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Der Android Market - Ein Kommentar

Nima Begli
29

Da Sonntags der Informationsstrom für News nicht ausreicht und ich die AndroidPit.de Gemeinde nicht in einer unsäglichen Leere hinterlassen möchte, gibt es heute einen kleinen Kommentar zum Android Market. Namentlich werden das sein: Bezahloptionen, Teilung des Markets in Tablet/Smartphone und fehlende Kategorisierung des Markets.

Ich bitte zu beachten, dass dies ein subjektiver Blogeintrag ist und somit Diskussionsbedarf herrschen könnte :)

Der Anstoß für diesen Blogeintrag war im Endeffekt eine kleine Diskussion im AndroidPit.de Forum, wo es darum ging, dass der Android Market dem AppStore von iOS um einiges nachsteht. Doch ist das wirklich so?
Der erste Kritikpunkt, das Fehlen von Bezahloptionen, kann ich in einigen Punkten nachvollziehen. Natürlich ist es für Minderjährige einfacher sich eine Prepaidkarte zu kaufen, um Apps aus dem Market zu erwerben und natürlich sind eben erwähnte Prepaidkarten auch besser zur Kostenkontrolle, aber ich muss zugeben, dass ich den Sinn von Prepaidkarten nicht verstanden habe.

Das Problem ist nämlich, dass ich gezwungen bin 15 Euro auszugeben für eine App die vielleicht 79 Cent kostet. Nun mag sich diese Investition beim AppStore lohnen, da dort fast alle Apps Geld kosten, aber beim Android Market in dem die Preisstruktur eher in die werbefinanzierte Richtung geht ist das ein Guthaben, welches ich persönlich nicht aufbrauchen könnte.
Ich sage gar nicht, dass der Android Market keine weiteren Bezahloptionen braucht und natürlich ist es sehr merkwürdig warum Google keine weiteren Bezahloptionen anbietet, aber ich würde behaupten, dass das Zahlungsmittel Kreditkarte einen Großteil der Kunden bedient.

Der zweite Kritikpunkt, die fehlende Kategorisierung des Markets, ist mir erst klar geworden als ich mich mehr mit dem AppStore von Apple befasst habe. Aber auch hier stehe ich der Kritik gespalten gegenüber. Es ist natürlich klar, dass mehr Kategorien den Market übersichtlicher machen und das „Entdecken“ von Apps angenehmer gestalten. Doch die Frage sollte sein, ob man all diese Kategorien benutzt?
Ich persönlich benutzt nur maximal 2-3 Kategorien und diese sind die „Top 100 gratis + kostenpflichtig“ und das Spotlight mit neuen interessanten Apps. Bei den restlichen Kategorien habe ich den Mehrwert nicht ganz erkannt, da wenn ich neue Apps einer bestimmten Aufgabe finden möchte, das über den Reiter „ähnliche Apps“ bei mir schon bekannten Apps tue.
Der Appell der letzten Zeilen ist also, dass man die Wichtigkeit von Kategorien bitte nicht überschätzen sollte, denn wie ich es aus meinem Bekanntenkreis kenne sind externe Quellen bzw. Websites viel wichtiger als der AppStore an sich und trotzdem sollte Google neue Kategorien anhören (ich komme mir schon wie eine gespaltene Persönlichkeit vor)

Der letzte Teil des Blogs wird sich nun mit dem Ruf nach einem getrennten Bereich für Honeycombapps beschäftigen. Ist es denn wirklich überhaupt nötig Honeycombuser einen eigenen Bereich zu liefern? Ich persönlich sage: Jein. Natürlich ist es derzeit wünschenswert mittels eines Suchreiters „Tablet“ einstellen zu können und dann nur auf HC angepasste Apps zu sehen, aber auch hier sollte etwas weiter gedacht werden.
Rückblende zur Google I/O: Dort kündigt Google widererwarten schon sehr früh seine neuste Androidversion Ice Cream Sandwich an. Doch warum? In meinen Augen ist die frühe Ankündigung ganz klar ein Faktor, warum Google keine starke Teilung zwischen Tablets und Smartphones betreibt. Man kann diese frühe Ankündigung auch so lesen: „Wir führen die zwei Systeme zusammen also bitte passt eure Apps auch auf beide Systeme an“.
Die Entwickler werden so forciert ihre Apps auf beide Systeme anzupassen und so universelle Apps zu erstellen, um eine große Kundschaft anzusprechen. Das Problem dabei ist, dass derzeit nur 0,3 % aller Android User 3.0 oder höher benutzen… Doch dieses Anpassen an Tablets wird sich mit dem kommenden Boom auf Android Tablets ändern und vielleicht können wir in einigen Monaten über dieses Problem nur noch lachen.

