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AppJobber - Unterwegs Geld verdienen

Bernhardt Fischer
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Sicherlich hat fast jeder Mensch in seinem Leben des Öfteren Langeweile. Zeit, die wir  sinnvoller nutzen könnten. Doch wozu diese Zeit produktiv absitzen, wenn es einem nichts bringt? Natürlich spielt die richtige Motivation eine gewichtige Rolle. „AppJobber“ soll es ermöglichen nebenbei, durch Mini-Jobs, ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Wie das möglich ist, erfahrt ihr in folgendem Test!

4 ★★★★

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.19 1.8.1

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy S2 (I9100G)
Android-Version: 2.3.6
Root: Nein
Verwendbar ab Version: 1.6

AppJobber“ wurde von uns schon vor einem halben Jahr, zum damaligen Release, getestet. Auch, wenn die App damals schon sehr umfangreich war und gut funktionierte, hat sich doch noch einiges getan.

Nach dem Start bekommt der Benutzer eine Karte der Umgebung zu Gesicht, auf welcher -durch Markierungen- gezeigt wird, wo genau es Geld zu holen gibt. Möchtest Du einen Job machen, so kannst Du ihn dir für eine Stunde reservieren, damit andere Personen nicht gleichzeitig daran arbeiten und später doch nur einer den Lohn bekommt.

Während damals die Jobs noch alle gleich gekennzeichnet wurden, so erkennt man nun, an unterschiedlichen Icons, um was für einen Job es sich handelt. Für gewöhnlich erhält man einen Euro für das Erledigen eines Jobs. Handelt es sich um einen 2€-Job, so ist dieser nicht grün (wie die „normalen“ Jobs), sondern gelb gekennzeichnet. Die neuen Orts-unabhängigen Jobs (das Melden neuer Restaurants oder Geschäfte & Läden) kennzeichnet zudem ein anderes Icon-Symbol. Klickt man auf die jeweiligen Icons, erscheint sofort ein Text am oberen Bildschirmrand, der näher bringt, um was für eine Art von Job es sich genau handelt. Klickt man auf diesen Text, so bekommt man eine genauere Beschreibung des Jobs. Teilweise (abhängig vom Job) wird Dir eine genaue Strecke (zum Beispiel der gesuchten Straße) gezeigt und erläutert. Um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, kann man sich zudem die komplette Jobbeschreibung ansehen. Hier wird erklärt wie viele Fotos man als Beweis schießen- und an welchen Orten man sich aufgehalten haben muss, um den Job tatsächlich bestätigt zu bekommen.

In meiner Umgebung fand sich beispielsweise ein Job, bei dem Ich die Richtung des Verkehrsflusses für LKW dokumentieren musste. Dazu musste ich angeben, ob die Durchfahrt, auf dem angegebenen Straßenabschnitt, in eine oder beide Richtungen beschränkt ist und das Ganze mit 2 Fotos belegen. Als Beweis, dass man nicht X-Beliebige Fotos (zum Beispiel aus dem Internet) nimmt, musste Ich zudem 2 Wegpunkte besuchen, die per GPS geortet wurden.

Nach Einreichung meiner Ergebnisse wurde das Ergebnis innerhalb von 2 Wochen verifiziert. Funktioniert alles erfolgreich so wird dem Benutzer das Geld gut geschrieben, welches er über die Website der App (www.AppJobber.de), per Erstellen einer Rechnung, auf sein Bankkonto gutschreiben lassen kann.
Der Test wurde, wie auch schon vor einem halben Jahr, in Dorsten durchgeführt. Es handelt sich hierbei um eine Stadt mit knapp 80.000 Einwohnern. Während vor einem halben Jahr noch etwa 20 Jobs in einem Umkreis von 5km finden ließen, tummeln sich hier nun mehr als 30 Jobs. Hinzu kommen noch die Orts-unabhängigen Jobs, welche in regelmäßigen Abständen immer wieder ausgeführt werden können. Man mag es kaum glauben, aber selbst in einer vermeintlich kleinen Stadt wie Dorsten, wechseln die Geschäfte und Läden ständig, womit sich ein Ausführen der Orts-unabhängigen Jobs durchaus rentieren kann. Hier hat sich also auch definitiv etwas getan.
Natürlich gibt es in Großstädten eine viel größere Zahl an durchführbaren Jobs. Gerade Neueröffnungen von Geschäften dürften hier häufig zu finden sein.

