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Aua, Android: Warum die Smartphone-Revolution eben erst begonnen hat

Fabien Roehlinger
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Heute hat unser US-Kollege Steven eine sehr interessante Präsentation bei Business Insider ausgegraben. Darin wird die Zukunft des Smartphone-Markts unter die Glaskugel-Lupe genommen und mit interessanten Zahlen unterfüttert. Steven und ich kommen allerdings zu unterschiedlichen Interpretationen der Präsentation. Während er ein nahezu ungebremstes Wachstum für Android sieht, bin ich der Auffassung, dass Android jetzt viele Hausaufgaben zu machen hat, will man sich dauerhaft von der Konkurrenz absetzen. 

Die Smartphone-Revolution hat eben erst begonnen

Wir leben in einer spannenden Zeit. Bald wird fast jeder Mensch auf der Welt einen Computer - ein Smartphone - in seinen Taschen haben. Aktuell gibt es immerhin schon 835 Millionen Smartphones. Das ist eine unglaublich große Zahl. Wenn man sich aber ausmalt, dass es noch rund 5,6 Milliarden Menschen gibt, die sogenannte Feature-Phones verwenden (Anmerkung: Busines Insider spricht von "Dumbphones" - ein Begriff, der eigentlich passt, aber mir persönlich ein Stück zu weit geht).

Smartphones werden immer billiger. Das soll keineswegs abwertend klingen, sondern vielmehr ausdrücken, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis tatsächlich steigt. Mittlerweile bekommt man schon für unter 200 Euro sehr passable, neue Geräte und der Preis für Daten-Tarife ist am Sinken. Schon bald, da ist sich auch der ehemalige CEO von Google, Dr. Eric Schmidt auf dem MWC sicher, wird (nahezu) jeder Mensch ein Smartphone besitzen. Auch die Ärmsten.

Hier genau liegt auch das große Wachstumspotential von Android. In den sogenannten Emerging Markets kann das Betriebssystem der Open Handset Alliance punkten. Immerhin zeichnet es sich sowohl durch seine Offenheit aus, als auch durch die Tatsache, dass (eigentlich) keine Lizenzgebühren anfallen. Das sorgt im Vergleich zur Konkurrenz für günstigere Verkaufspreise. Das Potential ist also gigantisch.

Neue Käuferschichten - auch in den entwickelten Ländern

 

Heute werden Smartphones vorrangig in den entwickelten Ländern an junge Erwachsene mit gesichertem Einkommen verkauft. Die "Best-Ager" - also das etwas ältere Publikum - ist stark im Kommen. In unserer immer älter werdenden Gesellschaft ist das ein Markt, der durchaus ernst zu nehmen ist. 

Android - verglüht die Rakete bald?

Man kann es gar nicht anders formulieren: Android hat sich rasant entwickelt. In der absoluten Zahl von verkauften Endgeräten rangiert das offene Betriebssystem mittlerweile unangefochten auf Platz 1. 

Es ist auch schön zu sehen mit welcher Geschwindigkeit die Smartphones die Feature-Phones vom Markt verdrängen. In einer anderen Grafik kann man aber auch eines sehen: Das Wachstum von Android hat einen Knick erlitten.

Natürlich ist die Überschrift ist provokant gewählt und Android ist weit davon entfernt an Momentum zu verlieren. Und doch sehe ich - ganz persönlich - die Android-Zeiten lange nicht mehr so rosig wie noch vor ziemlich genau zwei Jahren. Hier habe ich die These aufgestellt, dass 2010 das Android-Jahr wird. Das war, zu diesem Zeitpunkt, noch immer nicht ganz selbstverständlich. Immerhin wurde das Google-Betriebssystem als krasser Außenseiter und eher den Technik-Nerds zugerechnet.

Android hat aber einige Schwierigkeiten, die es jetzt so schnell als möglich zu meistern gilt, will man vermeiden, dass man auch in den höheren Preissegmenten keine Anteile verliert:

  1. Man sollte durchaus von Apple lernen, wie intuitive Nutzerführung funktioniert
    Ich bin mir sicher, dass ich mir den heiligen Zorn einiger Leser hier auf mich ziehen werde. Android ist aber nicht selbsterklärend. Für mich selbst ist es ideal. Wenn ich es aber meinen Eltern in die Hand drücke, sind diese schlicht überfordert. Wenn man jetzt aber wieder auf die Tatsache zurückkommt, dass gerade die Best-Ager in den Markt treten (wollen), sollte man diese auch nicht aus dem Blickfeld verlieren.
     
  2. Die Android-Fragmentierung ist zu hoch - und schreckt Entwickler ab
    Gerade zu Beginn hat Google eine Android-Version nach der Anderen rausgebracht. Heraus kam ein großes Sammelsurium an mehr oder weniger verschiedenen Versionen, mit denen App-Entwickler von nun an zu kämpfen hatten. Dabei hat Android sowieso eine große Hürde für Entwickler: Es gibt verschiedene Displaygrößen, CPUs, mal gibt es Hardwarebuttons, mal nicht. Das sind nicht gerade optimale Voraussetzungen für das Programmieren von Apps.
     
  3. App-Entwickler verdienen zu wenig unter Android
    Zu Punkt 2 kommt hinzu, dass Android-Kunden noch immer sehr verhalten beim Geldausgeben sind. Die Gründe dafür sind vielschichtig und auch nicht Teil dieser Debatte. Fakt ist aber, dass Android-App-Entwickler nicht selten dem Google-Betriebssystem den Rücken kehren und sich iOS zuwenden. 

Content ist King - und ohne App-Entwickler, keinen Content

 Dass die letzten Punkte nicht nur Spekulation sind, sondern pure Realität, zeigen die nachfolgenden Grafiken. 

Wie man hier in der Grafik sieht, verliert Android immer mehr Entwickler. Der Anteil an iOS-Projekten nimmt zu. Das liegt - wahrscheinlich - an der Tatsache, dass sich bei Apple deutlich mehr Geld verdienen lässt. Wenn man sich aber im Markt so umhört, kommt auch der deutlich gestiegene Aufwand bei der Android-Entwicklung hinzu. App-Entwickler unter Android werden frustrierter.

 

Fazit

Bevor es hier wieder zu einer Android-vs.-Apple-Diskussion ausartet: Das hier war kein Pro-Apple-Artikel. Es ist aber ein kritischer Blick auf unser Lieblings-Betriebssystem. Android ist die derzeit offenste aller Alternativen. Es wäre schade - ja, fast schon tragisch, würde man einen starken Abfall in der Kundengunst erfahren. Die Konsequenzen daraus wären sicherlich Stoff für zwei oder drei weitere Blogbeiträge. 

Wichtig ist, dass die Android-App-Entwickler nicht die Nase voll von Android haben, sondern nach wie vor für guten oder besser werdenden Content sorgen. Hält der Abwanderungstrend aber an, stehen Android ein paar rauhe Zeiten ins Haus.

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Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Paul Spears 28.03.2012 Link

    Das Problem ist, dass alles mit wachsender Größe auch komplexer wird... diese Komplexität zu meistern nennt man Strategie... und die vermiss ich bei google leider ein wenig. Vielleicht bin ich aber auch betriebsblind. :-)

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  • Philipp Hofmann 28.03.2012 Link

    Schön geschrieben...sehe ich DEFINITIV genauso...

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  • Nico S. 28.03.2012 Link

    Das mit den gekauften Apps liegt daran, dass die meisten iPhone Benutzer keinen Jailbreak haben und deshalb auch keine alternativen Quellen.
    Bei Android muss man nur einen Haken bei "unbekannte Quellen" setzen und schon geht der ganze Spaß los.

    Legal oder illegal ist allerdings die Frage...