Verwirrend finde ich aber in diesem Umstand, dass Google diese von mir kritisierte Fragmentierung in den USA zum Teil schon anbieten…

Doch zum Abschluss meines Blogs möchte ich noch auf etwas hinweisen, dass mir beim AppStore einfach abgeht. Der Android Webmarket!
Es gibt in meinen Augen nicht einfacheres als auf market.android.com zu stöbern, den großen Bildschirm zu nutzen und mit einem Klick per Push die App auf meinen Devices zu installieren. Das ist einfach, das ist intuitiv und das ist genial. Und Google verbessert den Webmarket mit ganz kleinen Schritten. Es wird also besser :)

 

Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare und eure Kritik. Folgt mir auf Twitter: @Nerkata

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Kommentare

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  • Markus G. 05.06.2011 Link

    ich denke eine teilung des markets in tablet und smartphone apps wird nicht stattfinden. google schafft zur zeit tools wie die fragements api um eine .apk für alle geräte zu haben.

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  • Yannick B. 05.06.2011 Link

    Super Blog!

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    Nima Begli 05.06.2011 Link

    Vielen Dank :)

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  • de-Ravin 05.06.2011 Link

    Die Entwickler der Apps sollten vielmehr dabei schreiben, ob diese auch für Tablets optimiert sind.
    Denn auch wenn kein HD dahinter steht, werden diese, zum Teil, auf die Bildschirmgröße "aufgezogen".
    Dies ist aber bei längst nicht allen Apps der Fall, da wird dann einfach ein"Quasi-Handybildschirm" auf dem Tablet angezeigt.
    Nur weis man das eben nicht vor dem Kauf oder der Installation der kostenlosen App.

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  • Penguin6 05.06.2011 Link

    Das "Folgt mir auf Twitter: @Nerkata" wäre nicht unbedingt nötig gewesen. Sonst ist der Blog top!

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    Nima Begli 05.06.2011 Link

    de-Ravin: Ist mir bekannt vom iPad, dass man da den Bildschirm eines iPhones verkleinert sieht, welchen man dann "vergrößern" kann, aber daran hat man dann keinen Spaß.

    @Penguin6: Ich weiß, aber mein Twitter Account ist in letzter Zeit so verweist und leider gibt es bei AndroidPit "noch" nicht wie aus anderen Blogs üblich eine Leiste wo man die Kontaktdaten der Schreiber sehen kann.
    Der Twitterchannel ist auch dafür gedacht, wenn direkte Fragen zum Thema entstehen oder jemand nicht in aller Öffentlichkeit diskutieren will :)

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  • Martin B. 05.06.2011 Link

    Du solltest bedenken dass die 15€ Prepaid Karten ja nicht nur für Apps sind, sondern für ganz iTunes gehen. Man kann damit also noch Musik oder Filme kaufen.
    Falls es aber reine Appstore-Karten wären, muss ich dir recht geben. Ich wüsste jetzt nicht wie ich diese 15€ ausgeben sollte.

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    Alex 05.06.2011 Link

    Ich würde da gerne noch ein, zwei Punkt anfügen, in Bezug auf den Vergleich mit dem Apple Store. Natürlich kann ich über iTunes auch auf dem großen Bildschirm stöbern, aber ich brauche a) eine extra Software und b) fehlt, wie schon erwähnt, die OTA-Installation (ein absolutes Killer-Feature, wie man so schön neudeutsch sagt)

    Ebenfalls ist das Multitasking-Feature des Android-Markets nicht zu verachten. Ich klicke eine App an, kann diese direkt installieren und anschließend weiter surfen, auf der selben Seite, an der selben Stelle und parallel wird die App herunter geladen und installiert. Bei Apple hingegen fliege ich aus dem Market raus und darf danach wieder ganz von vorne beginnen. Also das stöbern und installieren ist bei Google um Welten besser implementiert, meiner Meinung nach. Gerade das HC Widget mit dem Highlights für den market finde ich sehr nützlich und hat mir schon die ein oder andere nette App beschert!

