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Wir brauchen bessere Android-Apps: Ab sofort gibt es Nachhilfe für Entwickler mit "Android Training"

Fabien Roehlinger
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Diese News passt ganz ausgezeichnet zu der Story, die ich gerade aktuell schreibe und noch heute bringen werde. Android hat in gewisser Weise ein Problem. Es gibt zwar eine riesige Anzahl an Apps. Die Qualität kommt aber bei Weitem nicht an die von iOS-Apps heran.

Das muss anders werden. Und das soll auch anders werden. Ähnlich wie bei Apple gibt es nun das "Android Training" - also eine Art Nachhilfesystem für Entwickler. Offensichtlich brauchen die Android-App-Entwickler ein paar Nachhilfestunden. In den Artikeln werden Dinge behandelt, wie man beispielsweise eine effektivere Navigation programmiert, wie Audio Playback produziert wird oder wie man beispielsweise auch den Akku schont. 

Das Ganze ist so modular aufgebaut, dass man so Stück für Stück ein bißchen mehr lernen kann, wie eine Android-App sauber aufgebaut ist. Die ersten Teile vom Android Training sind bereits online - und es sollen immer weitere folgen.

Ja, liebe Android-Entwickler, in einer Pisa-Studie bei den Smartphone-Betriebssystemen würde es aktuell noch nicht so gut für die Android-Schüler aussehen. Aber jetzt wird alles besser, gell?

Kommentare

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  • Mac Systems 16.12.2011 Link

    Irgendwo auch logisch das dass so ist. Auf dem Büchermarkt z.b gibt es bis jetzt nichts gescheites meiner Meinung nach!
    Weiterhin halt man inzwischen mit 4 densities (LDPI, MDPI, HDPI, XHDPI) und zig Formfaktoren eine recht große hürde zu nehmen.
    Selbst wenn man Devices hat auf dennen man Testen kann, und wir haben bei weiten alle neuen (auch noch nicht vorgestellte) und Alten hier liegen, der Testaufwand isterheblich.
    Eine gescheinte Architektur ist unter Android auch nicht immer trivial zu implementieren. Der Activity Lifecyle bringt ebenfalls eine erhöhte Komplexität mit sich, Fragements haben ihren Lifecyle.
    Daher lohnt sich die Planung was wann wo und wie abzulaufen hat sehr früh um ANRs oder schlimmer noch NPEs zu vermeiden.

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  • Fabien Roehlinger 16.12.2011 Link

    Ich glaube, dass der Schritt hier "Training" anzubieten einer guter, aber überfälliger Schritt war. Bei Apple gibt es so etwas schon seit langer Zeit. Außerdem fehlt ein Framework, das standardisierte GUI-Elemente vorschlägt / vorgibt.

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    Thomas M. 16.12.2011 Link

    @Fabien: Kannst du das mit dem Framework mal näher ausführen? Kann dir da nicht ganz folgen - das mag aber an mir liegen...

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  • Fabien Roehlinger 16.12.2011 Link

    Ich schreibe gerade einen Artikel zu diesem Thema, der heute noch kommt.

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    App-Entwicklung kostet sehr viel Zeit für die Einarbeitung/Entwicklung und natürlich Geld. Die meisten Entwickler können nicht nur von Android-Apps leben, müssen also noch einer geregelten Arbeit nachgehen, somit wird die Zeit für Apps gering.
    Damit eine App gut aussieht braucht es schon mal einen Grafiker, der die Gestaltung übernimmt, was aber ins Geld geht(sonst beschweren sich wieder alle, wie scheisse doch Apps auf Android aussehen und wie toll beim iPhone).
    Warum geht das alles beim iPhone und nicht bei Android Smartphones?
    Gaaaanz einfach: mit Apps für's iPhone verdient man Geld und mit Android leider so gut wie nicht. Apps werden kaum gekauft, sicherlich gibts es Ausnahmen, aber die kann man an einer Hand abzählen. Gut, viele Apps für Android versuchen Geld über Werbung zu verdienen. Problem: immer mehr User rooten ihre Phones und klatschen gleich mal Adfree drauf. Hinzu kommt noch, wenn es die Werbung doch mal auf's Phone schafft wird sie ignoriert. Nur nicht drauf klicken, da könnte ja der Entwickler was verdienen. Ist leider so.
    Natürlich gibt es auch Nutzer die doch mal klicken, was aber eine Minderheit darstellt.

    Solange man als Entwickler mit Android nicht vernünftig verdienen kann, wird es sich jeder Entwickler zweimal überlegen, ob er nochmal sein Geld und seine Zeit investiert.

    Also lieber User, wie wär's mal damit, die Entwickler zu unterstützen, indem ihr euer Adfree deinstalliert und auch mal eine Werbung klickt?! Wie wär's mal damit sich Apps zu kaufen und nicht nach einer gecrackten Version zu suchen?!

    Sollte es tatsächlich so weit kommen, dass man auch mit Android Geld verdienen kann, dann werden auch die Apps besser. Aber wenn die Aussichten weiterhin so bleiben wie sie momentan sind, wird sich daran nichts ändern. Die Schuld daran tragen aber sicherlich nicht die Entwickler.

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  • Sebastian Görick 16.12.2011 Link

    Ich verstehe gar nicht wieso da jetzt auf einmal angefangen wird die Qualität zu kritisieren. Die Qualität ist ist in den letzten Monaten stark besser geworden. Denkt mal an die Apps die letztes Jahr heraus kamen...

    Aber auch an die eigene Nase fassen. Die Androidpit app ist auch noch nicht im ICS Style. Es fehlt die Actionbar und mit GPU Rendering ist beim Scrollen alles verschwommen und der Text springt umher...

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  • Fabian H. 16.12.2011 Link

    Mit dem Framework hast du recht Fabien! Google gibt sich ja Mühe ihr Apps vom Aufbau des GUI ähnlich zu gestalten, zumindest jetzt unter ICS, aber andere Apps sind da leider noch die Ausnahme, Voltage Control macht das aber schon ganz gut...

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  • Sebastian Görick 16.12.2011 Link

    Ach und dann noch 1000000 prozentige Zustimmung, für den Beitrag von Hans Dampf

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  • Matthias M. 16.12.2011 Link

    Großartig, danke für den Hinweis! Ohne exzellente Apps ist so ein Smartphone halt nicht viel mehr als ein Featurephone mit Extras.
    Die inkonsistente Bedienung von Android-Apps gegenüber iOS kommt sicher zu einem großen Teil daher, dass genau solche Leitfäden schwer zu finden sind.

