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Aller Anfang ist schwer ......

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Barbara Schmidtde

Rang: Android Junior

Beiträge: 15

Eintrittsdatum: 28.12.2011

Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 10.01.2012 12:40:39
Hallo Liebe Leute & Programmierer

Ich wollte Euch mal fragen, wie ihr so mit dem programmieren angefangen habt?

Wie startet man am besten?
Wie plant ihr Eure Programme usw.?

Wie seit ihr zum programmieren gekommen?

Ich habe noch kein Androidfähiges Handy, möchte mir aber bald mal eins zulegen,
und möchte auf den bereits fahrenden Zug der Androidprogrammierung aufsteigen.

Ich habe keinerlei Programmierkenntnisse, was Android angeht, habe mir von daher erst einmal einige eBooks besorgt.
Natürlich auch die Programme dazu, wie z.B. Eclipse.

Momentan bin ich grad dabei mich in die Materie reinzufuchsen. Da ich aber (noch) keinerlei Erfahrung habe,
ist es für mich nicht ganz leicht.

An Idee für Programme mangelt es nicht, die sind vorhanden, wüsste auch wie diese Aussehen sollten, bzw. was Sie können sollten usw.
allerdings kann ich diese noch nicht umsetzen. Macht aber auch gar nichts, denn jeder hat mal klein angefangen :) Somit habe ich die Programm erstmal beiseite gelegt um mir Grundkenntnisse anzueignen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr vllt. den ein oder anderen Tip für mich habt :)

(Nebenbei: Ich würde mich auch freuen, wenn es hier vllt. den ein oder anderen Programmierer gibt, welcher evtl. sogar noch aus Hamburg kommt, mit dem man sich dann mal treffen könnte, einwenig über die Schulter schauen kann, und bei Fragen diese auch direkt stellen kann.
Klar gibt es dieses Forum hier, was ich auch nicht missen möchte, jedoch ist es doch immer einwenig einfach, wenn man einen direkt hat, den man kontaktieren kann - Wenn jemand sich dazu bereit erklären würde, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen)
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Stefan S.de
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Rang: Android Prof

Beiträge: 425

Eintrittsdatum: 10.11.2009

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 10.01.2012 13:08:01
Hallo Barbara

Jaja, aller Anfang ist schwer. Das war bei mir auch so, wobei ich sagen muss, dass ich schon Programmierkenntnisse hatte.
Ich entwickle schon eine Weile auf .NET mit C#, darum war mein Einstieg in Java nicht ganz so fürchterlich wie ich es mir vorgestellt hatte.
Vieles ist gleich. Die grössten Mühe hatte ich mit dem Designen von der GUIs. Ich hatte des immer schön vor Augen wie es aussehen sollte,
jedoch sahen meine ersten Versuche extrem kläglich aus. (War hier nicht mal ein Knopf... wo ist er hin...? :grin:)

Wenn ich mich an eine App mache habe ich die Idee zuerst vor Augen, dann versuche ich meine Augen auf Papier zu bringen, d.h. was soll die
App am Schluss wirklich können. Wie muss sie aussehen etc.

Danach gehe ich dann ins Eclipse und versuche mein Glück.

Dieses Forum hat mir extrem geholfen (und tut es immer noch). Hierfür mal allen HelferInnen mein herzliches Dankeschön!

Ich hoffe du schaffst deinen Einstieg in die grüne Welt ohne grösseren Probleme

Gruss und toi toi toi
Stefan
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Barbara Schmidtde

Rang: Android Junior

Beiträge: 15

Eintrittsdatum: 28.12.2011

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 10.01.2012 14:54:43
Danke, wollen wir mal schauen, wie es klappt.

Das schlimme ist, dass wie gesagt, ich mir "mehrere" eBooks besorgt habe, und in jedem steht es irgendwie anders drin,
dann noch hier das Wiki ^^ und ich komme komplett durcheinander.

Des weiteren habe ich bei den eBooks das Gefühl, dass dort auch einiges vergessen wird, bzw. Schritte ausgelassen, und/oder übersprungen werden.

Aber schauen wir mal. Wird schon schiefgehen :)

Das mit den "Augen auf´s Papier" bringen, habe ich mir genau so gedacht, quasi eine Skizze (a = b = Fenster öffnen etc.) plus halt Design.
Wobei ich mir in erster Linie erstmal gedanken um die Funktionen als ums Design mache.

