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Eric Schmidt ist stolz auf Googles Steuertricks

Andreas Seeger
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Eric Schmidt ist nicht nur der Aufsichtsratsvorsitzende von Google. Er ist auch der wichtigste Lobbyist des Internetriesen und scheut kein Interview. Jetzt hat er es schon wieder getan und dabei nicht nur martialische Worte gebraucht, sondern auch peinliche Sätze zu Googles Steuerpolitik gesagt.

Eric Schmidt: Kein Mikrophon steht Googles Cheferklärer weit genug weg. / (c) Google

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte Schmidt: "Wir sehen einen gewaltigen Wandel der Plattformen, die Dimensionen dieses Wandels sind vergleichbar mit dem Kräftemessen zwischen Apple und Microsoft vor 20 Jahren", erklärt er.

Aber damit nicht genug. „Wir haben diesen Krieg ganz klar gewonnen“, schob Schmidt noch hinterher. Hinter seiner Kriegsrhetorik steckt aber wieder nur die alte Geschichte, die er seit Jahren wie ein Mantra vor sich herträgt: der Gegensatz zwischen Offenheit (Google) und Geschlossenheit (Apple).

Dass am Ende das Gute gewinnt, also Google, ist dabei fast schon selbstverständlich, auch im Bloomberg-Interview: "Es geht darum, den Kuchen größer zu machen. Am Ende werden wir dank offener Systeme einen Kuchen haben, der größer ist, auch wenn er nicht perfekt kontrolliert und gesteuert werden kann."

Wesentlich interessanter ist, was Schmidt zur Steuerpolitik seines Unternehmens sagt. Google steht zusammen mit Apple, Amazon und anderen IT-Unternehmen vor allem in Europa in der Kritik, weil es dank besonderer Firmenkonstrukte kaum Steuern in den Ländern zahlt, in denen es die meisten Gewinne erwirtschaftet. Stattdessen werden die Gewinne so lange von Land zu Land verschoben, bis kaum etwas davon beim Staat hängen bleibt. 

Diese Vorgehensweise – man könnte auch Trickserei dazu sagen – ist völlig legal, allerdings moralisch umso umstrittener.


Googles Steuertricksereien sind nicht nur in Europa umstritten. Bloomberg hat bereits vor zwei Jahren darüber geschrieben. / (c) Bloomberg

Schmidt sieht hier allerdings kein Problem, im Gegenteil. "Wir zahlen jede Menge Steuern und wir zahlen sie genau so, wie es gesetzlich vorgesehen ist. Ich bin stolz auf die Struktur, die wir eingerichtet haben. Wir haben sie in einer Form gestaltet, die uns Regierungen angeboten haben."

So weit, so gut. Ich muss mit seiner Einstellung leben, schließlich ist Google nicht das einzige Unternehmen, das so handelt. Ich finde es aber trotzdem nicht in Ordnung, dass in Deutschland und anderen Staaten Milliarden verdient werden, die Gewinne aber nach Irland wandern, wo Google fast keine Steuern zahlen muss. Umso überflüssiger empfinde ich daher Schmidts Abschlusskommentar zu diesem Thema. "Man nennt das Kapitalismus", sagt der Milliardär, der zu den reichsten Menschen der Welt gehört. "Und wir sind stolz, kapitalistisch zu sein.“

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Timm Stenderhoff 13.12.2012 Link

    Der Tag kommt, da fallen die alle auf die Fresse. Don't do Evil Google. Aber wenn andere es auch machen, dann kann es ja nicht böse sein, wa.....

    Aber weil es alle tun, boykottiert man die eben nicht. Weil es ja alle machen. Trotzdem wird sich das alles rächen. Iwann knallt das ganz böse wirtschaftlich. Und iwann sind keine lobbyisten-hörigen Politiker mehr an der Macht und dann hagelt das Gesetze gegen so einen Dreck.

