
Wie wäre es mit ein bisschen Haut-Couture für die Hosentasche? Wenn Ihr diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten könnt, ist das neue Android-Smartphone aus der Zusammenarbeit von Prada und LG vielleicht genau das Richtige für Euch.
Schon zum dritten Mal haben sich die Luxusmarke Prada und LG Electronics zusammen getan, um ein „modisches“ Smartphone zu gestalten, dass wohl vor allem all diejenigen ansprechen soll, die hohen Wert auf Markennamen legen und dafür auch bereit sind, etwas mehr Geld einzutauschen. Das Smartphone mit dem dem kreativen Namen PRADA phone by LG 3.0 soll mit seiner Form die Designphilosophie von Prada wiedergeben (die laut meiner eigenen Interpretation dann „rechteckig und schwarz“ lauten muss).
Aber mal im Ernst das Telefon ist wirklich ganz schick, auch wenn mich persönlich der PRADA-Schriftzug hinten ziemlich abschreckt. Das sagt ja aber noch nichts über die Technik aus, die mir bei einem Smartphone äußerst wichtig ist. Also nichts wie hin zu den Spezifikationen, die doch ganz interessant klingen:
- Texas Instruments OMAP4430 Dual-Core Prozessor mit 1GHz
- 4,3-Zoll (= 109mm) großes LG NOVA Plus TFT-LCD mit WVGA-Auflösung (= 800×480 Pixel; 233ppi; 5:3) mit einer Helligkeit von 800cd/m²
- Display mit Corning Gorilla Glas
- 8GB interner Speicher erweiterbar durch microSDHC
- Android OS 2.3.7 Gingerbread mit PRADA UI, Android 4.0 ist geplant
- 8-Megapixel Kamera mit Autofokus
- 1080p30 HD-Videoaufnahme
- Bluetooth 3.0
- microSDHC
- NFC
- GSM/Quadband | GPRS / EDGE / UMTS / HSPA+
- WLAN 802.11 abgn
- Akku mit 1540mAh
- Dimensionen: 127 x 69 x 8,5 mm
Zubehör gibt es für das PRADA phone by LG 3.0 natürlich auch noch, dazu gehören eine Dockingstation, eine Tasche und mehr. Wie mein Namensvetter Kamal von Bestboyz mitteilt, scheint sich die Schnellzugriffstaste für die Kamera, die sich gewöhnlich an der rechten Seite des Telefons befindet, nach oben verirrt zu haben. Warum das so ist? „Es ist eine Design-Entscheidung von PRADA gewesen“. Nun gut. Wie war noch einer der wichtigsten Design-Grundlagen? Form follows function, oder?
Wie auf dem Bild zu sehen ist, hat Prada nicht nur bei der Außengestaltung mit entscheiden, sondern auch bei der Benutzeroberfläche. So findet sich hier eine abgewandelte LG Optmius UI mit schwarz-weißen Icons. Neue Apps, die installiert werden, können mit Hilfe einer speziellen LG-App verändert und dem Design angepasst werden.
Ab Januar soll das Teil erhältlich sein. Tja, und jetzt kommen wir zu dem Teil, der mich ziemlich zum Lachen gebracht hat: Ein genauer Preis steht zwar noch nicht fest, laut Prada soll das neue Smartphone aber mindestens 699 Euro kosten... Nun, wenn es denn sein muss.

Thimo K.
699€ für ein Teil, dass im Januar "veraltet" ist. Damit hätten Die vor einem Jahr kommen müssen aber auch damals nicht für 699€. Naja, LG halt...