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Aua, Android: Warum die Smartphone-Revolution eben erst begonnen hat

Verfasst von: Fabien Roehlinger — 28.03.2012

 

Heute hat unser US-Kollege Steven eine sehr interessante Präsentation bei Business Insider ausgegraben. Darin wird die Zukunft des Smartphone-Markts unter die Glaskugel-Lupe genommen und mit interessanten Zahlen unterfüttert. Steven und ich kommen allerdings zu unterschiedlichen Interpretationen der Präsentation. Während er ein nahezu ungebremstes Wachstum für Android sieht, bin ich der Auffassung, dass Android jetzt viele Hausaufgaben zu machen hat, will man sich dauerhaft von der Konkurrenz absetzen. 

Die Smartphone-Revolution hat eben erst begonnen

Wir leben in einer spannenden Zeit. Bald wird fast jeder Mensch auf der Welt einen Computer - ein Smartphone - in seinen Taschen haben. Aktuell gibt es immerhin schon 835 Millionen Smartphones. Das ist eine unglaublich große Zahl. Wenn man sich aber ausmalt, dass es noch rund 5,6 Milliarden Menschen gibt, die sogenannte Feature-Phones verwenden (Anmerkung: Busines Insider spricht von "Dumbphones" - ein Begriff, der eigentlich passt, aber mir persönlich ein Stück zu weit geht).

Smartphones werden immer billiger. Das soll keineswegs abwertend klingen, sondern vielmehr ausdrücken, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis tatsächlich steigt. Mittlerweile bekommt man schon für unter 200 Euro sehr passable, neue Geräte und der Preis für Daten-Tarife ist am Sinken. Schon bald, da ist sich auch der ehemalige CEO von Google, Dr. Eric Schmidt auf dem MWC sicher, wird (nahezu) jeder Mensch ein Smartphone besitzen. Auch die Ärmsten.

Hier genau liegt auch das große Wachstumspotential von Android. In den sogenannten Emerging Markets kann das Betriebssystem der Open Handset Alliance punkten. Immerhin zeichnet es sich sowohl durch seine Offenheit aus, als auch durch die Tatsache, dass (eigentlich) keine Lizenzgebühren anfallen. Das sorgt im Vergleich zur Konkurrenz für günstigere Verkaufspreise. Das Potential ist also gigantisch.

Neue Käuferschichten - auch in den entwickelten Ländern

 

Heute werden Smartphones vorrangig in den entwickelten Ländern an junge Erwachsene mit gesichertem Einkommen verkauft. Die "Best-Ager" - also das etwas ältere Publikum - ist stark im Kommen. In unserer immer älter werdenden Gesellschaft ist das ein Markt, der durchaus ernst zu nehmen ist. 

Android - verglüht die Rakete bald?

Man kann es gar nicht anders formulieren: Android hat sich rasant entwickelt. In der absoluten Zahl von verkauften Endgeräten rangiert das offene Betriebssystem mittlerweile unangefochten auf Platz 1. 

Es ist auch schön zu sehen mit welcher Geschwindigkeit die Smartphones die Feature-Phones vom Markt verdrängen. In einer anderen Grafik kann man aber auch eines sehen: Das Wachstum von Android hat einen Knick erlitten.

Natürlich ist die Überschrift ist provokant gewählt und Android ist weit davon entfernt an Momentum zu verlieren. Und doch sehe ich - ganz persönlich - die Android-Zeiten lange nicht mehr so rosig wie noch vor ziemlich genau zwei Jahren. Hier habe ich die These aufgestellt, dass 2010 das Android-Jahr wird. Das war, zu diesem Zeitpunkt, noch immer nicht ganz selbstverständlich. Immerhin wurde das Google-Betriebssystem als krasser Außenseiter und eher den Technik-Nerds zugerechnet.

Android hat aber einige Schwierigkeiten, die es jetzt so schnell als möglich zu meistern gilt, will man vermeiden, dass man auch in den höheren Preissegmenten keine Anteile verliert:

  1. Man sollte durchaus von Apple lernen, wie intuitive Nutzerführung funktioniert
    Ich bin mir sicher, dass ich mir den heiligen Zorn einiger Leser hier auf mich ziehen werde. Android ist aber nicht selbsterklärend. Für mich selbst ist es ideal. Wenn ich es aber meinen Eltern in die Hand drücke, sind diese schlicht überfordert. Wenn man jetzt aber wieder auf die Tatsache zurückkommt, dass gerade die Best-Ager in den Markt treten (wollen), sollte man diese auch nicht aus dem Blickfeld verlieren.
     
