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Carbon for Twitter: Einstellungen sind nur Schalter

Nico Heister
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Es ist gut eine Woche her, seit Carbon for Twitter im Google Play Store erschienen ist und die App wurde inzwischen schon über 100.000 Mal heruntergeladen. Der Entwickler gibt jetzt einen Ausblick auf zukünftige Updates und spricht über Designentscheidungen.

Ich habe die Entwicklung von Carbon for Twitter schon lange mitverfolgt, da ich die App noch aus alten webOS.Zeiten kenne. Als die Android-Version am Abend des dritten Februars endlich veröffentlicht wurde, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Allerdings fehlen der App Einstellungen. Außer Benachrichtigungen ein- und auszuschalten, kann man derzeit nichts weiter verändern. Das hat aber seine guten Gründe, wie M. Saleh Esmaeili, der Entwickler hinter Carbon for Twitter, in einem Eintrag auf Google+ erklärt.


Das sind bisher alle Einstellungen, aber das soll sich schon bald ändern.

Die Versionen von Carbon für webOS und Windows Phone strotzten bei der Erstveröffentlichung nur so vor Optionen. Egal ob Kurz-URLs, verschiedene Dienstleister für den Bilder-Upload, Anbindungen an Instapaper oder Pocket (Read it later), das Verhalten zum Absenden eines Tweets oder Aktualisierungen der Timeline: Carbon bot so gut wie alles, was man sich nur vorstellen konnte. Bei der Android-Variante hat sich Esmaeili bewusst von diesem Ansatz entfernt und sich stattdessen voll und ganz auf die Darstellung der Twitter-Inhalte konzentriert.

Ich kam zu dem Entschluss: Erst die Inhalte, dann das Benutzererlebnis. Einstellungen zur Personalisierung können immer noch zu einem beliebigen Zeitpunkt nachgereicht werden. Letztendlich handelt es sich dabei um nichts anderes als verschiedene Schalter, die aber keine neuen Funktionen mit sich bringen.

Und weiter:

Hätte ich mit all den Optionen und Einstellungen angefangen, hätte ich mein App-Design irgendwann verändern und daran anpassen müssen. Die Einstellungen hätten vorgegeben, wie ich die App hätte programmieren müssen. Ich finde, das ist die falsche Herangehensweise. Die Hauptfunktionen der App leiden unter einem solchen Ansatz. Ich kenne viele andere Apps, bei denen das der Fall ist. Das Neuschreiben von Code ist keine leichte Aufgabe, wenn man von innen nach außen arbeiten muss.

Das soll aber natürlich noch lange nicht heißen, dass Carbon for Twitter keine Optionen bekommt. M. Saleh Esmaeili hat laut eigener Aussage Hunderte E-Mails mit Wünschen erhalten und Benutzer von Carbon können sich schon mal auf Optionen für die Textgröße, mehr Benachrichtigungseinstellungen (Vibration/Klingelton), einem integrierten Browser, Widgets und mehr freuen.


Der Entwickler hat vor ein paar Tagen ein Foto des kommenden Widgets veröffentlicht.

Seit vergangener Woche wurde Carbon for Twitter über 100.000 Mal heruntergeladen, was nicht nur ein großer Erfolg ist, sondern dem Entwickler mit seinem Umdenken für Einstellungen auch recht zu geben scheint. Ich muss jedenfalls zugeben: Auch wenn ich mich anfangs über die ein oder andere fehlende Einstellung ein wenig geärgert habe, richtig vermissen tue ich sie im Nachhinein nicht.

(Fotos: nh/AndroidPIT, dots & lines)

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Kommentare

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  • Dieter.B. 12.02.2013 Link

    Also ganz ehrlich, ich hab die App auch installiert, hab aber (von fehlenden Einstellungen mal abgesehen) absolut keinen Grund dafür gefunden innerhalb von 2 Wochen bereits den 3. Beitrag darüber auf AP zu finden. Es gibt so viele gute Apps über die nie berichtet wird. Wenn schon so "umfangreich" und oft über diese App berichtet wird, warum wird nicht einmal ein Vergleichstest zu anderen, vergleichbaren Apps gemacht? Irgendwie hat man das Gefühl, dass hier eine App bewusst gepushed werden soll, die weder fertiggestellt ist noch sich wirklich positiv von anderen Apps abhebt.

