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[Nimas Tellerrand] Arbeiten mit einem Tablet

Verfasst von: Nima Begli — 27.12.2011

Die Post-PC Ära. Diese Vision propagierte nicht nur Steve Jobs, sondern auch so mancher Tablet Hersteller wirbt mit einem fast vollständigen Notebook oder PC-Ersatz.
Doch ist es möglich dieses Ziel zu erreichen? Das Tablet als ernsthaftes Arbeitsgerät zu nutzen und nicht nur als reines Konsumgerät?

(c) aktuellekamera.de

Ich habe in einem Selbstversuch mal ausprobiert, ob solch ein Umstieg zu bewältigen ist. Ob solch ein Umstieg überhaupt Sinn macht und welche Kosten auf eine Person zukommt, die diesen Weg einschlagen möchte. Bei mir hat es schlussendlich geklappt und ich möchte in diesem Blogeintrag einige Gedanken über den gelungenen Umstieg verlieren.

Der Weg des Versuchs begann natürlich mit dem Kauf eines Tablets und hier findet man auch schon die erste größere Hürde vor, die sich dem Experiment in den Weg stellt. Wo dem üblichen Applenutzer nur die Auswahl bleibt zwischen den verschiedenen Speichergrößen und der Entscheidung ob ein 3G-Modul verbaut sein soll, ist bei Android die Vielfalt um einige Faktoren größer.
Dies mag zwar auf den ersten Blick ein riesiger Vorteil sein für den Endnutzer, aber im gleichen Atemzug ist dies auch ein Grund der viele Menschen vom Kauf eines Android-Tablets abschreckt. Das mulmige Gefühl ein "falsches" Gerät zu kaufen sitzt immer im Nacken.
Für den Fall des produktiven Arbeitens bietet sich natürlich an ein Gerät der Marke Asus Transformer zu kaufen oder den Weg hin zu einem Motorola Tablet zu machen mit optionalem Lapdock. Doch auch der Kauf eines "normalen" Tablets ist durchaus möglich, denn eine Vielzahl von Bluetooth-Tastatursystemen machen diese auch für die normale Arbeit interessant und schmackhaft.

Ich persönlich habe mich vor einem knappen halben Jahr bewusst nicht für ein Android Tablet entschieden, sondern für ein Apple iPad 2 auf dem auch dieser Blogeintrag geschrieben wird bzw. wurde. Die Gründe warum ein iPad derzeit noch das bessere Tablet ist und was das Arbeiten auf dem Tablet erleichtert bzw. erst ermöglicht folgen erst später.
Somit wird auch klar, dass ich derzeit wenig sagen kann, über die Verwendung eines Transformers oder Lapdocks. Viel mehr werde ich hier darauf eingehen wie es sich bei "normalen" Tablets verhält, welche zusätzliches Zubehör brauchen.

Denn dieses zusätzliche Zubehör spielt beim Arbeiten mit einem Tablet eine sehr wichtige Rolle. So gut eine Bildschirmtastatur auch sein mag, so mühselig ist es auf ihr längere Texte zu schreiben. Für die alltägliche Facebooknachricht oder eine kurze E-Mail mag die Bildschirmtastatur wie ein Segen Gottes wirken, da sie keine Unterbrechung des "Workflows" herbeiruft, wenn man jedoch Texte wie diesen Blogeintrag schreibt ist man für einen Druckpunkt der Tasten und ein haptisches Feedback mehr als dankbar und ich habe in meinen Gesprächen mit gleichgesinnten Tabletfans bisher keine anderslautenden Meinungen vernommen.

Dieses Zubehör kann sich jetzt auch mehrere Gerätetypen erstrecken. So benötigen manche Nutzer unbedigt kapazitive Stifte, mit denen sie kleinere Skizzen und Zeichnungen anfertigen können. Dies funktioniert zwar nicht so gut wie beim Note oder dem HTC Flyer, aber als kleines Gimmick und eine kurze Zeichnung ist ein Stift mehr als nur zu gebrauchen.
Hinzu kommt ein VGA Kabel bzw. ein Kabel mit dem man das Tablet an einen größeren Bildschirm/Beamer anschließen kann, um zum Beispiel Präsentationen zu halten.
Viel wichtiger als die oben genannten Zubehörteile ist jedoch die schon im letzten Absatz erwähnte Bluetoothtastatur, die das Schreiben zu einer echten Freude machen sollte.

