
Eigentlich ist eine Neuigkeit, die nicht wirklich überrascht. Rund zwei Drittel aller Android-Smartphones sind veraltet. Das geht aus einer aktuellen Erhebung von Google hervor. Die Folge: es fehlt den Kunden an neuen Funktionen. Viele der wichtigen Applikationen laufen nicht auf deren Geräten.
Laut golem.de hat Google von Mitte April 2010 bis Anfang Mai 2010 den Zugriff auf den Android Market beobachtet und ausgewertet, um herauszufinden welche Versionen auf den Geräten installiert waren. Dabei kam sehr deutlich heraus, dass die Mehrzahl der Besitzer eines Android-Smartphones keine aktuellen Android-Versionen auf ihren Geräten installiert haben.
Lediglich auf 32,4 % aller Android-Smartphones läuft bereits Android 2.1. 37,2 % der Geräte sind derzeit noch unter Android 1.5. Android 1.6 ist auf 29,4 % der Geräte installiert. Nur noch 0,1 % aller Android-Geräte ist mit Android 1.1 unterwegs.
Was leider aus diesem Artikel nicht hervorgeht, mich aber brennend interessiert hätte, ist der Grund warum so viele Kunden noch ältere Android-Versionen auf ihren Geräten haben. Ich vermute hinter der Update-Müdigkeit nicht die Bequemlichkeit der Kunden, sondern vielmehr den fehlenden Support der Hersteller.
Würden diese nämlich konsequent neue Versionen unterstützen, so gäbe es das Problem wahrscheinlich nicht, dass z.B. rund 65 % aller Besitzer eines Android-Gerät den neuen, offiziellen Twitter-Clients nicht nutzen können. Die Update-Politik von Google ist allerdings auch nicht unbedingt förderlich. Die vielen, schnell aufeinander folgenden Updates sind für viele Hersteller nicht durchführbar.
Bleibt nur zu hoffen, dass Kunden nicht völlig frustriert ihr Gesicht von Android abwenden, nur weil sie nicht in der Lage waren alle Programme ordentlich nutzen zu können...

Hendrik Meyer
Das ist meiner Meinung nach das (einzige) und größte Android Problem!