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  • Tom 12.02.2013 Link

    man kann auch die farbe ändern (schwarz und weiß)

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  • Sebastes Marinus 12.02.2013 Link

    Ich bin absolut Dieters Meinung. Während ich immer noch auf den lange versprochenen Test für den mit umfangreichen Möglichkeiten ausgestatteten(wenn auch nicht 100%ig perfekten, denn das gibt es nicht) Tweetcaster warte, wird diese Tralala-App gepusht, wo's nur geht.

    Ich hab Carbon nach einer Stunde wieder deinstalliert, weil derartige Funktionsarmut den Client nahezu unbrauchbar für mich macht.

    Sollte sich das irgendwann mal ändern, bin ich wieder dabei...bis dahin kann ich mich nur kopfschüttelnd wundern, über 5 Sterne-Bewertungen im Store, die "Entscheidungen" der Entwickler und diesen seltsam irrationalen Hype im Allgemeinen.

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  • Sebastes Marinus 12.02.2013 Link

    Nachtrag: Der Artikel war aber dennoch sehr interessant und "erhellend".^^

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  • User-Foto
    Admin
    Nico Heister 12.02.2013 Link

    Also ich finde Carbon for Twitter sehr gelungen und persönlich auch viel besser als so manch andere Twitter-App, die existiert. Vor allem die butterweiche Bedienung und die flüssigen Animationen suchen ihresgleichen. Deshalb werde ich auch in Zukunft über die App berichten. ;-)

    Ein Vergleich mit anderen Twitter-Apps ist aber natürlich keine schlechte Idee. Mal schauen, was sich da anbietet...

    @Sebastes: Wo wurde der Tweetcaster-Test versprochen?

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  • User-Foto
    Mod
    Nima Begli 12.02.2013 Link

    @Sebastes: Ich denke mal du spielst auf meinen Kommentar an, dass ich mir die TweetCaster APP mal genauer anschaue. Wurde auch gemacht und die Applikation konnte auch positiv überzeugen, aber ein Testbericht (auch kompetitiver Art) benötigt seine Zeit und Tweetcaster ist in der Pipeline.

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  • Markus K. 12.02.2013 Link

    Butterweiche Bedienung ist aber nicht alles. Zum Beispiel sollte mich die APP über neue tweets informieren. Und das macht carbon halt einfach nicht.
    Da bleib ich lieber bei tweetcaster, wo alles funktioniert und sich trotzdem gut bedienen lässt. ;-)

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  • Sebastes Marinus 12.02.2013 Link

    @Nico Heister
    Ja, natürlich sehen die Animation sehr schick aus und es scrollt und swyped sich wunderprächtig. Aber das reicht mir eben nicht.

    Ich bin überhaupt schon etwas ermüdet von den ewigen "Bester Twitterclient"-Aussagen(nicht hier in den Testberichten, eher in den Kommentaren...ÜBERALL). Als ob's das gäbe...^^
    Objektiv ist das in den seltensten Fällen.

    Ich hab viel mehr das Gefühl, dass man sich äußert schnell an "seinen" Klienten gewöhnt... und nach überhastetem "kurz antesten" neuer Clients sich...nun ja...gleich mal "nicht wohlfühlt" und viele nützliche Funktionen geflissentlich übersieht...um kurz darauf zu "seinem" Client zurückzukehren.
    Anders kannn ich mir diese spezielle Subjektivität, was Twitteranwendungen betrifft nicht erklären.
    Ja, ich bin Hobbypsychologe. x'D

    Zur anderen Sache:
    Ich glaube, es war bei Nima Begli's Test von Echofon(da hab ich auch schon rumgenölt^^)... und nochmal an anderer Stelle.

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  • mapatace 13.02.2013 Link

    Ich habe keine Ahnung ob und wie gut diese App ist, finde es aber super gut, das es User gibt, die mit ihren Wissen, Ansichten und Meinungen kritisch ein Gegengewicht, zu der hier oft einsichtig gehaltenen Infos, herstellen.

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  • Sebastes Marinus 13.02.2013 Link

    @Nima Begli Oh. Ein vergleichender Langzeittest? Ich befürworte das. :)

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  • PeterShow 14.02.2013 Link

    Ich finde es schon krass wie manche Apps hier gepuscht werden. Es wird vermutlich nicht nur für Tests sondern auch für Blogeinträge bezahlt.. Nicht genug diese CB- und PC-Welt-Werbung.... AP ist ehr komerziell geworden...

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