Nun gibt es bei den Bluetoothtastaturen, ähnlich zu den Tablets selbst, eine ganze Fülle an verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. So stecken manche Tastaturen in einem vorgefertigten Dock drin, andere sind lose und wollen einzeln transportiert werden. Ich persönlich habe mich dann für letzteres entschiedene, da ich die gleiche Tastatur für meinen stationären Heim-PC verwende und somit eine hochqualitative Anschaffung von Nöten war.
Auch wenn es jetzt wahrscheinlich meinen Ruf als kleiner Apple-Fanboy nochmal verstärkt, gebe ich gerne zu, dass ich mir die Wireless Bluetooth Tastatur von Apple gekauft habe, da ich zum einen das Design wahnsinnig gut finde und auch in meinem Vergleich zwischen verschiedenen Tastaturen die Verarbeitungsqualität - in meinen Augen - am Besten war.
Kleiner Tipp: Einfach mit einigen Tastaturen schreiben und die Ideale für das eigene Schreibverhalten raussuchen. Denn man wird ja einige Zeit mit dieser Tastatur arbeiten. So zumindest der Plan.

Nun hat man also mehrere hundert Euro für ein Tablet ausgegeben und nochmals bis zu 60 Euro für eine Tastatur. Die Frage drängt sich nun auf, ob ein Tablet sich überhaupt als Arbeitsgerät lohnt, wenn man nun soviel ausgegeben hat wie für einen guten Laptop. Und ich beantworte die Frage nach einigen Wochen des Arbeitens mit einem klaren Ja und Nein!
Die Antwort resultiert aus der Beschaffenheit eines Tablets und wie ich es persönlich verwende. Zur Information: Ich besitze einen Windows 7 stationären PC, ein Notebook, ein iPad und ein Android-Smartphone. Wenn ich jetzt mein Notebook und mein iPad vergleiche merke ich, dass ich in 90% der Zeit das iPad verwende und in nur 10% der Zeit das Notebook.

Dies liegt einfach an der Art und Weise wie man mit einem Tablet arbeiten kann und hier lautet das Zauberwort: Applikationen - kurz: Apps.

Die Arbeit ist natürlich mit einem Tablet nicht so komplex wie mit einer Maus/Tastatur-Kombination auf einem Notebook, aber ich kann mit Leichtigkeit eben circa 90% meiner früheren Arbeiten ohne Probleme am Tablet verrichten durch eine Kombination von verschiedenen Applikationen. Sei es Bildbearbeitung, Videobearbeitung oder ganz simple Textbearbeitung (wozu ich persönlich auch Präsentationen zähle).
Und hier muss ich leider, auch wenn ich auf einem Androidportal publiziere, warnend den Finger heben was Android-Tablets angeht.

Es mag ja sein, dass der Browser von Android dem eines iOS Geräts überlegen ist, aber auch nach fast einem Jahr ist die Vielfalt der Apps bei iOS lange nicht erreicht, auch wenn es schon mehrere tausend Tabletapps gibt und genau dies ist der Flaschenhals für produktives Arbeiten bei Android-Tablets.
Apps machen nämlich das Arbeiten auf einem Tablet erst zu dem was es ist: Simpel und fokussiert.
An dieser Stelle darf man mein Anliegen auch nicht falsch verstehen. Es ist durchaus möglich mit Android Tablets zu arbeiten. Keine Frage. Mir persönlich fehlt nur die Auswahlmöglichkeit an Apps, welche ich bei iOS habe und bei Android schmerzlichst vermisse. Ich möchte eben mehrere Dutzend Textbearbeitungsprogramme und nicht nur zwei oder drei. Ich möchte mir in diesem "Luxus" mein perfektes Interface aussuchen und nicht zwangsläufig eins benutzen müssen aus Ermangelung an Möglichkeiten.
Doch ich bin sicher, dass auch hier Android innerhalb der nächsten Monate und Jahre aufholen wird und sich hier einiges tut. Man wird vielleicht nicht auf Augenhöhe sein, aber jeder Aspekt wird mindestens mehrfach besetzt sein.

Exkurs: Kosten für Apps

Eine Sache, die der Verbreitung von hochqualitativen Tablet-Applikationen im Weg stehen könnte, ist die Mentalität von Android Nutzern eine “kostenlose” bzw. “werbefinanzierte” Version einer Applikation zu wollen.
Dieses Phänomen bemerkt man schon beim Smartphone, wo deutlich mehr Apps auf iPhones verkauft wurden und immer noch verkauft werden, aber man merkt es viel viel stärker bei Tablet-Applikationen.
Natürlich mag diese Behauptung sehr pauschalisierend wirken und auch sehr einseitig, aber dies ist das Bild, welches uns verschiedene Studien zeichnen und man muss sich nur mal die Reaktionen auf Android-Portalen anschauen, wenn eine App mal mehr kostet als nur 0,79 Euro.
Auf der anderen Seite liest man bei Diskussionen über das iPad auch mal den Satz (“Ach das kostet nur 2,39 Euro? Ein echtes Schnäppchen!).

