
(Bild: gamerboom.com)
Zum ersten Mal in der Geschichte der Smartphones hat der chinesische den amerikanischen Markt in Sachen Markt-Volumen überholt, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics zeigt. Nicht zuletzt wegen Android und dem dadurch stetig wachsenden Angebot an Mittelklasse-Smartphones.
Laut dieser Studie wurden in China im dritten Quartal 2011 23,9 Millionen Smartphones verkauft, eine Steigerung von 58% im Gegensatz zum Vorquartal. Gleichzeitig sank die Anzahl verkaufter Smartphones in den USA um 7% auf 23,3 Millionen Stück.
Damit ist „China jetzt an der Spitze des weltweiten Mobilgeräte-Booms“, so der Analytiker Neil Mawston von Strategy Analytics. Weiter teilt er mit „China ist zu einem großen und wachsenden Smartphone-Markt geworden, den kein Hardware-Lieferant, Komponenten-Hersteller oder Inhalts-Entwickler ignorieren kann“.

Leider geht aus diesen Zahlen nicht deutlich hervor, wie viel Prozent dieser verkauften Smartphones mit Android ausgestattet sind. Ersichtlich wird allerdings, das trotz des weltweiten Android-Booms derzeit Nokia mit 28,5% Marktanteil die meisten Smartphones in der Volksrepublik verkaufen konnte. Dahinter folgt Samsung mit 17,6%.
Auch wenn die angeführten Zahlen verdeutlichen, dass die Nachfrage nach mobilen Geräten in China höher als in den USA ist (was aufgrund der größeren Einwohnerzahl nur eine Frage der Zeit war), bleibt der amerikanische Markt aber weiterhin der lukrativere. Denn der Durchschnitts-Nutzer in den USA greift auf mehr zusätzliche Inhalte zurück als in China, unter anderem weil dort viele kostenpflichtige Apps von inoffiziellen Seiten umsonst heruntergeladen werden.
Relevante Artikel:
Motorola RAZR mit 13 Megapixel-Kamera und 720p Display – nur für China
Android OS boomt in Asien und dominiert den Markt
Android Market in China gesperrt - aber wie lange?
Chinesischer Such-Riese Baidu mit eigener Android-Version

Niels H.
Hans sagt: überholt nur mit einem H.