
(Bildquelle: nokia.com)
In einem Interview mit venturebeat.com sagte der für den U.S.-Markt zuständige Präsident Chris Weber, dass das Modell der Apps als zentraler Bestandteil eines Betriebssystems in seinen Augen veraltet wäre.
Nutzer der Betriebssysteme iOS und Android würden gezwungen, viele verschiedene Apps zu installieren und müssten sich so durch verschiedene Menüs navigieren, um den vollen Nutzen aus ihren Handys zu ziehen.
Nokias neue Windows Phone 7 Geräte würden durch das Konzept der Live-Tiles und Hubs wesentlich einfacher zu handhaben sein. Die verstärkte integration von Sozialen Netzen ermögliche es, direkt aus dem Adressbuch heraus via LinkdIn, Facebook oder Twitter in Kontakt zu treten. Weiterhin seien Nokia und Microsoft wesentlich weiter als Apple und Google, was die Verwendung des Cloud Computing anginge.
Es bleibt abzuwarten, wie sich Nokias Verbundenheit zu Windows Phone auswirken wird. Noch steht kein Veröffentlichungstermin für ein Gerät mit diesem Betriebssystem fest. Auch in dem Interview äußert sich Weber schwammig darüber. Man wolle von Anfang an alles richtig machen, so der Tenor.
Ob das Modell der Apps wirklich veraltet ist, darüber entscheiden am Ende die Kunden. Nokia war mit seinem OviStore bekanntermaßen nicht sehr erfolgreich.

Micha B.
Also kann ich nicht mehr auswählen was ich auf dem Handy haben will sondern es ist von vorneherein zugemüllt? Das ist wirklich viel toller! *g*