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All-in-One Drum Pads: Luft nach oben

Christopher W.
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All-in-One Drum Pads vereint verschiedene andere Drumpads in einer einzigen App. Dem Nutzer stehen viele verschiedene Sounds und Anpassungsmöglichkeiten des Drumpads zur Verfügung. Warum die App im Test leider trotzdem nicht komplett überzeugen konnte und wo noch Luft nach oben vorhanden ist, erfahrt Ihr im folgenden Testbericht!

Drumpad Teaser
© Dark Blood Studios
3 ★★★☆☆

Bewertung

Pro👍
  • Anpassungen des Drumpads möglich
  • Viele verschiedene Sounds
  • Leichte Bedienung
Contra👎
  • Keine Recordfunktion
  • Keine Loopfunktion
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Samsung Galaxy Note 8.0 4.2.2 Nein 1.2 1.2

Video

Funktionen & Nutzen

All-in-One Drum Pads vereint alle separaten Drumpad-Apps des Entwicklers Dark Blood Studios in einer App. Der Nutzer hat also Zugriff auf alle Sounds, die auch die anderen Apps enthalten, allerdings zusammengefasst in einer einzigen kompakten App.

Nach dem ersten Start der App öffnet sich ein kleines Benachrichtigungsfenster mit einer kurzen Einleitung in die Bedienung der App. Dies erleichtert den Einstieg in die App und führt dazu, dass im Anschluss direkt losgespielt werden kann. Es besteht die Möglichkeit, dieses Fenster auf Dauer auszublenden, oder aber bei späteren Starts der App erneut anzeigen zu lassen. Da die App aber sehr kompakt ist, sollte dies nicht wirklich nötig sein.

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Eine kleine Einführung erleichtert den Einstieg / © Dark Blood Studios / AndroidPIT

Nachdem das Fenster geschlossen wurde, öffnet sich das eigentliche Drumpad. Im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Apps bietet All-in-One Drum Pads hier verschiedene Möglichkeiten, das Drumpad an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. So kann zum einen die Anzahl der Pads verändert werden, indem über den Menübutton die Schaltfläche “button number” ausgewählt wird. Nun kann aus vier verschiedenen Formaten ausgewählt werden, wobei die Anzahl der Pads von 12 bis hin zu 30 reicht.

Jedes Pad kann nun individuell mit einem Sound belegt werden. Dazu einfach ein bestimmtes Pad antippen und anschließend über den Menübutton “sounds” öffnen. Dort kann nun aus einer Liste von rund 60 verschiedenen Sounds der gewünschte ausgewählt werden. Hilfreich ist dabei, dass jeder Sound vorgehört werden kann, bevor dieser hinzugefügt wird.

Damit man nicht den Überblick verliert, ist es natürlich wichtig, die verschiedenen Pads kennzeichnen zu können. Dies ist über “colour” möglich. Einfach ein Pad so oft antippen, bis die gewünschte Farbe erscheint. Leider sind nur sechs verschiedene Farben verfügbar, so dass früher oder später Pads mit der gleichen Farbe belegt werden müssen.

Eine weitere Funktion erlaubt das Pitchen von einzelnen Sounds. Dazu einfach “Pitch” auswählen und wieder das gewünschte Pad antippen. Sounds können um 10 Ganztonschritte nach oben und um fünf Ganztonschritte nach unten gepitcht werden. Dies ermöglicht auch das Erstellen von Melodien mit verschiedenen Sounds.

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Sounds auszuwählen ist genau so einfach wie das anschließende Pitchen dieser / © Dark Blood Studios / AndroidPIT

Leider fehlen All-in-One Drum Pads aber einige Funktionen, welche eigentlich nahezu essentiell sind. So gibt es beispielsweise keine Loop-Funktion, über welche Sounds in bestimmten Abständen automatisch abgespielt werden können. Auch gibt es keine Record-Funktion, über welche selbst erstellte Beats aufgezeichnet werden können. Was diese Punkte angeht, können andere Drumpad-Apps leider mehr überzeugen.

Bildschirm & Bedienung

Durch die Möglichkeit, die Anzahl der Pads einzustellen, fällt sowohl auf kleinen Bildschirmen wie auch auf Tablets die Bedienung ganz leicht. Nur wenn die maximale Anzahl von 30 Pads auf einem kleinen Bildschirm genutzt wird, könnte es mit der Bedienung etwas schwierig werden. Alle Funktionen sind ganz leicht zugänglich, was Modifizierungen auch während des Spielens möglich macht. Etwas schade ist, dass nur sechs Farben zur Kennzeichnung von Pads verfügbar sind, was besonders bei der Verwendung von vielen Pads auffällt.

Speed & Stabilität

All-in-One Drum Pads lief während der Testphase problemlos flüssig und stabil.

Preis / Leistung

All-in-One Drum Pads ist kostenlos im App Center verfügbar. In der App wird Werbung eingeblendet, diese stört allerdings nicht.

Abschließendes Urteil

All-in-One Drum Pads konnte nur teilweise überzeugen. Die Spanne an Sounds und möglichen Modifikationen des Drumpads konnte überzeugen, allerdings fehlen noch einige wichtige Funktionen. Komischerweise ist beispielsweise eine Recordfunktion in einer anderen Drumpad-App des selben Entwicklers enthalten, fehlt aber in dieser All-in-One Version. Da leider sowohl eine Record- als auch eine Loopfunktion fehlen, erhält All-in-One Drum Pads nur drei Sterne in der Gesamtwertung.

Vergleichbare Anwendungen

Entwickler

Dark Blood Studios

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Carolinhoefener vor 6 Monaten Link

    Darf ich die selbst zusammen geschusterten Töne bei Youtube oder auf einer gewerblichen Homepage nutzen um zB ein Kurzfilm zu drehen? Danke fuer den Test!

    0
    • Christopher W. vor 6 Monaten Link

      Das kann ich dir leider nicht genau sagen. Am besten schreibst du dazu mal direkt den Entwickler an!

      0