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Android 4.0 Ice Cream Sandwich nur auf 2.9 Prozent aller Geräte - nicht gut!

Verfasst von: Fabien Roehlinger — 03.04.2012

 

Selten war die Aufregung bei einem großen Android-Update so groß, wie beim Sprung von Gingerbread / Honeycomb auf die neueste Version, Ice Cream Sandwich. Banges Warten für viele Besitzer von Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem unseres Vertrauens. 

Umso mehr dürfte es also jetzt überraschen, dass die neue Android Version, Android 4.0, es gerade mal auf 2,9 Prozent aller Android-Smartphones geschafft hat. Das ist - nüchtern betrachtet - wenig. Gut, es gibt Optmisten, die da anführen, man befinde sich auf einem guten Weg. Immerhin sei der Anteil von Ice-Cream-Sandwich-Telefonen im Januar doch noch auf 1,6% gewesen. 

Ja, sicherlich. Man kann der neuen Android-Version durchaus eine Verdoppelung des Marktanteils attestieren. Man muss aber das Große, Ganze betrachten. Die FDP hat im Saarland auch rund 5.900 Stimmen bekommen. Joachim Gauck in der Bundesversammlung dagegen nur knapp 1.000. Man sollte sich nicht von Zahlen täuschen lassen...

Das aber nur so am Rande. Interessanter-, und fast schon groteskerweise steigt nämlich der Anteil an Geräten mit Android 2.3.3 (Gingerbread) weiter an. 

 

 

Woran also liegt das? Aus dem Stand wird es wohl kaum möglich sein eine adäquate Antwort geben zu können. Hier aber zwei Thesen dazu:


These 1: Günstige Geräte fluten den Markt

Geiz ist geil. Klar doch! Jeder Mensch möchte gerne Geld sparen. Aus diesem Grund werden also Tablets und Smartphones produziert, die den finanziellen Gegenwert eines Happy Hippos oder eines Lieblingsspielzeugs bei der Junior Tüte haben. Völlig klar, dass das ein wenig überspitzt formuliert ist. Dennoch könnte es immer noch en Vogue sein, Hardware zu verkaufen, die nicht mehr ganz state-of-the-art ist. 

Oder noch schlimmer: Selbst Hersteller, wie Samsung, Sony oder HTC, verkaufen noch immer Hardware mit Gingerbread als Betriebssystem - was mich zur zweiten These bringt:


These 2: Hersteller haben kein Interesse schnelle Upgrades bereitzustellen

Ich befürchte, dass dies eine der wohl wichtigsten Gründe für das zögerliche Wachstum neuer Android-Versionen ist. Zum Einen dürfte es nicht ganz einfach für Google bzw. die Open Handset Alliance sein, den gesamten Prozess zu managen. Hier sind sehr viele Partner involviert - von Chip- und Displayhersteller, bis hin zum Hardwarehersteller selber. 

Ein Update bedeutet für den Hersteller aus dreierlei Hinsicht einen finanziellen Nachteil:

1.) Müssen viele Ressourcen für die Entwicklung und Anpassung bereitgestellt werden, 2.) verlieren alte Geräte bzw. Vorgängermodelle an Wert und 3.) bedeuten Upgrades auch immer das Risiko, dass sehr viel Support beim Hersteller entsteht. Unternehmen werden sich also immer viel Zeit lassen, bevor sie ein Update auf die Öffentlichkeit loslassen. 


Fazit

Wahrscheinlich ließen sich noch mehr solcher Punkte generieren. Die wahren Gründe werden wir wohl nicht erfahren. Wahrscheinlich gibt es hierfür auch ganz verschiedene Ansätze. Bedenklich ist es jedoch allemal, wenn man sich vor Augen führt, dass Android 5.0 noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Selbst wenn man davon ausgehen kann, dass die Marktanteile nun schnell zugunsten von Ice Cream Sandwich verschieben werden, so bleibt dann doch das Wissen, dass die neue Android-Version vor der Türe steht - und man, obwohl gerade erst mit neuem Upgrade versorgt, eine veraltete Software-Version auf dem Telefon hat. 