    Ich denke auch, dass es bald weitere HC optimierte Apps geben wird, denn noch bin ich sehr von den "hoch skalierten" Apps genervt. Spiegel, AndroidPit, usw nutze ich auf dem Tablet gar nicht mehr, da ich es unpraktisch und "hässlich" (entschuldigt den hart klingenden Ausdruck) finde. Lieber surfe ich in diesem Fall die Website an, was allerdings nicht so komfortabel ist, aber auch das wird sich sicherlich bald ändern!

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  • Code Bauer 05.06.2011 Link

    Das entscheidende Killerfeature des Android-Market ist für mich eigentlich das Rückgaberecht (wenn auch leider mittlerweile auf 15 Minuten rediziert). Ich hatte ein paar Monate lang an ein IPad. Mal abgesehen davon, dass dort in Sachen Preisen eine ziemliche Goldgräberstimmung herrschte gab es für so gut wie keine kostenpflichtige App eine Demo o.ä. Man kauft also beständig die Katze im Sack. Und die ist meistens ziemlich teuer.

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    Alex 05.06.2011 Link

    @CodeBauer Absolut! Hab ich total vergessen!

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  • Michi K. 05.06.2011 Link

    Zum Bezahlsystem:
    Ich denke auch das dieser Faktor oft zu hoch bewertet wird. Denn zumindest in den USA ist die Kreditkarte DAS Zahlungsmittel, da würden PrePaid Karten nicht viel an der Situation ändern. Und dort liegen die Download- und Kaufzahlen im Vergleich zum iOS Store dennoch weit hinterher. In Deutschland wäre das sicherlich ein nicht unwichtiges Mittel. Das Argument mit den 15€ für 79cent verstehe ich zwar, ist aber ein Teil des Teufelskreis. Wenn es nicht viel gibt wofür man Geld ausgeben würde, gibt man logischerweise weniger aus. Wenn aber alle weniger ausgeben, gibt es auch nicht die Apps wofür man Geld ausgeben würde ;) Wenn ich auf meinem iPad in den Store gucke, da gibt es dort an jeder Ecke ein "Wow" für das ich bereit bin einen Preis zu zahlen, da der Gegenwert es Wert ist. Gucke ich in den Android Market, gibt es dort kaum ein "Wow" und für die Qualität der Apps bin ich nicht bereit so viel auszugeben wie bei den iOS Apps.


    Zu den Kategorien:
    Damit kann man zumindest nichts falsch machen, also warum nicht?


    Zu den Honeycomb Apps:
    Hier finde ich die Lösung aus dem AppStore optimal. Das sollte Google 1:1 übernehmen. Es werden nur Tablet-Apps angezeigt, es sei denn man sucht explizit. Und dort werden dann erst die iPad Apps und dann die iPhone Apps angezeigt. So kann man in Ruhe stöbern und man weiß, dass das was man findet auch so funktioniert wie beschrieben. Wenn ich nur jedes zehnte App richtig nutzen kann, lasse ich das stöbern natürlich entnervt sein. Ice Cream wird daran ja auch nichts ändern. Das ist doch im Grunde das gleiche was Apple mit den Universal Apps macht. Apps die man auf beiden Plattformen nutzen kann. Doch will ich doch trotzdem nur die Apps sehen die auch für mein Gerät gemacht wurden. Egal ob sie auch auf dem Smartphone oder nur auf meinem Tablet laufen. Da reicht dann eine separate Kennzeichnung (im AppStore haben diese Apps ein +), um direkt zu sehen ob ich für das Geld quasi zwei Apps bekomme.


    Generell denke ich aber, das diese 3 Punkte zwar Probleme des eigentlichen Marktes, aber nicht die Hauptprobleme der Markt-Situation sind. Das sind die Apps ansich, wo ich nicht wüsste wie man diesen Teufelskreis (Qualität schlechter-User zahlen weniger für schlechtere Qualität-lohnt sich finanziell nicht für Entwickler) durchbrechen sollte, ausser mit einem Anfang bei 0. Was aber aufgrund der Fragmentierung schon nicht möglich ist.

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  • Enrico 05.06.2011 Link

    Jaja das Rückgaberecht.... es muss ja nicht 24h sein, wie es einmal war, aber 15Minuten? Das kann doch nicht sein.... wenigstens 1h und ich denke, die meisten könnten damit gut leben.

