
Wer gerne seine Daten und Kontakte bequem von einem sozialen Netzwerk exportieren möchte, um diese dann in einem anderen zu nutzen, hatte bisher bei den meisten Plattformen die Möglichkeit, dies mit Hilfe des Tools Open-Xchange zu tun. Facebook hatte sich bereits letzte Woche gegen den möglichen Export von Facebook-Kontakten zur Einbindung in Google+ mit Hilfe der Chrome Erweiterung Facebook Friend Exporter quer gestellt. Und jetzt macht Zuckerbergs Goldgrube weiter und blockiert den Dienst von Open-Xchange seit letztem Wochenende.
Facebook sieht im Export der Daten durch Open-Xchange einen Verstoß gegen seine Nutzungsbedingungen. Deren Dienst ermöglicht es, über die offiziellen APIs der Netzwerke importierte Daten in einem zentralen Adressbuch zusammen zu führen, die dann für eine andere Plattform genutzt werden können. Der CEO von Open-Xchange sieht das allerdings alles etwas anders und ist der Meinung, dass Facebook gegen seine eigenen Nutzungsbedingen verstößt. So teilte er mit: „ Es ist ganz klar, dass das Facebook Management nicht will, das Nutzer die Möglichkeit haben, persönliche Informationen außerhalb von Facebook – etwa bei Google+ – zu nutzen und Facebook wird alles in seiner Macht stehende tun um dies zu vermeiden, einschließlich gegen seine eigenen allgemeinen Geschäftsbedingungen zu verstoßen.“
Ach Facebook, das riecht doch alles stark nach Muffensausen.

Matthias S.
Noch ein Grund mehr von Facebook zu verschwinden!