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Runkeeper Pro im Dauertest - leider ziemlich ungenau

Fabien Roehlinger
31

 

Es war im Januar, als ich beschloss mich fit zu machen. Erstes Ziel: Der Berliner Halbmarathon, der am 1. April stattgefunden hat. Selbst wenn meine Zeit mit 2 Stunden und 20 Minuten nicht glorreich war - ich habe es zumindest geschafft.

Für mein Training habe ich in dieser Zeit die App Runkeeper verwendet - von der ich bisher durchaus überzeugt war. Sie bietet einige Vorteile, die ich so auch nicht mehr missen möchte:

Übersichtliche Darstellung der Laufstrecke

Die Darstellung der Laufstrecke auf einer Google Map ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Runkeeper löst das Thema aber sehr gut, indem man direkt sehen kann, wie schnell man gelaufen ist und wieviele Höhenmeter man überwunden hat.

Fitness Reports - alle wichtigen Daten auf einen Blick

Der für mich größte Vorteil von Runkeeper sind die vielen Daten, die bei Runkeeper gesammelt und dort konsolidiert werden können. Gerade bei externen Anwendungen, wie bei der Withings-Waage, ist das eine sehr praktische Angelegenheit. Auf diese Weise kann man seine Trainingserfolge perfekt im Blick behalten.

Nachteile wurden auf der langen Strecke offensichtlich

Ich muss zugeben, dass ich mir eigentlich aus vorgenannten Gründen keine bessere App für mein Training vorstellen konnte, als Runkeeper Pro. Ich bin natürlich auch bei meinem Halbmarathon mit der App gelaufen. Schließlich wollte ich meinen Lauf genau dokumentieren, um ihn so später noch einmal analysieren zu können. Während des Laufens stellte ich fest, dass die App die Distanz offensichtlich nicht genau misst. Ein Halbmarathon umfasst eine Strecke von 21,0975 km. Alleine an den vielen Nachkommazahlen merkt man, dass bei einem Lauf sehr akkurat gearbeitet und gemessen wird. Der Berliner Halbmarathon ist ein offizielles Rennen. Entsprechend ist der Kurs genau abgemessen. Für die genaue Zeitmessung sorgen Chips, die jede Läuferin bzw. jeder Läufer direkt am Schuh tragen und die mittels NFC bei Start, bei der 10-Kilometermarke und beim Ziel die Startnummer des jeweiligen Läufers an einen Computer übertragen.

Auf der gesamten Strecke waren alle 2-3 Kilometer große Schilder mit der jeweiligen Kilometermarke aufgestellt. Auf diese Weise konnte ich überprüfen, ob die Runkeeper-Messung mit der tatsächlichen Strecke übereinstimmte. Nach 10 Kilometern zeigte mir die App eine zurückgelegte Distanz von 10,08 Kilometern an. Laut Runkeeper hatte ich also rund 80 Meter mehr zurückgelegt, als eigentlich laut Streckenführung ausgeschildert. Diese Ungenauigkeit habe ich allerdings noch als tolerierbar gewertet, zumal man gerade zu Beginn oft im Zickzack laufen muss, um langsameren Läufern auszuweichen.

Leider hat sich diese Abweichung aber fortgesetzt und sogar an Intensität zugenommen. Nach 15 Kilometern zeigte mir die App eine Distanz von 15,34 km an. Bei der Marke 18 Kilometer war ich angeblich schon bei 18,61. Im Ziel hatte ich dann mit 21,82 Kilometer fast einen Kilometer mehr hinter mir, als tatsächlich gerannt.

Nun kommt das Erstaunliche: Nach dem Übertragen zu Runkeeper korrigierte sich die gemessene Distanz nach unten und zeigte mir eine totale Streckendistanz von 21,68 Kilometern an. Das sind zwar immer noch rund 600 Meter zu viel, ist aber natürlich deutlich besser als die angezeigte Messung auf dem Mobiltelefon.

Fazit

Woran es auch immer liegen mag - GPS-Modul vom Telefon oder Software - Runkeeper war leider auf der längeren Strecke nicht akkurat. Das mag sicherlich für den Hobbysportler, der eine grobe Übersicht über seine zurückgelegten Kilometer haben möchte, nicht allzu schlimm sein. Wer aber eine genaue Messung haben möchte und lange Strecken (z. B. mit dem Fahrrad) hinter sich bringt, könnte durchaus auf dem Papier besser sein, als in Wirklichkeit. Immerhin bleibt die Messung ja auch bei den sonstigen Werten nicht folgenlos: Runkeeper macht einen damit schneller, als man eigentlich ist.