Des weiteren ist es irgendwie so, dass umso mehr man sucht,umso mehr bringt es ("mich") durcheinander.

Hatte zu Anfang mit Eclipse begonnen, da dies auch in den eBooks erklärt wird,
dann habe ich nun b4Android entdeckt, was wiederum einfacher zu bedienen aussieht, allerdings auch keine Freeware ist.

Was meint ihr? Erstmal bei Eclipse bleiben, oder mit b4A starten?
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Felixen
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Rang: Android Doc

Beiträge: 248

Eintrittsdatum: 07.10.2011

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 10.01.2012 15:12:51
Tach!

Barbara Schmidt
Das schlimme ist, dass wie gesagt, ich mir "mehrere" eBooks besorgt habe, und in jedem steht es irgendwie anders drin,
dann noch hier das Wiki ^^ und ich komme komplett durcheinander.

Dass es nicht gleich ist, liegt daran, dass es kein Gesetz gibt, wie etwas zu programmieren ist. Im Gegenteil, es gibt üblicherweise mehrere Wege, die zu Ziel führen. Damit musst du dich abfinden, dass Programmieren ähnlich vielfältig ist, wie die Phantasie des Menschen.

Des weiteren habe ich bei den eBooks das Gefühl, dass dort auch einiges vergessen wird, bzw. Schritte ausgelassen, und/oder übersprungen werden.

Jeder Autor hat halt andere Prioritäten und Herangehensweisen, dazu kommt noch sein Wissensstand und seine didaktischen Fähigkeiten.

Des weiteren ist es irgendwie so, dass umso mehr man sucht,umso mehr bringt es ("mich") durcheinander.

In vielen Gebieten, so auch beim Programmieren ist es ähnlich wie mit dem Tauchen im Meer. Am Anfang am Strand ist alles seicht und toll. Aber je weiter man rausschwimmt, je mehr man eintaucht, desto größer wird der Ozean und die Erkenntnis, dass es viel mehr gibt, als man kennenlernen kann.

Was meint ihr? Erstmal bei Eclipse bleiben, oder mit b4A starten?

Du kannst nehmen was du willst, aber bei Eclipse wirst du mehr Hilfestellung bekommen können.


Felix.
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Carsten Müllerde

Rang: Android Gottheit

Beiträge: 10.471

Eintrittsdatum: 04.06.2010

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 10.01.2012 15:15:59 (über AndroidPIT-App)
Ich baue meine kleinen Apps mit Basic4Android. Der Support dort - auch deutschsprachig - ist klasse.

Basic ist für den Einstieg natürlich viel, viel einfacher. Andererseits hast Du mit Eclipse und Java natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten. Aber die Lernkurve ist dramatisch größer.

Herzliche Grüße

Carsten

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Stefan S.de
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Rang: Android Prof

Beiträge: 425

Eintrittsdatum: 10.11.2009

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 06:53:30

Basic ist für den Einstieg natürlich viel, viel einfacher. Andererseits hast Du mit Eclipse und Java natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten. Aber die Lernkurve ist dramatisch größer.
Ist es aber nicht so, dass bei Basic4Android man nicht genau weiss wie das jetzt zustande kommt da man den Code nicht analysieren kann?
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Carsten Müllerde

Rang: Android Gottheit

Beiträge: 10.471

Eintrittsdatum: 04.06.2010

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 07:47:45 (über AndroidPIT-App)
Stefan S.

Basic ist für den Einstieg natürlich viel, viel einfacher. Andererseits hast Du mit Eclipse und Java natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten. Aber die Lernkurve ist dramatisch größer.
Ist es aber nicht so, dass bei Basic4Android man nicht genau weiss wie das jetzt zustande kommt da man den Code nicht analysieren kann?
Was meinst Du genau damit?

Herzliche Grüße

Carsten

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Michael F.de

Rang: Android SilverSenior

Beiträge: 790

Eintrittsdatum: 03.10.2009

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 08:33:17
Er meint, dass du eben nicht hinter den Vorhang blickst, das Programm eigenständig arbeitet und du nicht lernst, was wirklich programmieren bedeutet. Etwa wie HTML-Seiten per Hand erstellen vs Nutzung von Dreamweaver...

