Ich bin mir zwar nicht sicher, ob man das Gerät jetzt offiziell Smartbook nennen darf, aber dieser Begriff trifft es am besten. Das Toshiba AC100 ist sehr dünn, sehr leicht und es läuft Android darauf. Was das angeht, stimme ich durchaus zu, dass Android nicht für Netbooks – oder Smartbooks – konzipiert ist, es lässt sich aber durchaus nutzen und bedienen. Das festzustellen hatte ich ja schon Gelegenheit, als ich ein Acer Aspire One Testgerät unter die Lupe nehmen konnte. Allerdings darf man nicht erwarten, so komfortabel damit arbeiten zu können, wie man es von Windows, oder dem Betriebssystem seiner Wahl, gewöhnt ist.
Ich habe das Gerät erst seit gestern, aber natürlich schon eine Weile damit herumgespielt und meinen Bedürfnissen gemäß eingerichtet. So hat z. B. der ADW Launcher den Toshiba Homescreen ersetzt und QuickDesk erlaubt ein relativ komfortables Wechseln zwischen den diversen Apps, die ich installiert habe und auf dem AC100 nutze.
Warum nicht gleich ein normales Netbook?
Erstens habe ich das Gerät sehr günstig bekommen, wobei man es mittlerweile (mit etwas Glück) auch schon um die €200 bekommt. Kein schlechter Preis für das Gerät, wenn man Android auf einem Netbook/Smartbook etwas abgewinnen kann.
Dann ist das Gerät, wie schon erwähnt, sehr leicht und sehr dünn, hat in Sachen Mobilität also durchaus einiges zu bieten.
Was sich noch zeigen muss, ist ob der Akku auch eine ordentliche Laufzeit bietet, dann wird mich das Gerät zukünftig wohl überall hin begleiten. Mehr Infos, natürlich auch Videos, gibt es dann demnächst hier im Blog.
UPDATE: Erster Akku-Laufzeit-Test
Es war gar nicht so einfach, den ganzen Morgen die Finger von dem AC100 zu lassen, während ich einen ersten Akku-Laufzeittest im „Leerlauf“ gemacht habe. Bei WLAN eingeschaltet und Displayhelligkeit auf 100% (im Hintergrund war noch ein Messenger (imo.im) geöffnet) ließ ich den Akku mal leerlaufen.
Etwas mehr als 5 Stunden hielt das AC100 durch, wobei die letzte halbe Stunde sich unter 10% abspielte. Da hatte sich dann das WLAN auch schon ausgeschaltet, effektiv waren es also knapp 4 ½ Stunden. Nicht schlecht, aber auch nicht soo gut, wobei ich bisher nur selten das Display auf 100% hatte, während ich das AC100 benutzt habe. Der nächste Test läuft dann also mit Displayhelligkeit auf 50% mal durch und ich schätze, dass dann so sieben Stunden drin sein sollten.



Christoph S
Die wichtigste Frage: Kann man Android runterschmeißen und Windows/Linux installieren? Wäre Windows bei den Netbooks nicht dabei würden die sicher auch weniger kosten.