  • Cool: Die Applikation ist gewaltig am expandieren. Nun werden ebenfalls die Schweiz und Österreich unterstützt.


Willst Du Aufträge ansehen, so brauchst du keinen Account. Um jedoch Minijobs erledigen zu können, musst Du dir ein Konto erstellen. Im Menüpunkt „Meine Jobs“ kannst Du dann sehen, welche Jobs Du schon erfüllt hast, und, welche noch in Arbeit sind. Natürlich kannst du auch mehrere Aufgaben auf einmal bearbeiten, um sie dir zu reservieren.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass nun die Umstellung auf eine OpenStreetMap mit Möglichkeit einer Offline-Karte möglich ist. Für Leute ohne Internet-Flatrate ist dies sicher ein großer Vorteil.

Nun wird es sicherlich viele Kritiker geben, die sagen werden, dass ihnen der Aufwand keinen Euro wert ist und sich dieses Vorhaben in keiner Weise lohnen würde. Diesen Kritikern sei gesagt, dass sie eventuell gar nicht die gewünschte Zielgruppe darstellen. Es handelt sich um Minijobs, die nebenbei, vielleicht wenn man sich gerade in der Nähe aufhält, erledigt werden können, um ein bisschen Geld zu verdienen. Viele werden ihre Freizeit sicher anders nutzen, jedoch gibt es auch Menschen, die diese Minijobs sicher gerne entgegen nehmen. Auch werden sich vielleicht einige dagegen sträuben, dass die App ein GPS-Signal verlangt und dieses viel Akkulaufzeit frisst. GPS ist erforderlich um genau orten zu können, dass man sich am richtigen Ort befindet. Einsehen kann man alle Jobs jedoch auch von Zuhause aus, was das Einsehen der Minijobs erleichtert.


Fazit:

AppJobber“ ist eine sehr nützliche Applikation, mit der man immer wieder etwas Geld verdienen kann. Befindest Du dich gerade auf dem Heimweg und hast etwas Zeit zu viel, so kannst du einfach eine Strecke ablaufen, ein paar Fotos schießen und diese einsenden. Sicherlich wird diese App nicht die größte Zielgruppe haben, Funktionen und Zweck sind jedoch hervorragend. Überweisungen waren im Schnitt 2 Tage nach Stellen der Rechnung auf meinem Konto.

Bildschirm & Bedienung

Sowohl Praktisch als auch simpel ist die Bedienung dieser App. Aufträge werden übersichtlich, in farbigen Icons, auf einer Karte angezeigt, die erst einmal nur deine Umgebung darstellt. Aktive Aufträge werden in einer Liste angezeigt und können zu jeder Zeit bearbeitet werden. Für genaue Jobbeschreibungen ist gesorgt, sodass Missverständnisse aus dem Weg geschaffen sind.

Gefährliche oder nicht ausführbare Jobs kannst Du zudem melden. Bekommst Du dein Geld nicht gut geschrieben, so kannst Du zudem Beschwerde einreichen, womit der ausgeführte Job genauer unter die Lupe genommen wird. „AppJobber“ hat sich in Punkto Kompatibilität und Oberfläche stark verbessert.

Speed & Stabilität

AppJobber“ könnte flüssiger nicht sein. Beschreibungen der verfügbaren Minijobs werden blitzschnell geladen. Abstürze gab es ebenfalls nicht und die Kompatibilität mit verschiedenen Smartphones wurde durch Updates verbessert.

