Nach einer längeren Blogabstinenz möchte ich mich heute einem (wenn nicht DEM) Lieblingsthema von mir widmen: Den Tablets.
Nur als kleine Vorwarnung: Dieser Blogeintrag könnte humoristische Elemente beinhalten, ist ganz und gar nicht objektiv und der Autor schrieb dies aus einer Laune heraus.
Wie viele auf diesem Portal spiele ich seit geraumer Zeit mit dem Gedanken ein Tablet zu kaufen. Vor wenigen Wochen/Monaten noch als große Smartphones verschrien, sind Tablets nicht zuletzt aufgrund des enormen Kaufzwangs vieler Appleanhänger zum Erfolgsmodell geworden, welches es aus Sicht fast jedes Herstellers zu kopieren gilt.
Kommen wir also zum ersten Schritt des Tabletkaufs: Der Entscheidung
Natürlich ist es fast ein Suizidversuch auf einer Fanboyseite (Eine Seite die AndroidPit heißt darf gerne so bezeichnet werden, auch wenn viele hier wesentlich offener für Konkurrenzprodukte sind, als auf vergleichbaren Seiten) das iPad zu erwähnen, ABER das iPad ist und bleibt die Messlatte mit der sich alle kommenden Tablets messen müssen.
Es ist super zu handhaben, einfach gehalten, selbsterklärend, von Form und Gewicht äußerst gut transportabel, die Verarbeitung ist top, es hat einen angebissenen Apfel auf der Rückseite und es ist vergleichsweise preiswert. Ich werde nicht darauf eingehen warum ich mir kein iPad zulegen werde, denn das würde nur in einem Kommentarkrieg enden. Ich werde viel eher das ganze Überspringen und davon ausgehen, dass man sich ein beliebiges Tablet zugelegt hat und nun, voller Stolz und Glück, sein neu gewonnenes Lieblingswerkzeug auf der nächsten Party präsentiert.
Dieser Punkt ist wohl der kritischste im Leben eines Tabletbesitzers. Aus der eigenen Erfahrung kann ich berichten, dass selbst das Vorhaben ein Tablet zu kaufen aufs Äußerste in Frage gestellt wird und die Entscheidung, über 500 Euro für ein Spielzeug auszugeben, als purer Irrsinn abgestempelt wird.
Und hier muss ich meinen Mitmenschen absolut und in vollem Umfang Recht geben. Denn wenn man in sich einkehrt und mal darüber nachdenkt welchen schaffenden Wert ein Tablet besitzt, erkennt man (zumindest tue ich das), dass ein Tablet ein reiner Konsumgegenstand ist. Es ist kein Laptop mit dem man arbeiten kann. Es ist kein Notizbuch in das ich mal kurz eine Zeichnung einfüge, es ist kein Smartphone auf dem ich kurz etwas nachschaue, wenn ich eine Frage zu einem spezifischen Thema habe. Es ist ein reiner Konsumgegenstand.
Natürlich gibt es den Aspekt der Portabilität. Es werden viele in den Kommentaren schreiben, dass sie all die oben aufgeführten Beispiele auch mit einem Tablet erledigen könnten. Dies ist in meinen Augen aber mehr oder minder Augenwischerei. Aus persönlicher Erfahrung kann ich berichten, dass das Tablet für mich persönlich immer ein Sofaspielzeug bleibt. Man kommt heim, setzt sich hin und nimmt das Tablet in die Hand um das Internet zu "konsumieren". Man kauft damit Musik, man kauft Filme, man kauft Apps und man kauft Bücher (und liest diese Abends an verschiedenen Orten), aber man kann (zumindest mobil) nicht wirklich gut damit arbeiten.
Auch wenn es nun Konzepte gibt wie das Transformer, welches mit einem Dock zu einem Netbook wird, so kann ich mir trotzdem nicht vorstellen mit einem Tablet zu arbeiten. Blogeinträge schreiben sich ohne Tastatur einfach nicht wirklich komfortabel und auch das kurze Surfen funktioniert, mehr oder minder, mit einem Smartphone wesentlich angenehmer.
Dieser Blogeintrag soll nun, wenn manche von euch immer noch den Sinn und Zweck suchen, einfach an die Vernunft appelieren. Kauft euch ein Tablet, kurbelt die Konjunktur und erfreut euch an einem neuen Spielzeug, nur bitte erwartet nicht zuviel. Denn der Anstoß dieses Eintrages waren Beschwerden, dass ein Tablet doch so unbrauchbar und der größte Fehleinkauf aller Zeiten wäre. Stimmt aber nicht!
Man muss sich vor dem Kauf immer klarmachen für was man ein Tablet braucht und für viele dürfte das eben der Konsum sein. Wenn ihr euch zu sehr einredet, dass ihr damit arbeiten wollt und dies nicht in dem erwarteten Umfang erreicht, dann könnte das Tablet von einem super Spielzeug zu einem Fehleinkauf mutieren.
Achja... Mein Grund mir ein Tablet zu kaufen ist "Galaxy on Fire 2". Wenn das mal keine Legitimation für einen Vernunftstext ist :)

Jörg U.
wofür man nicht alles Geld ausgibt. Ich sag nur "Rasen für die Rente", oder "Rauchen gegen den Terrorismus".
Da kann man doch wohl auch ein schnödes Tablet kaufen und sein Geld damit aufm Kopf haun!
Ansonsten geb ich Dir zu Deinen Ausführungen recht.