    Wollen Google und Apple und Ikea und und und und und.... uns alle erzählen, sie könnten sonst nicht existieren? Der Apfelmüll macht doch alleine je Gerät 100% Reingewinn. Produktion is da nämlich schon mit drin! Und der kleine Laden umme Ecke und der Mittelständler und selbst größere Unternehmen können so auch nicht handeln und tricksen und müssen auch zahlen und auch die überleben!

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  • Hannes K. 13.12.2012 Link

    Das Problem ist, dass solche Steuertricks möglich sind! Ich finde es jedenfalls moralisch verwerflich, dass es die Möglichkeit zur Steuerflucht ganz legal gibt!
    Die Schweiz, die Cayman Islands oder sonstige Steuerparadiese gehören endlich gezwungen, gegen diese unmoralische Steuerflucht vorzugehen, oder überhaupt für ausländische Investoren dicht zu machen.

    Regulierung, Kontrolle und Überwachung sind das Einzige, was solche Staaten, Banken, Firmen oder die Finanzindustrie verstehen.

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  • T.M. 13.12.2012 Link

    Jetzt spricht er also auch noch von Krieg....

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  • User-Foto
    Flash Fan 13.12.2012 Link

    Naja, mit dem Atomkrieg-Bild hat ja wohl der heilige Steve angefangen...

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  • May-C 13.12.2012 Link

    @Hannes K.
    Leider verstehe ich deine Argumentation nicht. Jeder Staat hat das Recht selber zu bestimmen, wie Unternehmen besteuert werden.

    Du gehst auch in den Laden in dem du denkst, du bekommst das beste Angebot. Das ist normaler Wettbewerb. Das Problem sind so genannte Briefkastenstandorte. Das ist wirklich verwerflich.

    Aber es ist immer einfach auf die Schweiz einzudreschen. Übrigens die Gesetze hier gelten auch für alle Menschen die hier wohnen. Ich profitiere also vom Bankengeheimnis und den tiefen Steueren. Wenn Deutschland es nicht hin kriegt die Steuern tief zu halten muss man nicht immer mit den Fingern auf andere zeigen.

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  • Tarik 13.12.2012 Link

    Im letzten Satz fehlt ein "gehört".

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  • Andreas Seeger 13.12.2012 Link

    Stimmt! Ist korrigiert, danke!

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  • Zwergi987 13.12.2012 Link

    Ich finde das völlig in Ordnung, die Unternehmen machen nur was geht. Die betroffenen Staaten sind selbst Schuld, dass sowas geht.

    Geld regiert die Welt, das wussten wir doch vorher schon, und wer viel hat, bekommt noch viel mehr.
    Stars bekommen auch Designerklamotten geschenkt, obwohl gerade die es nicht bräuchten. Ist das fair? Nö. Aber so ist das nun mal.

    Und bei den Technologiefirmen bekommen wir davon wenigstens was ab, gute und - teilweise - günstige Produkte nämlich (siehe die Nexii :) ).
    Und das ist das, worüber ich mich (mit meinem kleinen Geldbeutel) freue.

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  • no name 13.12.2012 Link

    Mal angenommen, Google würde seine Steuern in Deutschland bezahlen. Würde sich dann für den Verbraucher was ändern? Ich denke ja. Der Verbraucher müsste nämlich dann dafür aufkommen. In Deutschland bezahlen sowieso schon einen Haufen Steuern, der dann häufig als Gewinn in den Taschen anderer landet. Ich finde es gut, dass ein paar schlaue Köpfe, Lücken finden und nutzen.

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  • mapatace 13.12.2012 Link

    Gerade Amerika, das für mich am Moralisten verlogende Land der Welt. Was steht dem denn gegenüber? Firmen die ihre soziale Verantwortung gegen Gewinn Maximierung stellen? In keinem westlich geprägten Land ist die Schere der Ober zur unter Schicht so extrem weit auseinander, 40 Millionen besitzen keine Krankenversicherungen, keine gesunde Infrastruktur, marode Brücken, Straßen. Irland, die vor wenigen Jahren selbst kurz vor einem Bank Boykott standen, wenig industriell strukturiert sind, wurden der verminderten Steuersatz, mit Unterstützung und Billigend seitens der EU abgesegnet.

