
Wenn dieses Bild der Wahrheit entspricht, könnte es sein, dass Googles neue Android-Version Ice Cream Sandwich zumindest anfangs nur für Chipsätze von Texas Instrument (TI) optimiert sein wird. Das oben gezeigt Bild stammt aus einer Präsentation, die von den TI-Repräsentanten als werbendes Image für im Herbst anstehende Ereignisse vorgestellt wurde. Welche Ereignisse das sind, ist bisher unbekannt.
Das klingt erst einmal ganz danach, dass Ice Cream Sandwich noch vor Ende des Jahres veröffentlicht werden könnte und damit auch gleich ein paar neue, leistungsstarke Chipsätze von Texas Instruments noch vor 2012 auf den Markt kommen. So wird also Ice Cream Sandwich angeblich für die TI-OMAP Chipsätze optimiert werden.
Eine ähnlich familiäre und innige Beziehung pflegte Google bisher mit nVidia und den Android-Versionen Gingerbread und Honeycomb. Laut einer anonymen aber wohl zuverlässigen Quelle aus Taiwan sei die Entscheidung, sich nun Texas Instruments zuzuwenden, nicht deshalb getroffen worden, um „ jeden Chipsatz-Hersteller mal ranzulassen“, sondern weil Google einfach „utilitaristisch entscheiden würde, für welche Plattform optimiert werden soll und dabei die ausgewählt wird, die zu einem festgelegten Zeitpunkt Googles Meinung nach die beste ist.“
Google scheint von Monogamie nicht sonderlich viel zu halten, denn die später erscheinende Android-Version, die mit dem Buchstaben J beginnt, soll dann auch schon wieder einem anderen Chipsatzhersteller schöne Augen machen - namentlich als Qualcomm bekannt. Tja Dinge verändern sich und damit manchmal eben auch Beziehungen.


Manuel L.
so lange android 4.0 auch auf meinem galaxy s2 gut läuft :-)