  2. Die Android-Fragmentierung ist zu hoch - und schreckt Entwickler ab
    Gerade zu Beginn hat Google eine Android-Version nach der Anderen rausgebracht. Heraus kam ein großes Sammelsurium an mehr oder weniger verschiedenen Versionen, mit denen App-Entwickler von nun an zu kämpfen hatten. Dabei hat Android sowieso eine große Hürde für Entwickler: Es gibt verschiedene Displaygrößen, CPUs, mal gibt es Hardwarebuttons, mal nicht. Das sind nicht gerade optimale Voraussetzungen für das Programmieren von Apps.
     
  3. App-Entwickler verdienen zu wenig unter Android
    Zu Punkt 2 kommt hinzu, dass Android-Kunden noch immer sehr verhalten beim Geldausgeben sind. Die Gründe dafür sind vielschichtig und auch nicht Teil dieser Debatte. Fakt ist aber, dass Android-App-Entwickler nicht selten dem Google-Betriebssystem den Rücken kehren und sich iOS zuwenden. 

Content ist King - und ohne App-Entwickler, keinen Content

 Dass die letzten Punkte nicht nur Spekulation sind, sondern pure Realität, zeigen die nachfolgenden Grafiken. 

Wie man hier in der Grafik sieht, verliert Android immer mehr Entwickler. Der Anteil an iOS-Projekten nimmt zu. Das liegt - wahrscheinlich - an der Tatsache, dass sich bei Apple deutlich mehr Geld verdienen lässt. Wenn man sich aber im Markt so umhört, kommt auch der deutlich gestiegene Aufwand bei der Android-Entwicklung hinzu. App-Entwickler unter Android werden frustrierter.

 

Fazit

Bevor es hier wieder zu einer Android-vs.-Apple-Diskussion ausartet: Das hier war kein Pro-Apple-Artikel. Es ist aber ein kritischer Blick auf unser Lieblings-Betriebssystem. Android ist die derzeit offenste aller Alternativen. Es wäre schade - ja, fast schon tragisch, würde man einen starken Abfall in der Kundengunst erfahren. Die Konsequenzen daraus wären sicherlich Stoff für zwei oder drei weitere Blogbeiträge. 

Wichtig ist, dass die Android-App-Entwickler nicht die Nase voll von Android haben, sondern nach wie vor für guten oder besser werdenden Content sorgen. Hält der Abwanderungstrend aber an, stehen Android ein paar rauhe Zeiten ins Haus.

72 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • MHH 04.04.2012 Link zum Kommentar

    @Fabien: Sorry, aber bewußt provokant formuliert: Hast Du was geraucht, als Du den Artikel geschrieben hast?
    "Wie man hier in der Grafik sieht, verliert Android immer mehr Entwickler. Der Anteil an iOS-Projekten nimmt zu."
    Oder hast Du Deine Brille nicht aufgehabt? Ich sehe bei der Grafik _nirgendwo_, daß Android Entwickler verliert, ganz im Gegenteil!
    Wenn Du mal auf die Höhe der Balken achtest, die die absolute Anzahl der begonnen Projekte widerspiegeln, sieht man deutlich einen Zuwachs. Klar, bei iOS ist dieser Zuwachs im Längen größer,. aber auch bei Android ist kein Verlust, sondern ein deutlich erkennbarer Zuwachs vorhanden.
    Nächstes Mal besser Tüte weg und Brille auf ;)

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  • Katharina Boschini 02.04.2012 Link zum Kommentar

    @Ilias :

    P.S. : wenn Du magst, schau Dir die Bilder auf Facebook an. :( Katharina Boschini ), sie sind fast alle am Ende der Bearbeitung durch PicsArt gegangen da ich sie gern im Jpeg - Format habe.

    Viel Spaß.

    Katharina

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  • Katharina Boschini 02.04.2012 Link zum Kommentar

    Guten Tag Ilias!

    Mein Favorit seit zwei Jahren ist und bleibt
    PicsArt (ehemals PicsIn ).

