
Google hat zum ersten Mal von der Möglichkeit Gebrauch gemacht Apps auf dem Smartphone von Andwendern zu löschen. Dies ist durch die in Android eigebaute "Remote Application Removal"-Funktion möglich. Es handelte sich dabei um zwei Anwendungen von Sicherheitsforschern von TippingPoint. Diese hatten die Apps veröffentlich, um zu zeigen, wie leicht sich eine bösartige Anwendungen auf Tausenden von Android-Smartphones bringen lässt.
Die Apps waren zwar bereits aus dem Android Market entfernt worden. Es gab aber offenbar noch Anwender, die die Apps installiert hatten. Google sah sich aus diesem Grunde veranlasst diese Apps aus der Ferne zu löschen. Schaden haben die Anwendungen allerdings nicht angerichtet.
Google hatte die Option der Fernlöschung ursprünglich dafür entwickelt, um die Verbreitung von Malware zu verhindern, und so Anwender davor zu schützen. Das kalifornische Unternehmen hofft auch, dass sie diese Option niemals im großen Stil einsetzen muss.
Google ist nicht das einzige Unternehmen, das sich das Recht vorbehält Daten aus der Ferne zu löschen. Auch Amazon beim Kindle, oder aber auch Apple beim iPhone können solche Löschungen vornehmen.
Ich muss zugeben, dass mir das bisher nicht bewusst war. Und so sehr ich den Hintergrund verstehe: ein wenig unwohl ist mir persönlich dabei schon, dass dies möglich ist!

Daniel B.
Wär es nicht wesentlich problematischer wenn diese Funktion nicht vorhanden wär?
Der Market unterliegt ja keiner Kontrolle (von rechtswidrigen Dingen abgesehen) also seh ich da nicht wirklich einen Verlust der Selbstbestimmung.