
Wie einige findige Mitleser hier bereits bemerkt haben, habe ich das gestrige Abendprogramm unterschlagen. Maren von der Bunten bloggt ebenfalls von hier. Für alle, die es interessiert, hier der Artikel...
So richtig viel gibt es zum gestrigen Abend aber gar nicht zu erzählen. Zumindest weiss ich nicht mehr so viel. Es gab auf jeden Fall Bier aus Pitchern zu trinken... Und Jägermeister! Und für einige auch Wodka. Ich habe mich allerdings bei dieser Runde rausgelassen, bzw. Maren von der Bunten meinen Wodka in ihren Jägermeister gekippt. Mittlerweile redet sie aber wieder mit mir...
Heute Morgen ging der Tag gut los. Denn ich war frisch, ausgeruht und weitestgehend ausgeschlafen. Zumindest habe ich mir das eingeredet. Der Tag fing, wie jeden Morgen, mit einer guten, ausgeprägten Dusche an. Der Blick aus dem Fenster animierte mich allerdings noch zusätzlich mehr oder weniger laut "New York, New York" von good ol' Franky zu singen. Also, ich fand es zumindest schön...
Das Frühstück gab es heute, nach dem gestrigen Reinfall, nicht im Hotel, sondern in einem kleinen Café (gregorys) gleich um die Ecke. Da war das Angebot zwar reichhaltiger. Aber geschmeckt hat es dennoch nicht. Morgen wird wohl eine neue Variante herhalten müssen.
Mit einer nach nix schmeckenden Bircher-Müsli-Suppe, einem Obstsaft, in dem lauter grünes Obst war (nach genauem Hinsehen, stellte ich aber auch noch fest, dass Spinat, Broccoli und anderes Seltsames reingerührt wurde - Gott sei Dank hat man das aber nicht rausgeschmeckt!) und einem kleinen Baguette, ging es los. In meinem Kopf hatte ich heute eigentlich Shopping auf dem Zettel. Wahrscheinlich ist es auch so zu erklären, dass ich beim O-Ton für Maren von der Bunten gesagt habe, dass wir zum Shoppen in den MuMO Store gehen. Peinlicherweise hatte das aber gar nichts mit Shopping, sondern mit Kunst zu tun. Es handelt sich nämlich um New York's "Place to be" - dem "Museum of Modern Art".

Das Museum selber hatte natürlich nichts mit Telefonen und Android zu tun. Trotzdem war es ganz interessant. Vor allem, weil eine exzellente Bauhaus-Ausstellung und verschiedene Design-Studien gab. Besonders beeindruckend war hier das fast schon martialisch anmutende "Do not touch"-Schild. Man fragt sich: "Wie ist das gemeint? Beißt einem der Aufpasser dann die Finger ab? Werden sie mir als Strafe abgeschnitten? Oder kommt von irgendwo ein Fallbeil herunter?" Man weiß es nicht. Und ausprobieren wollte ich es dann auch nicht.
Ich war nicht ganz so traurig, als wir uns um 13.30 Uhr wieder alle getroffen haben, um endlich in Richtung Stadt zu gehen.
Vorher brauchen wir aber eine Stärkung. Nach den kulinarischen Reinfällen des Morgens, gehe ich lieber mal auf Nummer Sicher und hole mir einen echten New Yorker Hotdog. Was ich gar nicht wusste: man isst ihn mit Sauerkraut! Köstlich!!
Bis wir alle Leute beisammen haben, vergeht eine ganze Zeit: O-Töne, Bilder schießen, Blog-Posts verfassen... Ich sag ja: mit Journalisten in der Gruppe muss man viel Zeit mitbringen.
Meine Gedanken kreisen schon die ganze Zeit um das HTC Eris und das Droid. Nur wie soll ich das hinbekommen, wenn unsere durchschnittliche Gehgeschwindigkeit 100 Meter pro Stunde ist? Wir entscheiden uns von daher uns alle zu trennen, damit jeder das kaufen kann, was er - bzw. sie - will.
Bevor ich alleine in Richtung Empire State Building losziehe, kommen wir gemeinsam an einer Bäckerei vorbei, die sämtliche Damenherzen der Gruppe höher schlagen lässt. Diese heißt "Magnolia Bakery" und man kennt sie (scheinbar) aus "Sex and the City". Ein ergreifender Moment, der einem Gänsehaut verpasst...
Meine erste Station, nachdem wir uns getrennt haben, ist ein Verizon-Shop. Ich möchte das Droid und das HTC Eris in die Finger bekommen. Im Shop angekommen, lasse ich mir beide Handys zeigen. Das HTC Eris erinnert mich sehr an das HTC Tattoo. Es ist eher im günstigeren Segment angesiedelt. Es lässt sich gut bedienen, hat ebenfalls die Sense UI auf dem Gerät.
Das Droid gefällt mir richtig gut. Alles ist sehr edel und es fühlt sich sehr gut an. Die neue Oberfläche ist zwar ebenfalls extra für das Droid entwickelt worden. Man erkennt aber eindeutig, dass es Android ist. Die viele Kritik an der Tastatur konnte ich beim kurzen Herumspielen nicht teilen. Auf mich machte sie einen guten Eindruck. Leider stand während der gesamten Zeit ein Verizon-Mitarbeiter neben mir, der mir auch noch verweigerte ein Bild zu schießen. "You have a lot of pictures on the Web" - na, vielen Dank!

Auf der Fifth Avenue wollte ich heute mal Shopsavvy und Aloqa mit dem Hero testen. Die Tests sind aber vor allem an einer Sache gescheitert: der UNVORSTELLBAR langsamen Verbindung, die man quasi überall hat. Selbst das WLAN im Hotel ist eine echte Katastrophe. Man möchte fast meinen, dass jedes Datenpaket vom Hotelmanager höchstpersönlich zum nächsten Internet-Backbone getragen wird. Damit Ihr hier mal ein Gefühl bekommt: für den Download von Aloqa habe ich ca. 12 Minuten gebraucht!
Übrigens: an dieser Stelle sei nochmal unser Mario dankend erwähnt! Nur ihm haben wir es zu verdanken, dass wir überhaupt ins Internet gehen konnten. Er hat für uns die APN-Einstellungen herausgefunden. Für uns war Mario der "Hero of the day".
Der Tag endet im Hotel. Wir laden uns alle die App "Urban Golf" herunter, die wir morgen spielen wollen. Das Abendprogramm war bei uns allen sehr kurz. Wir waren geschlaucht von den vielen Eindrücken und haben gleichzeitig im Hinterkopf, dass wir morgen um 6 Uhr raus müssen. Dann da geht es dann zur CBS-Morgensendung ins Studio...
Ach ja, und am Mittwoch produzieren wir dann hier den Podcast. Unter anderem ist dann auch Thaddeus von engadget Germany dabei...

Fabien Roehlinger
Hier übrigens noch der Blog von "Frau von der Bunten": http://www.bunte.de/leben/htc-hero-special-new-york/new-york-challenge-tag-3-big-apple-im-shoppingrausch_aid_13473.html