    Der Aufbau, Struktur und Suche des Markets ist ein Witz für die größte und beliebteste Suchmaschine der Welt...

    Beispiel: Ich frag mich als, wie es bestimmte Applikationen in die Rubrik "Beliebte Apps" schaffen... lauter 0-8-15 Spiele die warscheinlich innerhalb von 1-2 Stunden programmiert wurden...

    Gebe ich ein Namen nicht ganz korrekt ein, findet er sie als nicht oder ich muss großartig nach unten scrollen.
    Desweiteren Fehlen mir persönlich Tags (bzw. nach Tags filtern) oder ähnliches, damit würde man bestimmt passende Applikationen besser finden.

    Zu den Bezahlmöglichkeiten: Ich persönlich kann mit meiner Wirecard gut leben. Wünschenswert wären vielleicht noch die Bezahlung per Telefonrechnung und/oder per Gutscheinkarte (a la iTunes Guthaben).

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    Nima Begli 05.06.2011 Link

    Ich würde nicht mal behaupten, dass die Qualität der Apps im Android Market schlechter ist, es ist eher so, dass erst nach und nach die ganzen App Entwickler auf den Androidzug aufspringen.

    Das Problem ist schon richtig... Mein iPad zeigt mir an jeder Ecke extrem geniale Apps die ich mir sofort kaufen würde. Sei es nur eine kleine Malapp die aber eine Aufmachung hat, dass man vor Freude weinen möchte :)

    Nochwas: Es stimmt gar nicht, dass sich Apps nur mit dem Verkauf lohnen. Es gab hier im Blog schon mehrere Beispiele abgesehen von Angry Birds die zeigen, dass die Einnahme aus werbefinanzierten Apps ab einer gewissen Downloadzahl und Nutzungszeit die Einnahmen aus Paidapps bei weitem übersteigen. Und diesen Weg sollte man bei Android gehen. Hohe Qualität gepaart mit Werbung und besonders auf Tablets mit einem größeren Screen bietet sich das an :)

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  • Enrico 05.06.2011 Link

    @Nima Begli: "Nochwas: Es stimmt gar nicht, dass sich Apps nur mit dem Verkauf lohnen. Es gab hier im Blog schon mehrere Beispiele abgesehen von Angry Birds die zeigen, dass die Einnahme aus werbefinanzierten Apps ab einer gewissen Downloadzahl und Nutzungszeit die Einnahmen aus Paidapps bei weitem übersteigen. Und diesen Weg sollte man bei Android gehen. Hohe Qualität gepaart mit Werbung und besonders auf Tablets mit einem größeren Screen bietet sich das an :)"

    Das ist aber bei Angry Birds ein Extremfall. Der "normale" Programmierer wird mit Werbung niemals großartig Geld verdienen können, außer ihm gelingt mit einem seiner Apps ein "Treffer ins Schwarze".

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  • Michi K. 05.06.2011 Link

    @Nima
    Ja klar, es gibt natürlich noch die Einnahmen aus Werbung und für Entwickler auch die aus Auftragsarbeiten. Aber es ging ja jetzt um qualitative Kauf Apps.

    Lies dir mal die Studie durch:
    http://www.distimo.com/blog/2011_05_in-depth-view-on-download-volumes-in-the-google-android-market/

    80% aller Kauf Apps unter Android wurden weniger als 100 mal heruntergeladen. Gerade einmal zwei Kauf-Apps wurden öfter als 500.000 mal geladen. Das schaffen unter iOS 6 Stück in 2 Monaten alleine in den USA.

    Oder Spiele: Nur 5 Stück wurden in der gesamten Zeit über 250.000 mal geladen, was unter iOS 10 in 2 Monaten nur alleine auf dem US Markt schaffen.

    Das sind einfach völlig verschiedene Dimensionen. Um mal extrem Beispiele zu nennen: Wie sollte irgendein Entwickler qualitative Apps wie die iWork Apps, iMovie, Garageband, usw jemals für einen entsprechenden Preis für Android rausbringen? Dagegen spricht ja schon, das die Entwickler es ja nichtmal schaffen das gleiche App auf dem gleichen Niveau unter Android zu veröffentlichen (siehe Facebook, Skype, Meebo, usw). Wenn der Preis dann der gleiche ist, aber das Ergebnis für den Preis keiner möchte, dann lohnt sich das ganz einfach nicht das überhaupt zu versuchen.