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www.arisingrealm.at

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Carsten Müllerde

Rang: Android Gottheit

Beiträge: 10.471

Eintrittsdatum: 04.06.2010

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 09:13:16 (über AndroidPIT-App) — geändert am 11.01.2012 09:14:05
Michael F.
Er meint, dass du eben nicht hinter den Vorhang blickst, das Programm eigenständig arbeitet und du nicht lernst, was wirklich programmieren bedeutet. Etwa wie HTML-Seiten per Hand erstellen vs Nutzung von Dreamweaver...
Du lernst mit Basic natürlich nicht Java, logisch.

Und dass Java mächtiger ist, stellt niemand in Abrede.

Ansonsten ist entwickeln in Basic durchaus Programmieren. Nicht in einer Hochsprache, aber die Grundprinzipien sind ähnlich.

Ich kenne Unternehmen, deren komplette Business-Infrastruktur auf Mainframes läuft, die Anwendungen in Business Basic nutzen. Auch Cobol ist noch immer nicht weg.

Basic ist bei weitem nicht für alles tauglich und sinnvoll. Aber für durchaus erstaunlich vieles. Ich selbst könnte nie in nativem Java entwickeln. Wohl aber mit Basic4Android. Für mich und meinen Bedarf ist es weit mehr als ausreichend.

Und immerhin ist es kein Interpreter, sondern produziert nativen Byte Code.

Herzliche Grüße

Carsten

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Stefan S.de
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Rang: Android Prof

Beiträge: 425

Eintrittsdatum: 10.11.2009

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 10:12:42
Hauptsache das Resultat stimmt B)
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Danielde

Rang: Klassensprecher

Beiträge: 36

Eintrittsdatum: 13.07.2011

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 10:13:12
[quote=Carsten Müller]
Michael F.

Und immerhin ist es kein Interpreter, sondern produziert nativen Byte Code.
Dieser Satz ist widersprüchlich, denn Byte Code ist Code der von einem Interpreter interpretiert wird. Was du vielleicht meinst ist Maschinencode. Aber Basic4Android erstellt weder Byte- noch Maschinencode, sondern wandelt den in Basic geschriebenen Code einfach nur in Java um. Siehe hier:
During compilation Basic4android generates Java code which is then compiled with the Java compiler and converted to Dalvik (Android byte code format).
http://www.basic4ppc.com/forum/basic4android-getting-started-tutorials/13773-android-code-obfuscation.html
Der Byte Code entsteht dann erst wenn das in Java umgewandelte Basic Programm vom Java Compiler kompiliert wird.

Was programmieren lernen und basic4java angeht: Wenn man bereits Basic kann ist basic4android sicher eine gute Sache. Kann man aber noch nicht programmieren sollte man mMn eher gleich Java lernen. Java wird im Allgemeinen als leicht zu erlernen angesehen und man lernt dann auch gleich alle Konzepte die in heutigen und wohl auch den in den nächsten Jahren entstehenden Programmiersprachen wichtig sind. Wenn man Java kann fällt es leicht andere aktuelle Sprachen zu lernen, mit Basic ist das eher weniger der Fall.

Edgar Dijkstra sagte übrigens schon vor weit über 30 Jahren:
"Es ist praktisch unmöglich, einem Studenten gutes Programmieren beizubringen, wenn er vorher in BASIC programmiert hat. Als potenzielle Programmierer sind sie geistig verstümmelt ohne Hoffnung auf Erholung."

Zum eigentlichen Thema:
Ich gebe regelmäßig Programmieranfängern Nachhilfe und arbeite an der TU Wien als Tutor für eine Lehrveranstaltung die von fortgeschrittenen Anfängern besucht wird. Deshalb habe ich einige Erfahrung mit Programmieranfängern. Der meiner Meinung nach größte Fehler den ein Java Anfänger begehen kann ist Eclipse herunterzuladen. Nicht weil Eclipse schlecht wäre, sondern ganz einfach weil man als Anfänger die vielen Funktionen die Eclipse bietet ohnehin nicht braucht und man erst mal vom eigentlichen Ziel ein einfaches Programm zu schreiben abgelenkt wird. An der TU Wien kommen Informatik Studenten erst im 3. Semester mit Eclipse in Kontakt. Davor ist Verwendung verboten. Mein Tipp an dich Barbara wäre erst mal die Android EBooks, das Android SDK und Eclipse wieder wegzuräumen und mit einem Java Buch und einem simplen Editor wie z.B. JEdit anzufangen. Ein gutes Einsteigerbuch ist mMn das hier: http://www.javabuch.de/download.html
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Carsten Müllerde

Rang: Android Gottheit

Beiträge: 10.471

Eintrittsdatum: 04.06.2010

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 10:20:08 (über AndroidPIT-App) — geändert am 11.01.2012 10:20:22
HI Daniel,

Danke für die Präzisierung.

