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Die Gegenwart der Smartphones oder: Willkommen in der Zukunft - ein nostalgischer Exkurs

Kamal Nicholas
29

Seltsam eigentlich, wie sehr sich die Zeiten ändern: Während meine Ur-Großeltern sich noch mit solch einschneidenden und vor allem massigen technischen Errungenschaften wie der Erfindung des Automobils auseinander setzten, ist es ein Merkmal meiner Generation, die Technik (nicht weniger einschneidend) immer kleiner zu bauen und diese möglichst in jeden Aspekt unseres Lebens zu integrieren.

Ich, Baujahr 1979, bin mit klobigen Drehscheiben-Telefonen aufgewachsen, Fernsehen gab es natürlich schon (ich sage nur: „In die Röhre schauen“), die Programme beschränkten sich allerdings auf etwa drei regionale Sender, wenn man noch nicht zu den Glücklichen zählte, die Kabelfernsehen hatten. Tragbare Telefone kannte ich höchstens aus analog gedrehten Filmen mit schlechter Bildqualität, die man sich aus der Videothek auf Video ausleihen musste und in eine große Maschine namens Videorekorder steckte, um sie anzuschauen. Und diese Telefonapparate, die damals noch Funk-Telefone genannt wurden, waren so klobig, das eigentlich zwei bis drei Mann zum Transport und zum Telefonieren nötig waren. Mobil trifft es da noch nicht wirklich.

Kameras funktionierten nur mit einem eingelegten Film, deren Fotos nach ein paar Jahren verblassen und das Internet konnte, als es denn endlich im privaten Haushalt Einzug fand, nur mittels 56k Modem und einem Höllenlärm aufgerufen werden. Für angewählte Webseiten brauchte man wirklich, wirklich viel Geduld und die Inhalte waren, wie soll ich es am besten nennen, doch recht statisch. Wenn man sich mit jemandem per (Wahlscheiben- und später auch Tasten-)Telefon verabredete, war dies meist eine verbindliche Angelegenheit und pünktlich war man dadurch auch, da man bei einer Verspätung zwar von einer Telefonzelle aus hätte anrufen können (vorausgesetzt man hatte das nötige Kleingeld), man aber den anderen unterwegs nicht mehr erreicht hätte, da er ja kein Handy besaß. Einkaufslisten wurden noch auf echte Zettel aus Papier geschrieben, die beim Einkaufen dann meistens zuhause vergessen wurden.

Ich kannte tatsächlich die Telefonnummern meiner besten Freunde auswendig, weil diese 5 oder 6-stellig und nicht 7-stellig plus Vorwahl waren. Außerdem waren die Nummern nicht immer griffbereit, außer man hatte sein Telefonbüchlein zur Hand, was bei mir selten der Fall war. Als es dann in meinen Teenager-Jahren langsam normal wurde, ein Mobiltelefon zu besitzen (mein erstes recht unhandliches Handy hatte ich mit 18), nannte ich dieses noch liebevoll „Knochen“. Mein erstes Spiel auf einem mobilen Endgerät (abgesehen vom Game Boy) war Snake und das habe ich wirklich bis zum Erbrechen gespielt. Wie war das überhaupt möglich, frage ich mich manchmal.

Die Generation, die nur 14 Jahre später geboren wurde, sieht heute wesentlich anders aus: Sie sind diejenigen, die Smartphones, die 10 mal schneller und 50 mal kleiner sind als mein erstes Computer, am häufigsten nutzen (laut einer Nielsen-Studie über amerikanische Jugendliche) allerdings wird die eigentliche Hauptfunktion des Telefons - nämlich das Telefonieren – im Vergleich zu anderen Altersgruppen (außer Senioren) weniger genutzt. Auch die Dauer, die vorm Fernseher und vorm PC verbracht wird, verringert sich, allerdings verbringen die Kids nun ihre Zeit unterwegs damit, sich Videos in High Definition auf Youtube und anderen Portalen anzuschauen, schicken eine horrende Zahl an sms, twittern, facebooken, bloggen, skypen, emailen, chatten und sind auf einer Vielzahl von sozialen Netzwerken gleichzeitig zugange. Multitasking 2.0. Unterwegs werden mit ein und demselben Gerät Fotos, Videos und Soundaufnahmen gemacht und direkt per Internet mit allen Freunden geteilt. Der klassische Gamer von heute ist nicht mehr nur an die heimische Konsole oder den PC gefesselt, sondern kann unterwegs auch gleich eine Vielzahl alter Konsolen emulieren oder neue Spiele spielen, so weiter seinem digitalen Hobby frönen und ganz nebenher auch noch in Echtzeit seine Bestleistung mit Gleichgesinnten auf der anderen Seite des Planeten vergleichen.