    Aber mir sind diese Statistiken relativ, ich finde es gut, dass diese "Dumbphones" immer noch mit Abstand die Mehrheit sind, denn manche brauchen einfach noch kein Smartphone.

    Den großen Vorteil bei Android sehe ich persönlich in dessen Systemoffenheit und natürlich in der Community. Mit eigenem Wissen kann man über Android vieles kompensieren.
    Eins ist jedenfalls sicher, Android wird in seiner Entwicklung auf jeden Fall irgenwann iOS übertreffen, alles nur eine Frage der Zeit.

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  • schmitzekater 28.03.2012 Link

    Top Artikel!
    Im Bild auch schön zu sehen, wie es Symbian ergangen ist. Das sollte sich mit Android nicht wiederholen. :)
    Irgendwann werden die Developer für Android auch Geld machen, und sei es erst dann, wenn iOs tot ist. :D

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  • Holger S. 28.03.2012 Link

    Wie man an der letzten Grafik sehen kann, geht es wie immer nur ums Geld.
    Nur weil man woanders mehr verdienen kann bleiben Innovationen auf der Strecke. Android bzw. Google muss sich hier endlich mal ordnen und ein modifiziertes Konzept vorlegen das Zunkunftsfähig ist.
    z.B.: ICS gibt es schon seit letztem Jahr. Aber für die meisten doch nicht. Wer kein Freak ist und selbst Betas flashen will, ist seinen Geräteherstellern hilflos ausgeliefert. Die Gerätevielfalt ist zwar ein Plus gegenüber Apples Monokultur, aber auch gleichzeitg ein Fluch bezogen auf z.B. Systemupdates. Wenn sie das geregelt bekommen bleibt Android eine Rakete und Geld verdienen lässt sich damit auch.

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  • Dominik Schön 28.03.2012 Link

    Guter Artikel, der leider viel zu viel wahr ist.
    Wenn Google im Play Store endlich mehr Bezahlmethoden akzeptiern würde, würden viel mehr Apps verkauft werden und somit ein großer Ansporn für Entwickler entstehen. Nicht jeder, der ein Android hat, hat auch eine Kredidkarte!

    Was mich immer wundert: Der Play Store hat fast genauso viele Apps wie der itunes Store. Aber womsind diese Apps? Bei Apple gibt es eine Auswahl an qualitativ guten Apps und Spielen, da ist Android leider noch weit entfernt.

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    Leif Sikorski 28.03.2012 Link

    Das erste Problem ist schon das keinerlei Quellen zu den Statistiken vorliegen. Gerade diese Android vs iOS Statistiken sind in aller Regel absolut null Wert weil jenachdem welche Firme dahinter steckt immer auf Grund ihrer Erhebungsquellen mehr zu einem oder dem anderen tendieren wird.

    Ebenso die App Statistiken - das passt einfach nicht zu den Wachsumszahlen bezüglich Apps.

    Und dann wird immer der Fehler gemacht Android nur als SmartPhone oder Tablet OS zu sehen, dabei ist Android viel mehr. In 1-2 Jahren werden wir es 100%ig in Kameras sehen (Sony & Samsung wären klassische Kandidaten) und selbst die Automaten könnten in Zukunft alle mit Android laufen. Der enizige der sich langsam immer mehr sorgen machen muss ist Microsoft da deren Windows CE und Embedded durch Android ernsthafte Konkurrenz bekommt. Apple dürfte ebenso stagnieren da sie weder den Feature Phone Markt bedienen können noch neue großartige Innovationen bringen könnten die gegen die Masse der Hersteller hinter Android standhalten kann.

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  • Marina Endres 28.03.2012 Link

    what the fuck ist "Beta flashen " und "jailbreak"????? Ich hasse dieses denglische Gewäsch wie die Pest.

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  • Nico S. 28.03.2012 Link

    @Marina Endres

    mit "Beta flashen" ist gemeint, dass du dir eine Beta-Version von Android auf dein Handy installierst. Das geht bei Samsung Smartphones mit Odin.
    Mehr dazu findet man im Forum :)

    "Jailbreak" ist eine Methode um beim iPhone den iTunes zwang loszuwerden und man ebenfalls alternative Marktplätze benutzen kann.
    Dabei ist der Jailbreak aber nicht mit dem von Android bekannten Root zu vergleichen, denn Root bringt Administratorenrechte ins Spiel, die man auf einem iPhone meines Wissens nach gar nicht bekommt.

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  • Volker K. 28.03.2012 Link

    Vielen Dank für den Bericht. Fabien. Sehe ich ich in den meisten Punkten genau so. Möchte jetzt nur mal ganz kurz auf einer Deiner Punkte eingehen: Apps und Entwickler. Bin seit geraumer Zeit mit einem Bekannten am diskutieren ob Apple oder Android. Er ist in einem Entwicklerteam die bis dato nur für Apple entwickeln. Nun sind die seit geraumer Zeit am überlegen, ob sieihr Portefeuille auf Android erweitern. Das ganze wird wohl nichts werden, da sie sehen daß es mit sehr viel mehr Aufwand verbunden ist. Und ob dann am Ende finanziell etwas dabei rüberkommt steht noch in den Sternen. Da ist Apple Lichtjahre weiter, im Sinne für die Entwickler. Und das finden ich auch gut so, sie allen ja etwas für ihre Arbeit verdienen (verweise auf den Post von Kamal). Leiderbist das unter Android für die Entwickler nicht so leicht. Mir kommt es oft so vor, daß der Spruch Geiz ist geil immer noch großen Anspruch findet. Will ich aber eine gut funktionierende App, dann kostet das nun mal etwas. Von meinen roundabout 200 Apps bei iOS waren ca. 90 % Bezahlapps. Habe gerne dafür bezahlt. Denn im nachherein betrachtet funktionierten sie alle besser.
    Trotz dieser Ausschweifung werde ich hier bleiben. Ich kann nur hoffen, daß sich gewisse Dinge zum "Besseren" wenden werden. Ansonsten wird es wohl über kurz oder lang anders werden. Und das sollte nicht in unser allem Sinn sein. Auch sollte sich, imho einiges bei Google ändern.

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  • Volker K. 28.03.2012 Link

    @ Nicole S. machst Du einen Jailbreak, hast Du zwar die Fesseln von iTunes gesprengt, begünstigt Dich dann aber in andere Zwänge wie Cydia o. ä.. Und die haben ja dann ihr eigenes "iTunes", ohne daß nicht viel geht. :-(

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  • Nico S. 28.03.2012 Link

    @Volker K.

    Auch gut, dass ich mittlerweile weiblich geworden bin :D

    Genaueres wusste ich nicht über das Jailbreaken, aber auch gut zu wissen, dass das auch nicht die Lösung für das iPhone ist...

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  • A. Kitzi 28.03.2012 Link

    An Android kann man nich einiges verbessern!! Also los!!

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  • Volker K. 28.03.2012 Link

    @Nico S. das ist die verdammte Worterkennung, passe nicht immer so auf beim Schreiben. Sorry about that....
    JB ist eigentlich bullshit, weil es das Problem des Eingesperrtseins nurbauf eine andere Ebene verlegt. Es gibt auch andere Möglichkeiten (wie z. Bspl. doppelter/2-facher Boot) bei iOs, die sind dann aber den Spezialisten vorbehalten. Von daher laß ich die Finger davon...

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  • Lucas Siedenkamp 28.03.2012 Link

    @Dominik schön: aber jeder kann eine haben. ob herkömmlich oder prepaid. und wer das Gegenteil behauptet kann gerne zur nächsten Sparkasse gehen und sich davon überzeugen.

