
(Bild: http://hothardware.com)
Laut der Bloomberg Businessweek plant Google, die eigene Kontrolle über das eigene Betriebssystem Android zu erhöhen. Bloomberg behauptet, dies von mehr als einem Dutzend Managern von "Key companies" des Android-Ecosystems erfahren zu haben.
So will Google wohl Firmen aus dem "Early Access"-Programm ausschließen, falls diese nicht nach Google's Pfeife tanzen. Konkret will Google die Veränderungen an Android überprüfen, bevor diese auf den Markt kommt.
So erlangt Google Kontrolle über Modifikationen wie HTC Sense, Samsung TouchWiz und vielen mehr.
Sollte ein Hersteller sich den Anforderungen von Google verweigern, wird dieser vom "Early Access"-Programm ausgeschlossen. Den Mitgliedern dieses Programms gewährt Google frühen Zugriff auf den Quellcode von neuen Android-Versionen.
Das ist ein großer Vorteil für die diese Hersteller, da diese so die ersten sein können, die ein neues Gerät mit der neuesten Android-Version herausbringen können.
Von Nachteil ist dies für kleine Hersteller. Diese müssen warten, bis Google den Quellcode öffentlich macht, was gewöhnlich ein paar Wochen dauert.
In Ausnahmefällen zieht Google hier aber auch härtere Maßnahmen durch. So hält Google den Quellcode von Honeycomb für lange Zeit zurück.
Als Hersteller den frühen Zugriff auf den Quellcode zu verlieren resultiert also in geringeren Verkäufen und dadurch in geringerem Profit.
Meine Meinung über diese Maßnahmen ist zweigeteilt. Einerseits könnte Google's Kontrolle Hersteller auch zu zuverlässigeren Updates zwingen, andererseits ist dies ein großer Schlag gegen die Offenheit von Android.
Was denkt ihr? Wird Android von diesen Maßnahmen profitieren oder eher Schaden nehmen?

Christoph D.
Etwas mehr einheitlchkeit kann nicht schaden, aber ich denke, das Beschränkungen dieser art nicht gut für Android sind.
Ich wär sogar dafür, das jeder den Bootloader offen lassen sollte. Notfalls mit Garantieverlust (siehe Nexus)