
(Bild: Pocketnow.com)
Auf das ASUS Padfone darf man definitiv sehr gespannt sein. Das Konzept, das hinter dem Smartphone, das zum Tablet (eventuell sogar zum Netbook/Laptop) umfunktioniert werden kann, steht, sucht momentan seinesgleichen. Es gibt zwar ähnliche Ansätze (KT Spider oder auch das TransPhone), allerdings sieht es nicht so aus, als würden diese in der nächsten Zeit auf den Markt kommen. Das Padfone hingegen soll letzten Informationen zufolge am 27. Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt werden. Eigentlich sollte dann auch der offizielle Marktsstart nicht mehr so lange auf sich warten lassen.
Und was genau ist das Besondere am ASUS Padfone?
Fakt ist, dass das 4.3" Smartphone durch Einstecken in ein spezielles Gehäuse zum 10.1" Tablet mutiert. Weitere Informationen zum Gerät sind zum Teil halboffiziell oder nicht abwegige Vermutungen. Dass das Gerät mit Android 4.0 auf den Markt kommen wird, davon kann man getrost ausgehen (zumal es auf der CES schon einen Prototypen mit ICS zu sehen gab), ob es wirklich – wie vermutet – mit einem Tegra 3 Prozessor ausgestattet sein wird, ist noch nicht offiziell bestätigt. Der US-Blog The Verge ist z. B. der Meinung, dass der Prototyp mit einen Qualcomm Snapdragon S4 MSM8960 ausgerüstet war. Selbst wenn dies der Fall war, muss das ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass das Gerät nicht doch mit dem aktuell sehr angesagten Tegra 3 Prozessor auf den Markt kommen wird.
Auch ob sich das Padfone wirklich mit einem Tastatur-Dock - wie es beim Transformer und Transformer Prime der Fall ist - verbinden lassen wird, ist noch nicht bestätigt. Dies wusste zwar auf der CES ein ASUS-Mitarbeiter vor Ort zu berichten, aber so recht traue ich dieser Aussage nicht. Dieses Feature würde auf jeden Fall den Nutz- und „Haben Will“-Faktor des Gerätes noch weiter anheben, auch wenn dieser schon beim Padfone „nur“ als Smartphone/Tablet-Hybrid-Gerät – zumindest was mich angeht - schon ganz schön ordentlich ist.

Tim Schützmann
http://www.youtube.com/watch?v=JQCP85FngzE