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  • Horst Klier 16.12.2011 Link

    Ich stimme Hans Dampf 100% zu. Allerdings sind mir die paar User, die Adblocker einsetzen relativ egal.
    Schlimmer ist der deutlich höhere Aufwand durch die Fragmentierung, der mit deutlich weniger Einnahmen belohnt wird. Selbst rein werbefinanzierte Apps bringen unter iOS ein Vielfaches ein.
    Ich bin ja schon froh, wenn meine Apps halbwegs unter Android laufen und nicht irgendwelche Bugs in Uralt-Versionen das verhindern. Es gibt leider viele Telefone, die 2011 verkauft wurden und noch 2.1 haben und ein Update nicht in Sicht ist. Selbst mein HTC Desire - vor 1,5 Jahren das absolute Top-Gerät - hängt bei 2.2 fest.
    Mich tröstet immer, wenn ich ein wenig Kommentare im Market lese. Die vielen "läuft nicht/schlecht auf xyz" lassen einen da nicht so alleine vorkommen... ;-)

    Wobei jetzt Trainings von Google eine Frechheit sind. Solange die selber ihre Hausaufgaben nicht im Ansatz machen, brauchen Sie sich nicht beschweren. Solange jede App von Google selbst anders aussieht und alles ruckelt und zuckelt.

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  • darky2k 16.12.2011 Link

    Das mit dem Geld verdienen ist absoluter Quatsch. Das wäre genau so, als würde jemand sagen, Windows-Programme sind besser, weil man dafür Geld bezahlen muss und Linux ist schlechter, weil man hier Alles kostenfrei bekommt... Überlegt euch, ob ihr ein OpenSourceSystem beschränken wollt, weil plötzlich Alles Geld kosten soll...

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  • Andreas B. 16.12.2011 Link

    Naja Werbung anklicken ist für Viele so eine Sache nach all den Berichten über Abofallen die durch einen Klick auf Werbung entstehen können. Da klickt man mal auf ne Werbung und schwupps hat man ein Jamba-Abo gebucht, das will keiner.
    Weiß nicht wie das im Ausland ist aber in Deutschland ist das schon abschreckend.

    Ich muss aber auch sagen ich nehme die Werbung schon gar nicht mehr wahr. Die bemerke ich bloß wenn da mal wieder eine Einblendung ist die für kleinere Displays gemacht ist und dann so halb abgehackt in der Ecke rumsitzt. Und dann sind das irgendwelche dubiosen einfarbigen Kästchen "jetzt kostenlos MP3s runterladen!" oder so. Oder wenn sie einem das Fenster vollspamt wie bei Trillian wenn man keinen Pro Account hat.
    Ich für meinen Teil finde man sollte immer 2 Versionen anbieten. Eine kostenlose mit Werbung und eine kostenpflichtige ohne Werbung. Wenn mir eine App gefällt kaufe ich die auch, andere sehen das anders (oder können die Apps gar nicht kaufen) und bekommen dann halt die mit der Werbung.

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  • Pure★Aqua ツ 16.12.2011 Link

    Was die Werbung betrifft :
    An sich ne tolle Idee da drauf zu klicken ,aber einige haben damit leider schlechte Erfahrungen machen müssen. Dazu kommt noch ,dass dieses in den Medien breitgetreten wurde & damit vor Abofallen gewarnt wurde. Davon abgesehen bei manchen Werbungen frag ich mich schon was sich der Entwickler dabei gedacht hat & da möcht ich nicht draufklicken.

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  • Thomas 16.12.2011 Link

    Mich stört die Fragmentierung.Ich habe viele Apps gekauft,wobei nicht jede auf allen meinen Geräten funktioniert.Gerade bei Spielen ist mir das extrem aufgefallen.Siedler oder SimCity z.B. würden auf einem Pad besser aussehen,laufen aber leider nicht auf Tegra2.Ich bin gern bereit für eine App zu zahlen,aber nicht die gleiche App für Pad und Phone zweimal bezahlen,wie z.B. SwiftkeyX oder Splashtop Remote.

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  • User-Foto
    Mark Rimmel 16.12.2011 Link

    Die AndroidPit-App muss auch angepasst werden. Jedes mal wenn ich z.B. mein Tablet drehe, springt der Text bis an die Zimmerdecke und wieder zurück...

    Das Trainingsprogramm finde ich gut. So können die Apps von der Qualität her noch besser werden!

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  • Lotz24 16.12.2011 Link

    viel. würden auch mehr Apps gekauft werden, wenn es gescheite Zahlungsmöglichkeiten geben würde.

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    @Horst Klier

    Stimmt, werbefinanzierte Apps und iOS bringen mehr ein als unter Android. Haben eine viel viel höhere Klickrate. Ich frage mich, wieso nur?? Das kann doch nicht angehn. Wenn man die User fragt warum sie auf keine Werbung klicken, was kommt dann als Antwort? "Ich will mir doch kein Abo einfangen!"...Geht's noch? Man sieht doch auf welche Werbung man klickt. Klick ich auf eine Werbung von VW etc kann man sich doch sicher sein, dass man kein Abo an der Backe hat, wie bei den Klingelton-Werbung.

    Wieso nur gibt es mittlerweile zig Entwickler, die erfolgreich für iOS entwickeln, den Schritt hin zu Android gewagt haben (bei der Userzahl ja verständlich), aber nach kurzer Zeit sagen "Nochmal für Android entwickeln? Nie wieder, da zahlt man ja eh nur drauf". Und solche Aussagen kommen nicht nur von kleinen Entwicklern, nein, sowas hört man auch von großen Publishern.

    Nehmen wir nur mal eine kleine App, angenommene Entwicklungszeit bis zur Veröffentlichung, sagen wir mal einen Monat, also 5*8 Stunde pro Woche mal 4, macht 160 Stunden Arbeit. Ein Freiberufler würde leicht 80€ die Stunde nehmen. Das macht 12800 €. Dazu kommen dann nochmal Ausgaben für einen vernünftigen Grafiker, der ja auch nicht umsonst arbeitet. Sagen wir mal 500€ für die Grafiken. Macht ganze 13300 €.

    Welcher Entwickler schafft es mit einer Android App dabei noch was zu verdienen und nicht ein Minusgeschäfft zu machen?? Aktuell die wenigsten, ich würde behaupten nicht mal 1% der Entwickler. Hinzu kommt noch, dass es damit noch immer nicht getan ist. Bugs ausbessern, Update's bringen, für neue Androidversionen anpassen etc, kostet auch wieder Geld und Zeit. Wenn der Entwickler aber schon sieht, dass er sowieso nur Peanuts damit umsetzt und nie und nimmer in die Gewinnzone kommt, wird er seine App nicht mehr weiterentwickeln.