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  • Volker K. 28.03.2012 Link

    +1 Dominik ich kann das Genöhle langsam nicht mehr hören... Holt euch eine Kreditkarte und gut dafür. Fahrt ihr nie weg von zu Hause, ins Ausland.... Auch da kann man die benutzen, und wenn es nur für Notfälle ist. Außerdem kostetbdas ja heute nichts mehr. Mussja keine AE Gold oder Platin sein ;-)

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  • Dominik Schön 28.03.2012 Link

    @Volker K. und Lucas Siedencamp
    Natürlich kann sich jeder eine Kreditkarte kaufen, auch kostenlos etc.
    Aber es gibt einfach viele Nutzer die das vielleicht gar nicht wissen, und lieber im nächsten Geschäft eine Gutschrinkarte kaufen.

    Wobei ich auch nivhts gegen eine Kreditkarte habe! Nur gibt es viel zu wenig Android User mit einer, was wiederum die Verkaufszahlen von Apps senkt.

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  • Michael Peters 28.03.2012 Link

    "Bald wird fast jeder Mensch ein... Smartphone in der Tasche haben"
    Sorry, die Aussage halte ich für betriebsblind.
    Es gibt einen großen Haufen von Leuten die nicht unbedingt einen mobilen Computer brauchen und die wegen Laufzeiten unter 1 Woche viel lieber zum normalen Handy greifen. Das wird noch recht lange so sein.
    Ok wir können jetzt über die Definition von "bald" und "noch lange" streiten.

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  • Volker K. 28.03.2012 Link

    Es sind immer wieder die gleichen Themen: Apple (hier heute zumindestmal nicht in der üblichen Vehemenz), und die Möglichkeit des Bezahlens. KREDITKARTE, welche Form auch immer, ins überall außerhalb Europas geht es einem gut bzw. hat man keine Probleme. Uns so ähnlich ist es auch im Play"toy"store. Ohne Kreditkarte geht halt nichts, trotz PayPal u.s.w., ist halt trotz allem ein amerikanisches Unternehmen.

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  • Emir F. 28.03.2012 Link

    Ich glaube nicht das die Android-Nutzer geizig sind. Es sind wie Dominik Schön schon sagt die meisten Nutzer die keine Kreditkarte habe. Echt schade

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  • Jörg Roth 28.03.2012 Link

    Das man sich eine Kreditkarte besorgen kann ist eine Sache, auch wenn das nicht jeder will, aber es ist doch einfach nur peinlich, das Google nicht in der Lage oder Willens ist, verschiedene Bezahlmöglichkeiten anzubieten.
    Jeder kleine Onlineshop kriegt das problemlos hin, wenn ich bei irgend einer kleinen Online-Klitsche eine Schutzfolie bestellen will, kriege ich da neben den gängigen Möglichkeiten wie Überweisung, Lastschrift usw. oft genug noch andere Möglichkeiten wie Click and Buy oder Paypal angeboten. Für einen Global Player wie Google, ist es einfach nur lächerlich sich da zu sträuben.
    Ich sehe für Android auch schwierige Zeiten anbrechen, wenn der Content nicht stimmt, da gebe ich Fabien völlig recht. Wenn die wirklich guten Entwickler, wegen der schlechten Verdienstaussichten bei Android lieber für iOS programmieren (eventuell demnächst noch Windows Phone, das man nicht abschreiben sollte), dann ist irgendwann Essig für Android. Ein Betriebssystem steht und fällt mit der Software die dafür verfügbar ist. Es sind schon ganz andere Systeme vom Markt verschwunden, weil der Content unzureichend war.

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  • Samuel Raabe 28.03.2012 Link

    Ich bezweifle ja immer noch arg dass es mehr Käufer gibt wenn mehr Bezahloptionen dazu kommen. Allein die Kommentare zum Test "Plants vs. Zombies" haben mir heute den Rest gegeben... N Smartphone für mehrere hundert Euro in der Tasche haben aber dann keinen Cent für Apps übrig haben... Für mich nicht nachvollziehbar

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  • T.M. 28.03.2012 Link

    Endlich mal ein blog der die Realität beschreibt. Ich habe hier auch schon mehrmals zum ausdruck gebracht,das ich das zunehmende abwandern der entwickler mit großer sorge sehe. Was nützt eine immer bessere hardware der geräte, die in vielen blogs immer so jubelnd beschrieben wird,wenn die wahl für ein system mit den angebotenen Programmen steht und fällt!
    Wenn es immer weniger gute praxistaugliche apps gibt, nützt auch das beste smartphone nix...
    Wer vor der wahl steht,andoid oder ios, wird sich immer vorher das Angebot der apps ansehen!
    Daher habe ich vor einem halben jahr,neben meinen galaxy note, auch ios. Nicht wegen dem macbook,dem ipad u.dem iphone, sondern wegen den apps!!!!

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  • Dominik Schön 28.03.2012 Link

    Wenn man im Netz ein bisschen rumstöbert, findet man die Information, dass nur 5% der Deutschen eine Kreditkarte haben. Wie soll da viel Umsatz im Play Store erzeugt werden? Natürlich kann sich jeder mit einem Android Phone eine Kreditkarte holen, aber wie Jörg Roth schon meinte, könnte ein Softwaregigant wie Google einfach ein paar mehr Bezahlmöglichkeiten anbieten.

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  • Gertrud K. 28.03.2012 Link

    Was die "best ager" betrifft, da müsste die Bedienung wirklich sehr viel einfacher werden. Ich gehöre dazu, sitze aber schon ewig vor Computern und daher macht mir das Kennenlernen neuer Hard- und Software richtig Spaß. Ich habe seit ungefähr 4 Wochen mein erstes Android Smartphone und finde es genial. Wenn ich aber in meinem Bekanntenkreis herumschaue - da haben manche sogar Probleme ihr ganz normales Handy voll auszunutzen.

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  • Jörg Roth 28.03.2012 Link

    Also ich gehöre mal zu denjenigen, die Bezahl-Apps kaufen würden, wenn es Alternativen geben würde und ich bin da bestimmt nicht der einzige. Bisher habe ich auf meinem Tablett nur GratisApps, liebäugele aber durchaus mit einigen guten Apps die Geld kosten, aber ich sehe einfach nicht ein, mir extra deswegen eine Kreditkarte zu ordern, die sind mir einfach zu unsicher, habe da schon über zu viele Missbrauchsfälle gehört. Auf meinem EiFön habe ich bestimmt schon locker eine dreistellige Summe in Apps gesteckt, aber bei iOS ist es auch wesentlich einfacher zu bezahlen und die Qualität der Apps stimmt einfach, habe mir gerade erst wieder ne 50er-iTunes Karte bei Saturn für 40 Euro zugelegt. Verstehe nicht warum Google so was nicht macht. Jeder Online-Fuzzi bietet mittlerweilen Gutscheinkarten an, die man an jeder Tanke oder Supermarktkasse bekommt.

    Diese "alles gratis haben wollen"- Mentalität geht mir allerdings auch tierisch aufs Seil. Man kriegt nur die Qualität, die man bereit ist zu bezahlen. Wenn ich nur Geld für 1 Euro Artikel über habe, werden die auch genau so viel taugen. Wenn ich meine Mitarbeiter schlecht bezahle, kann ich keine motivierten topqualifizierten Arbeitnehmer erwarten.
    Warum über Preise im einstelligen Eurobereich gemeckert wird ist mir eh ein Rätsel. Das sind doch keine Preise. Zu GameBoy Zeiten haben wir locker mal 30 und mehr Euro für ein Steckmodul ausgegeben, die nicht halb so gut waren, wie die Games die es für Smartphones gibt, aber bei Android wird sich schon aufgeregt, wenn ein Spiel mal 1,79 anstatt 0,79 kostet. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

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  • Falk 28.03.2012 Link

    @nico falls es interessiert ich komm von iOS und hatte immer gejailbreaked. wenn man möchte hat man im terminal durchaus su oder rootrechte
    ausserdem muss ich sagen das so ein iPhone mit jailbreak echt an wert gewinnt bei meinem s2 trau ich mich an die rootgeschichte noch nicht so wirklich ran...

