
Diese ganze Patentstreiterei nervt nicht nur total, sie hat natürlich auch ihre Folgen. Eine dieser Konsequenzen ist zum Beispiel, dass europäische Entwickler sich laut der britischen Tageszeitung The Guardian aus den amerikanischen Märkten von Google und Apple zurück ziehen, weil sie Angst davor haben, in weitere Patentstreite verwickelt zu werden.
Es scheint immer mehr Patent-Eigentümer zu geben, die es sich zur Aufgabe machen, unabhängige Entwickler wegen Patentverletzungen zu verklagen. Tja, hier geht es eben oft um eine Menge, Menge Geld. Und das ist natürlich eine Sache, bei der höchste Vorsicht geboten ist, denn Gerichtsverfahren um geistiges Eigentum können für Entwickler richtig teuer werden, selbst dann, wenn die Entwickler am Ende recht behalten sollten. Das wiederum könnte sich auch auf Google, Apple und Microsoft verheerend auswirken, da die Unternehmen oft keinen Möglichkeit habe, die den Markt versorgenden Entwickler ausreichend zu schützen. Damit bleibt den Entwicklern oft nur die Möglichkeit, entweder mit dem Risiko auf Anklage zu leben oder eben die Apps aus dem amerikanischen Markt zu nehmen.
Ich weiß jetzt schon mein Unwort des Jahres. Es lautet: Patentverletzung.

Björn Alexander B.
Das Problem in den USA ist, dass es für jenden KA** Patente gibt ... Es geht hier schon nicht mehr um echte Innovationen sondern nur noch um Profit und wer als erstes die nächste blödsinnige Idee für ein Pseudopatent hat.
Die wirklichen Innovationen sind doch ein Bruchteil dessen, was es in Wirklichkeit als Patent auf dem Markt gibt!!