    Ich hoffe nur, dass das die User endlich mal einsehen und Apps kaufen, oder die Werbung klicken, ansonsten sehe ich schwarz für Android und man wird auch in 5 Jahren noch sagen können, Android Apps haben eine Kackquali und sehen nochdazu scheisse aus.

    Wer jetzt meint ich übertreibe...bitte einfach mal in den Market schaun, die verschiedenen Kategorien durchgehn und sich mal die TopSellingApps ansehen. Da sind Apps unter den Top20 die keine 500 Verkäufe haben. Sind doch wahnsinnig tolle Aussichten für einen Entwickler wenn er sowas sieht.

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    Wie bereits geschrieben...man sieht doch auf welche Werbung man klickt???!!! Oder etwa nicht? Grad mal gecheckt welche Werbungen aktuell in den Apps auftauchen. how i met your mother season 6 jetzt kaufen. Kriegt man da ein Abo?? Ich denke mal nicht. ImmoScout24 App---> Abo? Wohl nicht. Westin Hotel buchen...Abo? Wohl nicht.

    Also diese Ausrede"Ich will ja kein Abo" lasse ich nicht gelten, weil das einfach Schwachsinn ist. Klar gibt es einen gaanz gaanz kleinen Bruchteil an Nutzern, denen sowas passiert, aber der liegt nicht mal im Promillbereich. Das aber ausgerechnet diese Nutzer dann in der Foren rumheulen ist ja wohl klar.

    Ich bleib bei meiner Aussage, solange man kein Geld mit Android verdienen kann, wird sich auch an der Qualität nichts ändern.

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  • Michi K. 16.12.2011 Link

    @Hans Dampf

    Ergänzend:
    Nach der Arbeitszeit die dieser Entwickler geleistet hat, findet er ja leider auch nicht das gleiche Ergebnis vor! Zum einen muss er durch die Fragmentierung viel mehr Kompromisse eingehen, zum anderen muss er auch deutlich mehr und länger testen, weshalb er bei gleicher Arbeitszeit auch noch viel weniger Zeit zum eigentlichen Entwickeln hat.

    Und auch der Grafiker braucht entweder mehr Zeit, oder kommt zu einem schlechteren Ergebnis. Denn eine feste Grafik wie unter iOS kann er nicht verwenden. Er muss flexibles bauen, was wiederum ehr Zeit kostet aber gleichzeitig dennoch das Ergebnis verschlechtert (in der Regel).

    Das gilt dann ebenfalls für Updates und Support, die durch erhöhten Testaufwand und tausenden von Sonderfällen erheblich mehr Aufwand erfordern, und somit mehr Arbeitszeit und Geld erfordern.

    Und wenn es dann eben so ist das man mit gleicher Arbeitszeit ein schlechteres Ergebnis erreicht, kann man ja auch nicht das gleiche verlangen. Was wiederum im Widerspruch mit dem erhöhten Aufwand steht. Und gerade bei qualitativen Apps kaufen die Leute unter iOS ja diese eben wegen der Qualität. Wenn man also die Qualität nicht erreicht, bringt es auch nicht viel wenn man das App für den halben Preis anbietet. Ohne diesen Qualitäts-Faktor hat man dann nicht mehr User aufgrund eines geringen Preises, sondern eher sogar weniger weil nicht der Mehrpreis der Hinderungsgrund wären, sondern die fehlende Qualität dieser ist.

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  • Markus Gu 16.12.2011 Link

    also die fragmentierung finde ich ist aktuell nicht mehr so ein großes problem, wie vor 1-2 jahren.

    2.1 kann man fast schon ignorieren, marktanteil < 10 % - ich sag mal in 3-4 monaten kann man 2.2 vorraussetzen. das ist schonmal was.

    ich vermute auch dass 4 bald eine große verbreitung haben wird.

    das sehe ich also gar nicht schlimm. google bietet genug an, um dem entwickler hier die arbeit zu erleichtern.

    und zu den trainings: ich sehe da jetzt nicht wirklich was neues. da ist nichts dabei, was man nicht bisher auch schon gefunden hat. man muss sich halt nur damit beschäftigen und mal anständig suchen. aber daran scheitern schon sagen wir mal 80% aller (möchtegern) android "entwickler".

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  • Michi K. 16.12.2011 Link

    Das ist also meiner Meinung nach kein Android Phänomen, und hat auch nicht viel damit zu tun das die Entwickler untrainiert wären (meist sind es ja die gleichen und mit Java haben sogar mehr Entwickler Erfahrung als mit Objective-C).

    Windows Mobile und Symbian hatten doch das gleiche Problem. Mobile Applikationen gab es ja schon vor dem iPhone. Aber sie waren eben für User und Firmen uninteressant, da die Ergebnisse nicht besonders toll waren und für Entwickler der Aufwand für einigermaßen gute zu groß war und für Firmen die Kosten für einigermaßen gute zu hoch als das es interessant gewesen wäre. Das iPhone hat es dann geschafft die Entwicklung für GUTE Apps einfach zu machen, was wiederum den User einen Mehrwert brachte und damit wiederum Attraktiv für Entwicklerfirmen macht.

    Android macht zwar bei der Entwicklung für Apps vieles besser als WIndows Mobile oder Symbian, aber das eigentliche, grundsätzliche Problem von WM oder Symbian hat es ebenfalls. Die gute alte Fragmentierung.

    Und leider leider wird dieses Problem immer schlimmer und größer. Da kann man noch so viel Trainieren ;)

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    @Markus Gu

    Stimme dir zu. Ein weiteres Problem dürfte darin liegen, dass es immer noch Entwickler gibt die kein Englisch können...mir vollkommen unverständlich. :)
    Denen bringt die ganze Dev Seite nichts. Aber die haben sowieso den falschen "Beruf".

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  • Michi K. 16.12.2011 Link

    @Markus Gu

    2.2 wäre aber ein System was in 3-4 Monaten fast 2 Jahre alt ist. Das soll eine Ausgangsbasis sein? Zudem betrifft das ja auch nur die OS-Fragmentierung. Die Softwareaufsatz (Sense, TouchWiz und CO.), die Providerspezifischen Änderungen und vor allem die Hardwarefragmentierung betrifft das kein Stück, die werden jeweils immer schlimmer.

    Und auch das 4.0 sich schnell verbreitet, bezweifle ich stark. Du darfst nicht vergessen das 80-90% aller Androiden in den letzten 12 Monaten gekauft wurden. Das heißt also, knapp die Hälfte aller Geräte wurde mit veraltetem OS ausgeliefert! Teilweise sogar 2 Versionen zurück. Und dabei waren die Unterschiede und Anforderungen zwischen 2.1 und 2.3 gar nicht mal so verschieden. Und auch die Aufsätze (Sense und Co.) konnten relativ gleich bleiben.