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    Nima Begli 05.06.2011 Link

    @Michi: Ja das stimmt, aber wie gesagt ist das auch einfach anscheinend die Mentalität des durchschnittlichen Androidnutzers. Als ich mir mein iPad zugelegt habe musste ich mich auch erst umgewöhnen für fast alles zu zahlen, aber es lohnt sich auch :)

    @Enrico: Teilweise richtig, aber man kann wenn man eine gute App programmiert gut davon leben. Hier ein Blog den ich vor einigen Monaten geschrieben habe und mit der zunehmenden Popularität von Android sollte sich dieser Faktor eigentlich nochmal verstärken:

    http://www.androidpit.de/de/android/blog/392917/Mehr-als-10000-Dollar-pro-Monat-mit-nur-einer-App

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  • Amko 05.06.2011 Link

    was habt ihr denn alle? prepaid karten gehen doch auch bein android oder warum reden hier alle dass nur kreditkarten gehen? ich habe ein android phone seit märz2010. ich habe bis ende august mit mywirecard apps gekauft. da ich mir ne kreditkarte geholt habe damit ich in uk bequem bezahlen kann nutze ich diese nun auch im market.
    auf jeden fall ging das mit meiner wirecard. man musste mind. 10 euro einzahlen! was für bezahlmethoden gibts denn noch im appstore von apple?
    einzig die appquali im appstore iat beaaer und das ist der wichtigste punkt. dies kann man nur ereichen wenn es vorschriften und kontrollen seitens google gibt.

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    Nima Begli 05.06.2011 Link

    @amko: Wir reden nicht von den Prepaid Keditkarten, sondern von Prepaidkarten extra für den AppStore die man sich z.B im Media Markt kaufen kann.
    Sonst gibt es nur die Sofortüberweisung :)

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  • Martin Krischik 05.06.2011 Link

    @Nima Begli: Meinst Du die Sofortüberweisung bei der der Anbieter gleich noch die Kontobewegungen der letzten 30 Tage und die Höhe des Dispokredit kopiert um deinen Kreditwürdigkeit zu prüfen:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Daten-und-Verbraucherschuetzer-kritisieren-sofortueberweisung-de-1252044.html

    Das nenne ich Datenkrake, Facebook und Google sind harmlos dagegen

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    Nima Begli 05.06.2011 Link

    Ich habe ja keine Wertung abgegeben und ich finde diese Möglichkeit auch unnötig

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  • Michi K. 05.06.2011 Link

    @Nima

    Ja, das sage ich ja. Den gleichen Effekt hatte ich beim iPad auch. Davor waren Apps halt Helferchen für bestimmte Funktionen. Ich fand den Hype um Apps auch immer ein wenig übertrieben. Wenn man sich aber mal mit dem AppStore auseinander setzt merkt man, das dies eine ganz andere Welt ist, was den Hype um die Apps mehr oder weniger Rechtfertigt.

    Es ist halt so wie überall. Wenn man irgendwo einen Mehrwert bekommt, ist man auch bereit mehr zu zahlen. Ich bekomme für 7€ ein Steak in einer Pommes Bude und ich bekomme für 25€ ein Steak in einem Steakrestaurant. Der Aufpreis von 18€ ist es allerdings definitiv Wert. ABER auch nur wenn es auch so schmeckt wie es eben schmeckt. Wenn der gleiche Koch das Steak anderswo mit deutlich schlechterer Qualität anbietet, bin ich auch nicht bereit die 25€ zu zahlen. Hier gibt es dann ein grundsätzliches Problem, das diese Qualität aus welchen Gründen auch immer, nicht erreicht wird. Und daraus resultiert, das der User keinen Mehrwert sieht bzw. zumindest nicht einen Mehrwert der dem Aufpreis gerecht wird.

    Auf dem Tabletmarkt könnte das ein Genickbrecher für die Android Plattform sein. Denn das iPad geht ja eben wegen diesen "Wow"-Apps so gut weg, was auf dem Smartphonemarkt ganz anders ist.

