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Vodafones Webbox demnächst auch in Indien erhältlich

Kamal Nicholas
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Vodafone ist gerade daran, die sogenannte Webbox nun auch in Indien einzuführen. Die Webbox tauchte zum ersten Mal im Februar diesen Jahres auf und wurde seither in Afrika angeboten. Das Gerät, das vornehmlich als einfacher und relativ günstiger Zugang zum Internet vor allem für Entwicklungsländer konzipiert wurde, läuft mit Android 2.1 und kann einfach an einen Fernseher angeschlossen werden.

Die Webbox ist eigentlich „nur“ eine Tastatur mit einem eingebauten Mobilfunk-Modem. Über ein Kabel wird diese dann mit einem Fernseher verbunden und schon kann man durch das World Wide Web surfen – vorausgesetzt man hat auch Zugang zu einem relativ zuverlässigen Mobilfunknetz. Die einfache Bedienung erfolgt mit Hilfe von Android 2.1 und Opera Mini, ins Internet geht es mit 2.5G und EDGE.

Eigentlich kann die Webbox all das, was man mit einem simplen Smartphone anstellen kann. Dazu gehören SMS und E-Mails senden und empfangen, Facebook-Updates abrufen, kleine Spiele spielen, Radio hören, Videos anschauen und noch einiges mehr.
In Afrika kostet die Webbox umgerechnet ungefähr 75 Euro, für Indien ist ein ähnlicher Preis wahrscheinlich. Hier auch noch ein Video zu dem guten Stück: 

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Mike W. 19.07.2011 Link

    super! wenn das jetzt noch aus einem guten willen und nicht wegen geldgier gemacht wurde, top!

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  • Kamal Nicholas 19.07.2011 Link

    Genau mein Gedanke.

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  • Nicolas K. 19.07.2011 Link

    Kann man das auch in Deutschland kaufen?

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  • Felix E. 19.07.2011 Link

    @Nicolas: Nein, kannst du nicht.

    75€ erscheinen mir relativ viel, dafür kann man sich ja fast einen richtigen PC basteln, Linux drauf und sich dann das beste Mobilfunknetz vor Ort aussuchen.
    Aber das würden wohl die wenigsten in solchen schwach entwickelten Regionen tun...Aus meiner Sich ein richtiger und sehr feiner Zug von Vodafones! :)

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  • Marko K. 19.07.2011 Link

    @Mike W.: Das sehe ich anders. Ich denke, auch hier regiert das Geld. Vodafone sichert sich da gerade zum Selbstkostenpreis zwei Märkte mit riesigem Wachstumspotential.
    Wenn man die fehlende Festnetzinfrastruktur, die fehlende Regulierung und die Population anschaut, ist Afrika in 10-15 Jahren vielleicht interessanter für Mobilprovider als Europa.


    gruß marko

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  • Anonymon Anonymus 19.07.2011 Link

    Es gibt in der dritten Welt aber kein mobiles Internet...

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  • Jupp S. 19.07.2011 Link

    natürlich es gibt da gaaaaaaanz bestimmt kein mobiles internet, weil die ja in JEDER HINSICHT hinterm mond wohnen.
    und vodafone hat desswegen auch vorher nicht überpfüft ob die infrastruktur für dieses gerät vorhanden ist um nicht riesige verluste einzufahren.

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  • carsten kuntze 19.07.2011 Link

    Die haben natürlich ein Mobilfunknetz, die Frage ist halt wie gut es derzeit ausgebaut ist.
    Das ist ein wachsender Markt.

    Oder glaubt ihr das die da alle immer noch Trommeln......

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  • Marko K. 19.07.2011 Link

    Ich habe hier mal einen interessanten Bericht zum afrikanischen Mobilfunkmarkt gefunden:

    http://www.mobilemonday.net/reports/MobileAfrica_2011.pdf

    Die Zahlen darin decken sich mit denen in anderen Publikationen. Hier mal die Wichtigsten Facts(In der Klammer steht meine Interpretation der Daten):

    Die Zahl der Mobiltelefonie-Kunden in Afrika verdoppelte sich in den letzten 3 Jahren von 250 Mio. auf über 500 Mio. (Bei ca. 1-1,5 Mrd. Einwohnern und 75% Netzabdeckung wird das Wachstum hier in den nächsten 3 Jahren stark zurückgehen. Die Provider müssen also an anderer Stelle Wachstum generieren.)