In meinem Google+ Account hat eben ein Nutzer geschrieben:

"Ich denke die Umstellung von der 2er Reihe auf die 4er ist doch wesentlich aufwendiger weswegen es jetzt etwas länger dauert bis sich die 4er Version stark ausgebreitet hat. Dennoch sehe ich die Update Alliance die letztes Jahr auf der IO vorgestellt wurde als gescheitert."

Zur Erinnerung: Google hatte letztes Jahr auf der hauseigenen Messe, Google I/O, angekündigt, dass man mit ausgewählten Partner eine Update-Garantie von 18 Monaten durchsetzen wolle. 

Die Update Alliance scheint tatsächlich gescheitert. Zumindest liegen die Erwartungen der Kunden und die Aktionen der Partner weit auseinander. Man kann die Update-Versprechung aber auch anders deuten: Binnen von 18 Monaten versprechen die Unternehmen quasi ein Upgrade auf die nächsthöhere Version. Lässt man sich nur genügend Zeit, läuft man auch nicht Gefahr ein "altes" Gerät ein zweites Mal eine Stufe nach oben heben zu müssen.

59 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Warren Johnson 04.04.2012 Link zum Kommentar

    Ich würde ja gerne ice auf mein SII laden nur finde ich über Kies keine Aktualisierung. Bin auf 2.3.5
    Weiß jemand wie lange es nich dauert bis 4.0 erhältlich ist?
    Danke

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  • Tim Koch 04.04.2012 Link zum Kommentar

    was das os aktualisieren betrifft ist apple mit ios 5.1 viel einfacher ohne itunes alle funktioniert über wlan.

    0
  • redheat21 04.04.2012 Link zum Kommentar

    Ich denke viel Leuter juckt garnicht welche Version sie drauf haben : Hauptsache die kiste läuft.

    Ich z.b habe immer noch ein Gerät mit 2.1 und eins mit 2.2 und bin mit beiden sehr zufrieden.

    P.S.

    Die hersteller wollen doch die neuen Endgeräte verkaufen . Damit machen sie doch den Gewinn und nicht mit den updates

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  • Dieter 04.04.2012 Link zum Kommentar

    Bin auch der Meinung, dass man die individuellen Oberflächen auf keinen Fall braucht, bestes Beispiel Huawei, deren neues Handy sorgt für Aufsehen und läuft mit Vanilla Android.

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  • peter bohn 04.04.2012 Link zum Kommentar

    wenn man win 8 auf einem tablet man bedient hat und man sowieso im Normalfall lieber mit win arbeitet da man das auf dem Computer in der Firma und privat einsetzt, dann wird sich die frage nach Android Updates und wann der Müll erscheint eh nicht mehr stellen denn dann kauft man sich ende des Jahres ein win8 tablet.
    sorry aber ich bin mehr als enttäuscht ein Samsung Galaxy Tab 10.1 der ersten Generation gekauft zu haben und noch einsetzen zu müssen

    0
  • Olli K 04.04.2012 Link zum Kommentar

    delete

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  • Simon F. 04.04.2012 Link zum Kommentar

    Die recht ähnlich aussehenden Kuchen sah man hier um den Gingerbread-Release rum. Und doch ist heute ein Grossteil der Smartphones auf 2.3 bzw 2.3.3. Ich denke, dass der Updatezyklus gar nicht so schlecht funktioniert Wenn jetzt viele Hersteller ICS aussollen, werden wir zur nächsten grossen Android Version einen grossteil der Geräte mit ICS sehen.

    Sony leistet dieses Jahr ein beispielhaftes Upgrade. Dass auch die günstigeren Geräte berücksichtigt werden, sah man bisher kaum. Ich finde es durchaus legitim, dass der Hersteller den Aufwand unterstreicht und damit auch etwas Werbung macht.

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  • Uwe H. 04.04.2012 Link zum Kommentar

    Ich bezweifle,dass es nur 2,9% sind,da ja alle die das Galaxy Nexus Android 4.0 haben und mittlerweile bereits Millionen eine geportete Android 4.0 Version auf ihrem Handy haben.

