
Dass Google nicht schläft, zeigt sich in vielerlei Hinsicht. Eines dieser Ergebnisse, immer einen Schritt voraus und damit am Puls der Zeit zu sein ist die neue Programmiersprache für Web-Anwendungen namens Dart.
Schon vor einigen Monaten machte Google mit der Ankündigung von Dart neugierig, jetzt ist es offiziell endlich soweit und die neue Plattform für das Erstellen von Web-Anwendungen, die sich laut Google durch Simplizität, Effizienz und Skalierbarkeit auszeichnet, steht zum Download bereit. So soll Dart leistungsstarke neue Sprachfunktionen mit bekannten Sprach-Konstrukten zu einem einfach definierbaren Code zusammenfügen. Google teilt mit, dass die Ziele von Dart folgende sind:
- Schaffung einer strukturierten und doch flexiblen Code-Sprache für Web-Programmierung
- Gewährleistung eines bekannten und natürlichen Gefühls mit der neuen Sprache, die außerdem leicht zu lernen ist
- Die Sprache soll versichern, dass eine hohe Leistung auf allen modernen Web-Browsern und Umgebungen inklusive kleinen mobilen Geräten, sowie auf Seiten von Server-Ausführungen gegeben ist
Dart zielt auf ein weites Feld von Entwickler-Szenarien ab: Von Einzelperson-Projekten ohne große Struktur bis hin zu großen Projekten, die formale Code-Typen brauchen. Um dieses weite Feld von Projekten zu unterstützen, bietet Dart optionale Varianten, was bedeutet, dass man ohne diese Varainaten mit dem Programmieren beginnen und diese dann später hinzufügen kann.
Dart kann auf zwei verschiedene Weisen ausgeführt werden: Entweder auf einer nativen virtuellen Maschine oder aufbauend auf eine JavaScript Engine, indem ein Compiler verwendet wird, um den Code von Dart in JavaScript zu übersetzen. Dies bedeutet, dass eine Web-Anwendung in Dart programmiert werden kann, die dann in jedem modernen Browser läuft. Derzeit ist die virtuelle Maschine von Dart noch nicht in Chrome integriert, dies soll aber laut Google in Zukunft folgen.
Die neue Sprache kommt mit einem Set grundlegender Sammlung und Werkzeuge für das Überprüfen, Kompilieren und natürlich um den Dart-Code laufen zu lassen. All dies wird sich selbstverständlich durch die Beteiligung von Entwicklern in der Zukunft noch erweitern und verbessern. Die Sprache und die vorläufigen Werkzeuge sind Open-Source und können auf dartlang.org heruntergeladen werden.

Volker A M.
Brauchen wir unbedingt, denn wenn uns eins fehlt, sind noch weitere Programmiersprachen. Und vor allem welche, für die es keine vernünftige IDE gibt, die alles anders (natürlich besser) macht und man erst mal wieder ohne Ende Zeit zum Lesen und Lernen benötigt. Die Buchautoren freut es, die Entscheider nicht. Das muss sich ja alles rechnen, also die Sprache/Umgebung muss schon richtig effektiv sein. Und was sagen die App-Entwickler, die sich freuen, nur Java können zu müssen?