
FusionGarage... Da war doch was. Richtig. Dieses Unternehmen hatte im vergangenen Jahr recht großkotzig deren neues Tablet Grid 10 und das Smartphone Grid 4 gehyped, um dann bei der Präsentation so gut wie alle Verfolger des Live-Blogs sofort zu enttäuschen. Tja, und jetzt hat das Unternehmen die Quittung für ihr ziemlich risikofreudiges Spiel erhalten und einen Liquidationsantrag unterzeichnet, um damit das Ende der Ära FusionGarage offiziel zu machen.
Mit dem Grid 10 waren große Erwartungen verknüpft. Zumindest, bevor wir alle wussten, von wem das Teil ist und um was es sich da eigentlich handelt. Denn FuisonGarage hat sich auch vorher schon ein technisches Faux-Pas namens JooJoo-Tablet (auch bekannt als CrunchPad) präsentiert, dass als Konkurrenz zum iPad vorgestellt wurde, sich dann aber schnell als recht leeres Versprechen herausgestellt hat.
Der Liquidationsantrag für das Unternehmen FusionGarage wurde von Firmenchef Chandra Rathakrishnan persönlich unterschrieben, die Prüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers sorgt in Singapur für die Abwicklung des Auftrags.
Schon vor ein paar Wochen machte FusionGarage mal wieder ein wenig Rede von sich, dieses Mal allerdings nicht wegen eines neuen Gerätes, das mehr verspricht, als es zu halten vermag, sondern weil Geldgeber gesucht wurden, die das Unternehmen vor seinem Ruin retten sollten. Den neuesten Entwicklungen zufolge war dieser Versuch nicht besonders erfolgreich. Wahrscheinlich, weil die in Frage kommenden Unternehmen die Sache genauso sahen, wie die Kunden, die das Grid 10 selbst zum schnell angekündigten reduzierten Preis einfach nicht haben wollten.
Schade ist das vor allem für all diejenigen, die sich das Grid10 (oder ein anderes FusionGarage-Gerät zugelegt haben, denn mit der Auflösung des Unternehmens wird es natürlich auch keinen Support etc. mehr geben. Hier noch der Liquidationsantrag, der von SlashGear veröffentlicht wurde:


Felix S.
Schade eigentlich, nicht jeder traut sich immer neue Sachen auszuprobieren.