
Mittlerweile sind 100.000 Apps im Android Market erhältlich.
Diese Meldung ist jetzt schon zwei drei Tage alt und vielleicht hätte ich sie auch gar nicht verbloggt. Allerdings bin ich gerade durch einen Tweet von Oliver Lauer auf einen interessanten Artikel zu diesem Thema gestoßen. Dieser spiegelt im Großen und Ganzen auch meine Meinung wieder und hat letztendlich dazu geführt, dass ich doch noch einen Blog zum Thema schreibe.
Mir persönlich ist es „relativ“ egal, wieviele Apps sich im Market befinden. Ich teste jetzt schon eine ganze Weile Apps und auch als die Anzahl dieser im Market noch sehr gering war, habe ich immer wieder gute, nützliche Programme gefunden. Aber wenn es „hart auf hart“ kommt, brauche ich eigentlich nur ein bis zwei Handvoll Applikationen.
Christopher Dawson spricht mir in seinem Artikel mehr oder weniger aus der Seele:
How many do you use? Angry Birds? Solitaire? A web browser? An email client? The Kindle app? My son happens to be an App fiend, downloading as many as his iPod Touch will hold. I would argue that the browser is the only one that really matters. This is where countless ads are surfaced, this is where we look up everything we need to know, where we answer questions, and read news. Modern mobile browsers, in fact, make very few compromises over their desktop brethren and it’s in our browsers that we spend most of our desktop time.
Zwar kann ich nicht behaupten die meiste Zeit in meinem mobilen Browser zu verbringen, aber diesen, außerdem Gmail, Tweetdeck und Newsrob (RSS) nutze ich weit mehr, als alles andere. Was wäre, wenn ich gezwungen wäre ein Phone zu nutzen, auf dem sich nur die Standard Google Apps befinden würden? Das würde durchaus auch für mich funktionieren. Natürlich nutze ich einige Apps, die mir gute Dienste leisten und die ich nicht missen möchte, aber dass sind wie gesagt, wahrscheinlich nicht mehr als zwei Handvoll.
Zwar wären die Apps eventuell andere, aber auch dieses Zitat kann ich prinzipiell nur unterstreichen:
You can have 95% of my apps. Just give me Skyfire, Google Maps, and an e-book reader or two and I probably won’t notice.
Natürlich habe ich nichts dagegen, dass die Anzahl und damit auch die Auswahl an Apps immer größer wird, aber ist das wirklich soo wichtig?
Den kompletten (meiner Meinung nach kurzweiligen) Artikel von Christopher Dawson gibt es hier.

GiZam
Kann das nur unterschreiben. So viele Apps schön und gut, aber es ist auch immer viel crap dabei.