Das mit dem Byte Code mag nicht exakt gewesen sein. Was ich meinte ist, dass für Basic4Android keine gesonderte Laufzeitumgebung nötig ist, sondern die compilierten Apps genau so aussehen und laufen wie nativ entwickelte Apps.

Und ich gebe Dir recht: Wer die Möglichkeiten hat, ist gut beraten, gleich Java zu erlernen. Ich hatte in meinem Leben sehr viel mit Java zu tun und weiß es deshalb zu schätzen. Ich kann es bloß nicht programmieren und mir fehlt die Zeit, es zu erlernen. Ich wünschte ich könnte es.

Ich würde mich auch nie als Software Entwickler bezeichnen, nur weil ich in Basic die eine oder andere kleine Anwendung realisieren kann...

Herzliche Grüße

Carsten

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kruemelnerdde

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Beiträge: 49

Eintrittsdatum: 26.09.2010

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 10:25:08
Falls du bei Java bleiben willst, kann ich dir empfehlen ein paar kleine und reine Java-Anwendungen zu schreiben. Also komplett losgelöst von Android. Damit kommst du ein wenig in die Materie, ohne vom GUI-Zeug erschlagen zu werden. Ein gutes Java-Kennenlernbuch ist zb "Java ist auch eine Insel" aus dem Galileo-Verlag: http://openbook.galileocomputing.de/javainsel/

Falls du noch Android-Bücher suchst kann ich dir das Buch "Android 2 - Grundlagen und Programmierung" von Arno Becker empfehlen. Ja auch wenn es den Vorgänger kostenlos gibt, ich finde das 2te Buch besser (allerdings hatte ich schon Java-Erfahrung, als ich es durchgearbeitet hab)


Allgemein kann ich dir sagen, programmieren lernen lohnt sich, denn du kannst damit echt super Sachen machen. Aber es ist auch eine unglaubliche Arbeit, welche nicht unterschätzt werden sollte.
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Stefan S.de
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Eintrittsdatum: 10.11.2009

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 13:38:56
kruemelnerd

Allgemein kann ich dir sagen, programmieren lernen lohnt sich, denn du kannst damit echt super Sachen machen. Aber es ist auch eine unglaubliche Arbeit, welche nicht unterschätzt werden sollte.

Das kann ich bestätigen... Den Satz ich mal mal nur schnell kann doch mehrere Stunden dauern :vader:
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Barbara Schmidtde

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Beiträge: 15

Eintrittsdatum: 28.12.2011

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 11.01.2012 23:18:15
Daniel

Zum eigentlichen Thema:
Ich gebe regelmäßig Programmieranfängern Nachhilfe und arbeite an der TU Wien als Tutor für eine Lehrveranstaltung die von fortgeschrittenen Anfängern besucht wird. Deshalb habe ich einige Erfahrung mit Programmieranfängern. Der meiner Meinung nach größte Fehler den ein Java Anfänger begehen kann ist Eclipse herunterzuladen. Nicht weil Eclipse schlecht wäre, sondern ganz einfach weil man als Anfänger die vielen Funktionen die Eclipse bietet ohnehin nicht braucht und man erst mal vom eigentlichen Ziel ein einfaches Programm zu schreiben abgelenkt wird. An der TU Wien kommen Informatik Studenten erst im 3. Semester mit Eclipse in Kontakt. Davor ist Verwendung verboten. Mein Tipp an dich Barbara wäre erst mal die Android EBooks, das Android SDK und Eclipse wieder wegzuräumen und mit einem Java Buch und einem simplen Editor wie z.B. JEdit anzufangen. Ein gutes Einsteigerbuch ist mMn das hier: http://www.javabuch.de/download.html

Habe mich nun mal einwenig umgeschaut, nach Java (Grundlagen) und auch dort einige Infos gefunden. Ich denke, ich werde mir dort einfach mal "Video2Brain" besorgen. Habe dies auch für Autocad und finde, dass dort sehr gut beschrieben wird.

