Wie die österreichische Qualitäts-Tageszeitung Der Standard unter Berufung auf die Online-Version des Wallstreet-Journals berichtet, wird das Nexus One nur mehr an registrierte Entwickler vergeben.
"Wie Google in einem Blog-Eintrag verkündet hat man mittlerweile die letzte Charge an Nexus-One-Smartphones erhalten, nach deren Abverkauf wird es das Gerät nicht länger über den Online-Shop des Softwareherstellers zu beziehen sein."
Nicht von dieser Ankündigung betroffen sind Verkäufe über traditionelle Vertriebswege. Das bedeutet, dass Mobilfunkbetreiber, die das Nexus One in ihrem Sortiment gelistet haben, dies auch zukünftig tun werden.
Wie Der Standard in einem weiteren Artikel erklärt, ist das Nexus One keinesfalls an der Hardware gescheitert, sondern vielmehr der Versuch Googles, ein neues Vertriebsmodell zu etablieren: direkter Verkauf über den hauseigenen Online-Shop, ohne zugleich das Gerät angemessen in der Öffentlichkeit zu bewerben, wodurch die Absatzzahlen im Vergleich zu den Konkurrenten sehr schwach waren. Das schlecht organisierte Kundenservice tat sein Übriges.
Vielleicht wird in Zukunft ein weiterer Versuch unternommen, diese Art des Vertriebs zu etablieren, bis dahin werden allerdings noch einige Jahre vergehen, in denen nicht nur Google, sondern auch die Konkurrenz weiterhin auf die bisherigen klassischen Vertriebswege setzen werden.
Weiterführende Artikel finden sich hier, hier und hier.

Jörg V.
Ich denke mal das dieses Vertriebsmodell nicht gescheitert wäre, wenn Google es fertig gebracht hätte, den Vertrieb auch Weltweit zu organisieren.
Von mehr Werbung jetzt mal ganz abgesehen.
Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh noch eines zu haben. Zur Zeit soll es ja angeblich über Vodafone Deutschland auch noch zu bekommen sein.