Solange eine Mentalität des “Alles kostenlos” vorherrscht ist bei Entwicklern von wirklich exzellenten Applikationen keine Motivation zu erwarten ein System zu unterstützen, dessen Nutzerbasis nicht gewillt ist qualitativ hochwertige Arbeit mit Geld zu entlohnen bzw. um die “schützende Hand” über die Nutzer zu halten, dessen “Betreiber” nicht gewillt ist zum Beispiel Prepaidkarten oder weitere Bezahlsysteme einzuführen.

Um auf meinen Selbstversuch zurückzukommen und den Blogeintrag langsam abzuschließen, sei gesagt, dass ich auch in Zukunft mein iPad als primäres Arbeitsgerät verwenden werde. Die Gründe dafür sind relativ einfach und bedeutend zugleich.

So ist der Akku einer der Hauptgründe für meinen Umstieg. So muss ich beim Notebook nach einem langen Unitag eigentlich immer an die Steckdose, wenn das Gerät nicht schon innerhalb des Tages den Geist aufgegeben hat. Dies mag für viele kein Beinbruch sein, aber für jemanden der effektiv 6-7 Stunden am Stück mit W-Lan arbeiten will bzw. muss ist der Ersatzakku die einzige Möglichkeit.
Beim iPad jedoch habe ich mit eingeschaltetem W-Lan und eigentlich dauerhaft aktiviertem Bildschirm eine Arbeitszeit um die 10 Stunden was auch dem längsten Arbeitstag entspricht und somit das Arbeiten einfach angenehmer gestaltet. Dicker Pluspunkt.

Der zweite Grund ist die simple und fokussierte Arbeitsweise, welche ich weiter oben angesprochen habe. Man ist beim Tablet immer nur auf das gerade Passierende fokussiert. Dies mag für viele eine Limitierung sein, aber für mich persönlich ist dies befreiend und beflügelnd zugleich. Als Beispiel darf hier gerne das Textbearbeitungsprogramm dienen, welches ich jetzt namentlich nicht nennen will, da sich hier bei den vielen Möglichkeiten in Punkto Komplexität nicht viel unterscheidet.
Die mobilen Apps können nicht mal ein Zehntel der Funktionen von Microsoft Word 2010 und trotzdem arbeite ich lieber mit ihnen als mit Word. Der Grund liegt einfach darin, dass Word in einem Stadium ist, in dem zu viele Funktionen auf zu wenig Anforderung prallen. Der normale Nutzer braucht eben nur ein Zehntel der Funktionen und kommt überaus gut damit klar. Wenn man dann mal mehr braucht kann das bei mir eigentlich immer warten bzw. wenn es sehr häufig vorkommt sucht man eine neue App.
Abschließend lässt sich sagen, dass man mit einem Tablet fokussiert, lang, leicht und auch leise arbeiten kann (Vergleicht mal in einer Univorlesung ein Notebook mit einem Tablets. Euer Nachbar wird es euch danken!).

Doch auch das Tablet hat seine Grenzen und es gibt eine Gruppe von Menschen denen würde ich ein Tablet als primären Arbeitsbereich nicht empfehlen. Genauso jedoch wie ich manchen Menschen ein Notebook, einen Mac oder ein Netbook nicht empfehlen würde. Es empfiehlt sich trotzdem einfach mal die normalen Angewohnheiten aufzuschreiben und dann festzulegen, ob man ein Tablet eventuell als Arbeitsgerät benutzen könnte, denn im Endeffekt bin ich froh diesen Schritt gemacht zu haben und mein Tablet nicht nur als reine Konsummaschine zu nutzen.

Ein kleiner Nachtrag noch, da ich immer auf den negativen Aspekt der geringen Speichergröße angesprochen werde: Dies mag ja beim "kleinen" iPad der Fall sein - wobei man auch hier mittels Cloud den Speicher erweitern kann - aber im Falle eines Android Tablets mit integriertem SD-Kartenslot ist dies eigentlich kein Argument, außer man will aufwändigste Videobearbeitung leisten, was jedoch in meinen Augen schon an der Rechenpower des Tablets scheitert.