    ICS hat aber höhere Anforderungen, weshalb du es auf <300€ Geräten (die offensichtliche den Bärenanteil ausmachen) im nächsten Jahr nur selten sehen wirst. Gerade die Billiggeräte-Hersteller haben doch gar kein Interesse daran alles neu zu optimieren, ihre Änderungen anzupassen, usw. Deren Käufer wissen doch eh nicht was der Unterschied ist. Die haben jetzt ein funktionierendes Stück Software und gut ist. Und wie gesagt, seit dem Start von 2.3 hat sich die Usermenge fast verzwanzigfacht. Mittlerweile wachsen die täglichen Aktivierungen aber nur noch sehr schwach (im Vergleich!) und es gibt eben eine beachtliche Userzahl, von der auch nur die wenigsten ein 4.0 Update erhalten werden.

    Wir werden es ja sehen, aber ich denke in einem Jahr wird der Anteil der 4.x User beim Kuchen lange nicht so hoch sein wie jetzt nach einem Jahr 2.3

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  • Marcel L. 16.12.2011 Link

    als User kann ich nur sagen, dass ich gute Apps gerne unterstütze, wenn einige Dinge erfüllt sind. Da wäre zum einen die Bezahlfunktion: ich möchte über den Market zahlen, NICHT über eine externe Seite eine Lizenz kaufen (zB colorize widgets). Dann ist es nicht sehr förderlich wenn eine App in eine free-app mit Lizenzapp aufgeteilt wird. So muss ich als user 2 Apps installieren, wobei ich 2 mal eine Installation, samt Berechtigungen akzeptieren muss, meine Appliste anschwillt, ich auf mein beschränkten Platz nochmal ein paar Daten baller und der ganze Prozess sehr untransparent wird (zB Power amp). Dann ist da diese Werbung von der man NUR abraten kann. "Du hast 1 neues Logo (applelogo)", gibt es keine nicht-dubiosen Werbetreibende? Natürlich klickt ein user nicht auf diese Werbung! Ich mag Zusatzinhalte, wenn sie wirklich einen Mehrnutzen bringen. Es mjss eine Demo geben, 15 Minuten sind viel zu wenig zum Erstatten (danke google). Eine App muss einen angemessenen Preis haben. Eine digitale Ware ist ja ganz nett, aber eben nichts für die Ewigkeit. Kein Dev garantiert mir ein Update auf alle Versionen und alle Smartphones, ich möchte daher nicht mehr als 3€ zahlen (außer eben für Zusatzinhalte). Mich interessiert weniger, ob es auf dem iphone eine bessere app gibt, noch ob sie sehr gut aussieht, wenn sie denn tut was sie soll.
    Das ist meine ganz persönliche Sicht auf den Marketing und mein Kaufverhalten. Ich habe gerootet! ich klicke keine Werbung, ich kaufe keine App über 3€… ich kaufe über Kreditkarte um finde es gut so!

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  • Wurst Hansel 16.12.2011 Link

    ---
    HansDampf:
    "Wenn man die User fragt warum sie auf keine Werbung klicken, was kommt dann als Antwort? "Ich will mir doch kein Abo einfangen!"...Geht's noch? "
    ...
    "Also diese Ausrede"Ich will ja kein Abo" lasse ich nicht gelten, weil das einfach Schwachsinn ist"
    ---
    Mensch, Du machst Deinem Namen aber alle Ehre. :) Warum so agressiv gegen die User? Es liegt doch nicht in der Verantwortung der User, wenn Du kein Geld verdienst? Ich brauche auch keine Ausrede, wenn ich nicht auf Webung klicke. Ich mache es einfach nicht. Und da interessiert es mich herzlich wenig, was Du gelten lässt und was nicht.
    Ich gehöre zu den Root-Usern. Ich klicke nie auf Werbung (blockiere sie aber auch nicht). Aber ich kaufe wie blöde alle möglichen Apps, !!wenn sie gut sind!!
    Klar ist die Fragmentierung ein Problem, aber letztendlich entscheiden über Erfolg oder Mißerfolg einer App ganz andere Sachen.

    Nimms mir nicht übel, aber ein Entwickler, der mich dazu auffordert, kein Adblock zu installieren und gefälligst auf die Werbung zu klicken, hat am Ziel vorbeientwickelt.
    Ich hoffe bei Googles Trainingsprogramm sind auch Aspekte für Orientierung, Marketing usw. enthalten.

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    Hier mal ein paar Links zum Thema Geld verdienen mit Android/iOS:

    http://www.giga.de/androidnews/android-ist-fur-entwickler-nicht-so-interessant

    http://www.zdnet.de/news/41558779/studie-ios-bei-entwicklern-beliebter-als-android.htm

    http://www.zdnet.de/magazin/41554175/geld-verdienen-mit-mobile-apps-realitaet-oder-mythos.htm

    http://derstandard.at/1293369676034/Aufholbedarf-Entwickler-Android-Apps-keine-Verkaufsschlager

    Ich kann jeden Entwickler verstehen wenn er von Android die Nase voll hat und für iOS programmiert.

    Woran es jetzt liegt warum das so ist kann sich jetzt jeder mal selbst überlegen.

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  • Michi K. 16.12.2011 Link

    @Wurst Hansel

    Ähm, also wenn man mal die Hobby Entwickler Beiseite lässt, dann ist das primäre Ziel eines Entwicklers (oder eher Entwickler Studio) Geld zu verdienen und sonst nichts.

    Entweder durch Verkaufspreise oder durch Werbung. Wenn die User nicht auf Werbung klicken, ist das zweiter Modell evtl. nicht lukrativ genug. Jetzt kann man das natürlich so sehen das daran nicht der User Schuld ist, aber er ist letztendlich der einzige Leidtragende.

    Denn wenn eine Entwicklerfirma auf einer Plattform kein Geld verdient, dann entwickelt sie nicht mehr für diese sondern nutzt die Zeit für lukrativere Projekte. Die Firma wird da bestimmt nicht rumheulen, der User hat dann aber keine Apps mehr. Ganz einfach.

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    @ Wurst Hansel

    Schon klar, dass man als User auf keine Werbung klicken muss. Aber ich habe diese Ausreden einfach satt "Ich würde ja klicken, aber ich will kein Abo". Sollen sie doch sagen, ich klicke aus Prinzip keine Werbung. Aber immer diese Ausrede mit den Abo's. Damit werden nur andere User verschreckt, die dann meinen, oh mein Gott, böse Werbungen, kriegt man ja wie man überall liest nur Abo's...was einfach nicht stimmt.