Preis / Leistung

AppJobber“ ist im Play Store kostenlos verfügbar. Spricht dich die Applikation an und Du möchtest in deiner Freizeit etwas Geld verdienen, so wird es dir hier ermöglicht. Zwar spricht die App nicht jede Zielgruppe an, jedoch ist das Verhältnis von Preis zu Leistung einmalig.

Screenshots

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Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Chiefmaster Christian Ef 09.08.2012 Link

    wohl nur für Schüler, Rentner und H4ler interessant.
    kenne die app schon länger, aber der Aufwand-Nutzen Faktor ist elendig...

    nach dem Motto: für nen € 20 min arbeiten...

    0
  • Benjamin Lange 09.08.2012 Link

    gibt es es noch Android Phones, die noch auf 1.6 laufen

    0
  • rocka 09.08.2012 Link

    Wurde doch schon mal getestet!

    0
  • David H. 10.08.2012 Link

    Die App wurde vorgestern übrigens mal auf den praktischen Nutzen und die möglichkeiten damit Geld zu verdienen bei Galileo auf ProSieben getestet. Fazit: Geld mit der App zu verdienen ist nicht möglch, entweder Gibt es das zu testende Angebot bei z.B. Gaststätten gar nicht oder es war nicht machbar es zu testen. Man vergeudet mit dieser App wohl nur Zeit.

    0
  • matthias meier 10.08.2012 Link

    @rocka hast du den Test gelesen? Wenn ja müsstest du merken dass deine Aussage ganz oben im Test schon steht.

    0
  • PeterShow 10.08.2012 Link

    Den Test gabs schon einmal. Diese Doppeltests nerven.... Stattdessen sollte ihr mal die Konkurrenz wie "Streetspotr" testen.. Aber klar die zahlt nicht so gut. Ist schon ein Skandal,dass euch das Geld aus den Apps und der Werbung für Computer-Bild und PC-Welt nicht reicht...

    0
  • User-Foto
    Admin
    Jan Karnath 10.08.2012 Link

    Hallo Super Sam - die App von Streetspotr wurde schon getestet:

    http://www.androidpit.de/de/android/tests/test/393757/Streetspotr-Mikrojobs-in-der-Hosentasche

    0
  • rocka 10.08.2012 Link

    @mm: Nein hatte ihn überflogen. Aber es hat sich auch nicht wirklich was geändert.

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  • PeterShow 10.08.2012 Link

    Okay, alles klar. Trotzdem finde ich Testwiederholungen doof und zum größten Teil unnötig. Von mir aus kann man einen Test nach einem Jahr oder so wiederholen... aber nicht so früh...

    0
  • Zeronix 17.08.2012 Link

    Habs versucht zu testen aber leider bekam ich nicht mal die Bestätigungsmail von diesem Verein.
    Anschreiben per Support brachten auch keine Reaktion.
    Für mich mal wieder eine einfache Art Adressen, Namen usw zu sammeln.
    Habe es natürlich deinstalliert.

    Frage: Kann man wegen solch eines Betruges nicht auch zum Verbraucherschutz gehen?

    0
  • P3rsona 20.08.2012 Link

    Betrug? Garnicht!

    Ich habe die App vor ca nem Jahr getestet.. 3 Angebote erledigt.. Seitdem bekomme ich einmal im Monat ne Mail, das man mir doch gern meine 4€ überweisen möchte, ich solle doch meine Bankverbindung angeben. Mal gucken ob ich mal dazu komme :P
    Von betrug kann man also nicht sprechen.

    Kosten - nutzen Faktor ist aber wirklich nicht gut.. Es sind wenigstens 20 - 30 Minuten Arbeit für 1-2 Euro... Eher was für Schüler oder Leute die gern spazieren gehen und es nebenbei machen.

    0