
(Bild: geckoandfly.com)
In der letzten Zeit sorgt die vermeintliche Schnüffelsoftware Carrier IQ für ziemlich viel Trubel, soll sie doch private Daten der Nutzer bestimmter Android-Smartphone-Nutzer speichern und an deren Server senden. Bisher haben sich schon verschiedene Mobilfunk-Hersteller wie etwa Samsung oder Huawei zu Wort gemeldet, von Google hat man zu der Sache bisher aber noch nicht viel gehört. Das ändert sich nun aber mit der Aussage von Googles ehemaligem CEO Eric Schmidt.
Während einer von Google veranstalteten Konferenz zum Thema Internetfreiheit in Den Haag vermittelte Schmidt deutlich seine Meinung über die Software Carrier IQ. So teilte er zunächst mit, dass Google aufgrund der offenen Natur der Android-Plattform nichts gegen die Software unternehmen könne: „Android ist ein offene Plattform, was bedeutet, dass Menschen Software dafür machen können, die nicht besonders gut für Nutzer ist“, so Schmidt. „Dies[Carrier IQ] scheint solch eine zu sein“.
Schmidt machte aber auch deutlich, dass Google die Methoden von Carrier IQ nicht gutheißt. „Wir arbeiten auf keinen Fall mit ihnen zusammen“ und „wir unterstützen sie keinsfalls“ so Schmidt weiter über die Software, die er als „Keylogger“ (eine Software, die protokolliert, um dadurch zum Beispiel zu Überwachen oder zu Rekonstruieren) bezeichnet.
Es ist gut, ein solch offizielles Statement von Google zu hören, besser macht es die Sache mit Carrier IQ leider aber nicht. Was haltet Ihr von dem ganzen Thema?
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Rene K
Aus Sicht des Users ist Carrier iQ natürlich nicht gut, aber aus Sicht der Betreiber zeigt es natürlich auf, wo die Netzbetreiber Verbesserungspotentiale in den eigenen Netzen haben. So zumindest verstehe ich die Software.
Negativ ist natürlich, wie die Betreiber das ganze verheimlichen. Ein offener Umgang damit wäre sicherlich klüger gewesen!