
Von wegen ein Smartphone ist nur dazu da, um zu Telefonieren, Nachrichten zu lesen oder mit Spielen die Zeit totzuschlagen. Nein! Mit Smartphones kann auch jeder auf Dienste zurückgreifen, die zumindest ein wenig dabei helfen, die Umwelt zu schonen. und etwas für den Klimaschutz zu tun.

Dem Reisenden von heute stehen zahlreiche Möglichkeiten der Transportation offen. Ob Flugzeug, Schiff, Bus oder Bahn, Fahrrad oder natürlich auch das Auto, jedes Fortbewegungsmittel hat seine Vor- und Nachteile, während letzteres mit Sicherheit die größte Freiheit und Unabhängigkeit bietet. Aber warum alleine fahren, wenn doch noch so viele Plätze frei sind und auch noch andere nette Menschen an den persönlichen Zielort reisen wollen? Oder anders herum: Warum nicht mal bei jemandem einsteigen, der in die selbe Richtung fährt und der noch einen günstigen Platz zu vergeben hat? Hier setzt die App mitfahrgelegenheit.de (bzw. mitfahrgelegenheit.ch und mitfahrgelegenheit.at)an, die zum gleichnamigen Online-Dienst gehört. Dank mehr als 3,5 Millionen registrierten Nutzern finden sich regelmäßig über 600.000 Mitfahrgelegenheiten in ganz Deutschland und Europa. Dabei seid Ihr aber keinesfalls nur auf Autos reduziert, denn auch Bahnmitfahrgelegenheiten werden angeboten. Eine erweiterte Suche ermöglicht persönliche Präferenzen, wie etwa Fahrten von Frauen für Frauen, Nichtraucher/Raucher-Fahrten und mehr. So lernt man nicht nur interessante neue Menschen kenne, sondern spart auch noch Fahrtkosten und tut gleichzeitig etwas für die Umwelt.




Etwas abstrakter, aber dennoch natürlich ebenfalls ein nicht unwesentlicher Beitrag für die Umwelt ist die App Green Power Premium. Zwar impliziert der Name vielleicht etwas anderes, als sich zunächst dahinter vermuten lässt, dennoch tut die App gleich zweierlei Gutes: Dank vollautomatischer Prozesse hilft diese App dabei, die Laufzeit des Akkus zu verbessern. Das Wiederum sorgt für eine längere Haltbarkeit des Akkus und vor allem für weniger Stromverbrauch (einer der Hauptfaktoren des Kohlenstoff-Emission von mobilen Geräten) was sich natürlich im Endresultat positiv auf die Umwelt auswirkt. So kümmert die App Green Power Premium nach einmaligem Einstellen um das Verwalten von WLAN, Mobilfunk-Daten und Bluetooth und schaltet diese aus, wenn sie nicht gebraucht werden. Und wie sagt man so schön: Auch Kleinvieh macht Mist (natürlich im positiven Sinne).




Die dritte App im Bunde mit dem Namen Get Neutral ist für Android zwar noch nicht ganz fertig gestellt, wird Euch dann aber ab März dabei helfen, die CO2-Bilanz der verschiedensten Produkte (derzeit über 200.000) zu erfahren. Aber mehr noch: Mit Hilfe der App könnt Ihr nämlich kostenlos entstandenes CO2 neutralisieren und dafür sorgen, dass das Äquivalent des neutralisierten CO2 in Klimaschutzprojekte investiert wird. Wie funktioniert das? Ihr gebt den Impuls für ein solches Projekt, verschiedene Unternehmen investieren dann in diese. Eine Win-Win-Situation also. Dabei kann es sich um Windkraft in Indien, Aufforstung in Mosambik und mehr handeln. Das Get Neutral-Programmsystem zur CO2-Neutralisierung ist neutral, herstellerunabhängig und gründerfinanziert und wird vom TÜV Rheinland geprüft, damit Ihr Euch auch sicher sein könnt, dass alles mit rechten Dingen zu geht.




Marten Schulz
Al bekennender Öko UND Smartphone-Nutzer horche ich ja bei solchen Apps immer auf. Nur muss man spätestens bei solchen Dingen nachschauen, was nun wirklich dahiner steckt. Nach kurzer Googelei bin ich auf folgenden Link gestoßen: http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/hilft-die-online-plattform-get-neutral-der-umwelt
Vielleicht hilft es Anderen, sich ein Bild dazu zu machen