Doch neben all dieser Freiheit geht leider doch auch hin und wieder der „echte“ soziale Kontakt flöten. Nicht selten sieht man Freunde oder Bekannte, die gemeinsam in einem Café sitzen, doch anstatt miteinander zu kommunizieren, starren alle apathisch auf ihren kleinen elektronischen Freund, der sie zwar mit dem Rest der Welt verbindet, sie aber gleichzeitig aus ihrer nächsten Umgebung entfremdet (wie auch unser Beitrag auf nette Weise verdeutlicht). Die Devise lautet: „Immer online sein“. Allerdings bedeutet das auch, dass man aus dem „echten“ Leben immer häufiger offline ist.

Natürlich bin ich ein absoluter Freund von den Möglichkeiten, die diese komplette Mobilität und Vernetzung mit sich bringt (sonst gäbe es zum Beispiel meinen Arbeitsplatz gar nicht), denn es lässt sich einfach nicht bestreiten, dass viele Dinge sehr viel einfacher werden. Und doch erwische ich mich hin und wieder dabei, wie ich nostalgisch an meine Jugend denke, in der noch nicht alles von Hypermedialität geprägt war. Und ich frage mich. Wie verdammt nochmal war das möglich?

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • ~KieZKickeR~ 21.06.2011 Link

    tja das verstehen leider nur die jenigen die auch 1979 >= Jahrgang sind.

    die Kids von heute können dies nicht mehr nachvollziehen.
    bin selber 79er.

    grüße aus dem Norden

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  • Tobias G. 21.06.2011 Link

    du erzähltst das alles als gäbe es das nich mehr.... ich bin Baujahr 1995 kenne das alles... hab in mein zimmer nen röhrenfernseher... nagut nich mehr mit mein Videorecorder sondern mit der ersten ps2 Version... dann gibts da noch mein PC und meine gute alte Erika Schreibmaschine... ich hab 90% des Monats auch nur Internet von aller aller alllller höchstens 64kb die Sekunden... is aber leiser als die damals... ich wohne aber auch im arschlos der Welt... mfg Tobias :D

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  • Käpt'n Andreas V. 21.06.2011 Link

    Hallo Kemal,

    gerade neu bei AndroidPIT und schon Super-Blogger? Respekt ;-)

    Ein sehr schöner Blogpost, liest sich kurzweilig und hat mal nichts mit neuen Geräten zu tun... wenn ich dann mal meine Erfahrungungen (Bj. 1969) auspacken würde... :P

    Bei den meisten Punkten kann ich voll zustimmen, nur die Sache mit den "echten sozialen Kontakten" sehe ich anders. Die haben nichts mit der neuen Mobilität zu tun. Das liegt immer an dem einzelnen Individuum... auf meiner Seite kann ich sagen, das sich dadurch sogar soziale Kontakte ergeben, die ich vorher garnicht hatte...

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  • Robbin S. 21.06.2011 Link

    Also ich bin Jahrgang 92 und kann das ganz gut nachvollziehen! Oft sehe ich Leute die mit anderen unterwegs sind und dabei einen Kopfhörer im Ohr haben! Das finde ich zum Beispiel absolut schrecklich!
    Ich selbst bin auch ein absoluter Smartphone-Narr. Aber ich kann es doch ganz gut 'kontrollieren' wie ich mich verhalte, wenn ich etwas mit "realen" Freunden unternehme! ;)
    Andererseits trage ich, wenn ich alleine unterwegs bin, auch selber Kopfhörer und das ständig. Auch da merkt man, da ein gewisser Teil an Kommunikation auf jeden Fall flöten geht. Ich denke, so lernt man z.B. keine neuen Leute kennen. Darum: Auch ab und zu mal die Kopfhörer raus nehmen! ;-)
    ----
    Ergänzend will ich mich Andreas V. anschließen:
    Gerade durch's Internet habe ich auch schon viele Kontakte geknüpft! Und das sowohl Lokal als auch in weiter Ferne.