Was ist eure Meinung? Taugt ein Tablet als primäre Arbeitsmaschine? Könnt ihr euch die Anschaffung eines Tablets als Notebookersatz vorstellen? Eure Meinung ist in den Kommentaren gefragt ;)

Quelle: Nima Begli

Seite Anfang März 2010 Mitglied bei AndroidPIT und seitdem zu Beginn als "Schreiberling" und dann als Tester aktiv. Der Einstieg in die Android-Welt war das HTC Desire, wobei ich Android seit dem G1 auf dem Schirm hatte. In Vorbereitung auf mein erstes "richtiges" Smartphone meldete ich mich hier bei AndroidPIT an und zu dieser Zeit war die Community noch fast an einer Hand abzuzählen. Es macht mich stolz bei diesem Prozess des Wachstums dabei sein zu dürfen.

65 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Kai Henker 29.12.2011 Link zum Kommentar

    Schöner Artikel, schön zu lesen und sehr interessante Kommentare - da schaut man mal einen Tag nicht hier rein.

    >Ich habe in einem Selbstversuch mal ausprobiert, ob solch ein Umstieg zu bewältigen ist. Ob solch ein Umstieg überhaupt Sinn macht und welche Kosten auf eine Person zukommt, die diesen Weg einschlagen möchte.<

    Ok ... aber was ist denn nun ? Ich hatte aufgrund der Überschrift und der ersten Sätze eigentlich ein wenig mehr informationen erwartet, wie das denn nun geht bzw. ging unabhängig von BS oder Gerät !

    Nach erweckter Erwartungshaltung wollte ich eigentlich lesen, wie genau ein Umstieg machbar ist, welche Probleme auftreten und wie man diese umschiffen kann. Welche Software kann was ersetzen bzw. wie kann ich meine Daten portieren, muss ich diese portieren, etc ... ?

    Leider Informationsgehalt in Bezug auf den gewählten Titel gleich Null, wenigstens das Lesen der Kommentare hat meine erste Tasse Kaffee heute früh angenehm begleitet.

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  • Tobias G. 29.12.2011 Link zum Kommentar

    Vllt. hat der Autor ein paar Beispiele für uns, bei denen iOS durch die größere Auswahl punktet. Office würde ich auf einem Tablet ohne MS auch nicht anfangen, dafür hab' ich zuviel Inkompatibilitäten. Ist allerdings mein Stand von vor einem halben Jahr. Aber da war es höchstens zum Betrachten gut. Speichern war immer ein Risiko :D

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  • Alex K. 29.12.2011 Link zum Kommentar

    also ich bin auch sehr zufrieden mit meinem Iconia A500, aber als vollständiger Ersatz kann es nicht dienen (das iPad aber auch nicht).

    Ich arbeite viel mit CAD-Anwendungen und -Simulationen Für den mobilen Einsatz benötige ich da wirklich ein leistungsstarkes Notebook (15,6" also noch kein ganzer "Schlepptop"). Andererseits nutze ich das Notebook auch zu Hause hauptsächlich (wurde ja oben schon diskutiert). Einfach aufs Dock und es ist wie ein statioärer Rechner.

    Aber wenn ich unterwegs bin und vllt. 15 Minuten in der Bahn sitze oder irgendwo warte, packe ich mir ja kein großes Notebook auf den Schoß, da ist das Tablet wirklich deutlich angenehmer. Auch wenn man schnell mal eine Skizze anfertigen will geht das mit einem geeigneten Stift (ich verwende den vom Galaxy Tab) oder auch mit dem Finger besser als mit einer Maus bzw. mobil dann ja sogar nur mit Touchpad oder Trackpoint.

    Für Skizzen kann ich hier Sketchbook empfehlen (verwende ich schon länger am PC und für Android ist es durchaus gut umgesetzt). Ansonsten für handschriftliche Notizen empfehle ich die App "FreeNote". Funktioniert wirklich sehr gut und wurde vor kurzem nochmal deutlich verbessert (und hat nahezu alle Punkte die ich vorher bemängelt hatte korrigiert).

    Im Office Bereich habe ich hauptsächlich mit Excel zu tun und da sind die Apps irgendwie umständlicher und unterstützen viele Dinge nicht, die ich eigentlich brauche.

    Fazit: Das Tablet ist durchaus zum Arbeiten zu gebrauchen, jedoch kein Ersatz für einen ordentlichen Rechner.