    Seit dem Jahr 2000 gibt es in Afrika mehr Mobiltelefone als Festnetzanschlüsse(starkes Indiz für eine schlechte Festnetzinfrastruktur. Und in diese wird heute niemand mehr investieren.)

    Die Konzerne investieren zusammen Milliarden den Ausbau der 3G Netze. (Das machen sie nur, weil sie wissen das Geld nehmen sie später mehrfach wieder ein. Der milde Geber, der den Lebensstandard in Afrika erhöhen möchte, hat eher geringe Chancen CEO bei Vodafone zu werden.)

    Die Zahlen für mobiles Internet sind in dem Artikel etwas undurchsichtig. Aber is gibt eine Prognose, die ein Wachstum von 14 Mio Kunden 2010 auf 788 Mio Kunden Ende 2015 voraussagen. (OK, Prognosen stellen gern auch die Wünsche der Auftraggeber dar. Aber auch wenn es nur 0,5 Mrd Kunden werden ist das ein lukrativer Markt. Und vergesst nicht, es gibt keine Konkurrenz durch das Festnetz und eine eventuelle Regulierungsbehörde ist billiger zu schmieren als in Europa. D.h. die Preise orientieren sich ausschließlich an dem, was die Leute zahlen können um ins www zu kommen.

    Das Geld regiert auch Afrika.

    Marko

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  • Anonymon Anonymus 19.07.2011 Link

    Niemand hat behauptet, dass es kein Handynetz in (Zentral-)Afrika geben würde. Wobei es auf dem Land dort wirklich keins gibt, aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Es geht aber um mobiles Internet!!! Und ihr könnt davon ausgehen, dass es in den ärmsten Ländern der Welt (wenn überhaupt) nur sehr sehr langsames GRPS gibt. Die Reichen haben in solchen Gegenden sowieso Satelliten-Handys, damit sie auch im Busch etc. telefonieren können. Wieso sollte es sich also lohnen, ein Netz fürs sowas aufzubauen?

    Außerdem brauchen die Menschen dort erstmal genug zu essen und ein Dach über dem Kopf und ganz sicher kein Internet!

    In Wirklichkeit geht es den Vodafone um Schwellenländer wie Indien oder die nordafrikanischen Staaten. Das ist aber eben nicht 3. Welt und dort verhungern auch nur sehr wenige Menschen.

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  • Jupp S. 22.07.2011 Link

    "Außerdem brauchen die Menschen dort erstmal genug zu essen und ein Dach über dem Kopf und ganz sicher kein Internet!"

    An sich muss ich dir da Recht geben, aber:

    Warum haben sie den in den meisten Fällen nichts zu essen und kein Dach über dem Kopf? Wegen der Korupten Regierung und Industrie!
    Und was kann man gegen die tun? Eine Revolution!
    Und worüber wurde die Jasmin-Revolution größtenteils organisiert? Facebook und Twitter!

    Nahrung und eine Wohnung ist sicher wichtig, aber freie Meinungsäußerung auch. Und da bringt einen Internet um einige Schritte nach vorne.
    Und um seine Meinung zu verbreiten ist eine hohe Bandbreite auch nicht zwingend notwendig. Sicher hilfreich (Videos von Protesten) aber nicht notwendig.

    Sicher liegt deren Leid auch an unseren korupten Regierungen (die sie von da aus nicht so schnell stürzen können), die zum Beispiel Biodiesel als tolle Erneuerung für die Umwelt darstellen, obwohl es da angebaut wird, wo Indonesische Bauern eigentlich ihre Nahung anbauen wollten, aber so kommt man dem ganzen schon ein Stückchen näher.
    Zumindest wenn das nicht so ein Internet wird wie im Iran oder China.

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