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  • Simon F. 28.03.2012 Link

    Solche Grafiken zu interpretieren ist eine heikle Sache. Für mich ist gar nicht klar, was im grossen Geldkuchen alles entholten ist. Auf meiner iTunes Rechnung war immer alles als Musik verbucht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Musik einen guten Teil der iOS Verkäufe ausmacht.

    Die Verfügbarkeit von Kaufapps ist für ein Smartphone-OS nur die halbe Miete. Apps dienen auch als Ergänzung zu Produkten, als Werbung oder um Bestellvorgänge einfacher abzuwickeln. Diese Apps sind meistens kostenlos, aber nicht weniger wichtig. Mit der zunehmenden Verbreitung von Android wird es für Unternehmen schwierig diese Gruppe zu ignorieren.

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  • Thomas V. 28.03.2012 Link

    Hallo zusammen,

    ich habe erst seit ein paar Tagen ein Android-Table und bin gerade dabei mich in die Materie etwas einzuarbeiten / einzulesen. Was mir aber schon jetzt aufgefallen ist, das es nicht wirklich darauf ankommt, ob eine App bezahlt werden muß oder nicht. Was wirklich traurig ist, ist die erschreckende Menge an nutzlosen und dann noch schlecht gemachten Apps. Sogar große Firmen agieren nach dem Motto: "hauptsache erst mal dabei sein"
    Will sagen, das für wirklich gute und nützliche Apps sicher ein Markt besteht in den abegewanderte Programierer auch wieder zurück kehren, wenn seitens google für ein ordentliches Umfeld gesorgt wird.

    Na und für alternative Bezahlsysteme gibt es ja AndroidPIT - gut das ich euch gefunden habe ;-)

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  • Flo 28.03.2012 Link

    das Google keine neuen bezahlmethoden hinzufügt ist so ja nicht ganz richtig. früher könnte ich.meine apps nur mit meiner Kreditkarte kaufen doch seit ich das Update auf den play Store bekam kann ich apps nun auch über meinen Anbieter mobilcom debitel abwickeln. dies funktionierte vorher nicht.

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  • Nico S. 28.03.2012 Link

    @Falk

    Beim SGS2 sollte das Rooten weitaus einfacher sein, als das Jailbreaken eines iPhones. Einfach mal im Forum rein schauen, dort findet man Anleitungen die wirklich gut sind!

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  • ilias 28.03.2012 Link

    Google ist meines erachtens nicht in der Lage Kundenwünsche zu akzeptieren.
    1. Zeitnahe Updates für alle existierende Smartphones.
    Von mir auch gegen Bezahlung.
    (Sollte als Voraussetzung gelten wenn Firmen
    Android nutzen wollen)
    2. Andere Zahlungsmöglichkeiten
    (Meine Neffen und Nichten wünschen sich iTunes
    Gutscheine zu Weihnachten, Geburtstage usw.)
    Da kauft man eher eine App als mit Kreditkarte zu
    bezahlen und immer ein mulmiges Gefühl zu haben
    ob die Krdetitkartendaten gerade durch Trojaner
    ausspioniert worden sind.
    3. Die zu große Fragmentierung wird/führt dazu, daß
    kaum noch Entwickler für Android entwickeln
    werden. Gleiches Problem hatte MS mit
    WindowsMobile.

    In allen drei Punkten hat Apple irgendwie weitergedacht.

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  • David Böhm 29.03.2012 Link

    Am meisten Geld geben wohl die 14-18 jährigen aus. Und gerade hier liegt der Vorteil von Apple... Prepaid Karten an jeder Supermarktkasse... Einfach kaufen und dann munter ab in den app-store... Hätte android ein solches System würden die verkaufszahlen direkt steigen. Ich habe bei gameloft schon einige Spiele gekauft. Und warum? Weil es einfach über die telefonrechnung geht. Ich bin 38 und habe keine Kreditkarte. Nicht weil ich sie mir nicht leisten kann, Nein nur weil ich sie nur für Google benötigen würde. Dadurch bin ich des öfteren auf kostenlose apps ausgewichen. Mit Prepaid -Karten oder provider-billing hätte ich auch schon mal was gekauft. So profitiert nur eine Firma von mir... Und so wie ich denken anscheinend mehrere Nutzer. Hier muss Google ansetzen

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  • Marcus B. 29.03.2012 Link

    interessanter Blog. Aber es sind ja gerade die Kids und "Best-Ager" , die nicht für Content zahlen. Da sollte mehr Arbeit in die Aufklärung für ältere und mehr bezahlmöglichkeiten für jüngere geschaffen werden.

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  • Ti Mo 29.03.2012 Link

    @michael peters. Naja spätestens in 40 jahren schon, wenn dann meine generation(generation y) alt ist und die älteren Generationen ausgestorben sind xD

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  • Patrick Madsen 29.03.2012 Link

    @ Samuel R. es liegt nicht daran das die Leute keinen cent übrig haben. Die tatsache das Bezahl Apps manchmal einfach nicht funktionien schreckt ab. Beispiel Kaspersky Mobil Security 9 das Programm war überhaupt nicht zu gebrauchen auf dem Smartphone. Nur Deinstallieren half weiter. Dazu kommt das Bezahlsystem von Google über Kreditkarte ist nicht zuverlässig genug. Beispiel Kaspersky Mobil Security 9 es war nicht möglich das Programm zu kaufen, warum auch immer.

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  • User-Foto
    Androweed 29.03.2012 Link

    Das SGS2 zu rooten ist ganz einfach: ein Programm ( http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1321582 ) runterladen, die exe-datei öffnen, drei oder vier Anweisungen des Programms befolgen, Handy anstecken, eine Taste drücken und warten bis das Handy neu gestartet hat. Zumindest ist das die einfachste Methode

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  • Hur Zwa 29.03.2012 Link

    Ein weiterer entscheidender Faktor ist leider, so traurug es klingt, die Dummheit der Nutzer. Wie oben beschrieben haben schon sehr viele Menschen ein Smartphone. Aber warum eigentlich? Wenn man mal Mesnchen beobachtet, was diese mit dem Smartphone anstellen kommen dabei im wesentlichen 2 Dinge heraus: Telefonieren und Angry Birds spielen!
    Wie oft habe ich gesehen, dass jemand ein modernes Smartphone hat, aber immer noch einen Taschenrechner mit sich rum schleppt. Oder einen MP3 Player, etc. Viele fahren ihren PC hoch, nur um mal "Mails zu checken". Gerade diese Menschen, von denen es anscheinend eine Menge gibt, sind besonders anfaellig fuer Marketing ohne nachzudenken. Letztens hat ein Mitarbeiter von mir versucht IP Subnetzmasken im Kopf auszurechnen. Ich habe das mal schnell mit einer entsprechenden App mit meinem SGS2 gemacht. Der Kollege war so begeistert, dass er sich auch gleich ein SGS2 kaufen wollte, obwohl er ein iPhone4S besitzt. Dieses Beispiel zeigt sehr gut, dass das Kaufverhalten oft nicht rein logischer Natur ist.

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  • taubeLE 29.03.2012 Link

    @Samuel Raabe:

    ich z.B. habe mich schon zig Mal extrem geärgert, weil ich im Market ne'coole App sah und dann wieder mal nicht dazu komme, weil Zahlung nur mit Kreditkarte möglich!!!