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  • Tobias G. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Dann hab ich dich vllt. nur falsch verstanden. Wenn es dir nur um die Auswahl geht, ok. Ich dachte, du willst mehrere Apps benutzen.
    Aber solange Android eine gute hat, reicht mir das ;)

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  • Nima Begli
    • Mod
    28.12.2011 Link zum Kommentar

    Also Tobias wenn ich das richtig verstehe möchtest du nur eine App vorgesetzt haben die du dann benutzt? Ich meine nämlich nicht, dass du eine ganze Reihe von Applikationen simultan benutzen sollst, sondern eine passende aus einer ganzen Reihe auswählen kannst. Und das ist bei Tablet Apps bei Android derzeit der Fall. Es gibt 1-2 gute Apps und wenn die nicht dem eigenen Geschmack entsprechen dann muss man in den säuren Apfel beißen.

    Bei Apple ist hier der große Vorteil, dass mein Möglichkeitenpool für die Bildbearbeitung größer und dadurch auch vielfältiger ist. Man kann eben schwer alle Nutzer über einen Kamm scheren.

    Und Android zieht nicht immer den Kürzeren. Bei Smartphones ist ein Android Handy immer vorzuziehen und hat bis auf einige Akzeptanzaskpekte wie VPNs in der Uni keine Nachteile, aber bei Tablets ist derzeit das iPad eben noch ein paar Schritte entfernt. Denn ein Tablet besteht eben nicht nur aus der Hardware, sondern dem angebotenen Content und der ist bei Apple (leider) noch um einiges größer ;)

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  • Tobias G. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Das meiste, was mir heute Morgen auffiel, wurde ja schon groß und breit diskutiert, also lass' ich das jetzt mal ;) Apple-Sachen können meinetwegen hier gerne her, solange sie interessant sind.

    @Den Author: Allerdings solltest du bei Vergleichen zw. Apple und Android drauf achten, dass Android nicht _immer_ den Kürzeren zieht. Darum entsteht ja auch diese ganze Diskussion...und vermittelt den Eindruck eines Fanboys. Sowas sollte man auf einer Android-Seite anders gestalten.

    Was ich auch nicht verstehe: Wieso sind mehrere Apps für ein "Themengebiet" besser als eine einzige? Das ist für mich komplett entgegengesetzt. Ich will _eine_ App haben, die das kann, was ich z.B. von einer Textverarbeitung will. Nicht "mehrere Dutzend", wie der Autor schreibt. Kann ich absolut überhaupt nicht nachvollziehen. Auf dem PC suche ich mir auch genau eine Anwendung, mit der ich etwas bestimmtes machen kann. Was soll ich denn mit mehreren, die ggf. noch inkompatibel zueinander sind?

    Und zu guter Letzt: Die Teile lösen Notebooks hoffentlich nie ab. Mein Notebook ist ein Desktop-Ersatz (war auch teuer genug), weil ich keinen Kabelsalat möchte. Aber wirkliches arbeiten am Tablet ist für mich reine Zukunftsmusik. Wenn man sein Tablet erst an einen Monitor, ein externes Laufwerk, eine Tastatur und Maus anschließen muss: Wofür? Warum dann nicht gleich ein Notebook zu einem kleineren Preis? Weder Android noch iOS sind für mich Plattformen, auf denen man wirklich arbeiten kann. Dafür fühle ich mich persönlich viel zu eingeschränkt.

    Und Multitasking ist ein Muss, um dem Artikel noch an einem anderen Punkt zu widersprechen ;) Wenn ich "arbeite" brauche ich mehr als ein einziges Fenster :)

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  • Wolfgang P. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Allerdings weiß ich einfach noch nicht, welches das richtig Tab ist. Schwänke wirklich zwischen IPad und einem Asus oder Samsung Tab. Tastatur, Anschluss an einen Monitor/Beamer, Stift für Skizzen, Office (nicht zu kompliziert), evtl etwas Bildbearbeitung. Tja was nun? Bei Flash bin ich mir nicht sicher. Zuhause habe ich noch ein NAS mit meine. Daten. Fertig.

