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Das große Problem mit den Patenten

Kamal Nicholas
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Patents-Infografic-header

Wow, in den letzten Tagen tauchen recht viele Infografiken auf, was meinem Alter Ego „Mr Infografik“ sehr gut gefällt. Dieses Mal geht es um eines der aufreibendsten, interessantesten, aber wahrscheinlich auch anstrengendsten Themen des letzten Jahres, nämlich um Patente. Allerdings soll hierbei endlich mal nicht nur aufgezeigt werden, wer mit wem um welche Patentrechte kämpft, sondern vielmehr verdeutlicht die Grafik auf äußerst symphatische Weise, wieso das ganze Thema rund um Patente und Innovationen so verdammt schwierig ist.

Keine Frage: Software und Technik bilden zwei der größten und am schnellsten wachsenden Industriezweige auf der Welt. Während es früher noch den Anschein hatte, dass Patente eher für „handfeste“ Produkte notwendig waren, hat die jüngste Vergangenheit gezeigt, dass es nur allzu oft um „geistiges Eigentum“ im Bereich der Technik/Software geht und dass dieses Patente für Wohl und Vergehen eines Unternehmens sorgen können (und natürlich um Wohl und noch mehr Wohl).

In der folgenden Infografik geht es um die wichtigsten Fakten der Patentindustrie und wie diese sich im Laufe der Geschichte und im Zusammenhang mit Software, Technologie und natürlich dem Internet verändert haben. Es geht um die 8 Millionen Patente, die beim United States and Trademark Office vorliegen, von denen 30% Dinge patentieren, die es eigentlich bereits gibt und darum, wie viel Geld damit gemacht wird. Es geht um die Gründe für Patentierungen und was aus diesen Motivationen entsteht. Es geht darum, wer diese Patente dann wirklich besitzt und wie diese kapitalisiert werden. Die Grafik thematisiert, wie wichtig Innovationen und Ideen für das alltägliche Leben und damit uns alle sind, aber auch wie problematisch diese ganze Thematik eben in der Praxis ist. Ja, es geht um viel. Und das ist gut so, denn die Materie ist doch ziemlich komplex.

Ach ja, und das ganze sieht auch noch wirklich sehr schick aus und wurde von der amerikanischen Hörfunksendung „This American Life“ inspiriert.

Patents Infografik

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

 

 

 

Kommentare

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  • User-Foto
    streakr 05.01.2012 Link

    ...sieht stellenweise aus wie ein anarchistischer aufruf gegen postkastenfirmen ;)

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  • Jens W. 05.01.2012 Link

    "patent" das unwort des jahrhunderts...

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  • A. Kitzi 05.01.2012 Link

    man sollte das ganze Patentsystemvüberarbeiten.

    1908 hat ein Mann ein Patentagentur geschlossen mit der begrünsung das es nichts mehr zu erfinden gibt...xd

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  • Michael Peters 05.01.2012 Link

    Bin ich der einzige der mit diesen Infografiken wenig anfangen kann ?
    Ein sinnvoller formulierter Text sagt mir mehr als diese ganzen bunten Bildchen.

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  • mimi momo 05.01.2012 Link

    auf deutsch und klarer geschrieben, vielleicht auch noch mit zeilenumbruch oder so, könnte ich gaaaaannnzzz vielleicht verstehen was die meinen ...

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  • Lichtzeichenanlage 05.01.2012 Link

    google hat gerade >200 Patente gekauft...

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  • Mac Systems 05.01.2012 Link

    Wie sollte man so was abschaffen ? Das geht über Landesgrenzen hinaus, ich bin auch für patente, aber nicht für trivial patente. Leider ist es schwer eine Grenze zu ziehen. Allerdings muss jemand der z.b 10 Jahre in Forschung und Entwicklung gesteckt hat auch irgendwie die Früchte ernten dürfen, alles andere wäre blanker hohn. Man sieht einfach das in der heutigen Zeit diese Patente als 'Waffen' benutzt werden, ich würde zumindest diese Patentverwerter-Firmen für illegal erklären, da deren Geschäftsmodell darin besteht Geld abzuschöpfen.

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  • el g. 05.01.2012 Link

    Vorschlag:

    1) Wenn jemand ein Patent anmeldet, aber kein kommerzielles Produkt innerhalb einer gewissen Zeit auf den Markt bringt, das dieses Patent nutzt, verfällt das Patent und das Wissen wird "trivial" = gehört allen. Also grundsätzlich gibt es ersteinmal nur eine Anwartschaft mit Produkteinführungsfrist von x Jahren.

    2) Patentsammelfirmen müssen nachweisen, dass sie neben Patentanwartschaften laut Punkt 1 auch einen signifikanten Anteil an real genutzten Patenten besitzen. Reines Patente Sammeln aber nicht Nutzen ist also nicht erlaubt. Von mir aus mit einer Quote von 25% ungenutzt / Anwartschaft zu 75% kommerziell genutzt...

    Das ganze müsste man in heutiger Zeit allerdings gleich global durchsetzen. Alleingänge einzelner Staaten / Märkte werden da nichts bringen...

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  • Alnie13 05.01.2012 Link

    @el g. zu deinem ersten Punk: Welche Anreize würde dann die so kostspielige und wichtige Grundlagenforschung bieten?

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  • Jörg Roth 05.01.2012 Link

    @Michael Peters Du bist nicht der einzige, ich kann mit solchen unübersichtlichen Grafiken auch nichts anfangen. Richtige Texte und die in meiner Landessprache sind mir eingängiger.

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  • Angelo K. 06.01.2012 Link

    Finde die Grafik super und leicht verständlich. Natürlich kann man auch in Texten einiges Aussagen, Grafiken bieten aber die Möglichkeit, Informationen anschaulicher zu gestalten und Dinge zu verdeutlichen.

    Ein Problem dieser Grafiken ist allerdings, dass Sie sich nur schwer übersetzen lassen, was für jene unter uns, die weniger gut Englisch vertehen durchaus ein Problem sein kann. Allerdings sind ja die meisten Artikel hier auf Deutsche. Jene wenigen die dies nicht sind, können aber wenigstens für jene die sie verstehen ne gute Sache sein. Danke Kamal.

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  • Kai Henker 06.01.2012 Link

    @Angelo K. Ich arbeite in einer amerikanischen Firma und denke eigentlich, daß ich des Englischen bzw des amerikanischen Englischen mächtig bin, verfasse Formulare und Anweisungen für's gemeine Volk, doch kann ich mit dem Konstrukt eigentlich auch nicht anfangen.

    Da du ja diese als leicht verständlich siehst, erkläre sie doch uns 'Unwissenden' doch ein wenig näher.

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  • el g. 06.01.2012 Link

    @Alnie13:

    Verstehe Deinen Punkt. Wäre dies durch entsprechende Zeiträume nicht gewährleistet? Es könnte ja -gesetzlich festgelegt- je nach "Entwicklungstiefe" unterschiedliche Zeiträume geben. Grundlagenforschung hätte dann längere Zeiträume als z.B. die "Erfindung" eines an allen Ecken abgerundeten Rechtecks ;-)

    ..Ausserdem muss man ja auch mal definieren, was eigentlich ein Produkt ist. Grundlagenforschung lässt sich sicherlich nicht 1:1 in ein Konsumgut wandeln. Aber es könnte dennoch Anwendungen geben: z.B in der Medizin...

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