Nun gilt es für mich herauszufinden, ob nun die Soft- oder die Hardware (oder gar beide?!) für die Falschmessung verantwortlich war. Ich werde im nächsten Step weitere Running-Apps testen und kann entsprechend vergleichen - alles nur für das Ziel im Herbst:

Den ganzen Marathon, mit akkurater Messung.

Kommentare

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  • TazZ.HD 23.04.2012 Link

    werde sie demnächst mal mit meinem Tacho am Rad testen ;-)

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  • my2cent 23.04.2012 Link

    Die gemessene Strecke des Marathon stimmt natürlich nur, wenn du exakt auf der (hoffentlich vorgegebenen) Markierung läufst. Jede Abweichung davon erzeugt zusätzliche Meter und auf 20 km kann ich mir diese Abweichung gut vorstellen.... ich würde es nicht zu schnell auf die App schieben, zumindest nicht ganz.

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  • Max r 23.04.2012 Link

    Ich denke das liegt am System. Hatte ich bei mir in NY letztes Jahr mit dem Galaxy Fit. Da hatte ich knapp 45 KM. Beim Training hatte ein Freund mit dem Iphone oft 1-2 Km weniger als ich. Manchmal sogar mehr. Es ist eben nur eine App auf einem Smartphone, ich denke man sollte da ein wenig Tolleranz aufbringen. Auch wenn die Läufe nicht immer stimmen, die Tendenz des Trainingsprogramms ist schon sehr gut zu messen.

    Und Fabi: Gratulation zum Lauf. Ist doch ein tolles Ergebnis. du läufst für dich nicht für Andere!!

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  • User-Foto
    Christoph D. 23.04.2012 Link

    2,76% Abweichung ist noch verschmerzbar. Wie my2cent schon sagte, die Strecke die gemessen wird ist ein exakter Pfad, sobald du einmal die Kurve zuweit außen läufst hast schon mehr auf der Uhr. Und das GPS läuft auch nicht auf Zentimeter genau, dh. wenn die Messung mal nen Sprung zur Seite macht kommt auch wieder was dazu.

    Ich denke die App kann da nichts für und ist vollstädnig von der Schuld freizusprechen ;)

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  • Fabien Roehlinger 23.04.2012 Link

    Ich will mich auch gar nicht unbedingt beschweren. Wenn man allerdings wirklich akkurat damit trainieren möchte, kann sich das als Hindernis herausstellen. Ich bin gespannt, was andere Apps hier als Resultat hervorbringen.

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  • User-Foto
    Christoph D. 23.04.2012 Link

    Gut, wirklich akkurat wird es mit einem Handy-GPS wohl nie sein. Dazu wird es schon ein profesionelles GPS-Gerät sein müssen, oder andere Geräte zur Positionsbestimmung.
    MyTracks liefert bei mir immer so ziemlich genau die gleiche Strecke wie der Tacho auf dem Bike. ±1km. was aber bei Durchschnittlich 30-60km Gesamtstrecke zu verschmerzen ist. Beim Laufen werden die Strecken kürzer, da siehts schon anderst aus.

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  • Käpt'n Andreas V. 23.04.2012 Link

    Bei den Angaben frage ich mich, wo man in Berlin 215 Meter klettern kann ?!? Zählt er da das auf und ab?

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  • Fabien Roehlinger 23.04.2012 Link

    Ja, der addiert die Höhenmeter. Nachdem es ein paar Brücken gibt, kommt das schon hin. Ob die Rechnung allerdings sinnvoll ist... Hm. :)

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  • Jörg U. 23.04.2012 Link

    Geocacher wissen das eine App niemals genau ist. Dafür bedarf es dann schon anderer Hardware.
    Aber dennoch ist das was man mit dieser App bekommt sehr ordentlich!

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    Christoph D. 23.04.2012 Link

    Höhenmeter werden mithilfe der Strecke und den Angaben im Kartenmaterial berechnet. Das ist aber wirklich ungenau, da hilft für eine zuverlässige Erfassung nur ein Höhenbarometer.

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  • Christian E. 23.04.2012 Link

    Also ich finde die Messung ziemlich gut. GPS garantiert eine Genauigkeit von 7,8 m. Bei den vielen punkten, die bei so einem Lauf aufgezeichnet werden finde ich wie gesagt eine Abweichungen von nicht mal 3% super. Ich bin selbst 5 Marathons gelaufen, alle mit Android und 3 verschiedenen Apps. Und da war immer in etwa eine ähnliche Abweichungen zu beobachten. Und fürs Training is ja wohl wirklich total egal, ob man 20km oder 22 läuft.