    Aber mir jetzt nun extra nur wegen dem google market so ne'dämliche Karte zuzulegen sehe ich einfach nicht ein, sorry! Klar könnte ich mir eine zulegen, der Punkt ist aber, dass ich das gar nicht will, und gern sage ich dir auch, wieso:

    Kreditkarten (genau wie jede Form von Krediten usw...) bringen Menschen in eine gewisse Abhängigkeit, verleiten latent zum Geld ausgeben und kosten unter'm Strich eben doch auch Geld! Ich lebe seit einigen Jahren ganz bewusst ohne diese angeblichen "Bequemlichkeiten", habe keine Kreditkarten, keinen Überziehungskredit, noch nichtmal eine EC-Karte habe ich mehr, alles abgeschafft, und seitdem lebe ich wesentlich ruhiger. Wenn ich mir was kaufen möchte, zahle ich es bar, und wenn ich nicht genug Geld dafür habe, na dann spare ich, bis es so weit ist, anstatt mich in die finanzielle Abhängigkeit zu begeben, Schulden zu machen und dann auch noch Zinsen usw. zahlen zu müssen. Ich vermeide es nach Möglichkeit sogar, Einzugsermächtigungen für meine monatlichen Sachen zu erteilen (leider ist das heutzutage ja schon gar nicht mehr überall möglich oder wenn, dann nur in Verbindung mit unverschämt hohen Gebühren), lieber sitze ich jeden Monatsanfang ein paar Minuten und zahle alle Rechnungen wie Strom, Miete, Versicherung... usw. manuell als Überweisung, auch wenn das halt etwas mehr Arbeit macht (1xpro Monat 15Minuten = also eigentlich nicht wirklich ein Problem lol), aber so erhalte ich mir eine gewisse Autonomie und Unabhängigkeit... (und nun bin ich herrlich vom Thema abgekommen :D also schnell zurück zum Fazit):

    Ich gehe also mal davon aus:
    wenn ich z.B. so denke und Kreditkarten eben prinzipiell ablehne, dann gehe ich mal davon aus, dass es bestimmt auch noch viele andere gibt, die vllt nach demselben Prinzip handeln --> und die alle sind z.B. potentielle App Käufer, die gern für gute Apps was zahlen würden, wenn google denn ein bisschen flexiblere und auch modernere Zahlungsmethoden wie PayPal anbieten würde. Mir persönlich absolut unbegreiflich, wie man sich solche Möglichkeiten einfach so entgehen lassen kann!!!

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  • Norbert Hoevel 29.03.2012 Link

    war hier nicht auch mal zu lesrn, dass immer weniger Smartphonebesitzer (mich eingeschlossen) das Teil noch zum telefonieren benutzen?

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  • Dirlan 29.03.2012 Link

    @hur zwa: dein Mitarbeiter in der it-branche hatte kein smartphone? was bist du für ein chef???

    zu den anderen: wir betreuen einige Kunden die apps entwickeln haben lassen für ihre Kunden und das läuft jetzt ca. 6 Monaten. das interessante daran an den downloadzahlen: anfangs 90% ios, aber in der Zwischenzeit liegt android bei allen Kunden bei 80%. ios hatte den vorteil, dass die Entwickler schneller fertig waren. sobald die android-Version fertig war konnte man Woche für Woche sehen wie es umschwappte. die downloader sprich kundenschicht sind junge und vor allem auch sehr viel ältere Menschen...
    somit glaube ich diesen weltweiten ststistiken keinen furz!

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  • Seppman 29.03.2012 Link

    ich finde, dass einer der wichtigsten punkte hier viel zu wenig berücksichtigt wird: content IST könig und man hat als firma einen riesenvorteil, wenn man hard- und software aufeinander abstimmen kann. siehe apple: betriebssystem und iphone aus einer hand. und nur deshalb sind die teile auch so gut wie sie sind. google muss viel stärker vertreten sein in diesem bereich. die paar nexus geräte, die verkauft werden, sind einfach zu wenig. gleichzeitig sollten sie nach vorne preschen mit inhalten. aber da sehe ich sei auf einem guten weg. zeitungen, filme, musik... kommt ja alles... vielleicht auch mal nach deutschland...

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  • Michael W. 29.03.2012 Link

    Es wird immer geschrieben, dass mit iOS Apps viel mehr Geld gemacht wird. Allerdings wird dabei nicht erwähnt, dass dabei hauptsächlich Spiele verkauft werden. Sind die Apple User also zum größten Teil "Zocker"?
    Des weiteren ist es so, dass man im itunes AppStore zwingend einen Zahlweg hinterlegen muss und sei es nur im Form eines Gutscheins. Die Hürde eine App zu kaufen ist somit deutlich niedriger als bei Google wo man mit erst mit dem ersten Kauf mit checkout konfrontiert wird. Natürlich sollte Google hier auch andere Optionen außer der Kreditkarte anbieten, das ist wirklich überfällig.

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  • Fabien Roehlinger 29.03.2012 Link

    @Leif Sikorski: Die Quellenangabe der Folien steht sowohl im Blog, als auch auf den Folien selbst.

    @Michael W.: Ich gebe Dir Recht, das Checkout Mist ist. Du kannst dort aber auch eine Zahloption hinterlegen. Trotzdem empfinde ich - subjektiv - die Hürde bei Google als höher, obwohl der Prozess mehr oder weniger gleich ist. Es gibt also Feinheiten, die bei Apple einfach besser herausgearbeitet sind.

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    Abcdefgh i. 29.03.2012 Link

    Ich bin ja noch ein Kind und ca. jeder 5 hat bei uns einen iPod Touch.
    Da werden glaub ich die meisten Spiele heruntergeladen.
    5 Leute haben zwar ein Android Telefon aber Apple führt souverän !

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    Abcdefgh i. 29.03.2012 Link

    Aber mal ehrlich wer beschäftigt sich damit außer ihr ´´Nerds´´ sich die Apps über andere Bezahlwege herunterzuladen ???

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    Abcdefgh i. 29.03.2012 Link

    Außerdem ist das das iPhone ein Status Symbol !

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    Flash Fan 29.03.2012 Link

    Schöner Artikel Fabien! Schön auch, dass es hier nicht wieder die typischen Apple vs Android Auseinandersetzungen gegeben hat, sondern unaufgeregt diskutiert wurde. Danke!

    An Deine drei Thesen hat sich aber keiner ran getraut, also versuche ich mich mal:

    1. Man sollte durchaus von Apple lernen, wie intuitive Nutzerführung funktioniert:
    Naja, dass sehen viele anders. Aber meiner Meinung nach kann man die Nutzerführung einfach dadurch verbessern, indem Google einfach den AppDrawer weglässt. Bei vielen Apps durch hunderte von Einträgen zu scrollen ist jetzt nicht wirklich intuitiv. Dann lieber wie bei MIUI (kein AppDrawer – die Apps landen auf dem Desktop und können fix in Ordner gruppiert werden). Ich benutze den AppDrawer gar nicht mehr und setzte den Folder Organizer ein. Bei jeder neuen App werde ich gefragt, in welchen Ordner die App einsortiert werden soll und fertig…

    2. Die Android-Fragmentierung ist zu hoch - und schreckt Entwickler ab:
    Die Geräte Vielfalt ist ein Segen und hat den Android-Boom beflügelt, da es für jede Handtaschengröße und für jeden Geldbeutel das passende Modell gibt. Die daraus resultierende Fragmentierung sehe ich nicht problematisch, wenn Google seine Hausaufgaben macht und entsprechende APIs und Entwicklertools zur Verfügung stellt. Sehen wir uns doch mal Windows an, denn fragmentierter geht es nun wirklich nicht!. Dort laufen anspruchsvollste Programme auf verschiedenster Hardware und mit unterschiedlichster Auflösung ohne Probleme. Da muss Android auch hin (und dann Gute Nacht MS)!
    Klar weiß ich, dass zwischen einem Desktop-Betriebssystem und einem mobilen OS Unterschiede gibt, aber vor wenigen Jahren waren die meisten PCs nicht annähernd so gut ausgestattet, wie aktuelle Smartphones…