    Ich meine alle Foto-App's angesehen und ausprobiert gehabt zu haben als Hobbyfotografin.
    Neben Photoshop Elements am PC für die digitale Kamera und früher die Spiegelreflexkamera, neben Zeichnen und Malen auf Leinwand mit den guten,teuren Schminke-Farbtuben finde ich zur Zeit das Malen mit PicsArt sehr vielfältig und die fast unendliche Möglichkeit der weiteren Überarbeitung mit ein und demselben Programm kommt - für mich - keine weitere Foto-App nahe.

    Es gefällt mir auch die App "littlePhoto", aber sie ist nicht so vielfältig wie PicsArt, ich schiebe Fotos und oder Bilder von einer App in die nächste je nach Gefallen.
    Auch habe ich "Paper Cam" und "Pencil Cam" gekauft sowie reine Mal-Apps wie "Canvas Pro" und "Sketcher Pro".

    Was ärgerlich an PicsArt ist, ist das es gratis zu erhalten ist und somit die Werbung dabei hat.

    (Ich bin in die 'Jamba ' - Falle geraten ohne Jamba je aufgesucht zu haben; ein toller finanzieller Ärger.)

    Viel Spaß beim Fotografieren, Umgestalten, Ausprobieren,
    wünscht Dir

    Katharina

    0
  • ilias 01.04.2012 Link zum Kommentar

    @Katharina

    Um welche App handelt es sich?
    Ich bin nämlich auch auf der Suche nach einer guten FotoApp.

    Vielen Dank im voraus
    Ilias

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  • Katharina Boschini 01.04.2012 Link zum Kommentar

    Guten Abend!
    Ich bin schon 57,habe 3 Smartphone und ein S G Tab.
    Mir gefällt Android und ich besorgte mir neben meiner Kreditkarte eine Prepaid-Karte: mit Hilfe der Bankangestellten war es nicht möglich die Daten bei Google einzustellen trotz Konto etc.-
    Will Google das nicht? -

    (Bei Amazon keinerlei Probleme )

    Jetzt bezahle ich die App 's über meinen Telefonanbieter und kann somit die Entwickler unterstützen.
    Mein Interesse gilt den Fotoapplikationen ( neben Nachrichten z.B.:) ich nutze die S - phone 's zur Bildbearbeitung und Zeichnen - die für mich all umfassende Foto -App ist 'leider ' gratis,sie haette einen guten Preis verdient.

    Ich druecke Android die Daumen - nicht jeder Geldbeutel erlaubt ein I-phone und dessen App-store.

    Gruß,
    K B

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  • ilias 31.03.2012 Link zum Kommentar

    Einen Gedanken haben wir alle übersehen.
    Google verdient hauptsächlich Geld mit Werbung.
    Demzufolge sind die Apps mit Werbung, in der Regel Freeware, für Google profitabler als Bezahl-Apps ohne Werbung. Das wäre eine Begründung warum ein Globalplayer andere, für Google kostenintensivere Bezahlmöglichkeiten, nicht einführen möchten.
    Ist also ein zweischneidiges Schwert.
    Für Google gut und für Enwickler schlecht.

    0
  • Jörg Roth 30.03.2012 Link zum Kommentar

    @Daniel: Google will doch was verkaufen, also sollten sie sich an den Kundenwünschen orientieren nicht umgekehrt.
    Der Kunde ist König! Wir haben schliesslich Alternativen und sind nicht von Google abhängig. Ich sehe gar nicht ein mir ne Kreditkarte zu holen, nur weil Google so stur ist. Dann verkaufen sie halt nicht soviele Apps. Selbst schuld, so vergrault man seine Kunden zur Konkurrenz. Im übrigen ist es peinlich, das eine Riesenfirma wie Google nicht dazu in der Lage oder Willens ist, alternative Bezahlmethoden anzubieten, wenn jeder kleine Online-Shop, der vielleicht nichts anderes als Schutzfolien für Smartphones verkauft, alleine schon fünf verschiedene Bezahlmöglichkeiten anbietet. Das ist für einen Global Player wie Google einfach nur beschämend und peinlich. Wenn man so auftritt, kann man Apple nicht Paroli bieten.

    0
  • Daniel Walter 30.03.2012 Link zum Kommentar

    Also die ganze Diskussion über alternative Zahlungsmittel finde ich persönlich total unnötig. Es gibt für ca 2€ im Monat ja auch prepaid Kreditkarten die man genau wie ein Prepaid Handy an fast jeder Tanke laden kann. Und die ist dazu auch noch in dem einen oder anderen Onlineshop sehr hilfreich.

