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Küchenherd mit Android: Heiß, fettig, sinnlos?

Verfasst von: Swetlana Soschnikow — 11.01.2013

Auf YouTube surfen oder Apps installieren, während die Lasagne im Ofen backt, oder vielleicht noch einmal das Rezept überfliegen: Der Android-Herd macht's möglich. So absurd die Idee auch klingt – es gibt sogar einige Punkte, die für so einen schlauen Ofen sprechen.

Android-Ofen

Die CES hat uns nicht nur Android-Kameras und -Uhren gebracht. Das Google-System steckt jetzt neuerdings auch in Küchengeräten. Bald kann man sein Smartphone, Tablet oder Laptop also getrost im Schlafzimmer lassen, denn für Entertainment ist durch den Android-Küchenherd bereits gesorgt. Möchte man die Küche aber doch verlassen, ist auch das kein Problem: Der Ofen wird aufpassen. Er lässt sich bei Bedarf aber auch vom Smartphone oder Tablet aus fernsteuern.

Ein sinnvolles Feature des vom US-Hersteller Dacor gefertigten Geräts ist beispielsweise eine Schritt-für-Schritt-Kochanleitung für verschiedene Gerichte. Praktisch ist auch die Alarm-Funktion, die den Koch daran erinnert, wann er die Kartoffeln umdrehen soll. Noch nützlicher ist allerdings die Steuerung der Temperatur und das An- und Ausschalten des Ofens. So wird nie wieder etwas anbrennen und man kann sich ganz dem Telefonieren oder dem lange in Vergessenheit geratenen Puzzle-Spiel widmen. Der Ofen schickt eine Nachricht aufs Handy schicken, wenn das Essen fertig ist.

Ofen-App

Das "Gehirn" des Android-Ofens ist ein 1-Gigahertz-Prozessor von Samsung mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Bedient wird er über einen 7 Zoll großen Touchscreen. Der auf der CES ausgestellte Küchenherd läuft mit Android 4.0.

Der Küchenspaß hat aber auch seinen Preis: Das Ganze kostet üppige 4.499 US-Dollar (umgerechnet rund 3.400 Euro). Angenommen so ein Android-betriebener Ofen wird erschwinglicher: Ist so ein Gerät praktisch oder unnötig? Was denkt Ihr?

Foto: Dacor, Google, PCMag.com
Video: Androidcentral.com

Quelle: Dacor (PDF)

41 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Jan S. 14.01.2013 Link zum Kommentar

    Ach ich stell mir das in der ein oder andere Situation ganz interessant vor. Zur Zeit nutze ich häufig die Zeitschaltuhr um das Essen pünktlich fertig zu haben und Zeit zu sparen. Sprich ich bereite den Auflauf Abends vor und stelle ihn bevor ich zur Arbeit gehe in den Ofen. 15 Minuten bevor ich zu Hause bin geht dieser an... und geht dann nach definierter Zeit auch aus.

    Mit einer App wäre man natürlich flexibler.

    Eine Nachricht, wenn der Backofen richtig aufgeheizt ist, wäre auch schön. Gestern z.B. hab ich selbst gemachte Pommes gemacht, dafür muss der Ofen wirklich so heiß wie möglich sein. Da dauert das Aufheizen... dann kann man schön ins Wohnzimmer gehen und bekommt ne Nachricht aufs Phone "so bin jetzt heiß" ;). Naja gut eigentlich auch nur Spielerei

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  • Gerald S. 13.01.2013 Link zum Kommentar

    Per Ofen geht's dann zu Facebook. Dann können einen die Freunde noch schnell anrufen, bevor die Pizza verbrennt ;).

    Per Bluetooth würde reichen und teuer müsste es auch nicht sein.

    Vernetzte Gerätschaften werden wir aber natürlich haben. Denn die Werbeindustrie wird natürlich auch ein sehr großes Interesse an Informationen aus unseren Haushalten haben.

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  • Sascha Wenz 13.01.2013 Link zum Kommentar

    Unnötig!!