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  • Wolfgang P. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Na, nun muss ich auch mal etwas dazu sagen. Aus meiner Sicht sollte es hier nicht um Apfel gegen Android gehen. Aber ein paar Dinge sind einfach Fakt. Ohne Apple wäre Android (und damit Smartphones und Tab) noch lange nicht so weit. Wenn wir auf Microsoft gewartet hätten, wo wären wir denn jetzt? Auch wenn jetzt gleich wieder einige engstirnige Kleingeister kommen und maulen. Desweiteren ist aus. MEINER. Sicht der größte Vorteil von Android noch der größte Nachteil. Zuviel Hardware, zuviel unterschiedliche Softeware und die Unsicherheit, wann für welche Hardware/Hersteller welches Update kommt. Dass verunsichert die User. Und ich bin kein Anfänger. Aber nun zurück zum Blog. Ich stehe gerade vor der Entscheidung, Notebook (11 bis 13 Zoll) oder ein weiteres Tab. Hier sind die Gedanken wirklich Sinnvoll. Reicht mir für meine Anwendungen ein Tab oder doch ein NB? Nachdem ich es jeden Tag mitnehmen will, Office, Internet, Email brauche, ab und zu mal ein paar Fotos bearbeite und ggf. Präsentationen vorbereite, würde mir ein Tab ja reichen. Den Rest kann ich ja Am PC Zushause machen. Allerdings ist eine Tatstatur Pflicht. Mit Cloud habe ich kein Pro lem, denn da ist dann eben alles auf Stand. Ich nutze bisher einen Linux PC, ein IPad, bisher das Samasung Galaxy Tab (1000, aus meiner Sicht einfach genial.). Ich war sehr stark auf ein Notebook fixiert, werde nun aber meine Nutzerverhalten aber einfach nochmals überprüfen, denke ein Tab ist für mich das Richtige, die Steuererklären mache ich eh Zuhause am PC. Ach ja, meine t
    Tochter nutze bisher ein HTC, hat sich jetzt aber ein IPhone (3GS) gekauft und ist begeistert. Also bei uns im Haushalt findet Ihr wirklich alles, außer Windows, wobei ich zum testen vor kurzem ein HTC HD7 mit Windows hatte, der Akku aber unterirdisch schlecht war, das OS fand ich ganz gut. Also nochmals danke für den Block. Und einfach mal tolerant sein und über den Tellerand sehen. Hilft echt!

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  • Julian M. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Ein tablet, vor allem nicht das ipad, wird nie an einen Festrechner herankommen, die Technologie bewegt sich einfach zu viel in Richtung Abhängigkeit und Spielerei. Wenn ich beispielsweise mit meinem a500 einen Tischtennislivestream will, verschiebt sich das gesamte Bild, da der flashplayer unausgereift ist. Browse ich durch aufwändigere, große Seiten, stürzt mir der Browser ab. Ich habe mir dieses Weihnachten eine Bluetooth-tastatur der Marke tastenbrett.de (eher gehoben, Made in germany) zugelegt, super, Android kennt nur die Amerikanische qwerty- tastatur. Es sind einfach solche unausgereiftheiten, die die Dauerhafte Verwendung eines Tablets unmöglich machen.Diese gibt es sowohl beim ipad, als auch bei Android tabs, wobei diese(durch geringe Flashfähigkeit, usb-Ports und einem meiner meinung nach unabhängigeren Betriebssysthem) funktioneller sind.

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  • Schippi 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Das Thema , ja.
    Aber keine Verherrlichung im Android Blog ;)

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  • Thomas G. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Ich denke man sollte das Thema nüchterner Betrachter und nicht alles auf die Gefühlsleben schaufeln. Apple ist mitnichten schlecht oder was auch immer an. Adjektiven hier eingeworfen wurde. Jeder hat Seien Vorlieben und das ist doch okay.
    Selbiges beim Thema Cloud. Klariegen die Daten im Netz, es bleibt aber doch jedem selbst überlassen diese Art Service zu nutzen. Wer damit klar kommt, hat doch eine prima Lösung. Das macht das Produkt doch nicht schlechter. Ist doch alles eine Frage des Einsatzgebiete. Ich persönlich nutze die Google Services vollständig und fahre gut und bequem damit. Das war auch meine Haupmotivation auf Android zu setzen. Ob man nun Firmennamen in der Cloud auslagern mag oder nicht ist und bleibt doch Ansichtssache.
    Und da das Thema iOS oder Android vor allem auch eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, ist nahezu jeder Blog ein Abriss von persönlichen Erfahrungen. Und so muss man das Ganze auch sehen. Aus diesem Grunde ließe sich diese Diskussion unendlich lange fortführen, sa hier wohl jeder User eine andere Meinung hat.
    Man sollte aber nicht ständig in Abneigungsbekundungen verfallen. Sowas gehört eindeutig in den Spamfilter.
    Für mich gehört das Thema Apple einfach mit dazu.

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  • Alexander Fromm 28.12.2011 Link zum Kommentar

    @Schippi. Klar wenn die Dinger so wie das Asus Tablet mit Win8Mob mit einem Dual-Core jenseits 2 GHz ausgestattet sind und eine solche Kapazität an Festspeicher haben, könnte das passieren. Muss sich der Hersteller nur was für die Upgrades der Firmware ausdenken, denn dafür braucht man ja immer noch einen Rechner.