    3.App-Entwickler verdienen zu wenig unter Android:
    Kann ich mir vorstellen, wenn ich die Kommentare im PlayStore oder hier lese. Bitte Google, lass andere Bezahlarten zu! Bitte, Bitte!!! Ich kann dieses Kreditkartengejammer nicht mehr hören. Mir ist klar, dass dann Jugendschutzoptionen eingebaut werden müssen, denn der Inhaber einer Kreditkarte ist halt über 18 , der Inhaber eine Gutscheinkarte wohl eher nicht…
    Mir ist natürlich auch völlig klar, dass mit tausend alternativen Bezahloptionen kaum mehr Apps verkauft werden, da viele User aus Prinzip keine Apps kaufen und andere den Kreditkartenzwang als Ausrede nutzen, um sich Apps auf anderen Wegen zu „besorgen“. Wenn ihr Qualität haben wollt, dann müsst ihr halt dafür zahlen. Wenn es nur noch kostenlose und werbeverseuchte Apps unter Android gibt, dann werde ich mir wohl ein neues OS suchen müssen…,
    Und liebe Entwickler: Ich finde es toll, dass Ihr DRM-freie Apps verkauft, aber wenn man per Bump, WLAN oder ganz altmodisch per USB einfach kostenpflichtige Apps auf andere Geräte kopieren kann, die dort auch noch problemlos laufen, dann sollte man sich nicht wundern, wenn man pro Schulhof nur eine einzige App verkauft!

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  • Jens Garzareck 29.03.2012 Link

    Man Leute. Geht zu eurer Bank, und sagt einfach, das ihr eine Kreditkarte haben wollt. Das ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Ec Karte, ausser, das man quasi eine Sache auf Kredit kauft, das heißt, man kauft was, und abgerechnet wird von der Bank erst ein Monat später. Das ist alles. Bei meiner Bank (Commerzbank) war die Kreditkarte bei der Kontoeröffnung mit der Ec Karte dabei. Umsonst. Ich weiß nicht, was daran so schwer ist, zu seiner Bank zu gehen, sich innerhalb von 1 Woche ne Kreditkarte schicken zu lassen, und dann könnt ihr Apps kaufen.

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  • Rainer Holland 29.03.2012 Link

    @Jens Garzareck
    Tja, schwer ist es nicht. Es gibt doch noch einige Unterschiede zwischen Kredit- und EC-Karte, z.B. Sicherheit Abrechnungsmodus Kosten usw..

    Google will mir etwas verkaufen, damit muss es dafür sorgen ich ich so bezahlen kann wie ich will, nicht umgedreht.

    Was spricht außer Firmenpolitik dagegen PayPal als Zahlungsmodus zu etablieren. Ein großer Vorteil für mich ist das der Adroidpit-Market PayPal unterstützt. zwar ist die lösung zwar auch nicht 100% Kundenfreundlich aber ich gebe nicht jedem Hans und Franz meine Kreditkartendaten.

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  • Michi K. 29.03.2012 Link

    @Rainer Holland

    3 Sachen die aus Googles Sicht dagegen sprechen:

    1) Hohe Gebühren an Paypal. Bei 79cent bleiben im "günstigsten" Fall nur 40cent, sprich 50% übrig. Selbst wenn Google hier den absoluten Partnervertrag ausarbeitet, bleibt bei den ganzen geringen Beträgen kaum etwas übrig von den 30%.

    2) Google hat eigene Bezahlsysteme und wird deshalb wohl kaum die Konkurrenz puschen.

    3) googel verdient an Werbung. Die haben im Grunde gar kein Interresse dir etwas zu verkaufen, im Gegenteil. Die wollen viel lieber das du die kostenlose Variante mit Werbung nutzt. Das ist der Punkt wo sie Geld verdienen, vor allem wenn bei Bezahlapps sowieso kaum etwas oder sogar gar nichts übrig bleibt (selbst Apple macht mit den 30% aus den Apps kaum Gewinn).

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    Der Wüstenfuchs 29.03.2012 Link

    naja was solte man noch zu iphone usern sagen?? die wollen nur nen knopf drücken und wieso weshalb das so ist würden die eh nicht verstehen oder das man da noch was zusätzlich einstellen kann, die leute könnten wenn sie sich entscheiden würden mit nem smartphone mehr anstellen , man hat nen navi telef.. etc immer dabei ob man will oder nicht das standalone navi im auto könnte verschwinden denn heute schon laufen die smartphones den normalen navis den rang ab, aber mit anstand, die älteren leute sind nicht so einfach zu begeistern bei denen heist es brauch ich nicht, hab nen normales handy und wer mich so nicht erreicht zu hause der versucht es später noch einmal :-)

    ein smartphone kann so manchen tag erleichtern, gewust wie :-)

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  • Michi K. 29.03.2012 Link

    Ich sehe die schlechten Zahlmöglichkeiten nicht als Hauptgrund für die geringen Umsätze. In den USA ist dieses Kreditkarten-Ding nur ein kleines Problem und das ist für Entwickler der primäre Markt. Es gibt meines Erachtens 2 Faktoren die viel entscheidender sind:

    1) Mangelnde Qualität. Ich habe die Tage einen Artikel gelesen der es auf den Punkt bringt. Dort ging es um den Vergleich von Apps für Tablets mit der Erkenntnis, das Android gar nicht das Problem von zu wenigen Apps hat, sondern das fast alle totaler Müll sind. Im Smarpthone-Bereich ist das zwar nicht so extrem, aber hier fehlt ganz einfach die Qualität für die man auch bereit ist zu zahlen. Die Gründe sind an dieser Stelle erstmal uninteressant. Ich jedenfalls habe diese Erfahrung selbst gemacht. Auf meinen Androiden gab es kaum mal ein App wo ich bereit gewesen wäre Geld dafür zu zahlen. Meistens wenn nur um die Werbung abzuschalten. Als ich mir dann das iPad gekauft habe war das ganz anders. Dort gibt es so viele Apps bei denen man mit Freude zahlt weil sie einfach mit viel Liebe gemacht sind und Qualitativ einfach den entsprechenden Mehrwert bieten für den man auch sehr gerne bezahlt.

    2) Die Kosten für Entwickler sind höher, durch die erheblich längere Testphase und den ganzen Support. Täglich kommen neue Geräte hinzu und die User kommen mit den exotischsten Geräten an und wollen wissen warum es nicht funktioniert. Das ist bei iOS anders. Funktioniert es auf dem iPhone 4, funktioniert es auch auf allen anderen iPhone 4. 3 Geräte testen und fertig. Dieser Support kostet Arbeitszeit und Geld und somit bleibt am Ende auch weniger Gewinn übrig. Das ist zwar kein Grund für den geringeren Umsatz, aber für das sinkende Interesse der Entwickler.

    Interessanter Blog aus Entwicklersicht dazu: http://mikamobile.blogspot.de/2012/03/our-future-with-android.html

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    Der Wüstenfuchs 29.03.2012 Link

    warum ?? warum nicht ??

    in einer sache ist apple leider muß ich dazu sagen gottes, schlauer,weil.
    in fast jedem elektronikfachmarkt gibt es sogenannte prepaid karten mit denen man ohne seine kreditkarteninfos angeben muß im store bezahlen kann, warum bekommen die vollidioten das bei android nicht hin?? ist das so schwer?? ich sehe es nicht ein nur wegen einer dämlichen app mir so ne karte zuzulegen und im jahr dafür noch gebühren zu zahlen. wenn man bissel kapital hätte müste man sowas mit der genehming von goggle hiemal bei uns richtig aufziehen!!!