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  • el g. 04.04.2012 Link zum Kommentar

    @Klaus S.
    Also, dass Sense, Touchwiz, Blur und Co. die einzige Möglichkeit seien, sich von der Konkurenz abzuheben wird gern als Argument ins Feld geführt.
    Ich halte das aber für die halbe Wahrheit und die Hersteller lassen meines Erachtens auch viel Potential in puncto Hardware liegen.

    Wichtiger als die UI wäre mir ganz klar, dass eine Marke z.B. ein solides, zuverlässiges Produkt liefert (damit meine ich Hardware) und natürlich auch ob es dafür gutes Zubehör gibt.

    Letztgenanntes ist meiner Ansicht nach eine ziemlich gute und wenig beachtete Möglichkeit, sich positiv gegenüber dem Wettbewerb durchzusetzen: Überzeugendes und (innerhalb der Marke) einheitliches Zubehör, angefangen von Dockingstation, Schutzhülle, Tasche, KFZ-Halterung, coolen Accessoires und natürlich auch "produktivitätssteigerndem" wie meinetwegen Tastaturdocks oder so...

    Ich bin davon überzeugt, dass mehr Leute markentreu wären, wenn das einmal gekaufte Zubehör sicher immer wieder an die nächsten Geräte passen würde.
    Negativbeispiel für mich in dem Zusammenhang: HTC. Warum verlegen die permanent die USB-Buchse - und vor allem: warum auf die Seite?
    Und wie soll sich da bitte ein Zubehörhersteller (z.B. Philips, Hama, ...) drauf einstellen? Na wie wohl? Entweder gar nicht, oder mit Krüppellösungen...

    Ich plädiere (aber auf mich hört sicherlich keiner ;-) ) für folgende Strategie der Android-Gerätehersteller (gerne jeder seine eigene, aber die konsequent):
    1) Vanilla Android, keine eigene UI
    2) Hardware je nach gewünschtem Segment (low budget ... premium) ausführen und vor allem auf entsprechende Durabilität und einen passenden Materialmix achten
    3) Einheitliche, markentypische Formensprache (Brand DNA) verwenden --> Wiedererkennungswert
    4) Innerhalb der eigenen Geräteserien generationsübergreifende Standards wie z.B. Formfaktor, Abmaße, Anschlusslayout etablieren.
    5) Gutes Zubehör

    Wer das am besten macht, dessen Geräte kaufe ich - gerne dann auch das Nachfolgegerät und den Nachfolger des Nachfolgers...

    So, und um nun den Bogen zum eigentlichen Thema zu spannen:
    Wenn mein Strategiepunkt 1) eingehalten würde, wäre das Argument, dass Updates aufgrund der Anpassung der UIs erst so spät (oder nie) kommen schonmal etwas entkräftet. Die Hersteller könnten sich dann statt um die UI mal mehr um die Anpassung und das Finetuning der Hardwaretreiber kümmern.

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    Chris Carlos 03.04.2012 Link zum Kommentar

    ich würde meinen das es praktischer wäre es wie Apple zu machen, also alle updaten bis es nicht mehr geht.

    Wäre besser für das Unternehmen da man merkt es interessiert sich dafür die handys der Kunden auszubauen.

    So würden mehr Leute dort einkaufen.

    Da ich jedoch ein Handy habe, das nicht upgedatet wird werde ich umsteigen und mir kein Android mehr kaufen da es völlig egal ist...
    ich meine es so, ich kaufe jetzt ein Handy, es wird vielleicht auf 5.0 upgedatet und Schluss

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  • Jürgen K. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    Ich finds schlimm das Google zuerst ein offensichtlich nicht fertiges Produkt vorstellt, dann die OTA Updates unterbricht (weil anscheinend zu Buggy) und dann über 3 Monate Kommentarlos abtaucht.
    Ich kann nicht sagen wie Buggy IOS Versionen sind, aber die Rollouts passieren normalerweise relativ Zeitnah nach der Vorstellung.
    Da sollte Google bei den eigenen Geräten nachbessern.

    Nicht falsch verstehen..ich bin ein Android Fanboy....zuerst G1 mit CM6 drauf jetzt ein Nexus S mit 2.3.6 und ein Asus Eeepad Transformer TF101 mit 4.0.3.