    Schöner Blog!

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  • User-Foto
    Tom G. 21.06.2011 Link

    Bist du nicht der von BestBoyz?

    P. S. Ich bin 98 und checke wegen meinen Großeltern alles

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  • Marlies Z. 21.06.2011 Link

    Zähle mich mal unter die älteren Kids ^^ 90er Jahre (elektro beats von meinem bruder der 80er Jahrgang ist und viele bunte gestalten :P)
    Ich habe ewig warten die dürfen bis es gescheite Wertkarten Tarife gab und im enteffekt hab ich doch noch 3 Schilling die Minute blechen können (eigentlich hab ich nie wem angerufen bzw. hab mich anrufen lassen) hatte damals ein klobiges Motorola mit fetter Antenne, nicht mal sms konnte man Schreiben und die tollen Nokias von meinen Eltern hatten auch noch Bilder im Menü und snake ^^ jaja lang ists her

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  • Marlies Z. 21.06.2011 Link

    P. S. Petscher waren die schrecklichste Erfindung die es gab

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  • Tobias G. 21.06.2011 Link

    @Robbin ja kenne ich... nagut ich sitze auch den ganzen tag mit Headset in der schule aber wenn ich mit Kollegen weg bin oder mich unterhalte mit ein Ohr Musik hören und den anderen nur halb zu hören.... neee das gibts bei mir nicht.... bei sowas kommt mir das kotzen... um direkt zu sagen...

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  • sarfannguit 21.06.2011 Link

    Oh, wie das möglich war bzw. ist? Pünktlichkeit? Verbindlichkeit einer Zusage (=Verabredung)? Mit-einander reden statt übereinander "kommunizieren"?
    Kann ich auch heute noch. Mit und/oder ohne Technik.
    Online und Offline ist m.E. keine primäre Frage des Technikkonsums, sondern eine Frage der gesellschaftlichen Grundhaltung (ist es erlaubt, den "Knochen" für "Notfälle" in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Restaurant online zu halten...? Könnte mich ggf. ja auch informieren lassen...) sowie der persönlichen Erkenntnis, wie der (Informations-)Verlust durch Offline sich durch ein humanes Miteinander ausgleicht.
    Ja, die kleinen Helferlein sind nicht wegzudenkende Informationsbörsen, und Foto's z.B. gucke ich mir auch am Screen an bzw. zeige sie dort. Das geht aber auch im Flugmodus, ohne Störung durch Facebook, Email, SMS oder Telefonate.

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  • Roland G. 21.06.2011 Link

    @Tom Den du meinst bei BestBoyz heisst Kamal

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  • Kamal Nicholas 21.06.2011 Link

    Hi Tom und hallo Roland, ich heiße auch Kamal, aber ich bin nicht der von BestBoyz :)

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  • User-Foto
    Christian 21.06.2011 Link

    Ich bin von 1986 und kann sehr vieles davon nachvollziehen! Mein erstes "Handy" war auch wirklich ein Handy :) ein 5110 von Nokia + mein geliebtes Snake!
    Ja irgendwie war es doch schön die Zeit, die Zeit auch mal unnerreichbar zu sein, nicht seinen ganzen Tag nur nach dem dummen Ding in der Tasche auszurichten. Zusammen zu sitzen ohne das mindestens eine Person auf sein Ding guckt um im Facebook, SMS oder Whatsapp zu schreiben! Man ist schon ziemlch abhängig davon geworden und dank dem netten Bericht ist mir viele erst mal klar geworden... schon beängstigend die ganze Technik!

    Zu den Nummern: konnte früher und auch heute noch sehr viele Nummern auswendig! Bei uns waren sie sogar nur 4 Stellen oder auch mal nur 3 Stellen lang! :)

    Miss the good old times...auch als 86er! :)

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  • tob H. 21.06.2011 Link

    Ist nicht von mir, aber ich habe es schon lange auf meinem Rechner abgelegt

    Geboren vor 1980

    Wir sind HELDEN!



    Wir sind Helden!

    Wenn du NACH 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!
    Aber du solltest trotzdem weiterlesen.
    Schon allein, um zu verstehen, warum die PAMPERS-Generation (zu der du vielleicht auch gehörst) keine Helden hervorbringen wird.

    Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
    Das Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
    Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger,
    und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
    Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
    Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach
    einigen Unfällen klar.
    Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.
    Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein HANDY dabei!

    Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. NIEMAND HATTE SCHULD AUSSER UNS SELBER!

    Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst Du Dich noch an „Unfälle“ erinnern?

    Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

    Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten usw.), keiner scherte sich um die Kalorien und trotzdem war keiner fett. Wir tranken Alkohol und trotzdem wurde keiner alkoholsüchtig. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

    Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo64, X-Box, Video-Spiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys etc.

    WIR HATTEN FREUNDE!

    Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal gingen wir auch ganz einfach so hinein. Ohne Termin und Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns …

    Wie war das nur möglich?
    Wir dachten uns Spiele selber aus. Wir aßen Würmer und es traf nicht ein, dass die Würmer in uns weiterleben. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

    Fahrräder (nicht Mountain-Bikes) wurden von uns selber repariert. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

    Wir bumsten quer durch den Gemüsegarten, hatten jede Menge Sex. Wir wussten zwar nicht immer, wer gerade mit wem, aber das war egal. Wir mussten uns nicht Pornos aus dem Internet laden, wir machten sie selber.

    Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.

    Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausholen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei.

    Na so was !
    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

    Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit allem mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!
    Und du gehörst auch dazu?!

    Herzlichen Glückwunsch!
    Geboren nach 1980 … SO, JETZT WISST IHR WARMDUSCHER DAS AUCH!

    Geboren vor 1980: Wir sind HELDEN!

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  • Evelyn C. 21.06.2011 Link

    tob H.
    signed! ;-)

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  • Martin W. 21.06.2011 Link

    @tob H.
    Ich stimme dir ja sowas von zu. Bin selber erst 1984 geboren, aber es ist wirklich so, dass wir heutzutage eine übersensibilisierte Gesellschaft haben, die auch noch mit Samtpfötchen von allen angefasst wird...aber egal...das ist ein anderes Thema.

    Zum Blog:
    Echt super Blog. Hat Spaß gemacht, ihn zu lesen und weckte sogar bei mir einige Erinnerungen ;)

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  • Stephan F. 21.06.2011 Link

    Hallo,
    Sehr schöner Blog!!! Da kamen gleich meine Erinnerungen wieder hoch (71).
    Das soziale Zusammensein wird immer weniger und das bedauer ich schon.

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  • Alex 21.06.2011 Link

    @tob

    Nur ne kurze Anmerkung bezüglich dem "Pampers Generation" ^^
    Pampers gab es auch schon vor 1980 also könntest du quasi auch dazugehörn =P

    Aba sonst gut geschrieben ;) bin zwar 87er Bj aba vieles erkenn ich doch wieder, ebenso vom Blog :D

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  • Fabien Roehlinger 21.06.2011 Link

    Signed as well (75)

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  • Jan 21.06.2011 Link

    sehr interessanter & nachdenklich machender blog für mich 93er, wobei ich einige Sachen auch noch nach der Jahrtausend-Wende gemacht hab

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  • Dave P. 21.06.2011 Link

    HELDEN... wie wir ;-)

    Toll, jetzt haben wir den Salat. Ich las es und schwelge nun in Erinnerungen.
    Ich würde sagen: Scheiße ja man! Genaus so war es! ....eine geile Zeit

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  • Michael H. 21.06.2011 Link

    79 ist ein wirklich guter Jahrgang ;-)

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  • Matthias S. 21.06.2011 Link

    73er und ich möchte keinen Tag vermissen ;-) Und keinen Tag jünger sein...

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  • Jörg L. 22.06.2011 Link

    @tob H daumen hoch...