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  • Mitch 13.01.2013 Link zum Kommentar

    Ein echter Nerd hats im Gefühl wenn die Pizza fertig ist... :)

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  • Carolinhoefener 12.01.2013 Link zum Kommentar

    Ich rede schon seit 2Jahren darüber, dass Autos mit Android ausgestattet werden. Per App und Nummernschild miteinander kommunizieren,Wegbeschreibungen, Kinderunterhaltung auf Reisen, hinteres Display: Ich bin neu hier und suche oder: Bitte überholen,Verkehrsroadies per Kamera blitzen ;-)
    Intelligente Autos halt :-)
    Lg Caro

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  • J. David S. 12.01.2013 Link zum Kommentar

    Der Trend geht zum vernetzten Zuhause (was z. B. in Japans Großstädten schon zum Standard gehört..). Und das schließt den Herd nunmal nicht aus.
    Also durchaus entsprechend unserer Zeit sinnvoll.

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  • Jürgen P. 12.01.2013 Link zum Kommentar

    ...Kochen muss Spass machen,intuitiv bleiben,kreativ sein...das ist einer von so manchen Wegen um von der Technik ein wenig Abstand zu gewinnen....zumindest für mich.der ständig mit technischen Sachen zu tun hat....und darum spiele ich gerne mit Feuer,am besten Gasherd! ;-) mein Wunsch...lasst das Kochen nicht zum technischen Gadget verkommen....

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  • Marco M. 12.01.2013 Link zum Kommentar

    Bräucht ich jetzt irgendwie nicht

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  • markosta 12.01.2013 Link zum Kommentar

    leute das ist und wird die Zukunft sein: Stellt euch mal die Kochfläche als riesigen Amoled-Touchscreen vor! Das wird alles zur Realität werden, alle Geräte zu Hause werden vernetzt sein - die Möglichkeiten die sich dadurch ergeben können wir uns noch nicht vorstellen, weil clevere Entwickler Sie erst erfinden müssen! Ich finds ziemlich geil, und zwar nicht die Tatsache, dass ich dann meinen Herd per Phone ausschalten kann (was für ein Schwachsinn), sondern alles was Drumherum möglich sein wird!

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  • Karsten Jaskula 12.01.2013 Link zum Kommentar

    Bald läuft alles über Android. Dann kann man irgendwann auch die Toilette gemütlich vom Wohnzimmer mit seinem Smartphone abspülen...

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  • Melissa H. 12.01.2013 Link zum Kommentar

    Ich finde das unnötig... Muss man denn wirklich überall ab jetzt verbunden sein? Kann man nichts mehr ohne Android/Internet machen, nicht mal mehr kartoffeln kochen? Wenn man während dem Kochen Spiele spielen will, nimmt man eben sein Handy.. Ab und zu wird man ja wohl mal auf den herd gucken können? Vielleicht hab ich da jetzt eine sehr eingeschränkte sicht, aber ich sehe absolut keinen Grund dazu sich so einen Herd zuzulegen..

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  • mapatace 11.01.2013 Link zum Kommentar

    @Androweed, habe jetzt richtig geschrieben. War keine böse Absicht. Wie du dich hier verhältst, ist letztlich deine Verantwortung. Es gibt immer ein morgen, ein übermorgen.

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  • Mark D. 11.01.2013 Link zum Kommentar

    @Androweed

    Leider, Gott sei Dank kann heute jeder sagen was und wie er will, also geschissen auf den Ton :)

    Du hast prizipiell recht und ich habe hier z.B. die "Hobbykoch" Ausführung sicherlich nicht recht beachtet, man muss aber auch sagen das durch neue Techniken Bräuche und Traditionen vernichtet werden, sei es drumm und nicht alles was technisch fortschritlich ist, auch wenn es zukünftig von allen genutzt wird, muss heute schon als gut befunden werden. Gelte ich deshalb als Stur und Kleinhirnig? Auch ich nutze Smartphone, Tablet und SmartHome aber dennoch sollte man gewisse Sachen des täglichen Lebens nicht aus den Augen verlieren. Zähle ich als Kostverächter weil mich McDoof oder Burger King, die es schon ewig gibt, ankotzt? Bin ich eine Innovationsbremse weil ich mir kein Elektroauto, der Umwelt zuliebe (ich fahre ca. 70'km im Jahr), zulege? Nein, jeder muss das immer noch für sich selbst entscheiden und mit Kritik und persönlichen Angriffen anderer muss man auch umgehen können und sich manchmal eines besseren belehren lassen, ob dies nun richtig ist oder nicht steht wo anders geschrieben ;-)

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  • Kai R. 11.01.2013 Link zum Kommentar

    moorhun am herd ;D
    brauch ich nich, ich will lieber richrig kochen (aaaltmodisch)
    Grüße

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    Androweed 11.01.2013 Link zum Kommentar

    @ naqatace

    Ich pfeif mittlerweile auf den Ton. Und bei der Herde an Rindviechern vergeht mir das Lachen...