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    Der Wüstenfuchs 29.03.2012 Link

    @ matthias
    ja kann sein das des ne menge kostet aber google hat doch kohle bis zum abwinken und ne gute idee wärs doch alle mal, oder nicht ??

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  • Matthias Bauch 29.03.2012 Link

    Das ist nicht schwer. Das ist teuer.
    Im Gegensatz zu Google ist Apple ne Hardware-Firma. Apple verkauft Apps um iPhones, iPods und iPads zu verkaufen.
    Apple kann es sich leisten Guthabenkarten im lokalen Handel subventioniert zu verkaufen.

    Bei den Guthabenkarten will nämlich der Handel auch noch ein paar Euro abhaben. Da bleibt von den 30% die pro App Store Kauf an Apple gehen nicht mehr ganz so viel übrig.

    Einfach mal überlegen warum es möglich ist dass man iTunes Guthabenkarten mit 50 Euro für 40 Euro bei Saturn kaufen kann. Tipp: Saturn verdient an denen immer noch gut.

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  • Michi K. 29.03.2012 Link

    @Der Wüstenfuchs

    Aus Usersicht ja, aus Googles Sicht nicht.

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  • Rolf 29.03.2012 Link

    Ich könnte mir schon vorstellen das android in der Zukunft kleiner wird.
    Wenn Microsoft seine Hausaufgaben gut macht wäre das denkbar. Ein win10 welches auf dem Smartphone installiert ist, mit allen Windows Programmen, und per usb auf einem Tablett oder standrechner läuft. Dann hätte man immer seinen Home Rechner oder Arbeitsplatz dabei.
    Die Handys haben ja schon quadcore und vielleicht morgen schon i7 Prozessoren.
    Bei android gibt es das ja schon. Ubunto gibts schon parallel zum android auf Handys.
    Denke das dauert aber noch etwas smile

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    Flash Fan 29.03.2012 Link

    @Rolf: Dir ist schon klar, dass die klassischen Windows-Programme auch unter Win8 nur auf x86-CPUs laufen. Tablets mit x86-CPUs werden/sind groß, schwer und teuer. Auf aktueller Tablet-Technologie mit ARM-Architektur laufen x86-Programme nicht. Und Win10, lol, erst einmal muss MS Win8 und Metro überleben, dann kann das aber tatsächlich noch was werden...

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  • Mirza K. 29.03.2012 Link

    Ich finde es traurig das man unter android so Geizt. Das ist aber googles Schuld, so Guthabenkarten wie für iTunes wären ein Segen für die Entwickler. Ich hoffe das kommt jetzt mit Google Play und ich gehe auch davon aus das es kommen wird.

    Ich habe mir bereist 30-40 Apps gekauft und ich zahle gerne. Manche Apps sind so gut und kosten nur 0.99 Cent, man wäre ein Arsch wenn man sie benutzt (free version) aber geizig ist dem Enwickler 0.99 Cent zu spenden.

    Ich hoffe, dass sich das durch diesen Ads "Skandal" auch etwas verbessert. Andere Zahlungsmöglichkeiten sind schon längstens nötig.

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  • Hans Dampf 29.03.2012 Link

    Habe zum Artikel "Wir brauchen bessere Android-Apps: Ab sofort gibt es Nachhilfe für Entwickler mit "Android Training"" (http://www.androidpit.de/de/android/blog/400691/Wir-brauchen-bessere-Android-Apps-Ab-sofort-gibt-es-Nachhilfe-fuer-Entwickler-mit-Android-Training)mal folgenden Kommentar geschrieben, den ich hier einfach nochmal reinkopiere, da er wieder irgendwie passt:

    App-Entwicklung kostet sehr viel Zeit für die Einarbeitung/Entwicklung und natürlich Geld. Die meisten Entwickler können nicht nur von Android-Apps leben, müssen also noch einer geregelten Arbeit nachgehen, somit wird die Zeit für Apps gering.
    Damit eine App gut aussieht braucht es schon mal einen Grafiker, der die Gestaltung übernimmt, was aber ins Geld geht(sonst beschweren sich wieder alle, wie scheisse doch Apps auf Android aussehen und wie toll beim iPhone).
    Warum geht das alles beim iPhone und nicht bei Android Smartphones?
    Gaaaanz einfach: mit Apps für's iPhone verdient man Geld und mit Android leider so gut wie nicht. Apps werden kaum gekauft, sicherlich gibts es Ausnahmen, aber die kann man an einer Hand abzählen. Gut, viele Apps für Android versuchen Geld über Werbung zu verdienen. Problem: immer mehr User rooten ihre Phones und klatschen gleich mal Adfree drauf. Hinzu kommt noch, wenn es die Werbung doch mal auf's Phone schafft wird sie ignoriert. Nur nicht drauf klicken, da könnte ja der Entwickler was verdienen. Ist leider so.
    Natürlich gibt es auch Nutzer die doch mal klicken, was aber eine Minderheit darstellt.

    Solange man als Entwickler mit Android nicht vernünftig verdienen kann, wird es sich jeder Entwickler zweimal überlegen, ob er nochmal sein Geld und seine Zeit investiert.

    Also lieber User, wie wär's mal damit, die Entwickler zu unterstützen, indem ihr euer Adfree deinstalliert und auch mal eine Werbung klickt?! Wie wär's mal damit sich Apps zu kaufen und nicht nach einer gecrackten Version zu suchen?!

    Sollte es tatsächlich so weit kommen, dass man auch mit Android Geld verdienen kann, dann werden auch die Apps besser. Aber wenn die Aussichten weiterhin so bleiben wie sie momentan sind, wird sich daran nichts ändern. Die Schuld daran tragen aber sicherlich nicht die Entwickler.

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  • Julio Salsa 29.03.2012 Link

    An und für sich ein guter Artikel, nur leider läuft auf unserem Planeten noch viel zu sehr schief und krumm, als dass "[...] fast jeder Mensch auf der Welt einen Computer - ein Smartphone - in seinen Taschen haben." wird.

    Es gibt noch > 1,1 Mrd. Menschen ohne Toilette und "nur" ca. 2 Mrd Menschen haben Zugang zum Internet..
    Man darf die ärmeren Menschen auf unserer Erde nicht einfach so vernachlässigen!

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  • Harald A. 29.03.2012 Link

    Schöner Aritkel!
    Dazu ist zu sagen: Jede Statistik ist immer so gut wie man sie "schöngefälscht" hat...
    Android ist meiner Meinung nach die Zukunft.

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  • User-Foto
    Ralph 29.03.2012 Link

    1.5 = Cupcake
    1.6 = Donut
    2.0 und 2.1 = Eclair
    2.2 = Froyo
    2.3 = Gingerbread

    3.x = Honeycomb (aber nur auf Tablets)

    4.x = Ice Cream Sandwich

    Man sieht: Keine konsequente Benennung. Mal kommt ein neuer Name bei Major-Releases, mal bei Minor-Releases. Würfeln die den Namenswechsel aus? Das zeugt in meinen Augen von mangelnder Strategie.

    Nach nunmehr mehr als drei Monaten kommt ein Bug-Fix für die eigenen Geräte. Das schafft nicht gerade Vertrauen. Weder bei den Herstellern, noch bei den Anwendern.

    Und die Tatsache, dass Jelly Bean angekündigt ist, wo ICS noch nicht mal auf den Google Experience Geräten fehlerfrei läuft, kann ich nur als Chaos bezeichnen.

    Darüberhinaus wird den Herstellern zu viel Freiraum bei der Hardware-Auswahl gelassen. Das führt zu Geräten mit tollem Prozessor, aber wenig RAM und schlechtem Display.

    Bei knapp kalkulierten Geräten rentiert sich dann keine Portierung einer neuen Version. Und wenn man doch dran geht, ist eine Hardware-Komponente das KO-Kriterium dagegen.