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  • Andreas Stein 22.06.2011 Link

    Moin Moin,
    huch, bin Baujahr 1960 wie damals mein erster VW Spar Kaefer :-) . Ich erinnere mich nur zu gut an jene Zeit. Ich wuchs als Deutscher im afrikanischen Busch auf, damals war das sehr selten. Die naechste Funkstation war mehrere Std. weit entfernt nur mit dem Land Rover 88 zu erreichen. Wenn dann im Post Office gefunkt wurde, hoerte das halbe Dorf mit. Erst spaeter in den 60igern erhielten wir auf der Station ausrangierte echte Knochen Telefone mit grossem Buegel und Kurbel an der Seite. Erreichen konnten wir aber nur jene die jene die in der Nachbarschaft wohnten.
    In Deutschland konnte man,meine ich, ca. 8 min pro Einheit telefonieren, innerorts wars "guenstig", nach Auswaerts richtig teuer, gar ins Ausland fuer mich nur als R Gespraech finanzierbar.
    YouTube, ach was geniesse ich das heute, Gruppen zu sehen von denen ich damals gar nicht geahnt haette dass sie ueberhaupt gefilmt worden waren.
    Wir trafen uns einmal im Jahr zu einer Rockpalast Nacht. Das war das einzige Mal das Fernsehen und Stereo Radio gemeinsam ausgestrahlt wurden. Es gab Rockpalast Feten die ganze Nacht hindurch, in privaten Behausungen, teils solche die nach Patchuli und Haschisch rochen. Wir tranken Bier und Tee. Es gab nur Pommes, noch keinen Doner oder Gyrus.
    Konzerte zu besuchen war ein unbeschreibliches Ereignis, Manfre Man, Mile Oldfield, Joan Base..........
    Dennoch, ich bin in unserer Familie der einzige der sich mit PC und Internet, bzw. Smartphones auskennt, habe Kinder zw. 1z und 24 Jahren. Ich berate welche Tarife fuer mich bezahlbar am besten sind, ich empfehle Smartphones oder Handys.
    Ich bin von Berufswegen Feld Wald und Wiesenfotograf, trotzdem wurde ich zu dem Administrator eines Instituts mit ca. 90 PCs berufen. Hier merke ich aber besonders die Abhaengigkeit zur jungen Gemeration. Hatte ich bislang fitte junge Zivis die mich mit Computerwissen bereicherten, stehe ich jetzt ohne diesen Wissenspool vor einer irren Herausfordeung :-)
    Nostalgie ist schoen mit Daktari und Bonanza, Autos die ich noch ankurbeln konnte, Stars die echte Stars waren, dennoch, ich geniesse es jetzt morgens im Buss weltweit zu chatten und per Skypetelefonie mit meiner Tochter in West Afrika oder Bruder in Australien zu telefonieren :-).
    Schliesse mich an, ist eintoller Blog.
    Gruss
    Andreas

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  • tob H. 22.06.2011 Link

    Dazu passt noch:

    "Früher mussten wir den Teller aufessen damit es schönes Wetter gibt.. heute haben wir dicke Kinder und Klimaerwärmung"

    ^^

    Ich denke wir haben einen Vorteil weil wir das, was es heute alles gibt, zu schätzen wissen und es nicht für selbstverständlich nehmen.

    Wir kannten die Welt noch anders. Ich möchte meine Kindheit nicht gegen eine von heute tauschen.
    Bearbeiten
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  • yilmaz 30.08.2011 Link

    @tob Du bist so ein Schwachkopf. Du willst ein Held sein weil du früher keine Spielkonsole oder sonstigen Schrott hattest? Alter komm mal klar und scher nicht alle Leute über einen Kamm. übrigens du hast keine Ahnung vom Leben in den 30ern . also komm mal klar und verfasse hier keine sinnlosen Kommemtare. Für jeden ist sein Jahrgang der Beste du H****sohn.

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  • tob H. 30.08.2011 Link

    Zuerst mal.. werden solche Beleidigungen hier geduldet?

    @yilmaz
    Um das mal zu erklären.. von Ahnung von oder aus den 30ern habe ich nichts geschrieben. Und wenn ich es nicht lasse.. läufst du dann Amok? Komm mal runter.. das ist Satire oder um das für dich verständlich zu schreiben "Comedy". Der Text zeigt nur die Unterschiede auf zwischen einer Generation die vor 1980 und der die danach geboren wurde. Wenn du das nicht verstehst... aber das ist kein Grund persönlich zu werden. Naja, in Wirklichkeit lache ich gerade über dich.. nicht mit dir, sondern über dich.

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  • Fabien Roehlinger 30.08.2011 Link

    Solche Beleidigungen werden hier unter keinen Umständen geduldet. Beim nächsten Mal gibt es die direkte Löschung des Accounts.

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