    "Ich würde ja kaufen, aber nicht mit Kreditkarte." Da frage ich mich...für was ist denn eine Kreditkarte da??? Zum rumtragen im Geldbeutel?

    Nächste Ausrede: "Ich geb doch meine heilige Kreditkartennummer nicht an Google raus." Dann holt euch eine Prepaidkarte.

    Nächste Ausrede: "Das Bezahlsystem ist mir zu umständlich"
    Witz hoch drei...was ist umständlich am Bezahlsystem bei Google? Einmal Anmelden, was in 3 Minuten gemacht ist und fertig.

    Die Mehrzahl der Androiduser wird immer eine Ausrede parat haben, warum sie nicht bezahlen bzw die Werbung klicken.

    Hauptsache man findet jede App, die es nur als Kaufversion gibt weiterhin als gecrackte Version. Aber das will dann auch wieder keiner gewesen sein.
    Geiz ist ja bekanntlich total geil...

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  • Martin 16.12.2011 Link

    Hier gehts aber ganz schön heiß her :)

    Im Großen und Ganzen teile ich die Aussage von Marcel L. Wenn eine App wirklich gut ist gebe ich auch Geld dafür aus. Da muss Sie bei mir auch nicht unbedingt günstiger als 3€ sein. Ich denke das ist wirklich ein Zusammenspiel mehrer Faktoren.

    Für einige Leute ist schon der Faktor Kreditkarte eine große Hürde überhaupt etwas zu kaufen. Auch Payment über die Handyrechnung scheidet für viele Leute aus die z.B. ein Gerät ohne Branding haben oder die Funktion Standardmäßig beim Provider deaktiviert haben. Daher verstehe ich nicht warum es einfach nicht möglich ist Paypal zu integrieren. Ich halte das für eine schlechte Politik von Google, da man hier anscheinend versucht sein eigenes Bezahlsystem gegen die ebay-Tochter durchzusetzen. Dabei steht man sich aber wohl selbst im Weg.

    Das nächste ist die bereits angesprochene Testzeit. Ich habe mit schon so oft überlegt mal den SPB Shell Launcher auszuprobieren. Aber ich zahle sicherlich nicht vorab 10€ um dann 15min Zeit zu haben die App zu testen. Das ist bei einem Launcher schlichtweg nicht möglich.
    Und genau aus diesem Punkt ist es meiner Meinung nach Pflicht Lite-Versionen anzubieten.

    Ich denke mit werbefinanzierten Vollversionen schneiden sich die Entwickler selbst ins Fleisch. Entweder sind Sie so unauffällig und stören nicht so, dass ein Kauf der App keinen Mehrwert bieten würde. Oder Sie sind so lästig, dass man die App einfach deinstalliert.
    Mein Desire ist auch gerootet und bis gerade eben wusste ich noch garnichts von einem Werbeblocker :) Werde den aber auch in Zukunft nicht verwenden. Ich denke auch, dass die meisten Leute nicht auf Werbung klicken weil Sie Angst vor Abofallen haben, sonder schlichtweg einfach kein Interesse. Ich weiß selbst was ich will und kann mich darüber überall im Netz informieren. Wenn ich eine Kalender-App nutze möchte ich kein Auto kaufen, ein Hotel buchen oder ein Spiel runter laden, sonder einfach einen Termin pflegen.

    Mit einer richtig guten App kann man auf jeden Fall Geld verdienen wenn eben alles passt. Daher sollte man sich als Entwickler gut überlegen was für einen Preis man verlangt, ob und wie man Werbung platziert und was für Versionen man anbietet. Man könnte die App ja auch parallel auf einer eigenen Homepage präsentieren und dort über Paypal verkaufen um auch die Kredikarten-Gegner abzuholen.
    Wie überall ist eben nicht nur die eigentliche Arbeit (programmieren) ausschlaggebend für den Geschäftserfolg. Eigenes Marketing, Kundeservice usw gehören eben auch dazu.

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  • Wurst Hansel 16.12.2011 Link

    @ HansDampf: Ich gebe Dir mit der Gewinnorientierung natürlich Recht. Aber derzeit jammern vor Allem die Entwickler und weniger die User.
    "Entweder durch Verkaufspreise oder durch Werbung" Da ist doch schon der Haken. Warum sich nicht an beidem orientieren? Und warum nicht auch kostenlose Apps für künftige potentielle Kunden entwickeln?
    Android wird mittel- und langristig sicher große Marktanteile haben. Natürlich ist es noch ziemlich frisch und voller Kinderschuhe. Viele User sind minderjährig und geben kein Geld aus. Viele betuchte Leute kleben noch an Blackberry, Nokia und Iphone fest. Das sind für die Zukunft alles potentielle Kunden, die man jetzt schon erreichen kann.
    Erfolgsorientiert bedeutet für mich in alle Richtungen arbeiten. Man entwickelt für IOS und portiert auf Android. Stellt sich kurzfristig der finanizelle Erfolg nur auf der einen Schiene ein, hat man in die andere zumindest schon mal für die Zukunft investiert.

    Ich gebe zu, ich habe null Ahnung von dem Aufwand der dazugehört. Aber ich halte es für einen Fehler, Android nicht zu berücksichtigen, derzeitiger finanzieller Erfolg hin oder her.

    @Martin: Volle Zustimmung.

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  • Patrick F. 16.12.2011 Link

    Dabei trägt Google aber auch selbst dazu bei, dass die GUI von den Apps ziemlich inkonsistent ist. Finde diesen Beitrag recht interessant dazu: http://minming.posterous.com/google-currents-yet-another-contribution-to-t

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  • Michi K. 16.12.2011 Link

    @Martin
    Überleg doch mal wie viel Gebühren PayPal verlangt. Für einen Entwickler wären das bei 79cent knapp 50% an Gebühren alleine an PayPal. Google könnte sicherlich einen besseren Deal aushandeln, aber um da noch einen Gewinn zu machen bei 30% die sie ja "nur" bekommen, muss das schon ein unglaublicher Deal sein.

    Und dann darfst du auch nicht vergessen das Google von Werbung lebt. Die haben also primär gar kein Interesse an kostenpflichtigen, werbefreien Apps. Bsi zu einem gewissen Grad als attraktives Verkaufsargument natürlich schon, aber im Prinzip sind kostenpflichtige Apps kontraproduktiv fürs eigene Geschäftsmodell.


    @Wurst Hansel
    Eventuell jammern die Entwickler ja auch weil sie eigentlich gerne für Android entwickeln wollen!? Ist aber ja auch egal wer mehr jammert, leidtragend ist dennoch ausschliesslich der User. Wenn der Entwickler die Schnauze voll hat entwickelt er für eine andere Plattform, der User bekommt dann aber ja nicht automatisch einen anderen Entwickler der das App schreibt was er braucht.