    Das ich auf meinem Transformer zuerst ICS haben würde hat mich schon überrascht, das ich aber erst vorige Woche erstmals von einem tatsächlichen Update fürs Nexus S berichtet wurde (ich habs ja noch nicht) find ich schlimm.
    Wenn die Hersteller Probleme haben mit den Updates, OK die Hauseigenen Oberflächen müssen ja angepasst werden, aber auf den Nexus Geräten???

    Pure Android sollte schneller umgesetzt werden...von Google auf ihren eigenen Geräten. (Das war für mich ein Grund ein Nexus Gerät zu kaufen...und sicher nicht nur für mich)
    Und wenn was nicht funktioniert, könnte man das ruhig den Usern mitteilen....finde ich.

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  • Thomas K. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    @Klaus S. Wenn sie innovative Ideen für die Hardware hätten wären derartige Spielereien unnötig.

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  • Marco H. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    Das eigentliche Problem liegt ja bei Google bzw. der OHA.
    Die sollten Android endlich mal so umbauen dass die Herstelleraufsätze nicht mehr so tief ins System eingreifen müssen (/ können/ dürfen).

    Am besten wäre es wenn man dazu sowas wie den CyanogenMod Theme Changer einbauen würde, mit Hersteller und original Android Theme, so könnte jeder das wählen was ihm gefällt. Es wäre sogar egal ob man eigene Themes machen kann, Hauptsache die hässlichen Herstelleraufsätze lassen sich deaktivieren.
    Vom Design und der Bedienung her, finde ich, muss sich Android seit Version 4 vor keinem anderen OS mehr verstecken. Sieht gut aus und ist schnell.

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  • Klaus 03.04.2012 Link zum Kommentar

    @Thomas K, bedenke das die eigene Oberfläche der Hersteller die einzige Möglichkeit ist sich untereinander zu unterscheiden und auch Kunden an sich zu binden. Wenn jede Oberfläche gleich aussieht dann ist dass das aus für die Premium Hersteller.

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  • Thomas K. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    Also ich kann die Argumentation von Sony nicht verstehen. Ich habe ein Nexus S was ja auch nicht mehr die neueste Hardware besitzt aber...

    mein Phone lief niemals schneller als und ICS 4.0.4.

    Wenn man natürlich ein älteres ICS als Basis nimmt und dann noch seine eigene "tolle" Oberfläche drüber "schmieren" muss brauch man sich nicht wundern wenn man immer dem aktuellen Stand hinterher rennt.

    Ich glaube wenn der erste Hersteller aufhört sich von der Masse durch eine eigene Oberfläche abzuheben wird er sich wirklich von der Masse abheben.

    Liebe Hersteller, die Zeiten in den Android ein hässliches Entlein war das eure Oberflächen benötigt hat sind vorbei.

    Es wäre besser Ihr liefert

    - großartige Hardware,
    - hervorragende Verarbeitung und
    - wirklich durchdachtes Zubehör

    anstatt euch zu überlegen mit welchen Grausamkeiten ihr eure Telefone verschandelt.

    Oberflächen wie Touchwiz oder Sense rauben jedem Telefon die Power ohne echten Mehrwert. Das ist wie ein 911er mit 3 Tonnen Leergewicht.

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  • Michi K. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    @Carsten Müller

    Alles Richtig. Solange es tut wofür es gekauft wurde interessieren die äusseren Umstände nicht. Doch dieses "was es tut" beinhaltet nunmal ein Ökosystem. Und die, die dafür "verantwortlich" sind interessiert es sehr wohl. Wenn der User auf dem einen Gerät für 500€ die ganzen tollen Apps nicht findet die auf den anderen beiden zu haben sind, wenn die Apps dort aussehen wie vor ein paar Jahren und wenn Funktionen fehlen die andere bieten, dann entscheidet er sich nicht mehr für das Gerät. Ohne zu wissen welches OS nun eigentlich auf welchem Gerät lief und was nun eigentlich die Gründe für diese Umstände sind.

    Und du sagst es doch, den Geek interessiert es sehr wohl. Und was wäre Android ohne die ganzen Geeks?

