Ich bin gerade mitten dabei nach Berlin umzuziehen und schon eine Woche hier. Derzeit komme ich bei ein paar Freunden unter. Währenddessen, neben der Schule, suche ich noch eine Wohnung. Und damit beginnt hier die Geschichte:
Der Extremtest: Das Desire gegen Hausmittelchen.
Ich gehe hier auf bestimmte Apps ein, die Navigation zu Fuß, Planung, Akku, Genauigkeiten und Terminverwaltung. Und das ganze auch noch im Dauerstress.
Wie das Experiment ausgegangen ist - das erfahrt ihr natürlich nach dem Break.
Das ganze fing letzte Woche Mittwoch (18.08) an, mit der frühmorgendlichen Anreise in Richtung nach Berlin. Während der Fahrt konnte ich mich gut mit _Aldiko_, zum Lesen, und diversen Spielen ablenken. Denn aufgeregt war ich schon - das erste mal seit fünf Jahren wieder in einer großen Stadt. Allerdings bin ich eben mit meinem Virtual Buddy ausgestattet - der mir in vielen Situationen unglaublich nützlich war.
Beginnen wir von vorne - ich starte am Hauptbahnhof in Berlin, suche kurz die Bushaltestelle während dabei _Fahrplan_DE_ mir die kürzeste Route mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sucht. Entschieden habe ich mich mit dem Bus fast genau vor meine Haustür zu fahren. Jeder, der noch nicht in Berlin war, sage ich in diesem Moment eins: Diese Stadt ist verdammt laut. Es gibt zwar überall Lautsprecher ansagen zu den Haltestellen - aber in seltenen Fällen versteht man diese nicht.
Meine erste Idee dazu: Maps öffnen, GPS anschalten und die Haltestelle markieren. Dabei fuhr ich am deutschen Bundestag vorbei und schaute mich nach ein paar Sehenswürdigkeiten um. Das GPS-Signal war selbst im Bus noch ziemlich gut und hat mir angezeigt, wie weit ich noch von meinem Ziel entfernt war. Dazu setzte ich mir noch eine Markierung zu der Anschrift, bei der ich erstmal unterkommen sollte.
Aussteigen, umgucken, Google Maps fragen. Die Fußgänger-Navigation startete innerhalb weniger Sekunden, trotz O2-Drosselung.
Endlich angekommen öffnete ich meinen Kalender - suchte mir alle Adressen raus, zu denen ich die nächsten Tage fahren wollte und markierte diese wieder. So hatte ich einen groben Überblick über die Punkte zu denen ich musste. Wenn man so viel Neues sieht, von so einer großen Stadt ist man auch mitteilungsbedürftig. Aber - was ist eigentlich mit dem Akku? Die Navigation von Berlin Hbf. Richtung Steglitz kostete schon etwas Strom - aber die erste Wohnungsbesichtigung stand schon an. Das heißt also auch, keine Zeit zum Laden. Mit etwa 60% Restakku machte ich mich schon auf zur ersten Wohnung.
Markierung anklicken, ranzoomen, nächste Haltestelle suchen, Fahrplan_DE füttern, loslaufen, U-Bahn erwischen.
Die Zeitangaben sind schon ziemlich genau, zumindest in Berlin - Verspätungen gibt es eigentlich keine. Doch ist es ziemlich blöd, wenn man aus der U-Bahn Station kommt und auf der falschen Straßenseite zum S-Bahnhof landet - da konnte mir selbst die Technik nicht helfen. Eine Rauchen - die Devise. Nächste Bahn, die im 10 Minuten Takt fuhr, erwischen. Dabei aufmerksam auf die nicht verständlichen Ansagen achten und auf die Uhr. Durch die Fahrplan App wusste ich immer genau, wie lange ich fahren werden würde und wann ich dann in etwa an der richtigen Station sein müsste.
Am Abend bin ich wieder bei meinem jetzigen Zuhause angekommen - und der Akku hatte trotz Spielen, Dauerbeleuchtung, Google Maps + GPS, ständigen Fahrplan-Abfragen und dauernd laufender Musik noch etwa 20 %. Bei etwa 16 Stunden Betriebszeit. Eine ziemlich ordentliche Leistung.
Am nächsten Tag ist mir ein großer Vorteil des Berliner Fahrplansystem aufgefallen: Überall sind QR-Codes. _Barcode Scanner_ aufmachen, gucken was sich da versteckt. Ein mobiler Fahrplan! Der mir sogar noch anzeigt, wann der nächste Bus / Zug / Whatever fährt. Im Stress ist die Website mit QR-Code schneller, als wenn man sich die Randbemerkungen durchliest und durchplant - vor allem wenn man selber nicht sicher ist, ob der Bus nun dort hält, oder nicht.
Und nun war mein großer Vorteil: Die Freundin saß am PC und war bei GTalk online. Dank diesem Push-Service war der Stromverbrauch sehr sehr niedrig und ich konnte mich auf umso längere Akkulaufzeiten freuen! Sie war in dem Moment mein Routenplaner - ich hatte den Generalschlüssel für mehrere Berliner Wohnungen, die ich möglichst alle an einem Tag besuchen wollte. Dank ihr, Maps und Fahrplaner_DE konnte ich auch alle in kürzester Zeit hintereinander besuchen. Dazu ist der Kalender im aktiven Syncing ganz sinnvoll gewesen. Ich habe meine erarbeiteten Besichtigungen eingetragen - die meine Freundin gleich gesehen hat - und sie hat in meinem Kalender noch dazu eingetragen, bei welchen Wohnung ich dann einen Termin hatte.
Nachdem der erste große Stress vorüber war - suchte ich ein nettes Bistro, was nicht nur gut ist, sondern auch im Preis gut war. Maps hat mir in der Umgebung alles angezeigt - auch Bistros und Restaurants - dazu dann gleich die Rezensionen anderer Kunden rausgesucht. So habe ich auf Anhieb etwas günstiges gefunden.
Ein Zwischenfazit:
Akku? Gut! - Planung? Gut - Navigation? Gut - Display? Oh mein Gott!
Also - wenn es tatsächlich sonnig ist, ist das AMOLED-Display nur im Schatten lesbar. Leider. Somit gab es an bestimmten Plätzen immer wieder Probleme noch einmal nachzulesen, wohin ich wollte, bzw. in welche Bahn ich eigentlich wollte.
Ich hoffe, euch gefiel dieser Einblick als Extremtest - Konstruktive Kritik ist gerne gesehen.

Aleksander D.
OMG du in Berlin? Komm mich besuchen :p
Schöner Blog btw~