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Und der Schlagabtausch geht weiter: Google vs. Microsoft, die Zweite

Kamal Nicholas
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Gestern hatten wir ja schon darüber berichtet, dass Chefjurist David Drummond von Google seinen Konkurrenten Microsoft, Apple und auch Oracle vorwirft, Scheinpatente zu kaufen, um damit Google und Android zu schaden. Nach Microsofts Reaktion und einer öffentlicher Bloßstellung meldet sich Drummond jetzt erneut zu Wort und wirft den Unternehmen zusätzlich auch noch eine Verschleierungstaktik vor.

Ja, da geht es jetzt doch richtig rund. Aber eigentlich war ja auch klar, dass Drummond nicht so leicht klein bei gibt. Allerdings klingen die erneuten Vorwürfe von Googles Chefjuristen jetzt nur um so mehr nach Verschwörungstheorie, aber ich will darüber lieber nicht urteilen, sonst kriege ich auch gleich noch meinen Hosenboden per Twitter versohlt.

Drummonds neuesten Anschuldigungen zufolge hätte Microsoft vor dem Kauf der Novell-Patente Google nur deshalb gefragt, diese Patente gemeinsam zu erwerben, um so Google die Möglichkeit zu nehmen, mit diesen Android verteidigen zu können. Und Drummond geht noch einen Schritt weiter und behauptet, dass Microsoft so sogar versucht habe, Google für den Verlust einer möglichen Verteidigung durch geteilte Patentrechte auch noch zahlen zu lassen. "Das muss für sie wie eine geniale Strategie ausgesehen haben. Wir sind nicht darauf reingefallen" so Drummond. Den Vorwurf, dass die Konkurrenten zusammen arbeiten und einen gemeinsamen Patentkrieg gegen Google führen würden, wiederholte Drummond außerdem auch noch.

Auch Kommunikationschef Frank Shaw lässt mit einer Antwort nicht lange auf sich warten und kontert kurz daraufhin damit, dass Google selbst es ablehne, mit der Konkurrenz zusammenzuarbeiten, um dadurch das Patentrisiko der Industrie zu verringern. Zusätzlich teilt Shaw noch mit, dass Drummond es auch nicht bestritten habe, dass Google ein Angebot von Microsoft abgelehnt habe. Grund dafür sei, dass sie dadurch die Patente selbst nicht gegen andere verwenden könnten.

Das klingt mir alles doch sehr nach „Du bist schuld!“, „Nein, du bist schuld!“, „Aber du hast angefangen!, „Nein, du!“, „Selber“.

Ich bin ja gespannt, was als nächstes kommt.

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Hero X 05.08.2011 Link

    Hmmm, Google gibt zu das sie Patente (klauen) und das diese Patente gegen MS und Apple als Waffe einsetzten wenn sie verklagt werden?
    Ich glaube Drummond braucht etwas Urlaub!

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  • hänschenklein 05.08.2011 Link

    Naja, ist eigentlich nicht so unsinnig. Wenn man eine Gegenklage am laufen hat, wird man eher auf die Lösung kommen, beide ziehen ihre Klage zurück und dann ist wieder Ruhe. Wenn nur einer klagt/klagen kann, hat er auch keinen Grund, die Klage zurückzuziehen. Was hätte er auch zu befürchten?

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  • Mirko Schenk 05.08.2011 Link

    Patente verletzen ist keine Kunst, wenn bei den Amis selbst die Klage für das Apple-Patent für "Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe" gegen Android zugelassen wird. Mit einem größeren Patentpool als "Gegengewicht" erspart man sich langwierige und teure Gerichtsverhandlungen. Völlig egal, wie unsinnig die Patente auf beiden Seiten sind.

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  • Michael Fuerst 05.08.2011 Link

    Sorry Google, aber das klingt jetzt doch stark nach Schadenbegrenzung. Man agumentiert jetzt nicht mehr logisch, sondern so wie mans gerade braucht!
    Reist euch endlich zusammen, lasst die Sache ruhen, es wird sonst nur noch schlimmer. Und hört auch andere als Bumann hinzustellen. Die Karre muss aus dem Dreck gezogen werden, da helfen Anschuldigungen in Richtung Apple oder Microsoft nicht weiter.

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  • Jörg U. 05.08.2011 Link

    Kindergarten!!!
    (Multi-Milliarden Kindergarten)

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  • R.S. 05.08.2011 Link

    Ich verstehe Google schon gut. Ich würde mit MS noch nicht einmal Platz auf meiner Festplatten teilen… ;-) Patente sind da um Macht ausüben zu können; wenn man sich die teilen muss, kann man sie auch gleich löschen lassen.

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  • Micha B. 06.08.2011 Link

    Sorry, aber die sagen Google würde nicht mehr logisch argumentieren kann ich absolut nicht verstehen. Für die die es nicht verstehen, sagen wir A will B erpressen mit belastenden Fotos, nun braucht B etwas belastendes über A um nicht erpresst zuwerden. Warum sollte B nun sich Infos über C holen mit A zusammen?
    A = nicht Google Unternehmen
    B = Google Unternehmen
    belastendes = Patente

    Oder anders gesagt Google brauch Patente für sich alleine um sich schützen zukönnen, müssen sie sie mit jemanden Teilen bieten sie keinen Schutz und andere Unternehmen können ihre Patente immernoch gegen Google benutzen.

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  • User-Foto
    Francesco Tedesco 06.08.2011 Link

    @Michael B.
    Ich moechte mich dir voll und ganz anschliessen.

    @Kamal Nicholas
    Schon Besseres und Sinnvolleres von dir gelesen

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  • R.S. 06.08.2011 Link

    @Micha B. genau das würde ich nämlich auch meinen...

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  • Marcus Z. 07.08.2011 Link

    Google hält ja ebenfalls einige Patente, aber eben fast nur auf dem Gebiet von Datenbanken und Suchalgorithmen.
    Mich wundert bislang lediglich, dass sie damit nicht mit mehr Schauspiel gegen Bing antreten.
    Allerdings hilft das gegen das breite Spaßgeräte-Portfolio von Apple auch nicht viel.

    Patente sind schon sehr sinnvoll. Allerdings ist das Feld insbesondere im Bereich IT sehr unübersichtlich.

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  • Michael Fuerst 08.08.2011 Link

    @Micha B.: Schön, wie Du Deine Antwort total aus dem eigentlichen Zusammenhang heraus nimmst...

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  • Amko 08.08.2011 Link

    Es ist nicht unübersichtlich sondern lächerlich.

    Schau dir doch mal die Apple Patente an. Da kommt mir persönlich das Kotzen!

    "Ein Gerät mit runden Ecken, wo fast nur ein Display von vorne sichtbar ist, und man Anwendungen durch das Anklicken dieser starten kann"

    Was ist das denn für ein Patent?
    Den genauen Text habe ich nicht mehr, und will auch nicht suchen, aber dieses "Patent" wurde genauer auf netbooknews besprochen. Und das fanden sogar "Apple Jünger" lustig. Wohl eher Schadenfreude. Na .. Ja..

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