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  • Dean G...... 13.12.2012 Link

    @ Andreas...TOP..Beitrag..wie immer von dir,ausführlich,und nicht so knapp gehalten wie von einem deiner Kollegen von dir...bleib ja bei PIT...

    p.s Money makes the World go round

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  • Christoph V. 13.12.2012 Link

    @ Timm Stenderhoff:
    und was machen die Piraten dagegen? Wollen Zeitreisen anderen Mist erforschen... pfffff Bringt ihr doch mal Vorschläge, also ernstgemeinte!

    @ mapatace:
    Die Mehrheit in den USA will überhaupt keine gesetzliche Krankenversicherung. Du kannst das nicht mit dem "sozialistischen" Europa vergleichen.

    Und allgemein:
    Ist doch klar, dass Schmidt stolz auf sich ist, denn er als Lobbyist sorgt doch dafür, dass die Politik Schlupflöcher in Gesetze einbaut bzw. diese nicht schließt. Ist doch logisch, dass er sich dann freut, wenn er seinem Konzern damit viel Geld spart. Wenn die Politik da mitmacht...

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  • Alexander Jürgens 13.12.2012 Link

    @noname: Ich verstehe schon, warum du hier so heißt. Ich würde mich auch schämen, wenn ich so argumentieren würde wie du. Wenn Unternehmen also ehrlich Steuern auf ihre GEWINNE zahlen, dann wird es für uns Endverbraucher teurer? OMG

    Zum Thema: Wie war das mit Google und don't be evil? Es ist schon klar, dass Google sich ganz legal im Rahmen des Möglichen bewegt. Aber sie könnten auch mit leuchtendem Beispiel voran gehen. Sie würden davon nicht ärmer werden, das könnt ihr mir glauben. Darüber sollten alle mal nachdenken, bevor sie hier Google in Schutz nehmen.

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  • Michael S. 13.12.2012 Link

    @andreas: kann dir nur zustimmen mit deinem Blog.

    ist schon teils geschmacklos was der sagt. und in Zeiten der Finanzkrise sollte der sich mit seinen Bemerkungen etwas zurückhalten. zeigt nicht gerade von Verantwortungsbewusstsein.

    besteht zwischen lobbyist und Aufsichtsrat nicht ein interessenkonflikt. bissel komisch alles.

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  • Arian Rönick 13.12.2012 Link

    Haha, und auf geht's moralapostel :-D
    Kaum einer würde es anders machen. Und verdammt - der Fehler liegt nicht bei Google & Co... Ein Großteil der Lücken existiert doch FÜR diese Konzerne...

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  • Stefan Hoinbei 13.12.2012 Link

    Toller Beitrag, habe ich bisher aus dieser Perspektive nicht gesehen

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  • Hippo 13.12.2012 Link

    Wenn es legal ist, warum nicht. Es wäre ja schon fast ein unfaier Nachteil für Google, wenn sie nicht tricksen würden.

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  • my2cent 13.12.2012 Link

    Wer von euch zahlt freiwillig mehr Steuern als er muss? Na, einer`?

    So lange es nicht illegal ist, ist es OK. Solange (und da unterscheiden sich die Unternehmen leider stark) dafür auch für andere Zwecke Geld investiert wird (Google z.B. in regenierbare Energie, WWF-Projekt, Forschung usw. fällt mir spontan ein).