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  • Rei K. 23.04.2012 Link

    Naja 20 oder 22 km macht einen unterschied von 10% aus. Ich denke mal dass du einerseits bestimmt nicht immer ideallinie gelaufen bist und andererseits das GPS deines phone auch Ungenauigkeiten hat.
    Aber trotzdem ne gute Leistung! Gratulation dazu!

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  • A. Kitzi 23.04.2012 Link

    glückwunsch zum lauf!

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  • Markus Köppen 23.04.2012 Link

    "Höhenmeter werden mithilfe der Strecke und den Angaben im Kartenmaterial berechnet"

    Nee, das geht auch durch Triangulation der GPS-Satelliten, wenn man genügend davon auf dem Schirm hat.

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  • User 23.04.2012 Link

    das ist doch sehr genau, bitte! bei einer genauigkeit von 5-10 m, dem zickzack, den man bei solchen events manchmal laufen muss ...

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  • PeterShow 23.04.2012 Link

    @Jörg U.

    Achso, deswegen gibt es so viele GeoCaching-Apps und Leute die per Locus Pro geocashen (ich auch).
    Zudem: "Eine App kann nicht genauo sein natürlich falsch". Letztlich ist die Software auf einem GPS-Gerät auch eine "App"....

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  • Tobias Brix 23.04.2012 Link

    Also, ich weiß nicht, obs jetzt passt, aber: Endomondo Pro hat bei meinem Halbmarathon 21,07km gemessen....

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    Dave Deluxe 23.04.2012 Link

    Also die besten Erfahrung hab ich (schon damals mit Nokia *schäm*) mit dem Sports-Tracker gemacht.
    Das beste daran ist, er läd auch Bilder die man während der Aufzeichnung gemacht hat mit hoch und platziert sie an passender Stelle.

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  • Vor name 23.04.2012 Link

    Naja ich denke 50% der überschüssigen Strecke kann locker an nicht idealer Laufbahn liegen.

    Gratulation übrigens

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  • Karsten K. 23.04.2012 Link

    Ich hab Runtastic und die Länge schwankte um 10% und einmal bin ich laut GPS durch den See gelaufen :-O

    "Trau - schau wem" da sollte keiner zuviel erwarten. Wer weiß woran dass liegt....

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  • Thomas H. 23.04.2012 Link

    Für den ersten "Halben" eine gute Leistung... Sauber!

    Ich habe schon einige Tools zur Streckenmessung probiert. Beschleunigungssensor am Schuh (Polar), GPS (Polar & Garmin)...

    Mittlerweile nutze ich aber nur noch mein Handy mit Endomondo Pro. Allerdings waren alle Varianten der Messung nicht wirklich 100% genau.

    Eine Abweichung unter 5% würde ich schon als sehr gut bezeichnen...

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  • RWK 23.04.2012 Link

    Moin,
    also der Großteil eines Messfehlers ist auf die ungenaue Messung in Häuserschluchten zurückzuführen. Beim Münster Marathon hab ich immer so 600m zu viel auf der Uhr (Garmin Forerunner). 90% kommen von den ersten 10km wo es durch die Innenstadt geht.
    Auf dem Land läuft es sich schon Sau genau.
    Mein Note kann es noch nen Tacken besser. Aber das hat mit den Glonas Satelliten ja auch immer so 10-16 Satelliten im Blick. Muss ich mal die Tage beides mitschleppen und meine SportTracks Auswertung mit der Handy Auswertung vergleichen.

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  • Uwe Go 24.04.2012 Link

    Ich denke das es ein App Problem ist und freue mich schon auf eine Auswertung im Herbst. (leider erst so spät)

    ein Bekannter lässt oft Endomondo und Runtastic parallel laufen auf nur 5km Strecke gibt es schon Abweichungen in Zeit und Strecke.

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  • DaMaurice 24.04.2012 Link

    @Fabien Roehlinger,
    du hättest lieber die App "Endomondo Sports Tracker PRO" nehmen sollen - ist super & auch sehr genau !
    Kannst sie ja mal testen & ein Vergleich zu Runkeeper Pro ziehen. ;)

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.endomondo.android.pro&hl=de

    Ach ja, Glückwunsch zum Lauf - ich finde für den "Ottonormalverbraucher" der gerade mit dem Joggen angefangen hat, die gelaufene Zeit von 2 Stunden und 20 Minuten recht gut.