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  • Mirza K. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    Klar haben die Hersteller keine Lust Ihre Geräte upzudaten aus den Gründen die schon Klaus S.und Steven Küster nannten.

    Die Frage ist wann werden sie Lust bekommen?
    Wie es Fabi in einem anderen Blogeintrag beschrieben hat, erst wenn die Hersteller soviel Content wie Apple zum verkaufen haben. Bis es aber soweit ist (so ca. in 100 Jahren) bleibt die Update-Alliance nur eine Fiktion und die Fragmentation die Realität.

    Dann wären nämlich die Smartphonens "nur" das Mittel zum Zweck und dann wäre der Content der Umsatzträger und nicht die Phones. Solange die Android-Hersteller nur Geräte verkaufen werden die keine Lust haben diese upzudaten, denn für die sind das definitiv nur Kosten und Risiken, einen Nutzen bringen sie nicht.

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    Der Wüstenfuchs 03.04.2012 Link zum Kommentar

    ist doch vollkommen latte mein 2.3 rennt sehr gut keine abstürze selbst wennder interne speicher voll ist bei meinem xperia active is das dingen so schnell wie auf wekseinstellung, lieber etwas mehr zeit in anspruch nehmen und dafür nen ausgereiftes 4.0 bekommen, aber es gibt ja immer wieder leute die den hals nicht schnell genug vollbekommen, es gibt was neues und man muß es sofort haben, ja ne is klar, immer wieder geil zu sehen wie schön sich die leuts doch beeinflussen lassen.

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  • Carsten M. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    Die meisten Leute wissen gar nicht, was für eine Betriebssystemversion sie auf dem Gerät haben. Viele werden noch nicht mal wissen, dass es sich um Android handelt.

    Das ist bei einem Handy für Otto-Normal-Verbraucher völlig irrelevant.

    Auch ich - obwohl computeraffin - habe mich 20 Jahre lang nicht darum geschert, was für ein Betriebssystem auf meinem Autotelefon, Porty, Handy oder Smartphone läuft. Das ist einfach egal, so lange das Gerät das tut, wofür es gekauft wurde.

    Alles andere interessiert nur eine verhältnismäßig geringe Zahl freaks wie uns hier.

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  • Michi K. 03.04.2012 Link zum Kommentar

    @Carsten Müller

    Ja, kommt nur darauf an wie man "erfolgreich" definiert. Für Google ist jedes abgesetzte Gerät ein erfolg, damit machen sie ihr Geld. Für Hersteller sind hohe Absatzzahlen von Geräten mit hoher Marge ein Erfolg, oder schlicht der Gewinn. Und für Entwickler ist ebenfalls der Gewinn entscheidend. Und zwar der Gewinn, wenn man die Arbeitszeit und weitere kosten wie den Support abzieht. Da können also die Marktanteile bei 80% liegen und die beiden Plattformen mit je 10% dennoch attraktiver und lukrativer sein. Was interessieren den Entwickler z.b. die ganzen Billigphones die eh nicht auf den Market zugreifen? Und was hat der Entwickler von vielen Usern, wenn der Aufwand in keinem Verhältnis mehr zum Gewinn steht? Das alles ist dieser Fragmentierung geschuldet, die beim OS anfängt, über die Aufsätze der Hersteller geht und bei der Hardware den Höhepunkt erreicht. Es ist doch heute schon so dass das Interesse der Entwickler an Android stetig zurückgeht. Warum sollte jemand für Android entwickeln und 15 verschiedene API Versionen unterstützen, bald 1.000 verschiedene Geräte supporten, auf Neuerungen der letzten jahre verzichten und die User dennoch weniger Geld da lassen als auf den anderen beiden Plattformen, wenn er die gleiche Zeit in Apps für WinPhone oder iOS investieren kann und damit ein deutlich lukrativeres Geschäft macht? ja Symbian hatte auch andere Probleme genau wie Windows Mobile. Aber ohne Ökosystem kann ein OS "nur" im LowEnd Bereich bestehen. Für Google sicherlich kein großes Problem wenn die Absatzzahlen weiterhin stimmen. Aber für den User? Wie gesagt, langfrisitg auf die nächsten 2-3 jahre gedacht.

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