    Und Marktanteile und Userzahlen sind absolut kein Indiz für lukrativität. Ist Symbian nicht immer noch weltweit Marktführer absolut gesehen? Wer entwickelt dafür Apps? Niemand. Der App Markt auf dem iPhone war schon kurz nach dem Start um ein vielfaches attraktiver als z.b. der von Windows Mobile, obwohl es dort die zigfache Anzahl an Usern gab.

    Ein anderes Beispiel ist der Konsolenmarkt. Es gibt immer mehr Titel die Exklusiv auf Konsolen rauskommen, und das nicht weil es einen Deal mit dem Konsolenhersteller gibt, sondern weil der Konsolenmarkt attraktiver als der PC Markt ist, obwohl es dort auch 20-30 mal so viele potentielle User gibt. Aus den gleichen Gründen. Entwickle ich für die PS3 und läuft es auf meiner, läuft es auf allen. Für den PC brauche ich mehr Zeit und mehr Ressourcen um ein ähnliches Ergebnis hinzubekommen. Und das macht die 20-30 fache Menge an Usern nicht Wett, so das der kleinere Markt dennoch attraktiver ist. Natürlich sind nicht alle PC User auch Gamer, aber das ist bei Android ja ein ähnliches Phänomen. Die meisten User sind Besitzer von Billiggeräten die sich gar nicht für Apps interessieren.

    Also, theoretisch könnte Android auf 80% Marktanteil steigen und iOS auf 5% fallen und dennoch KÖNNTE Android dann sogar noch unattraktiver als iOS sein als es jetzt schon der Fall ist. Gestenr oder vorgestern gab es doch erst eine Grafik die gezeigt hat, das Android heute unattraktiver für Entwickler ist als vor einem Jahr, obwohl es damals weit weniger Marktanteile wie iOS hatte und heute weitaus mehr.

    Nicht der Entwickler will qualitative Apps für Android schreiben, der User will qualitative Apps haben. So sind die Rollen verteilt und so muss sich die Attraktivität verteilen.

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    @Wurst Hansel

    ""Entweder durch Verkaufspreise oder durch Werbung" Da ist doch schon der Haken. Warum sich nicht an beidem orientieren?

    Machen doch die meisten Entwickler, nur wird trotzdem nichts gekauft.


    "Natürlich ist es noch ziemlich frisch und voller Kinderschuhe. Viele User sind minderjährig und geben kein Geld aus."

    Wieso trifft das nur nich auf's iPhone zu? Da wurde vom Start weg gekauft wie blöd...

    Was hat ein Entwickler für Möglichkeiten um an Geld zu kommen?

    - Kaufversion: wird nicht gekauft und ruckzuck gecrackt

    - Werbung: wird ignoriert/geblockt/nicht geklickt

    - In-App-Käufe: macht vielleicht bei Spielen Sinn, aber eben nicht bei jeder App. Hinzu kommt, wenn schon keine Apps verkauft werden, dann wird es sich auch mit In-App-Käufen erledigt haben...

    - Userdaten ausspionieren und verkaufen/User abzocken...
    Da sind wir uns ja wohl einig, dass das besonders fatal wäre, sowohl für die User, also auch für Android.

    Aktuelle Situation bei Android ist einfach kacke. Da bringt auch das angebotene Training(wobei da sowieso nichts neues zu finden ist) nichts, wenn immer mehr Entwickler Android den Rücken kehren.

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  • Andy N. 16.12.2011 Link

    Also erstmal möchte ich auch anmerken, dass sich gerade die letzten Monate die Qualität der Apps sehr positiv verändert hat. Vor einem Jahr waren viele Anbieter nicht mal bereit eine Android App anzubieten, dann wurden Apps auf den Markt geschmissen, unausgereift und voll mit Fehlern, die nie beseitigt wurden. Die wenigsten haben sich Gedanken gemacht, wie man eine App aufbaut.
    Heute sieht das schon weit aus besser aus. Die von mir verwendeten Apps sind eigentlich alle recht gut (mit ein paar Ausnahmen wie die ZDF Mediathek). Die AndroidPIT App gehört da sogar eher zu den hässlicheren.
    Gerade letzten Monat wurden Bugs behoben, bei denen man nie gerechnet hat, dass sie je behoben werden. Jetzt werden auch endlich die Apps für Tablets optimiert und die Apps aktuell gehalten.
    Das wird vor allem etwas mit der Verbreitung von Android zu tun haben. Viele können sich ihr arrogantes Verhalten nur für iOS zu entwickeln (was gerade bei deutschen Anbieter zu finden ist) nicht mehr leisten.

    Die Dev-Seiten von Android haben sich zwar auch in letzter Zeit sehr verbessert, ordentliche Beschreibungen und Hilfestellungen fehlen aber trotzdem noch. Denn Tutorials die man im Internet findet kann man zum größten Teil vergessen. Themen werden meist nur oberflächlich behandelt und geben kaum eine Hilfestellung.
    Und selbst Bücher behandeln die technische Seite meist zu knapp.

    Entwicklern würde ich aber dich mal bitten sich endlich mal von alten Zöpfen zu lösen. Sicherlich wird das einige verärgern, aber vielleicht stellt sich dann endlich die Haltung ein, dass Hersteller endlich mal ihre Modelle aktuell halten müssen. Ein altes OS hat da nichts zu suchen, nicht nur um es App-Entwicklern leicht zu machen.
    Wenn kein aktuelles OS kommt, dann haben sie das falsche Gerät gekauft (wenn sie nicht gerade auf Custom ROMs setzen).

    Wenn ich aber lese, dass manche hier nicht mal bereit sind 3€ für eine App zu zahlen, dann sehe ich doch schwarz. Selbst einen Kino-Besuch kostet 7€.
    Nicht jede App kann so erfolgreich sein, wie Angry Birds. Entweder passt sich die Qualität dem Preis an, die Inhalte beschränken sich (Extras gibs dann gegen Bares) oder die App ist nur ein Jahr gültig.
    Manchmal kommt es mir vor, die Preise richten sich nach der Fläche des Monitors, dass kann aber doch auf lange Zeit nicht gut gehen, oder?

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    Gerade eine Android Market Werbung gesehen:
    "Top Premium Apps 10 Cent pro App schlagen Sie jetzt zu"

    Wenn das nicht Verzweiflung pur ist, dann weiß ich es auch nicht...