    @Susie. Ich zahle gerne solche Dinge per Kreditkarte oder PayPAL. Hatte eine Zeit ein IPhone bis der Hersteller meinte Alles und Jeden verklagen zu müssen da seine Produkte langsam nicht mehr Innovativ waren und die Leute auf Innovativere Produkte auswichen. Der Ausschlag war die Klage gegen ein Restaurant das einen Apfel als Logo hatte, der aber noch nicht mal im entferntesten wie das Apple-Logo aussah. Danke auf sowas kann ich verzichten und denen mit meinem Geld noch helfen alles und Jeden zu verklagen. Aber die hatten mit der Kreditkarte ein gutes Bezahlsystem in ITunes.

    Greetz
    Alex

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  • Susie 28.12.2011 Link zum Kommentar

    tolles blog! oder heißt es toller blog? egal super thema.

    ich denke, dass die tabletähnlichen Geräte der trend der zukunft sein werden.

    egal ob apple, android oder anderes, die menschen wünschen sich alles leicht, locker und einfach.

    man sieht es am umsatz mit den smartphones. ein guter tower pc wird zwar nie aussterben, dank vieler leidenschaftliche gamer, aber allgemein wird der trend zu tablet und smartphone gehen.

    bei den apps sehe ich es genauso. der trend, dass alles kostenlos sein muss ist der falsche. eine gute app die durchaus bezahlbar ist hat sehr viele vorteile.

    es gibt oft test versionen, wenn diese einen überzeugen, kauft man sich die vollversion. den weg finde ich gut. was ich nicht gut finde ich das mit den 15 minuten erstattungszeit im market. für manche programme ist das einfach zu kurz.

    Ebenso die zahlweise. Eine prepaid-Karte fände ich zb super. Hat sich ja beim Handy auch bewährt.

    Lg
    Susie

    0
  • Schippi 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Jetzt, wo hoffentlich die leidige Frage , was besser ist, geklärt ist, wieder zurück zum Thema.
    Ich bin der Meinung, dass in absehbarer Zeit die Tabs den PC ablösen werden (Desktop und Laptop).
    Wenn erstmal SD Karten entwickelt sind, die 1 oder 2 Tb an Speicherkapazität haben und Quadcore Prozessoren in den Tabs jenseits der 3GHz takten, dann benutzt man sein Tab mit angeschlossener Tastatur/Maus/Monitor zuhause und hat unterwegs ein wesentlich bequemeres Gerät als die heutigen Laptops.
    Natürlich müsste auch die Akkuleistung verbessert werden, obwohl sie ja eigentlich jetzt schon besser als beim Laptop ist.
    Ich habe die Computerentwicklung angefangen vom Atari 8bit (mit 16kB Ram) über den Amiga (mit 120Mb Festplatte) bis heute durchlebt, und glaubt mir, das geht alles rasend schnell.
    Ich persönlich mache jetzt schon vieles (ausser WoW) am SGS2 und es wird immer mehr ;)
    Und sry, ein Apfel kommt mir nicht ins Haus, denn ich will ja auch Musik hören, Filme ansehen und Bilder betrachten, ohne ständig alles über I-Tunes konvertieren zu müssen.Ausserdem sieht die Oberfläche von IOS aus als wenn ich im AppDrawer von Android hängen geblieben bin !

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  • Schippi 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Danke Jo, Danke Alex,

    besser hätte ich es nicht ausdrücken können !!!

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  • Alexander Fromm 28.12.2011 Link zum Kommentar