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  • Monsterbrille 24.04.2012 Link

    @Fabien Roehlinger:
    Hi, ich bin auch mitgelaufen und habe 21,32Km gemessen (mit einer Garmin Forerunner 310XT). Letztes Jahr hatte ich noch eine Garmin Forerunner 305 und hatte am Ende 21,31Km auf der Uhr. Ich denke, das kommt der real gelaufenen Strecke schon sehr nahe, da man nicht dauerhaft die Ideallinie laufen kann (inkl. der Schwenks zu den Verpflegungsständen).

    Hilfreich ist es, auf der Straße öfter mal die gleiche Runde zu laufen und dann zu vergleichen - auf dem Sportplatz ist das Tracking zu ungenau!

    Für Gelegenheitsläufer ist das Handy wirklich eine tolle Motivationshilfe und im Prinzip "der Einstieg" - ich habe damals (2010) auf meinem HTC hero auch alle möglichen Apps ausprobiert und bin dann bei Endomondo geblieben, da ich damit die wenigsten Verbindungsabbrüche hatte. Anfangs bin ich immer die gleiche 3Km-Runde gelaufen, weil mehr noch nicht ging ;-)
    Ich muß allerdings dazu sagen, dass Endomondo damals extrem schlank war und nur so um die 400kB hatte. Mittlerweile hat es zwar ein Vielfaches davon, aber die Hardware hat sich ja auch verbessert.

    Solltest Du weiterhin "ambitionierte" Ziele haben, wie z.B. den Berlin Marathon, kommt man (sofern man Daten aufzeichnen möchte - "früher ging es schließlich auch ohne" sagen die Erfahrenen) kommt man um eine Uhr nicht drumherum. Und hier gibt es die Polar- und die Garmin-Anhänger. Bei keinem der beiden macht man was falsch, ich gehöre eben zu der Garmin-Fraktion, da ich GPS nicht gerne separat mitschleppen möchte, aber zurück zum Thema:
    Nützlich ist es jedenfalls immer, wenn man eine App (inkl. Weboberfläche) hat, die den standardisierten gpx-Export anbietet, damit man ggf. "professionellere" Auswertungsprogramme nutzen kann. Ich nutze hier mit Begeisterung von zonefivesoftware.com "sporttracks" - ich bekomme keine Provision ;-) Dies gibt es als auf zwei Plugins begrenzte freie Software. ich habe die Software mittlerweile lizensiert (ca 30,- Euro) - man findet im Netz auch einen 5$ Rabatt (einfach mal googlen - ich glaube es war ein Triathlon-Forum). Sporttracks ist im Prinzip das "lokale Trainingsbuch" mit verschiedensten Auswertungsmöglichkeiten.

    Also weiterhin viel Spaß beim Laufen, vielleicht treffen wir uns ja mal in Berlin auf einem Event!
    Gruß Monsterbrille

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  • Klaus Bechtold 24.04.2012 Link

    @Fabien Roehlinger:

    Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Lauf und willkommen bei den Läufern in Berlin!

    Ich finde das Ergebnis von Runkeeper mit 21,68 Kilometern sogar sehr genau.

    Besser kann eine GPS Messung mit herkömmlichen Geräten in der Stadt nicht gemacht werden. 600 Meter mehr entspricht eine Abweichung von 28 Metern auf einen Kilometer. Überlege doch mal, wie viele Schlenker du in einem Kilometer von der Ideallinie abweichst. Bist du nicht oft Slalom gelaufen, um einen langsameren Läufer zu überholen? Wieder 3 Meter mehr usw...Oder musstest, weil ein Pulk vor dir war, mal eine Kurve etwas großzügiger Laufen? Wieder 15 Meter mehr... Also ich kann den Kollegen von Runkeeper nur dazu gratulieren :-)

    Ich (als GPSies-Klaus) habe schon viele GPS Messungen durchgeführt und oft am Handgelenk oder am Arm gleich mehrere Geräte gehabt. Dabei toleriere ich Abweichungen bis zu 3% - das ist völlig normal. Da sind so viele Faktoren die bei einer Messung reinspielen (Wolkendichte, Abschattungen durch Häuser, ungünstige Satelliten-Konstellation) - und dann kommt natürlich noch deine Abweichung von der Ideallinie. Die Runkeeper Software kann da leider nichts ausrichten bzw. verbessern.

    Viele Grüße!

    Klaus

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  • Michael W. 24.04.2012 Link

    @Jörg U: Geocacher wissen, dass die Apps so genau sind wie es die Hardware erlaubt. Ich verwende einen externen GPS Receiver wenn ich es genau haben will. Damit wird dann auch das Tracking von Strecken viel besser. Die GPS Fähigkeiten vieler Smartphones sind schon gut bis sehr gut, aber halt nicht optimal.

