Testgerät 1: Samsung Google Nexus S
Android-Version: 2.3.4
Testgerät 2: Samsung Galaxy Tab 10.1
Android-Version: 3.1
Dann will ich mal loslegen. Die App AirAttack HD ist 41 MB groß. Das ist ordentlich. Dazu muss man sagen, dass die App aus Teil 1 und Teil 2 des Spiels besteht. Das ermöglicht auch HTC Desire Besitzern mit begrenztem internen Speicherplatz das Spiel zu installieren (dazu müssen beide Teile separat heruntergeladen werden). Da ich aber ein Nexus S und das Galaxy Tab zum Test nutze, kann ich das Spiel direkt herunterladen und installieren. Auf beiden Geräten gibt es keine Probleme dabei. Ich freue mich.
Um AirAttack HD zu zocken, stehen verschiedene Controller-Einstellungen zur Verfügung. Hier die vier Möglichkeiten:
- Touch: Mit einem Druck auf das Touchscreen bewegt der Flieger sich automatisch von ganz rechts nach ganz links und vice versa. Lässt man den Finger auf dem Screen, kann man so das Flugzeug in die gewünschte Richtung bewegen.
- Relative Touch: Ähnlich wie „Touch“, allerdings springt der Flieger nicht von einer zur anderen Seite und die Sensitivität des Touchscreens lässt sich anpassen.
- Tilt: Hier lässt sich das Spiel mittels der Neigung des Smartphones/Tablets steuern. Auch hier lässt sich die Sensitivität einstellen.
- Joypad: Ein kleiner digitaler Joypad wird and er unteren rechten Ecke sichtbar und dient zur Steuerung.
Ach ja, geschossen wird übrigens immer automatisch im Dauerfeuer, Bomben können per Tastendruck oder Doppelklick abgeworfen werden. Die Einstellungen zur Steuerung lassen sich auch während des Spiels immer verändern, also heißt es ausprobieren, bis man das Richtige für sich gefunden hat.
Mir persönlich gefällt Relative Touch am besten, vor allem auf dem Tablet bietet sich das wirklich bestens an, da man dort nie das Gefühl hat, einen Finger mitten im Geschehen zu haben. Ansonsten finde ich auch „Tilt“ sehr gut. Erfreulich ist, wie gut das Spiel auf die Bewegungen des Fingers/des Gerätes reagiert, gerade bei einem Shooter wie diesem ist eine kurze Reaktionszeit eine grundlegende Voraussetzung für viel Spielspaß.
Dann stürze ich mich also mal ins Gefecht.
Ich bin sofort überzeugt von der grafischen Darstellung von AirAttack HD. Vor allem auf dem Tablet wird der Detailreichtum und die Schärfe der Bilder schnell deutlich. Auch die Steuerung läuft einwandfrei und sehr flüssig. Und es geht auch direkt zur Sache. Hier wird nicht lange gefackelt, sondern direkt abgefackelt. Um lange Freude an dem fliegerischen Pixel-Krieg zu haben, ist das Spiel mit folgenden Features ausgestattet:
- 8 Missionen
- 58 verschiedene Gegner und 8 Endgegner
- 2 verschiedene Flugzeuge
- 3 Schwierigkeitstufen
- Upgrades und Spezial-Waffen
- Echtzeit-Physik
- zerstörbare Brücken und Gebäude
Air Combat Shooter leben natürlich auch von der Möglichkeit, das eigene Fluggerät mit diversen Upgrades zu versehen um so noch leichter gegen den „Feind“ vorzugehen. AirAttack HD bietet dazu zwei Möglichkeiten:
1. Upgrades werden von zerstörten Gegner freigegeben oder
2. an bestimmten Stellen im Spiel tauchen Shops auf, bei denen man im Spiel erworbenes Geld in neue Upgrades investieren kann. Durch bestimmte Aufgaben, die man während des Spiels erfüllt (z.B. eine bestimmte Anzahl von Gegnern besiegen etc.) werden neue Upgrades im Shop freigeschaltet.
Schön ist auch, dass es bei diesem Spiel mit der „Gesundheit“ etwas anders zugeht als bei Klassikern wie etwa 1942, wo ein Treffer auch denn sofortigen Tod bedeutet. Bei AirAttack HD stirbt man nicht beim ersten Treffer sondern hat eine Gesundheitsanzeige, die sich mit aufgesammelten Energie wieder auffüllen lässt. Leert sich diese, verliert man ein Leben, verliert man drei Leben, ist das Spiel vorbei. Jedes mal, wenn man ein Leben verliert, wird nur das letzte Waffenupgrade entfernt und nicht wie bei manchem Klassikern gleich alle, die man eingesammelt hat.
Neben Upgrades kann man zusätzlich Punkte und Cash sammeln. Extra-Moneten gibt es durch das Zerstören von Brücken und Gebäuden, die dann wiederum im Shop in Waffen und Upgrades investiert werden können. Fast wie im echten Leben.
Fazit:
Ich muss wirklich sagen, das mich das Spiel absolut überzeugt. Ich hatte vor Spielbeginn recht hohe Erwartungen, und die wurden mindestens erfüllt, teilweise auch übertrumpft. Das Spiel ist schwer genug. um herausfordernd zu sein, aber nicht zu schwer, um die Motivation daran zu verlieren (ich habe das Spiel auf der Schwierigkeitsstufe Medium getestet, wem das nicht reicht, der kann einfach auf einer höheren Schwierigkeitsstufe spielen).
Seit dem Update noch besser .
Funktioniert auf SGS 2 vollkommen problemlos .
Spitzen Spiel !!!!!