
(Bild: KNS/AFP/Getty)
Es ist nicht das erste Mal, dass wir beängstigende Nachrichten aus Nordkorea im Zusammenhang mit Mobilfunktelefonen hören. Nun kommt eine Neuigkeit hinzu, die schon fast lächerlich klingt. Während der 100-tägigen Trauerphase für den verstorbenen Kim Jong-il dürfen Staatsangehöriger weder nach China auswandern, noch ihr Mobiltelefon nutzen, da sie sonst als "Kriegsverbrecher" behandelt werden könnten und dementsprechende Strafen drohen. Diese lauten: Gefängnis, Arbeitslager oder sogar Tod.
Äh, was? Also, für die nächsten 100 Tage sind sämtliche Mobiltelefone verboten? Und wer telefoniert, kommt in den Knast oder muss mit einer Todesstrafe rechnen? Ich muss zugeben, ich bin gerade fast sprachlos, muss mich aber etwas zusammenreißen, um diesen Artikel noch fertig zu bekommen.
Glücklicherweise (zumindest in diesem Zusammenhang) sind "nur" etwa 700.000 der nordkoreanischen Bevölkerung (24,5 Millionen Menschen) im Besitz eines Handys, was die Sache aber nicht weniger schlimm macht. Geschichten wie diese sind es, bei denen man sich fragt, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Dass Menschen ihr Leben verlieren könnten, weil sie Ihr Telefon benutzen, ist absolut absurd, makaber und eine Sache, für die ich überhaupt kein Verständnis aufbringen kann.
Quellen: The Telegraph, thenextweb

Antonio O.
muss ich dir recht geben