    Um den Markt aufzurollen, war das vielleicht gerade der richtige Weg. Aber mittlerweile ist ein Wechsel überfällig. Gut: Holo ist diesbezüglich ein wichtiger Anfang.

    Google muss künftig aber Sicherheitspatches direkt, ohne Umweg über Hersteller und Provider verteilen können. Wir reden nicht mehr von Telefonen, sondern von Taschen-Computern, mit denen man auch telefonieren kann!

    Weil es Lost-Cost-Geräte gibt, wird eine andere Nutzergruppe angesprochen, als beim Lifestyle-Produkt iPhone.. Damit erkläre ich mir den geringeren Verdienst mit Android-Apps. Aus kaufmännischer Sicht würde ich als Entwickler auch schauen, ob ich die Zeit, die ich für Android benötige nicht besser für iOS einsetzen kann.

    Ich stimme Fabien daher voll zu, dass Google/Android sich sputen muss, wenn sie die Position behalten und ausbauen wollen. Die Zeiten der Techies gehen vorbei und Smartphones werden zu Otto-normal-Geräten.

    Auch Windows Phone sollte man nicht abschreiben. Ich rechne dieses Jahr mit einer regelrechten Aufholjagd. Windows Phone kann meiner Einschätzung nach innerhalb von zwei Jahren mit Android die Plätze tauschen. Die normalen Käufer hören Windows, denken sich: "Kenne ich vom PC und ist gut" und schon greifen sie dazu. Microsofts Marketing wird das dann noch mit Werbung, Mitarbeiter-Schulung und Provisionen unterstützen.

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  • Daniel Walter 30.03.2012 Link

    Also die ganze Diskussion über alternative Zahlungsmittel finde ich persönlich total unnötig. Es gibt für ca 2€ im Monat ja auch prepaid Kreditkarten die man genau wie ein Prepaid Handy an fast jeder Tanke laden kann. Und die ist dazu auch noch in dem einen oder anderen Onlineshop sehr hilfreich.

    Ich glaube nicht das Google da wirklich in Gefahr ist als Betriebssystem auszusterben. Der große Vorteil ist doch eben genau die große Menge der Unterschiedlichen Endgeräte. Als Apple Nutzer muss ich um meine Apps nicht zu verlieren immer wieder nen Apple kaufen. Bei Android habe ich ne riesen Auswahl

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  • Jörg Roth 30.03.2012 Link

    @Daniel: Google will doch was verkaufen, also sollten sie sich an den Kundenwünschen orientieren nicht umgekehrt.
    Der Kunde ist König! Wir haben schliesslich Alternativen und sind nicht von Google abhängig. Ich sehe gar nicht ein mir ne Kreditkarte zu holen, nur weil Google so stur ist. Dann verkaufen sie halt nicht soviele Apps. Selbst schuld, so vergrault man seine Kunden zur Konkurrenz. Im übrigen ist es peinlich, das eine Riesenfirma wie Google nicht dazu in der Lage oder Willens ist, alternative Bezahlmethoden anzubieten, wenn jeder kleine Online-Shop, der vielleicht nichts anderes als Schutzfolien für Smartphones verkauft, alleine schon fünf verschiedene Bezahlmöglichkeiten anbietet. Das ist für einen Global Player wie Google einfach nur beschämend und peinlich. Wenn man so auftritt, kann man Apple nicht Paroli bieten.

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  • ilias 31.03.2012 Link

    Einen Gedanken haben wir alle übersehen.
    Google verdient hauptsächlich Geld mit Werbung.
    Demzufolge sind die Apps mit Werbung, in der Regel Freeware, für Google profitabler als Bezahl-Apps ohne Werbung. Das wäre eine Begründung warum ein Globalplayer andere, für Google kostenintensivere Bezahlmöglichkeiten, nicht einführen möchten.
    Ist also ein zweischneidiges Schwert.
    Für Google gut und für Enwickler schlecht.

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  • Katharina Boschini 01.04.2012 Link

    Guten Abend!
    Ich bin schon 57,habe 3 Smartphone und ein S G Tab.
    Mir gefällt Android und ich besorgte mir neben meiner Kreditkarte eine Prepaid-Karte: mit Hilfe der Bankangestellten war es nicht möglich die Daten bei Google einzustellen trotz Konto etc.-
    Will Google das nicht? -

    (Bei Amazon keinerlei Probleme )

    Jetzt bezahle ich die App 's über meinen Telefonanbieter und kann somit die Entwickler unterstützen.
    Mein Interesse gilt den Fotoapplikationen ( neben Nachrichten z.B.:) ich nutze die S - phone 's zur Bildbearbeitung und Zeichnen - die für mich all umfassende Foto -App ist 'leider ' gratis,sie haette einen guten Preis verdient.

    Ich druecke Android die Daumen - nicht jeder Geldbeutel erlaubt ein I-phone und dessen App-store.

    Gruß,
    K B

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  • ilias 01.04.2012 Link

    @Katharina

    Um welche App handelt es sich?
    Ich bin nämlich auch auf der Suche nach einer guten FotoApp.

    Vielen Dank im voraus
    Ilias

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  • Katharina Boschini 02.04.2012 Link

    Guten Tag Ilias!

    Mein Favorit seit zwei Jahren ist und bleibt
    PicsArt (ehemals PicsIn ).

    Ich meine alle Foto-App's angesehen und ausprobiert gehabt zu haben als Hobbyfotografin.
    Neben Photoshop Elements am PC für die digitale Kamera und früher die Spiegelreflexkamera, neben Zeichnen und Malen auf Leinwand mit den guten,teuren Schminke-Farbtuben finde ich zur Zeit das Malen mit PicsArt sehr vielfältig und die fast unendliche Möglichkeit der weiteren Überarbeitung mit ein und demselben Programm kommt - für mich - keine weitere Foto-App nahe.

    Es gefällt mir auch die App "littlePhoto", aber sie ist nicht so vielfältig wie PicsArt, ich schiebe Fotos und oder Bilder von einer App in die nächste je nach Gefallen.
    Auch habe ich "Paper Cam" und "Pencil Cam" gekauft sowie reine Mal-Apps wie "Canvas Pro" und "Sketcher Pro".

    Was ärgerlich an PicsArt ist, ist das es gratis zu erhalten ist und somit die Werbung dabei hat.

    (Ich bin in die 'Jamba ' - Falle geraten ohne Jamba je aufgesucht zu haben; ein toller finanzieller Ärger.)

    Viel Spaß beim Fotografieren, Umgestalten, Ausprobieren,
    wünscht Dir

    Katharina

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  • Katharina Boschini 02.04.2012 Link

    @Ilias :

    P.S. : wenn Du magst, schau Dir die Bilder auf Facebook an. :( Katharina Boschini ), sie sind fast alle am Ende der Bearbeitung durch PicsArt gegangen da ich sie gern im Jpeg - Format habe.

    Viel Spaß.

    Katharina

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  • MHH 04.04.2012 Link

    @Fabien: Sorry, aber bewußt provokant formuliert: Hast Du was geraucht, als Du den Artikel geschrieben hast?
    "Wie man hier in der Grafik sieht, verliert Android immer mehr Entwickler. Der Anteil an iOS-Projekten nimmt zu."
    Oder hast Du Deine Brille nicht aufgehabt? Ich sehe bei der Grafik _nirgendwo_, daß Android Entwickler verliert, ganz im Gegenteil!
    Wenn Du mal auf die Höhe der Balken achtest, die die absolute Anzahl der begonnen Projekte widerspiegeln, sieht man deutlich einen Zuwachs. Klar, bei iOS ist dieser Zuwachs im Längen größer,. aber auch bei Android ist kein Verlust, sondern ein deutlich erkennbarer Zuwachs vorhanden.
    Nächstes Mal besser Tüte weg und Brille auf ;)

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