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Südkorea vs. Google - Kartellwächter durchsuchen Google-Büro in Seoul

von Kamal Nicholas

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(Bildquellen: kleinezeitung.at/dvirgallery.com)

Nicht nur Unternehmen versuchen, sich gegenseitig vorzuknöpfen, hin und wieder schaltet sich auch gerne mal die Politik ein und versucht so, „für Recht und Ordnung zu sorgen“. So auch bereits im August letzten Jahres. Der neueste Fall ist, dass die südkoreanische Kartellbehörde Medienberichten zufolge wieder einmal Googles Niederlassung in Seoul durchsucht habe, um dort Beweise für die Vorwürfe der beiden größten südkoreanischen Suchmaschinen-Betreiber Daum Communications Corp. und der NHN Corp. zu finden.

Diese beiden Unternehmen (die gemeinsam mehr als 90% der Suchanfragen im südkoreanischen Web verarbeiten) werfen Google nämlich vor, dass der Internetriese versuchen würde, anderen Suchmaschinen-Betreibern den Weg auf das eigene Betriebssystem Android zu versperren. So wirft etwa die NHN Corp. Google vor, dass Android-Zertifizierungen nur verzögert erteilt und Hersteller so unter Druck gesetzt werden.

In einem Statement gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap nach dem Besuch der Kartellwächter hat Google mitgeteilt, mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren. Das ist vielleicht auch besser so, man will es sich ja nicht unbedingt gleich mit einer ganzen Nation verscherzen.

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Quelle: Bloomberg   |   Tags: 

Kommentare

Link 07.09.2011

Freie Marktwirtschaft gibt es in Korea nicht bzw nur bedingt ;) in vielen Teilen Asiens herrscht hoch Diktatur, was eigentlich recht traurig ist für solch großen Kontinent...

Link 07.09.2011

freie Marktwirtschaft...
so seh ich das.