    Zudem schreibt man meinen Namen mit einem kleinen "D" am Schluss...

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  • mapatace 11.01.2013 Link zum Kommentar

    @Androween, was nimmst du das hier ernst. Nicht zu glauben! Abgesehen das du dich weit im Ton vergreift, Lach doch mal.

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    Androweed 11.01.2013 Link zum Kommentar

    @ mapatace

    Du meinst wohl eher mich... Und du hast Recht...

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  • mapatace 11.01.2013 Link zum Kommentar

    @Mark, man sollte niemals ein Herd ohne Aufsicht lassen. Von deiner Argumentation her, bräuchtest du auch immer eine Internet Verbindung die auch zweifelsfrei bestand haben muss. Eine Versicherung findest du dafür jedenfalls nicht.

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    Androweed 11.01.2013 Link zum Kommentar

    @ Mark

    Nein, eigentlich habe ich da konkret an Hobbyköche gedacht. Szenario: es ist Weihnachten, es gibt noch viel zu tun und du musst wegfahren. Allerdings bist du so lange weg dass entweder der Braten verschmort oder nicht rechtzeitig zum Festmahl fertig ist. Zu Hause ist auch keiner. Dann nimmst du dein Smartphone heraus und stellst von dort aus ein wann es fertig sein soll (natürlich mit Gewichtsangaben) und der Ofen berechnet wann er sich einschalten soll. Oder aber man weiß es selber besser (was normal eh der Fall ist) und wählt den Zeitpunkt wann er sich einschalten soll. Natürlich würde das auch per Zeitschaltung gehen, dazu müsste dann aber alles nach Plan laufen. Ein Stau und schon ist alles fürn Arsch.

    Dass man sowas braucht habe ich bestritten, und für Pizzen und ähnliches braucht man sowas noch weniger. Ihr kotzt mich mit eurer sturen, kleinhirnigen Sichtweise sowas von an. Da zählt man eventuelle Vorteile von sowas auf und man wird blöd angemacht. Und das ist bei allem so, von dem ihr Hirnis nix versteht. Bestes Beispiel der Exynos 5 Octa: da wird mal erwähnt dass der Chip 8 Kerne hat und schon kommen diese ganzen Idioten mit ihren noch idiotischeren Kommentaren und haben nicht die geringste Ahnung um was es eigentlich geht.

    Das nennt man Fortschritt. Hätte man denen vor 100 Jahren gesagt dass sie irgendwann von einem Gerät Anweisungen erhalten welchen Weg sie mit dem Auto fahren sollen, hätte es genau die gleichen dummen Kritiken gehagelt. Irgendwann wird auch das computerisierte zu Hause Realität und Alltag sein, ob es euch passt oder nicht.

    Ihr könnt mir alle sowas von gestohlen bleiben.

    PS.: ich habe einen 25 Jahre alten Gasherd/ofen. Da ist nichtmal das Entzünden des Gases per Knopfdruck möglich, das geht noch ganz altmodisch mit Feuerzeug oder Streichholz.

    Und natürlich, der typische SingleTiefkühlPizzaMikrowellenKoch macht sich darüber Gedanken wie ein aufwändiger Braten am besten gelingt. Und wer sich da mit seinen Kommentaren verzettelt...

    Noch was: informiere dich gefälligst darüber wie ein Luxusgut definiert wird.

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  • FlowinImmo 11.01.2013 Link zum Kommentar

    Wenn man zu viel Geld hat, kann man es auch spenden ;) Okay Smartphones sind auch Luxusgüter aber das ist ja wohl mehr als übertrieben :rolleyes:

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