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  • User-Foto
    sohnbledsin(at)gmail.com 13.12.2012 Link

    Google hat das einzige getan, um sich strategisch anders aufstellen zu können.Diese Offenheit als Einstiegsdroge hat gewirkt.Und nun mit now.gmail.musicstore etc. räumen die bald cash ab wie mit adwords.
    Dann wird offen bald auf Urlaub sein.
    Alles andere ist Illusion und Kinderkacke!

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  • Timm Stenderhoff 13.12.2012 Link

    @Christoph... wow haste auch BILD gelesen? Mein Gott. Such dir deine Quellen mal besser aus. Z. B. kannst du bei uns Piraten wenigstens alles nachlesen. Tue das doch mal. Lies den Antrag zu Zeitreisen durch. Dann wirst du 1. feststellen, dass dies eine leise Selbstkritik des Antragstellers an den Piraten ist und 2. die ganze Sache einfach nur einen trockenen BPT aufgelockert hat. Ich selber habe übrigens dagegen gestimmt. Weiße warum? Wegen Köppen wie dir. Einfach weil auch eure Stimme zählt. Auch wenn ihr nur den Medien nachplappert was sie grade für berichtenswert halten! Die wirklich sinnvollen Beschlüsse des BPT hat kaum einer erwähnt, aber Zeitreisen war in jedem Beitrag...

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  • Hans Müller Schweiz 13.12.2012 Link

    @may-c
    Bravo, einer muss es ja sagen.
    Die sind nur neidisch.....in....

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  • markosta 13.12.2012 Link

    IKEA hat das erfunden..

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  • Christoph V. 13.12.2012 Link

    @ Timm Stenderhoff

    Tja, leider kann ich nichts von euch zu den aktuell brennenden Themen wie Europa, Außenpolitik, Wirtschaft finden. Scheint wohl nicht wichtig zu sein...
    Zur Steuerpolitik und damit zu Normen, die Steuertricks erlauben bzw. nicht verhindern, wie es hier bei google der Fall ist, wisst ihr wohl auch nichts, oder?
    Ich würde es ja gerne nachlesen, aber wenn ihr dazu nichts anbietet...

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  • mapatace 13.12.2012 Link

    Ich denke das alle hier die meinen das jeder sich so verhält oder sich verhalten würde, in einen sehr beschränkten Horizont leben und einen Teil der Mensch ausmacht, wie z. b . Solidarität, Verantwortung nicht kennen. Es gibt tatsächlich Firmen die in ihrem Land steuern zahlen.

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  • Mario A. 13.12.2012 Link

    So lange die Staaten es möglich machen, sind sie selbst Schuld.

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  • R.S. 13.12.2012 Link

    @Tim Stenderhoff: ich fand am Anfang die Piraten gut. Frischer Wind, genau meine Interessen, wenn die mal zur Bundestagswahl antreten, dachte ich mir, weiss ich, was ich wähle. Das ist jetzt schon länger her. All die Sachen, die gelaufen sind (braune Probleme, Kandidaten die einfach so hinschmeissen...) und dann noch die an Lächerlichkeit grenzenden Forderungen z.b. nach komplett kostenlosen ÖPNV...nee danke! Ihr seid mir einfach zu sozialistisch. Da bleibt nichts mehr für den Mittelstand.
    Ach zum Artikel: Ich hasse heuchlerisches, deutsches Gutmenschen-Gelaber!
    Google macht nichts Verbotenes! Wenn die Gesetze so sind, ist es nicht die Schuld der Unternehmen.
    Ich finde, dass Google ja auch gibt (Spenden, günstigere Produkte...) Was ist denn mit dem (angeblich) wertvollsten Unternehmen der Welt? Von denen habe ich noch nie gehört, dass die auch nur einen Cent für wohltätige Zwecke ausgegeben haben...

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  • Markus Köppen 13.12.2012 Link

    Es ist leider so, dass Konzerne rechtlich dazu _verpflichtet_ sind, bei Bekanntwerden von Steuerschlupflöchern, diese auszunutzen. Profitmaximierung für die Teilhaber:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Dodge_v._Ford_Motor_Company

    Hier sollte man etwas ändern. Und natürlich das Konstrukt dort unmöglich machen.