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  • Andy N. 16.12.2011 Link

    Verzweiflung? Dann muss aber Apple sehr verzweifelt sein, denn ähnliches Angebot hatte Appe auch und immer kurz vor Weihnachten werden Apps verschenkt ;)

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    10 Cent pro App, davon 1/3 an Google, bleiben 6-7 Cent beim Entwickler, bei dem sich am Jahresende das Finanzamt meldet...was bleibt bei so einer Aktion übrig? 4-5 Cent beim Entwickler...soviel ist heute ein Stück Software wert...?!

    Also ich versteh die Welt nicht mehr.

    Die iOS Entwickler können es sich ja erlauben, die verdienen ja das restliche Jahr genug ;)

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  • Fabien Roehlinger 16.12.2011 Link

    @Hans Dampf: Wir wissen doch gar nicht wie der Deal mit diesen Entwicklern ist. Gut möglich, dass Google das komplett sponsert.

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  • Hans Dampf 16.12.2011 Link

    @Fabie
    Irgendeinen Deal gibt's da bestimmt. Aber welches Bild wird damit in die Öffentlichkeit transportiert? Software ist nur noch Centbeträge wert?!
    Aber ist eh egal, die Werbung klickt ja eh wieder keiner...könnte ja ne Abofalle sein ;)

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  • Pyr13l 16.12.2011 Link

    Dieses Training ist freiwillig oder? Ich denke, dass viele nur mal schnell eine App schreiben wollen um halt was cooles gemacht zu haben. Android ist da mit dem Market die kleinste Hürde.
    Gibt bestimmt auch Leute die sinnvolle Apps schreiben wollen und dann auch auf Doenload-Zahlen achten. Doch je mehr Qualität die App haben soll, desto mehr kostet das dann. Und schon sind wir wieder bei den Zahlungsmethoden angekommen. Android sollte sich nicht selbst im Weg stehen, da eins zum anderen führt.

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  • Tobias Eckert 16.12.2011 Link

    Wir Markus oben schreibt, Google hat das jetzt schön zusammen gefasst, die Infos gab's aber auch schon vorher, zum großen Teil sogar direkt auf der Google Entwickler-Seite.

    Und das bei Apple die Apps besser sind wird in erster Linie daran liegen das Apple eine Qualitätskontrolle macht, und, ja, bei Apple mit Apps wesentlich mehr Geld verdient wird.

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  • Fabien Roehlinger 16.12.2011 Link

    @Hans Dampf: Das stimmt und ich gebe Dir Recht. Übrigens sieht man das auch sehr gut bei unserem Adventskalender, bei dem regelmäßig kommentiert wird, dass es diese App doch auch schon für 10 Cent gab. Ich weiss nicht, ob man sich da wirklich einen Gefallen getan hat, indem man tolle Software so verramscht.

    Übrigens: Mein weiter oben erwähnter Artikel ist online: http://www.androidpit.de/de/android/blog/400668/Wie-Google-Android-in-den-naechsten-sechs-Monaten-zur-wichtigsten-App-Plattform-aufbauen-wird

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  • Peer L. 16.12.2011 Link

    @Hans Dampf Ich bin mir sicher, dass Google da einen großen Batzen Geld drauflegt und die Entwickler so riesige Gewinne verzeichnen können

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  • Andreas V. 16.12.2011 Link

    Danke an Hans Dampf, der das beschreibt. Man steckt viel Zeit und Energie in eine App und am Ende kommt nichts bei rum. Wenn die Entwicklung so weiter geht, wird es ein paar große Studios geben. Als kleiner Entwickler lohnt sich das nicht.

    Die Inhalte auf der Seite sind mir alle bekannt. Google hat das zum Großteil nur neu zusammengestellt. Empfehlenswert sind die Online-Bücher von Commonsware.

    @ Fabien: Mit dem GUI-Framework sprichst Du mir aus der Seele. Das ist bei Android ein elendes Gefrickel und kostet nur Zeit und Nerven.

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  • patrick 16.12.2011 Link

    @ Hans Dampf

    Den Android Kunden zu unterstellen, sie würden sich primär gecrackte Apps aus dubiosen Quellen besorgen, finde ich, gelinde gesagt, eine Unverschämtheit.
    Das Problem liegt meines Erachtens nach eindeutig bei Google. Oder besser gesagt bei den stark eingeschränkten Zahlungsmöglichkeiten des Android Markets.
    Warum wohl erwerbe ich meine Apps hier? Richtig. Weil AndroidPit alternative Zahlungsmöglichkeiten anbietet.
    Das viele Programme hier leider nicht zu erwerben sind, muss und werde ich eben auf so einige verzichten.

    Was den Einsatz von Addblockern angeht, so muss ich darauf hinweisen, dass leider auch manche dubiose Banner eingeblendet werden. So auch welche, bei denen durch einfaches anklicken ein Abo mit laufenden Kosten abschließt. Addblocker sind in meinen Augen also ein legitimer Schutz vor solcher Abzockerei.

    Ich kann den Entwicklern nur eines Raten. Setzt euch zusammen, bildet eine Interessenvertretung und übt druck auf Google aus die bekannten Unzulänglichkeiten, endlich, zu beseitigen. Und unterlasst es bitte Eure Potentiellen Kunden auch noch zu Beschimpfen.

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  • Pure★Aqua ツ 16.12.2011 Link

    Finde aber das manche Apps kein Mensch braucht. Z.Bsp. gibts übern Browser soviel angepasste Seiten ,da brauch ich die App nicht für & würde dafür nat. nix bezahlen wollen. Ausserdem gibts auch Apps wo die Werbung echt dreisst platziert wurde. Teils verdecken die die Sicht & man soll so gezwungen sein die Pro zu kaufen.

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  • User-Foto
    Leif Sikorski 16.12.2011 Link

    Ein paar Links zum Thema:

    Video: An Introduction to Ice Cream Sandwich (Android 4.0)
    Some of the topics covered include:
    UI improvements
    Renderscript
    Animation Framework
    Communication and API's
    Media
    UI Toolkit

    http://marakana.com/forums/android/general/566.html

    Creating Sticky GUI's in Android, with Romain Guy & Chet Haase
    Specific areas of focus include:
    Views
    Graphics
    Animation
    Performance

    http://marakana.com/forums/android/general/570.html

    Und eines von Entwicklern zum Thema bessere Android Apps:
    http://www.youtube.com/watch?v=uJM8gnuXl0M

    Besonders das eine Paper am Anfang des letzten Videos trifft es auf den Punkt.
    Wir brauchen keine iOS Apps und vor allem keine Portierungen von diesen.
    Die Apps müssen von Leuten kommen die:
    - Erfahrung damit haben für Android zu programmieren
    - die Android lieben und im Alltag seit langer Zeit nutzen
    - die Android regelrecht umarmen und dessen Vorteile ausnutzen

    Eine optisch schöne App ist noch meilenweit davon entfernt eine gute App zu sein und daran scheitern viele die mal eben eine iOS App auch für Android anbieten wollen - siehe Path das auf HD Displays grausam zu bedienen ist.