    Dazu muss man noch sagen, was zum ersten Punkt deines Blogs passt, dass ich ja kein Problem damit habe 50€ für Apps auszugeben wenn ich mir für 700€ ein Tablet kaufe. Wenn ich mir ein teures Auto kaufe spare ich ja auch nicht am Sprit. Oder wenn ich mir eine Spielekonsole kaufe macht diese ja auch nur durch die Spiele Sinn. Und genau so wenig wie eine Spielekonsole ohne gute Tiel noch so gut sein kann, so wenig bringt mir die tollste Hardware nichts wenn es nicht auch tolle Software gibt die aus dem Gerät mehr Anwendungszwecke rausholt.

    Daraus resultiert dann auch die Zahlungsbereitschaft. Stell dir mal vor, für die Xbox gäbe es nur Crap-Spiele. Klar kosten die dann nur 10€, aber es ist ja auch völlig logisch wenn die PS3 Benutzer dann wesentlich mehr Geld für Spiele ausgeben, wenn die 60€ Titel auch alles Knaller sind. Und vor allem auch mehr Spiele kaufen. Sie geben mehr Geld aus, holen dafür aber auch entsprechend mehr aus ihrem Gerät raus.

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    Nima Begli 05.06.2011 Link

    Sehr sehr gut geschrieben :) Im Endeffekt habe ich vor einen meiner nächsten Blogs über genau dieses Thema zu schreiben.
    Denn es herrschen eklatante Unterschiede zwischen den beiden Plattformen sogar wenn man sich Apps von den gleichen Entwicklern anschaut.

    Eventuell liegt das an der Tatsache, dass Android diesen Linuxbastel Charme versprüht und somit auf die Optik keinen Wert gelegt wird.

    Bei Apple jedoch war die Optik schon immer Bestandteil des großen Ganzen. Es muss gut aussehen und funktional sein :)

    Genau da muss ein Umdenken stattfinden.

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  • Michi K. 05.06.2011 Link

    Ja, das ist sicherlich ein Punkt. Erklärt aber auch nicht warum die Apps vom gleichen Entwickler so unterschiedlich sind. Denn dieser wird ja seine Einstellung und seine Designkenntnisse nicht auf einmal vergessen ;)

    Das ist dann wohl noch anderen Faktoren geschuldet. Z.b. den Style Guides. Wahrscheinlich kann so ziemlich jeder Entwickler rechtfertigen, warum er gerade den Aufbau und dieses Design gewählt hat. Aber wenn jeder etwas unterschiedliches nimmt, hat man halt Kraut und Rüben. Unter iOS hällt sich da alles an ein Konzept. Noch krasser ist es ja bei WinPhone 7, das ja wirklich ein ganz anderes Interface Konzept hat und die Apps sich alle daran hallten müssen. Ironischer weise sehen unter Android ja meist noch die Apps am besten aus, die von iOS portiert wurden. Also sich quasi unter Android an die Style Guides von iOS halten. Blöderweise gibt es ja dank den ganzen Aufsätzen der Hersteller nichtmal eine richtige Linie an die man sich halten könnte.

    Ein anderer Faktor ist die Fragmentierung. Je mehr Unterschiede ich dort habe, umso kleiner wird der kleinste gemeinsame Nenner. Da steht das iPhone ja in einem ganz anderem Verhältnis, wo es nur eine Auflösung gibt plus dem mal-2-Faktor. Dort kann der Entwickler ja sogar feste Grafiken für das Interface nutzen. Ab 2 verschiedenen Auflösungen geht das schon nicht mehr. Da sind dann an allen Stellen Kompromisse angesagt. So wie bei einem Maßanzug der perfekt passt, während EIN Anzug für alle niemanden so richtig passt. Und je größer die Anzahl der Menschen wird, desto mehr Kompromisse muss der Schneider eingehen (große Menschen, kleine, dicke, dünne, usw). Für das Ergebnis kann er aber nicht das gleiche Verlangen wie für den Maßanzug, obwohl die Arbeit evtl. gleich oder sogar mehr war. Alternativ müsste er für einen Maßanzug für jeden unverhältnismäßig viel Arbeit bei gleichem Ertrag leisten oder entsprechend mehr verlangen was keiner bezahlt. Da ist wieder dieser Teufelskreis ;)

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  • Izzy 06.06.2011 Link

    Danke für den Blog, Nima!