    Ich glaube nicht das Google da wirklich in Gefahr ist als Betriebssystem auszusterben. Der große Vorteil ist doch eben genau die große Menge der Unterschiedlichen Endgeräte. Als Apple Nutzer muss ich um meine Apps nicht zu verlieren immer wieder nen Apple kaufen. Bei Android habe ich ne riesen Auswahl

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  • User-Foto
    Ralph 29.03.2012 Link zum Kommentar

    1.5 = Cupcake
    1.6 = Donut
    2.0 und 2.1 = Eclair
    2.2 = Froyo
    2.3 = Gingerbread

    3.x = Honeycomb (aber nur auf Tablets)

    4.x = Ice Cream Sandwich

    Man sieht: Keine konsequente Benennung. Mal kommt ein neuer Name bei Major-Releases, mal bei Minor-Releases. Würfeln die den Namenswechsel aus? Das zeugt in meinen Augen von mangelnder Strategie.

    Nach nunmehr mehr als drei Monaten kommt ein Bug-Fix für die eigenen Geräte. Das schafft nicht gerade Vertrauen. Weder bei den Herstellern, noch bei den Anwendern.

    Und die Tatsache, dass Jelly Bean angekündigt ist, wo ICS noch nicht mal auf den Google Experience Geräten fehlerfrei läuft, kann ich nur als Chaos bezeichnen.

    Darüberhinaus wird den Herstellern zu viel Freiraum bei der Hardware-Auswahl gelassen. Das führt zu Geräten mit tollem Prozessor, aber wenig RAM und schlechtem Display.

    Bei knapp kalkulierten Geräten rentiert sich dann keine Portierung einer neuen Version. Und wenn man doch dran geht, ist eine Hardware-Komponente das KO-Kriterium dagegen.

    Um den Markt aufzurollen, war das vielleicht gerade der richtige Weg. Aber mittlerweile ist ein Wechsel überfällig. Gut: Holo ist diesbezüglich ein wichtiger Anfang.

    Google muss künftig aber Sicherheitspatches direkt, ohne Umweg über Hersteller und Provider verteilen können. Wir reden nicht mehr von Telefonen, sondern von Taschen-Computern, mit denen man auch telefonieren kann!

    Weil es Lost-Cost-Geräte gibt, wird eine andere Nutzergruppe angesprochen, als beim Lifestyle-Produkt iPhone.. Damit erkläre ich mir den geringeren Verdienst mit Android-Apps. Aus kaufmännischer Sicht würde ich als Entwickler auch schauen, ob ich die Zeit, die ich für Android benötige nicht besser für iOS einsetzen kann.

    Ich stimme Fabien daher voll zu, dass Google/Android sich sputen muss, wenn sie die Position behalten und ausbauen wollen. Die Zeiten der Techies gehen vorbei und Smartphones werden zu Otto-normal-Geräten.

    Auch Windows Phone sollte man nicht abschreiben. Ich rechne dieses Jahr mit einer regelrechten Aufholjagd. Windows Phone kann meiner Einschätzung nach innerhalb von zwei Jahren mit Android die Plätze tauschen. Die normalen Käufer hören Windows, denken sich: "Kenne ich vom PC und ist gut" und schon greifen sie dazu. Microsofts Marketing wird das dann noch mit Werbung, Mitarbeiter-Schulung und Provisionen unterstützen.

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  • Harald A. 29.03.2012 Link zum Kommentar

    Schöner Aritkel!
    Dazu ist zu sagen: Jede Statistik ist immer so gut wie man sie "schöngefälscht" hat...
    Android ist meiner Meinung nach die Zukunft.

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  • Julio Salsa 29.03.2012 Link zum Kommentar

    An und für sich ein guter Artikel, nur leider läuft auf unserem Planeten noch viel zu sehr schief und krumm, als dass "[...] fast jeder Mensch auf der Welt einen Computer - ein Smartphone - in seinen Taschen haben." wird.

    Es gibt noch > 1,1 Mrd. Menschen ohne Toilette und "nur" ca. 2 Mrd Menschen haben Zugang zum Internet..
    Man darf die ärmeren Menschen auf unserer Erde nicht einfach so vernachlässigen!

