninjump also ein Tipp für all die Gelangweilten in Bus, Bahn oder Eigenheim.
Weiterhin kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass das Spiel, zumindest für die erste Zeit, überaus Spaß macht. Leider hat Ninjump (nach anfänglichem Updatewahn) seit geraumer Zeit keine Aktualisierung erhalten, welche neuen Content oder spürbare Verbesserungen der genannten Kritikpunkte gebracht hat.
mit suchtgefahr:)