
Was zum Henker ist das denn? Während meiner Recherche für einen nachher erscheinenden Blog bin ich über dieses seltsame Wesen namens DragonBot gestolpert, einem durch ein Android-Smartphone gesteuerten Roboter-Kuscheltier-Drachen, der aus der Cloud lernt. Äh, was?
Ok, eins nach dem anderen: Grundlegend handelt es sich bei dem DragonBot namens Kombusto, der rein optisch irgendwie eine Mischung aus Gizmo, Furby und einem Pokemon ist, um eine Art Kuscheltier mit robotischem Innenleben und einem Android-Smartphone als "Gehirn".
Das Smartphone wird in das Gesicht von Kombusto gesteckt (das klingt irgendwie merkwürdig), um dann als Gesicht des Roboters zu funktionieren. Gleichzeitig werden der Oberkörper und die Extremitäten des DragonBots durch das Telefon gesteuert und bewegt. Doch das ist eigentlich erst der Anfang. Denn der DragonBot lernt.
Mittels der Vorderkamera, die sich auf so gut wie allen Android-Smartphones befindet, kann Kombusto visuelle Signale erkennen und erlernen, sie interpretieren und darauf reagieren. Außerdem ist der DragonBot mit dem Internet verbunden und hat dort Zugriff auf eine Cloud, in der die "Erfahrungen" aller anderen DragonBots abgelegt werden, auf die er dann zugreifen und diese nutzen kann. Eine interaktive soziale Plattform für Roboter sozusagen. Ich hätte da auch gleich einen Namen: Facebot. Ach ja, natürlich kann man den DragonBot zusätzlich auch noch mit einer App steuern und die Welt aus seiner Sicht erleben.
Entwickelt wurde das Roboterspielzeug von Forschern der Harvard- und Northeastern-Universitäten sowie vom MIT (Massachusetts Institute of Technology). Der Preis von etwa 1000 Dollar (etwa 785 Euro) spricht dann aber doch eher dafür, dass es sich bei dem Gerät nicht wirklich um eine Spielzeug für Kinder handelt. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wo das alles hinfüren soll, aber na gut.
Hier noch ein Video, dass den DragonBot Kombusto in Aktion zeigt.

Alexander R.
ich will eins! :D