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  • Fabian W. 24.04.2012 Link

    Ich habe mich bis jetzt nicht so sehr mit der Thematik befasst, aber wie/wo befestigt ihr das Smartphone, damit GPS immer tracken kann? Damit genügend Satellitenempfang vorhanden ist muss es wohl am besten ausserhalb einer Tasche befestigt sein, oder irre ich mich?
    Ansonsten danke für den Langzeittest, kann mir vorstellen, dass solche Apps durchaus motivierend wirken können, v.a. die Analyse und Auswertung nach dem Jogging / Fahrradfahren :-) Vielleicht pack ich's auch wieder mal (= Laufschuhe und Mountainbike entstauben)

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  • Carsten 26.04.2012 Link

    Habe schon Runtastic Pro, Sports Tracker, Endomondo, Endomondo Pro, All Sports GPS, Sporty Pal probiert, mit meinem Galaxy SII getestet.
    Mal abgesehen von den unterschiedlichen Features der Apps und der dazugehörigen Website, hatte jede App eine ähnliche Genauigkeit. Gerade bei so Kurven hat man in der Auswertung dann gesehen, dass man da mal locker 5-10m ne "Abkürzung" durch den Wald gelaufen ist oder mit dem Mountainbike man wie auf der Karte ca. 1,5km sehr kurvenreich mit 60khm nen Waldweg runter gebrettert ist und in der Aufzeichnung war es einfach ne Gerade zwischen 2 Punken, "abgekürzt" mitten durch den Wald.

    Diese Effekte hatte ich eigentlich im gleichen Maße mit allen Apps. Einige habe ich alleine schon anhand der Handhabung oder Ausstattung disqualifiziert, da ich nen Polar Bluetooth-Pulsgurt benutze, und nicht alle Programme so den Puls aufzeichnen können.

    Was war das damals mit meinem Samsung I8910 mit Symbian einfach. Es gab genau 2 Apps. Endomondo und Nokia Sports-Tracker. Da konnte man zwischen Pest und Cholera wählen können :D und hat sich damit arrangiert.
    Jede App hatte ihre Vor- und Nachteile.
    Ich habe Endomondo angefangen und bin auch immer wieder dabei gelandet. Dort habe ich Handy, MP3-Player, aufzeichnen vom GPS und Puls in einem und zwar synchron. Ich will nicht ne Pulsuhr, nen MP3-Player und noch nen Handy mit mir rumschleppen müssen!!!
    Daher Endomondo.Einfach, übersichtlich, macht was es soll, die Website ist schnörkellos, klar und übersichtlich ohne unnötigen grell bunten Schmunz.

    Die Genauigkeit von GPS erhöht sich auch mit der Anzahl der verfügbaren Sateliten zu tun. Mit der App GPS-Test sieht man wie viele man empfängt und auf wie viel Meter genau man messen kann. Das schwankt dann zwischen 1-20m wo ich das probiert habe im Wald und erklärt dann auch, dass man ab und an neben der Strecke im Wald läuft. Weiterhin ist der Abfrageintervall der App ja auch ein wichtiger Punkt. Wenn die Appp nur z.B. alle Sekunde einen Punkt nimmt, oder nur alle 10 Sekunden, dann sieht man das natürlich genau wenn man nen U-Turn macht, da die App für ne gewisse Zeit einfach "blind" ist und der Kurvenscheitel abgeschnitten ist. Beim Laufen hab ich das Handy am Oberarm, der dann auch noch ständig in Bewegung ist. All diese Sache auf eine lange Strecke gerechnet, summieren sich halt auf und man erhält die Abweichungen.

    Ab und an ist man einfach in physikalischen Grenzbereichen unterwegs und man sollte keine Geovermessung der Welt mit so Apps machen wollen, aber um seine Trainingserfolge zu dokumentieren ist es eine tolle Sache die einen Motiviert und um seinen Leistungsstand besser beurteilen zu können.

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  • HeiKe 07.10.2012 Link

    Hallo :) mich würde noch der Akku-Verbrauch dieser App interessieren. Hatte vor kurzem runtatstic installiert, doch leider stellte diese App sich auch im beendeten Zustand als Akku-Fresser heraus. Würde mich über eine kurze Info freuen. Vielen Dank & herzliche Grüße

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  • Dietmar Gruber 02.02.2013 Link

    für alle smarphones empfiehlt sich ein zusätzlicher externer akkupack. ich nutze übrigens die app von upmove. das war bisher die einzige wo die ermittelten Höhenmeter (hm zurückgelegt) auch offline ausreichend genau stimmen

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