Allerdings habe ich zum Thema Eclipse weglassen mal folgendes ("Zitat - Video2Brain"):


Video2Brain - Java 6

Ihr Einstieg in die Programmierung mit Java 6. Zu Beginn
dieses Kurses installiert Ihr Trainer Helge Maus mit Ihnen
die Entwicklungsumgebungen Eclipse und NetBeans und
vermittelt Ihnen die Grundlagen der Sprache.
Danach
wagen Sie sich gemeinsam an objektorientierte
Programmierung und weitere fortgeschrittene Themen.
Am Ende des Video-Trainings können Sie:

- mit Variablen, Konstanten und Operatoren arbeiten
- Ablaufsteuerungen mit else und if programmieren
- switch-case und Schleifen einsetzen
- Tastatureingaben eilesen
- Strings und Arrays verarbeiten und manipulieren
- objektorientiert programmieren
- mit Streams und Exceptions arbeiten

Wie soll ich mich denn da von Eclipse lösen :P Scheint ja ein grundlegendes Programm für Java zu sein?

Ich persönlich finde es nicht weiter schlimm, denn so lernt man ja auch gleich den Umgang mit Eclipse selbst.

Oder sehe ich das falsch?
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Rafael K.de

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RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 12.01.2012 09:02:32
Speziell für Fehlersuche kann es durchaus sinnvoll sein zu verstehen wie Java unter der Haube funktioniert.
Vieles davon wird durch Eclipse aber versteckt.
Ist genauso wie damals mit Windows. Als altes DOS-Kind konnte ich problemlos noch Systeme zum Laufen kriegen, wenn der Windows95 Aufsatz nicht mehr funktioniert hat. Wer mit Windows angefangen hat, dem fehlt schlicht das Wissen dafür.
Jede Abstraktionsebene macht einem zwar die alltägliche Arbeit leichter, aber behindert einen dabei Probleme auf tieferen Ebenen zu verstehen.

Ich hab 2001 mit Java angefangen und die ersten Programme wirklich im Text-Editor geschrieben und über die Kommandozeile kompiliert und gestartet.
Dann mit einer guten IDE (erst IntelliJ, dann Eclipse) zu arbeiten war natürlich ein Quantensprung, aber es ist doch immer wieder schön zu wissen was das Teil im Hintergrund macht.
Generell ist es oft hilfreich die Sprache bis in alle Untiefen hinweg zu kennen, denn wenn einige Kollegen bei der Fehlersuche mangels Ideen aufgeben, kann ich meist mit ein bisschen Hintergrundwissen das Problem noch erkennen und lösen.

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Carsten Müllerde

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RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 12.01.2012 09:11:25 (über AndroidPIT-App)
Barbara Schmidt
Wie soll ich mich denn da von Eclipse lösen :P Scheint ja ein grundlegendes Programm für Java zu sein?

Ich persönlich finde es nicht weiter schlimm, denn so lernt man ja auch gleich den Umgang mit Eclipse selbst.

Oder sehe ich das falsch?
Eclipse ist eine (von vielen) Java Entwicklungsumgebungen.

Java selbst kann man auch in einem simplen Texteditor programmieren...

Herzliche Grüße

Carsten

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Felixen
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RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 12.01.2012 09:38:02
Tach!

Rafael K.
Speziell für Fehlersuche kann es durchaus sinnvoll sein zu verstehen wie Java unter der Haube funktioniert.
Vieles davon wird durch Eclipse aber versteckt.

Was genau verdeckt Eclipse denn da? Und was davon benötigt ein Anfänger für seine Erkenntnissammlung? Zusatzfrage: Wie testet man ohne Eclipse Android-Features, beispielsweise Telefonie, mit den üblicherweise in der DDMS-Perspektive zu findenden Tools? (Gibt sicher andere Möglichkeiten, hab mich nur noch nicht umgeschaut.) Nimmt man da das SDK an der Kommandozeile? Wenn ja, kommt man denn damit zu weitreichenderen Erkenntnisses als bei einer Bedienung derselben Features über eine grafische Oberfläche? Schließlich verdeckt das SDK ja auch was da eigentlich passiert.


Felix.
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Markus Gude
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RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 12.01.2012 10:03:03
all diese tools, die im eclipse integriert sind, liegen als eigenständige anwendungen im sdk

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Felixen
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Beiträge: 248

Eintrittsdatum: 07.10.2011

RE: Aller Anfang ist schwer ......
verfasst am 12.01.2012 12:15:13
Tach!

Markus Gu
all diese tools, die im eclipse integriert sind, liegen als eigenständige anwendungen im sdk

Das beantwortet meine Zusatzfrage, bleibt noch zu klären, welche Vorteile man davon hat, diese Tools an der Kommandozeile zu benutzen als über die GUI.


Felix.
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