    KATEGORIEN: Mir fehlen die in der Tat. Selbst hier bei AndroidPIT, wo wir welche haben, stimmen die aber nicht immer. Schau nur mal nach den Kamera-Apps ("Fotografie"). Massenweise "sexy girls" und so'n Zeugs. Schwer zu kontrollieren. Aber dafür gibt es bei uns ja die Übersicht "Apps nach Einsatzzweck" (http://www.androidpit.de/de/android/forum/thread/409715/App-Reviews-nach-Einsatzzweck), wo man sich informieren kann. Der Hinweis fehlte mir in Deinem Beitrag ;)

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  • Willem Almstedt 06.06.2011 Link

    Ich verstehe nicht, wieso es Google nicht schafft eine vernünftige Suche im Market einzubauen. Sucht man nach Facebook steht die offizielle App nicht an erster Position sondern an vierter. Alles darüber hat nichts mit fb zu tun. Warum???

    Die nicht vorhandenen Design-Richtlinien sind auch ziemlich daneben. habe mich mal mit Android Programmierung beschäftigt, und alleine die tabs sind ein Witz. natürlich ist es gut, dass man diese auch unten platzieren kann, das Design ändert sich aber nicht entsprechend, sodass man bei vielen Apps tabs unten hat die optisch eigentlich nur oben sitzen können. Weiterhin finde ich viele Elemente ansich eher hässlich (datum/zeitauswahl popup)
    Das alles kombiniert mit dem aus der Linuxwelt bekannten frickel - und hobbyfaktor machen es mir nicht gerade leicht Android wirklich zu mögen.

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  • Frank K. 06.06.2011 Link

    @michi: soweit ich weiß ist das anpassen der auflösung eine kommandozeile. solange das seitenverhältnis mal gleich wäre, würde es auch keine probleme mit den auflösungen geben. gerade ich mit meinem wildfire habe das problem weil es kein 16:9 ist und dadurch oft was bei den apps fehlt.

    ich mein, klar, google/android setzt auf die masse und will den herstellern alle freiheiten lassen, weil dies viele käufer an android so schätzen, aber ein paar sachen könnte man den herstellern ja schon vorschreiben. eine fixes seitenverhältnis von 16:9 würde das ganze problem lösen. die auflösung kann ja ruhig unterschiedlich sein.

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  • Izzy 06.06.2011 Link

    @Willem: Die Market-App besser nicht erwähnen, die ist ja grausig. Besonders auf kleinen Displays scrollt man sich da oft tot: Ein Update, toll! Was hat sich denn getan? => Scroll zur Beschreibung, klick auf "mehr", scroll zur scroll, scroll... gefühlte 20 Seiten später: "Neues Icon". Wow, toll -- dafür habe ich mir jetzt die Finger wund gescrollt... Nee, nicht wirklich durchdacht. Da hat man beim Design wohl nur Tablets mit 7"+ zum Testen verwendet -- aber garantiert kein HTC Wildfire oder gar Motorola Flipout...

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  • Michi K. 06.06.2011 Link

    @Frank

    Das wäre zumindest ein guter Schritt nach vorne in Sachen Auflösung-fragmentierung. Auf der anderen Seite wären damit aber auch "nur" die schwarzen Balken weg und der Designer ist nicht allzu eingeschränkt da er ja eben das Verhältnis kennt. Bleiben aber verschiedene Auflösungen beim gleichen Verhältnis bleiben zwei große Haken:

    1) Die Größe der Eingabefelder muss flexibel sein. 30px können auf einem 11" Gerät reichen, auf einem 8,9" mit der gleichen Auflösung aber viel zu klein sein. Oder andersrum bei gleicher Zoll Größe mit verschiedenen Auflösungen zu diesem Problem führen.

    2) Es sind keine feste Grafiken möglich. Das ist ein Riesen Vorteil bei den App Designs fürs iPhone oder iPad. Der Designer kann ein festes Bild in Photoshop als Layout erstellen. Bei mehreren Auflösungen müsste er entweder Tricks wie Kacheln verwenden, die wiederum die Designmöglichkeit massiv einschränken, oder aber für jede Auflösung separate Grafiken erstellen, was einen erheblichen Mehraufwand beutetet.

    Je spezifischer man das Gerät kennt, umso besser ist das Ergebnis. Eben wie beim Maßanzug.

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  • M1 Garand 20.07.2011 Link

    Das wird Google auch nicht tun mit dem Market.Google möchte das Honeycomb besonders wird und dadurch der verkauf von Geräten angekurbelt wird und die Google Aktien in die Höhe schießen,aber ich hab schon seit längerem Honeycomb.

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