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  • Hans Dampf 29.03.2012 Link zum Kommentar

    Habe zum Artikel "Wir brauchen bessere Android-Apps: Ab sofort gibt es Nachhilfe für Entwickler mit "Android Training"" (http://www.androidpit.de/de/android/blog/400691/Wir-brauchen-bessere-Android-Apps-Ab-sofort-gibt-es-Nachhilfe-fuer-Entwickler-mit-Android-Training)mal folgenden Kommentar geschrieben, den ich hier einfach nochmal reinkopiere, da er wieder irgendwie passt:

    App-Entwicklung kostet sehr viel Zeit für die Einarbeitung/Entwicklung und natürlich Geld. Die meisten Entwickler können nicht nur von Android-Apps leben, müssen also noch einer geregelten Arbeit nachgehen, somit wird die Zeit für Apps gering.
    Damit eine App gut aussieht braucht es schon mal einen Grafiker, der die Gestaltung übernimmt, was aber ins Geld geht(sonst beschweren sich wieder alle, wie scheisse doch Apps auf Android aussehen und wie toll beim iPhone).
    Warum geht das alles beim iPhone und nicht bei Android Smartphones?
    Gaaaanz einfach: mit Apps für's iPhone verdient man Geld und mit Android leider so gut wie nicht. Apps werden kaum gekauft, sicherlich gibts es Ausnahmen, aber die kann man an einer Hand abzählen. Gut, viele Apps für Android versuchen Geld über Werbung zu verdienen. Problem: immer mehr User rooten ihre Phones und klatschen gleich mal Adfree drauf. Hinzu kommt noch, wenn es die Werbung doch mal auf's Phone schafft wird sie ignoriert. Nur nicht drauf klicken, da könnte ja der Entwickler was verdienen. Ist leider so.
    Natürlich gibt es auch Nutzer die doch mal klicken, was aber eine Minderheit darstellt.

    Solange man als Entwickler mit Android nicht vernünftig verdienen kann, wird es sich jeder Entwickler zweimal überlegen, ob er nochmal sein Geld und seine Zeit investiert.

    Also lieber User, wie wär's mal damit, die Entwickler zu unterstützen, indem ihr euer Adfree deinstalliert und auch mal eine Werbung klickt?! Wie wär's mal damit sich Apps zu kaufen und nicht nach einer gecrackten Version zu suchen?!

    Sollte es tatsächlich so weit kommen, dass man auch mit Android Geld verdienen kann, dann werden auch die Apps besser. Aber wenn die Aussichten weiterhin so bleiben wie sie momentan sind, wird sich daran nichts ändern. Die Schuld daran tragen aber sicherlich nicht die Entwickler.

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  • Mirza K. 29.03.2012 Link zum Kommentar

    Ich finde es traurig das man unter android so Geizt. Das ist aber googles Schuld, so Guthabenkarten wie für iTunes wären ein Segen für die Entwickler. Ich hoffe das kommt jetzt mit Google Play und ich gehe auch davon aus das es kommen wird.

    Ich habe mir bereist 30-40 Apps gekauft und ich zahle gerne. Manche Apps sind so gut und kosten nur 0.99 Cent, man wäre ein Arsch wenn man sie benutzt (free version) aber geizig ist dem Enwickler 0.99 Cent zu spenden.

    Ich hoffe, dass sich das durch diesen Ads "Skandal" auch etwas verbessert. Andere Zahlungsmöglichkeiten sind schon längstens nötig.

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    Flash Fan 29.03.2012 Link zum Kommentar

    @Rolf: Dir ist schon klar, dass die klassischen Windows-Programme auch unter Win8 nur auf x86-CPUs laufen. Tablets mit x86-CPUs werden/sind groß, schwer und teuer. Auf aktueller Tablet-Technologie mit ARM-Architektur laufen x86-Programme nicht. Und Win10, lol, erst einmal muss MS Win8 und Metro überleben, dann kann das aber tatsächlich noch was werden...

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  • Rolf 29.03.2012 Link zum Kommentar

    Ich könnte mir schon vorstellen das android in der Zukunft kleiner wird.
    Wenn Microsoft seine Hausaufgaben gut macht wäre das denkbar. Ein win10 welches auf dem Smartphone installiert ist, mit allen Windows Programmen, und per usb auf einem Tablett oder standrechner läuft. Dann hätte man immer seinen Home Rechner oder Arbeitsplatz dabei.
    Die Handys haben ja schon quadcore und vielleicht morgen schon i7 Prozessoren.
    Bei android gibt es das ja schon. Ubunto gibts schon parallel zum android auf Handys.
    Denke das dauert aber noch etwas smile

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  • Michi K. 29.03.2012 Link zum Kommentar

    @Der Wüstenfuchs

    Aus Usersicht ja, aus Googles Sicht nicht.

