Erster Eindruck: Viele Einstellmöglichkeiten die man von der Digitalkamera kennt.
SnapPhoto macht auf den ersten Blick einen sehr dezenten Eindruck. Man sieht, ähnlich wie bei der Standardkamera, direkt durch die Linse. Es kann also sofort mit dem Bilder machen begonnen werden. Über einen Pfeil in der linken oberen Ecke lässt sich das Menü für die Bildeinstellungen auswählen. Das Icon in der rechten oberen Ecke stellt eine Art Statusbar dar, die, gerade bei Serienbildern, nützliche Information zum Speicherstand der letzten Bilder wiedergibt. Nachfolgend ein Überblick über einige Einstellmöglichkeiten des Bildes:
- Weißabgleich (Custom, Incandescent, Fluorescent, Daylight, Cloudy, Twilight, Shade)
- Effekte (Mono, Negative, Solarize, Sepia, Posterize, Whiteboard, Blackboard, Aqua)
- Nachtaufnahmen
- Selbstauslöser (0..30 Sekunden, 5 Sekundenschritte)
- Pre-Focus
Darüber hinaus gibt es mit SnapPhoto die Möglichkeit, Serienbilder zu erstellen, die JPEG-Qualität zu konfigurieren und einen Präfix für die zu erstellenden Bilder zu definieren. Letzteres macht z.B. dann Sinn, wenn man bei einem bestimmten Event Bilder schießt, und diese dann verteilen möchte, ohne sich jedes Bild auf der SD-Karte vorher noch einmal anschauen zu müssen.
Womit wir beim nächsten Feature von SnapPhoto wären: Meistens hat man nach ein paar gemachten Bildern keinen Überblick mehr, was so alles festgehalten wurde. Dafür gibt es die Slideshow Funktion, mit der bequem jedes einzelne Bild kurz angezeigt und dann automatisch das nächste übergeblendet wird. Natürlich ist in der Slideshow der Intervall zwischen zwei Bildern genauso konfigurierbar, (2-4 Sekunden) wie die Art des Bildwechsels.
Wenn es darum geht, die erstellten Bilder zu verteilen, bietet SnapPhoto die Möglichkeit diese per E-Mail, Google Mail u. Messaging zu versenden. Leider fehlt hier die Möglichkeit, aus der Anwendung heraus mehrere Bilder auf einmal zu selektieren.
Fazit: SnapPhoto ist eine tolle Alternative zur recht spartanisch ausgestatteten Standard-Kameraanwendung von Android. Viele Einstellmöglichkeiten erlauben es, die Kamera an die jeweiligen Lichtgegebenheiten anzupassen. Wichtige Features wie Belichtungszeit oder Digitalzoom fehlen zwar in der Anwendung, doch wird vorerst niemand den ernsthaften Anspruch vertreten, mit seinem Handy eine vollwertige Kamera ersetzen zu wollen.
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