    Und Google ist da in guter Gesellschaft:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_arrangement#Companies_using_the_arrangement

    Quelle:
    http://blog.fefe.de/?ts=ae51a44b

    Den Abschlusskommentar finde ich allerdings auch fahl im Abgang.

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  • Ro Bot 13.12.2012 Link

    So zu handeln ist das eine. Dann noch so zu reden und sich dabei zu freuen ist was anderes. Aber ok, andere Unternehmen sind auch nicht besser, die geben es nur nicht zu.

    "Auf dem Grabstein des Kapitalismus wird einmal stehen: 'Zuviel war nicht genug!'"

    Volker Pispers

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  • User-Foto
    sohnbledsin(at)gmail.com 13.12.2012 Link

    Es gibt unter den Top 1000 Unternehmen keines, welches derartige Schlupflöcher nicht nutzt(.)
    Sonst erreicht man nichts.Jeder der Unternehmen managt weiss, daß ganz reell gar nichts geht.
    Habe mit Google und Android weniger Probleme als mit dem Rest.Weiss aber sehr wohl, das der User am Ende der Nahrungskette steht.

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  • Zwergi987 14.12.2012 Link

    Ich sehe nicht, dass für uns Verbraucher daraus ein Nachteil entsteht.

    Ist es normal, dass ich eins der besten (für mich das beste) Navis umsonst auf meinem Telefon habe? Ich denke nicht.
    Genauso ist es mit anderen Google Produkten. Diese sind mit Abstand das, was ich am häufigsten am Tag benutze (schon allein die Google-Suche selbst)
    Und das alles ist kostenlos für uns.

    Google ist nicht verpflichtet für das Heil in der Welt.
    Das was sie für uns erschaffen ist toll und ich hoffe, dass sie weiterhin damit einen Haufen Geld verdienen, damit es sich für sie lohnt. Und wenn ein Teil des Gewinns nur wegen Steuer-Schlupflöcher entsteht, bitte schön.

    Welcher Durschnitts-Deutsche zahlt freiwillig mehr Steuern als er muss? Ich kenne keinen.

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  • Ian C. 14.12.2012 Link

    Sorry, aber wenn ich sehe, wie sinnlos Jahr für Jahr Steuergelder verschwendet und eben nicht verantwortungsvoll verwendet werden, werde ich jede mögliche Maßnahme zur Vermeidung von Steuerzahlungen als Vermeidung von Steuerverschwendung gut heißen!

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  • yamal 14.12.2012 Link

    Hi,

    ich finde es auch sehr ungünstig sich auf diese Weise zu äußern. Auf der anderen Seite gibt Google auch viel Geld (wenn auch nicht uneigennützig) für andere wohltätige Sachen aus. Z. B. 5 Mio. Dollar für Drohnen, die helfen sollen, Elefantenwilderer aufzuspüren.

    Solange man die Wahl hat und es legal ist, sollen sie mit Ihren Geldern umgehen, wie sie es wollen. Wenn man im Lotto gewinnt, würde man ja auch schauen, wie man möglichst viel davon behält

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  • JPsy Droid 18.01.2013 Link

    Was soll denn der Quatsch? Liegt ja wohl an den Staaten/ Politikern die Steuergesetze bzw. Schlupflöcher abzuschaffen - aber das ist ja gar nciht gewollt.

    Seltsame Sichtweise - ziemlich links imho.

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  • Micha Homann 06.02.2013 Link

    "Und wir sind stolz, kapitalistisch zu sein.“

    KOTZ KOTZ KOTZ ............... was für ein beschissener Satz .
    Stolz kann man darauf sein "sozial" zu sein.

    Das Google die legalen Steuerschlupflöcher nutzt die ihnen geboten werden ist ok. Macht der Rest der Welt auch.

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