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  • Matthias Bauch 29.03.2012 Link zum Kommentar

    Das ist nicht schwer. Das ist teuer.
    Im Gegensatz zu Google ist Apple ne Hardware-Firma. Apple verkauft Apps um iPhones, iPods und iPads zu verkaufen.
    Apple kann es sich leisten Guthabenkarten im lokalen Handel subventioniert zu verkaufen.

    Bei den Guthabenkarten will nämlich der Handel auch noch ein paar Euro abhaben. Da bleibt von den 30% die pro App Store Kauf an Apple gehen nicht mehr ganz so viel übrig.

    Einfach mal überlegen warum es möglich ist dass man iTunes Guthabenkarten mit 50 Euro für 40 Euro bei Saturn kaufen kann. Tipp: Saturn verdient an denen immer noch gut.

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    Der Wüstenfuchs 29.03.2012 Link zum Kommentar

    @ matthias
    ja kann sein das des ne menge kostet aber google hat doch kohle bis zum abwinken und ne gute idee wärs doch alle mal, oder nicht ??

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  • User-Foto
    Der Wüstenfuchs 29.03.2012 Link zum Kommentar

    warum ?? warum nicht ??

    in einer sache ist apple leider muß ich dazu sagen gottes, schlauer,weil.
    in fast jedem elektronikfachmarkt gibt es sogenannte prepaid karten mit denen man ohne seine kreditkarteninfos angeben muß im store bezahlen kann, warum bekommen die vollidioten das bei android nicht hin?? ist das so schwer?? ich sehe es nicht ein nur wegen einer dämlichen app mir so ne karte zuzulegen und im jahr dafür noch gebühren zu zahlen. wenn man bissel kapital hätte müste man sowas mit der genehming von goggle hiemal bei uns richtig aufziehen!!!

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  • Michi K. 29.03.2012 Link zum Kommentar

    Ich sehe die schlechten Zahlmöglichkeiten nicht als Hauptgrund für die geringen Umsätze. In den USA ist dieses Kreditkarten-Ding nur ein kleines Problem und das ist für Entwickler der primäre Markt. Es gibt meines Erachtens 2 Faktoren die viel entscheidender sind:

    1) Mangelnde Qualität. Ich habe die Tage einen Artikel gelesen der es auf den Punkt bringt. Dort ging es um den Vergleich von Apps für Tablets mit der Erkenntnis, das Android gar nicht das Problem von zu wenigen Apps hat, sondern das fast alle totaler Müll sind. Im Smarpthone-Bereich ist das zwar nicht so extrem, aber hier fehlt ganz einfach die Qualität für die man auch bereit ist zu zahlen. Die Gründe sind an dieser Stelle erstmal uninteressant. Ich jedenfalls habe diese Erfahrung selbst gemacht. Auf meinen Androiden gab es kaum mal ein App wo ich bereit gewesen wäre Geld dafür zu zahlen. Meistens wenn nur um die Werbung abzuschalten. Als ich mir dann das iPad gekauft habe war das ganz anders. Dort gibt es so viele Apps bei denen man mit Freude zahlt weil sie einfach mit viel Liebe gemacht sind und Qualitativ einfach den entsprechenden Mehrwert bieten für den man auch sehr gerne bezahlt.

    2) Die Kosten für Entwickler sind höher, durch die erheblich längere Testphase und den ganzen Support. Täglich kommen neue Geräte hinzu und die User kommen mit den exotischsten Geräten an und wollen wissen warum es nicht funktioniert. Das ist bei iOS anders. Funktioniert es auf dem iPhone 4, funktioniert es auch auf allen anderen iPhone 4. 3 Geräte testen und fertig. Dieser Support kostet Arbeitszeit und Geld und somit bleibt am Ende auch weniger Gewinn übrig. Das ist zwar kein Grund für den geringeren Umsatz, aber für das sinkende Interesse der Entwickler.

    Interessanter Blog aus Entwicklersicht dazu: http://mikamobile.blogspot.de/2012/03/our-future-with-android.html

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