    So zu deinem Blog-Beitrag hier möchte ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben. Ich habe ein Samsung Galaxy S2. Mache mittlerweile viel über das Handy und könnte mir sicher auch eine Tastatur dazu kaufen und per Bluetooth anbinden. Dann könnte ich auch mit der Textverarbeitung darauf arbeiten die ich übrigens gekauft habe(!) Um mal dazu etwas zu sagen. Ich kaufe gerne Apps und für eine gute App gebe ich auch Geld aus keine Frage. Ich sehe gerade dazu das Beispiel der kleinen Office-Suite die ich hier gekauft habe. Navigon E40 oder Andere nützliche Apps, die für mich ohne jeden Zweifel eine gute Qualtiät haben. Leider möchten sehr viele Programmierer das schnelle Geld mit Apps machen und programmieren einen Mist zusammen den sie dann verkaufen. Hier sehe ich das Problem. Für gute Apps zahle ich auch entsprechend und ich bin Android-User. Ich werde mir sicher auch bis auf Navigon die Apps für ein Android-Pad kaufen, da diese mir hier auch produktiv sehr nützlich sein können. Ob ich allerdings mein Pad egal ob Apple oder Android um 90 % nutzen werden, lasse ich mal dahin gestellt sein. Sicher wird es kein IPad sein, da ich bei meiner Frau immer wieder so nette Dinger mitbekomme wenn sie flucht, weil sie schon wieder auf Youtube oder Amazon ein Produktvideo nicht schauen kann, da es mit Flash erstellt worden ist. Peinlich für so ein hochentwickeltes Gerät. Als Nächstes stört mich das es keine weitere Speichermöglichkeit besitzt als ein Cloud. Ich möchte keine Cloud! Es sei denn es ist mein eigener Server! Nicht bei Apple, MS oder Google. Auch nicht Dropbox. Meine Dateien liegen nur in meinem Haus oder auf meinen Geräten, da es jedem Schnüffler gestattet wird ohne euer Wissen und ohne richterlichen Beschluss auf euere Daten zu schauen. Mal abgesehen von Firmengeheimnissen usw... Hätte ich einen Mitarbeiter der sowas macht, der würde in hohem Bogen fliegen. Aber um auf die Speichermöglichkeiten zurückzukommen. 700 Euro und keine weitere Möglichkeit der Speicherung? Du sagst Du möchtest es für Präsentationen nutzen? Musik usw... Da sind inkl. Apps 64 GB schnell erschöpft. Mal abgesehen davon das ich immer auf iTunes, iCloud angewiesen bin wenn ich einen Austausch vornehmen möchte. Wo wir wieder beim Thema Desktop oder Notebook wären. Wie denn ohne Rechner ein Firmware-Update machen bei Apple und Co.? Oder einen größeren Platz an Datenspeicher haben? Ich bin Hobby - Fotograf eines meiner Bilder hat im Rohdaten-Format schon 20 MB. Tablet dafür? Nie auch wenn es Photoshop oder Lightroom dafür geben würde. Meine Platten/CD-Sammlung ist digitalisert. Alleine knapp 250 GB Musikdateien.
    Nie und nimmer werden diese Geräte die Notebooks ablösen. Desktops vielleicht eher, aber auch hier denke ich wird ein Aussterben aller Gedanken von Steve Jobs usw... nie ganz und gar vollzogen werden. Das wäre der Wunsch der Apple - Industrie. Wird aber sicher nicht passieren. Ansonsten muss ich mich meinem Vorredner Jo L. anschliessen. Gerade das Ipad ist doch wohl keine Herausforderung für ein gutes Android-Pad wenn man von Produktivität spricht. Das schlage ich ja schon mit meinem SGS2 an Produktivität. Greetz Alex

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  • Jo L. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Man sehe sich in diesem Zusammenhang übrigens z.B. nur mal die Tablets an, die wirklich für den professionellen Einsatz konzipiert sind.

    Z.B. die entsprechenden Business- und Profi-Tablets von Lenovo oder Panasonic. Natürlich mit Android. Gegen die ist das iPad ein Spielzeug.

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  • Jo L. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Nichts dagegen, dass hier mal über den Android-Tellerrand geschaut wird. Aber ausgerechnet das kastrierte iPad als "erwachsener" anzupreisen, war einfach nur daneben und nicht unbedingt praxisnah.

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  • Schippi 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Das hier ist aber keine Seite für "Mobile Computing", sondern für "Android Mobile Computing".So hab ich das jedenfalls verstanden.
    Sonst würde sie ja MobilePit heissen , oder ?
    Ich informiere mich auf einer Android-Seite eben gerne über Android-Geräte.
    Wenn ich etwas über Apple-Geräte wissen will, gehe ich auf eine Apple Seite.
    Nima kann ja auf einer Apple Seite über Pads berichten und hier über Smartphones.
    Aber ich gebs auf ;)

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  • Thomas G. 28.12.2011 Link zum Kommentar

    Also ich finde den Blog auch so in Ordnung.
    Es wird meiner Meinung nach nach weder das eine, noch das andere Lager bevorzugt. Der Autor teilt lediglich SEINE Erfahrungen und Vorlieben mit. Man sollte das als Informationsquelle und nicht als Fanhymne sehen. Ich persönlich mag bspw. ein
    Transformer auch lieber, aber ich agiere ja nicht von Nimas Standpunkt aus.
    Des Weiteren finde ich es völlig in Ordnung, auf dieser Website auch über Apple zu reden. Schließlich gehört diese Firma ebenso zum Mobile Computing wie Android. Und es ist doch meistens interessant zu hören, wie die Dinge dort gehandhabt werden.
    Zuletzt darf man noch anmerken, dass die Kombination aus Android Phone und iPad wohl keine Seltenheit ist.

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