    Das Ziel sollte nicht sein "auch" iOS Apps für Android zu sehen sondern einfach gute Android Apps zu sehen die es unter Umständen auf anderen Märkten nicht gibt. Und sooo schlecht wie steht Anroid nun auch nicht da - bisher habe ich kaum etwas an Apps vermisst. Etwas nervig kann nur sein das Entwickler ihre Apps nicht ausreichend testen bevor sie diese veröffentlichen weil sie bei Android ja so schön schnell eine neue Version nachschieben können.

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  • User-Foto
    Ralph 16.12.2011 Link

    Wenn ich durch die Stadt gehe, ist es meine Sache, ob ich ein Plakat lese. Wenn ich eine Zeitung lese, hindert mich niemand dran, die Werbung zu überblättern. Bei Software soll ich aber Werbung zum Wohl der Entwickler durchlassen und anklicken? Sorry, liebe Entwickler, dann stimmt Euer Geschäftmodell nicht! Ich nutze Adblocker weiter!

    Aber ich kaufe auch Apps, die gut sind. Allerdings sind 15 Minuten Rückgaberecht ein Witz! Je höher der Preis, desto mehr Funktionen und desto weniger reicht die Zeit.

    Wo bleibt die Prepaid-Google-Card à la iTunes, die man an jedem Kiosk, jeder Tanke und jeder Supermarktkasse bekommt?

    Ich denke, die User haben ein Recht, Adblocker zu nutzen und Google ist zu träge, was alternative Zahlungsmöglichkeiten angeht.

    Geht aber alles Thema vorbei: Video-Trainings haben sich auch in anderen Bereichen durchgesetzt. Warum also nicht für Android-entwickler. Der Büchermarkt gibt wirklich nahezu nichts her.

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  • Horst Klier 16.12.2011 Link

    @Patrick F.: Danke, den Link hatte ich auch schon gesucht. 8-)

    Zu den Kosten einer App: http://www.appadvisors.de/2011/07/04/was-ap-entwicklung-in-deutschland-kostet/

    Zum Market: Die 10 Cent Aktion ist toll. Da lernen endlich die Anwender Geld auszugeben. Bei iOS ist der Vorgang nämlich komplett identisch, egal ob die App Gratis oder kostenpflichtig ist. Keine zusätzliche Hürde.
    Was dem Market total fehlt ist die möglichkeit kostenpflichtige Apps mal kurzzeitig zu verschenken. Bei Apple Gang und Gäbe und ein eigenes kleines Marketing-Universum ist darum entstanden.
    Übrigens: Apple nimmt den Entwicklern auch das Handling der MwSt. ab. Das ist nicht zu unterschätzen. Es macht nämlich keinen Spaß Centbeträge aus der ganzen Welt richtig zu verbuchen. Ich führe deswegen lieber freiwillig zuviel ab. OK, die Summen kann man aber auch nicht im Ansatz ernst nehmen.

    Werbung: Ja, ich sage meinen Kinder auch, sie sollen bloß keine Werbung anklicken. Ich selber klicke aber durchaus, wenn sie mich anspricht. Warum auch nicht? Ich verdiene ja mit In-App Werbung auch was und weiß, dass es keine Abzocke ist. Das ist ganz normales Marketing und es funktioniert auch recht gut. Ich schalte auch Werbung FÜR meine Apps.

    @Fischli: Danke, dass Du den Browser ins Spiel bringst. Das ist einer der Hauptärgernisse von Android. Der Browser ist derartig buggy und rückständig, Webapps sind nur unter Schmerzen möglich. Glaubt mir keiner? Dann schaut euch mal fertige Javascript Frameworks an. Beispiel:
    human.js: Macht nichts anderes als eine Meldung anzuzeigen. Klein, schick, einfach. Unter Android 2.x ist danach aber der Bildschirm leer. Browserbug.
    Mobiscroll: Javascript-Datepicker-Library. Unter Android ein ruckeliges etwas, was man nicht will.
    Die ganzen Dinge von Matteo Spinnelli (z.B. iScroll). Er gibt sich echt viel Mühe, damit das Zeug auch unter Android benutzbar ist. Aber Spaß macht alles nur unter iOS.
    Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Google bremst das mobile Web aus vollen Zügen.

    Und das schlimmste: Alle, die sich hier in dem Thread über Android beschweren, sind diejenigen, die es mögen. Davon gehe ich mal aus. Ich bin Android User. Ich mag Android. Ich habe Mac, iPad und Co nur, damit ich von meinen Apps auch leben kann. Mit Android geht das nämlich nicht.
    Wirklich empfehlen kann ich Android aber niemand mehr. Weder als Anwender, noch als Entwickler. Das macht mich traurig...

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  • Dirlan 18.12.2011 Link

    liebe Leute,
    erstens haben die app-entwickler unter Umständen Familien zu ernähren
    und zweitens ist Bezahlung mit Kreditkarte ganz normal und passt man auf auch relativ sicher.

    ich möchte nicht wissen was einige der jungen unter euch am Wochenende alles versaufen oder Geld in eure sportgeräte pulvern oder für sonst etwas.

    die Menschen müssen einfach von etwas leben. ich teste zuerst immer die kostenlosen

    was seid ihr zum teil nur für verbohrte "kleinhäusler"?

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  • Rene Denkewitz 18.12.2011 Link

    Auch die Intents sollte man bei dieser Gelegenheit mal in die Tonne treten. Mit solchem Schrott im Gepäck kann Abdroid nichts werden!

    @Patrick: Ich gebe Dir eine gratis App und Du würdest mir zum Dank nichtmal einen verf***ten Cent - über Werbung eingespielt - zugestehen?! Verdammt, gib mir bitte die MAC-Addr. Deines Handies, sie soll bei Dir auf keinen Fall laufen!

    Lass beim Netzbetreiber einfach Premiumdienste sperren! Aber nimm dem Entwickler Deiner Lieblingsapp nicht auch noch das Brot weg. Eine App entwickelt man nicht mit dem Finger in der Nase. Dazu braucht man Know How. Und ich werde einen Weg finden, meine Apps für Leute mit Ad-Blocker zu beim Start zu beenden!!!

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  • Arvid Gerstmann 05.01.2012 Link

    Das Android Training ist hin und wieder Fehlerhaft (Code Snippets etc).
    Hat mich sehr amüsiert ^^

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