
Jede fünfte App, die es im Android Market zum Download gibt, greift auf sensible Nutzerdaten zu. Das berichtet die Sicherheitsfirma SMobile Systems in einer aktuellen Studie. Es würden sich einige dieser Apps als wahre Spionagesoftware entpuppen, die persönliche Informationen aus E-Mails, SMS, Telefonanrufen und Ortungsdiensten auslesen. Sprich: nur ein wirklich kleiner Teil der 20% sind auch wirklich darauf ausgelegt zu spionieren. Es ist natürlich klar, dass Apps auch auf Nutzerdaten zugreifen müssen, um überhaupt ihre Aufgabe erfüllen zu können.
Was allerdings wirklich beunruhigt, ist die Tatsache, dass es einige Apps wirklich darauf angelegt haben Menschen in hohe Kosten zu stürzen. Denn rund 5% der verfügbaren Apps sind in der Lage Anrufe jeder Art - auch zu Sonderrufnummern - zu tätigen. 2 Prozent der untersuchten Apps konnten ohne Zutun des Eigentümers SMS-Nachrichten an kostenpflichtige Premiumdienste versenden.
Natürlich muss auch hier nicht automatisch von bösem Willen, oder Betrug ausgegangen werden. Trotzdem ist es beunruhigend, dass es eine wachsende Anzahl von Schädlingen und Spyware im Android Market gibt.
Ein bißchen mehr Kontrolle - und sei es durch die Nutzer selber - wäre auch hier von Nöten...

Lars S.
Bei manchen Apps finde ich die geforderten Berechtigungen gradezu lächerlich!
Ich bin eh der Meinung, dass der Market eine gnaze Ecke mehr kontrolliert werden sollte - klar nicht soviel wie der von Apple, aber im Moment artet es aus!