Derzeit werden täglich rund 65.000 Smartphones verkauft, welche auf dem Android-Betriebssystem aus dem Hause Google basieren. Google's CEO Eric Schmidt, gab dies anlässlich der Jahresversammlung des Internet-Konzerns bekannt.

Offiziellen Angaben zufolge werden derzeit 34 verschiedene Geräte auf dem Markt angeboten, die mit Android ausgestattet sind. Den größten Anteil der Android-Geräte nehmen aber klarerweise die Smartphones ein, gefolgt von Netbooks, Tablet-Systemen und einige anderen portablen Geräten die mit Android experimentieren. Angeboten werden all diese Geräte von 60 Providern in insgesamt 49 verschiedenen Staaten.
Wie in einem anderen Blogbeitrag bereits verkündet, wird in Kürze die Android-Version 2.2 vorgestellt. Diese soll durch den Einsatz der JIT (Just-in-time) Kompilierung deutlich schneller arbeiten, als die derzeitig aktuellste Version (2.1). Allerdings werden längst nicht alle Android-Geräte stets auf den neuesten Stand aktualisiert. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der ausschlaggebendste ist jedoch sicherlich, dass die meisten Hersteller, aber auch Mobilfunkanbieter kein großes Interesse daran haben, ihre Kunden in regelmäßigen Abständen mit Updates zu versorgen.
"Stabile" Situation in China
Bezüglich der jüngsten Streitigkeiten des Konzerns mit der Regierung der Volksrepublik China sagte Schmidt, dass die Situation derzeit "stabil" sei. Der Konzern hatte seine chinesischen Systeme im März nach Hongkong umstationiert, wo sie nicht den strengen Zensurgesetzen Pekings unterliegen. Die Situation könne sich aber schnell ändern, wenn sich Chinas Regierung zu einem schärferen Vorgehen entscheide, räumte Schmidt ein.
Android - der Inbegriff von Offenheit?!
Schmidt betonte erneut die Offenheit seines Handybetriebssystems Android gegenüber Apples iPhone OS. Die Vorgehensweise von Google auf dem Mobilmarkt ist diametral zu jener der Konkurrenten.
"Wenn die Nein sagen, dann sagen wir Ja", erklärte Schmidt.
Man sei offen für Kooperationen mit verschiedenen Hardware-Herstellern und Programmierern. Zum Herbst will der Konzern mit Chrome OS ein weiteres Linux-basiertes Betriebssystem fertiggestellt haben, welches für die Verwendung mit Browser-basierten Anwendungen optimiert ist. Dadurch soll die Offenheit der Googleschen-Unternehmensphilosophie abermals herausgestrichen werden.
(Quellen: AFP, TechCrunch)

Markus Gu
bin sehr auf die google io gespannt.