
Man darf diese Nachricht wohl getrost als Paukenschlag auffassen: die auf mobile Werbung spezialisierte Firma AdMob wird von Google für 750 Mio. Dollar in eigenen Aktien übernommen. Jeden Monat wüden über das eigene Werbe-Netzwerk Milliarden zielgruppengerechter Anzeigen an Handys gesendet. Diese Anzeigen können beispielsweise auch von Entwicklern in ihre Computerprogramme eingebaut werden, so dass diese dann darüber Geld verdienen können.
Das erinnert an sich sehr stark an das Geschäftsmodell von Google. An sich, so sollte man meinen, könnte Google das von AdMob Geschaffte aus eigener Kraft bewerkstelligen. Bei diesem Geschäft scheint es Google aber um etwas ganz Anderes zu gehen. So schreibt Marshall Kirkpatrick auf RedWriteWeb: "This is a chance to make a big move towards monetizing on Apple's iPhone platform while making sure that no one else does something similar to Android in the future." Mit anderen Worten: Mit diesem Deal schafft Google den Sprung in andere Plattformen als Android und sichert sich so weitere Marktanteile im Kampf bei der mobilen Werbung.
Es ist auf jeden Fall ein cleverer, wenn auch zunächst teuer erscheindender Schachzug von Google. AdMob hat durchaus seit seiner Gründung in 2006 viel Erfahrung in der Distribution mobiler Werbeinhalte sammeln können. Google selbst sieht den mobilen Markt als großen Wachstumsmotor. Wieviel Anteil der mobile Markt allerdings an Google's Gesamteinnahmen hat, ist noch immer ein Geschäftsgeheimnis.

Na toll, dann wird man wie beim Privatfernsehen neben dem PC auf noch auf dem Handy zugemüllt. Morgens bestimmt Werbung um Frühstücksflocken, dann irgendein Dreck wie Jamba, und ab 22 Uhr dann Schmuddelsexangebote.
Bis jetzt ist mir bei Apps unter Android noch keine Werbung begegnet ...