
... so sagte es zumindest Motorola CEO Sanjay Jha auf der Bank of America Merrill Lynch Global Technology conference. Jha sagte weiterhin, dass rund 70% der Smartphones aufgrund von Performanceproblemen, die von unseren geliebten Apps verursacht werden sollen, umgetauscht würden.
Als Grund für die angeblich so schlechte Qualität der Apps nennt er Googles offenen Market und die fehlenden Kontrollen - niemand achte darauf, welche Apps sich dort tummeln und wie gut oder schlecht sie im Endeffekt wirklich programmiert sind.
Irgendwie hat er dabei ja schon recht - allerdings hat der offene Market widerrum Vorteile, wie z.B. die Nutzerfreundlichkeit für neue Entwickler, die sich nicht abstreiten lassen.
Aber was wäre solch eine Anschuldigung denn ohne eine Lösung seitens Motorola?
So sollen Motoblur User bald von ihrem Device gewarnt werden, wenn sie sich schlecht programmierte Software installiert haben, seien es langsame Programme, welche die Performance einschränken, oder Akkufresser -> Motoblur soll diese erkennen und darauf aufmerksam machen!
Schön wäre es allemal - ein intelligentes System, dass dem User sagt, welche Apps schlecht sind. Für Otto-normal-Nutzer, ohne große Ansprüche und Lust sich in die Materie einzuarbeiten, bestimmt ein großer Vorteil - für andere wird es allerdings meiner Meinung nach eher in Richtung Kontrolle gehen und die eigentliche Hilfe könnte sich schlecht auf die weiteren Umsatzzahlen niederschlagen.
Doch hier lassen sich viele Vermutungen aufstellen - allerdings wird uns erst nach Einführung dieses Dienstes zeigen, wie gut er wirklich funktioniert und was noch alles dahinterstecken wird.

Klingt nach 'ner guten Idee. Auch wenn ich mir niemals ein Gerät von Motorola kaufen werde.